netzwerkB-Vorsitzender Norbert Denef nach Rom aufgebrochen

05.11.2013: netzwerkB


Unser netzwerkB-Vorsitzender Norbert Denef ist nach Rom aufgebrochen. Er will dort ein nachdrückliches und nachhaltiges Zeichen für Versöhnung setzen. „20 Jahre des Anklagens und Verhandelns und Zurückgewiesen-Werdens sind mehr als genug“, sagte Denef bei seiner Ankunft in Rom am 5. November 2013. „Es geht nicht darum, aufzugeben. Die Kirche sollte die ausgestreckte Hand zur Versöhnung für die schweren Missbrauchsverbrechen annehmen, die in ihrem Namen und unter ihrem Schutz geschehen sind. Wer könnte das besser als der so hoffnungsvoll begrüßte Papst Franziskus?“

Erfahren Sie mehr über diese Aktion auf dem Live-Blog http://denefsschweigen.wordpress.com

Mehr:
Akt der Versöhnung – N. 555.086

19 Kommentare

  1. uwe werner schreibt am :

    Mit welchem Recht und in wessen Namen bietest Du Versöhnung an? Als NetzwerkB oder als Norbert Denef? Wenn Du für Versöhnung bist und Du Frieden mit der Kath.Kirche schliessen willst, dann benutze nur Deinen Namen, denn NetzwerkB ist nicht missbraucht worden. Du hast an den Papst geschrieben und NetzwerkB als die grösste Missbrauchsorganisatiin beschrieben in Deutschland. Du hast uns die anderen Missbrauchsopfer mit keiner Silbe erwähnt und nur Dein Schicksal und Dein Buch angesprichen in dem Brief an den Papst. Ich nenne das P

  2. Realmenschin schreibt am :

    Lieber Norbert, herzlichen Glückwunsch für Deinen sehr mutigen Schritt von vor 20 Jahren! Dein Handeln macht vielen Menschen Mut, auch ihr Leben zu verändern! Ihr Schweigen wenn es an der Zeit ist, auf ihre Weise zu brechen und auch damit handlungsfähig zu werden. Für diesen klugen, mutigen und großen Akt der Versöhnung, wünsche ich Dir nun, dass die ehrliche Hand Dir endlich, entgegen kommt und der Weg sich öffnen wird für einen wirklichen Dialog. Dass die Mauern auf Seiten der Institution sich ehrlich öffnen und hilfreiche,ehrliche Taten folgen und die Stiftung angestoßen wird, die den Kindern und Betroffenen zu Gute kommen wird!

  3. Wolfsfrau schreibt am :

    Ich muss Uwe Werner hier (leider) Recht geben…. in diesem Falle kann eine Versöhnung nur in Deinem EIGENEN Namen und für Dich stattfinden, keinesfalls für alle Opfer. Und eben, was ist mit denen die nicht Opfer der „Kirche“ sind????

  4. hildegard schreibt am :

    „Die Kirche sollte die ausgestreckte Hand zur Versöhnung für die schweren Missbrauchsverbrechen annehmen, die in ihrem Namen und unter ihrem Schutz geschehen sind“; sie sollte auch die volle Verantwortung ihrer fatalen „Vor-bild“-Funktion für die Verbreitung sexualisierter Gewalt in die Gesellschaften ihres globalen Wirkungsbereiches übernehmen! Der Papst kann weltweit für Recht, Gerechtigkeit – also für Versöhnung sorgen.

    Und die deutschen Bischöfe unterstehen dem Grundgesetz seit 1949; sie müssen sich geschlossen zur Unantastbarkeit der Würde jedes Menschenkindes bekennen, die sie samt-und-sonders missachteten, denn sie versagten den Kindern ihren Respekt, sie entzogen sich schweigend dem Grundgesetz, sie ließen die folgenschweren Verbrechen an Wehrlosen vorsätzlich verjähren. Sie sollten zur Versöhnung für die Unverjährbarkeit von Seelenmord einstehen …

  5. Doro schreibt am :

    Ich möchte uwe werner zustimmen! Ich respektiere den persönlichen Akt von Norbert Denef gegenüber der RKK, wenn es ihm ein Bedürfnis ist. Ich habe aber große Bauchschmerzen damit, dass er diese persönliche Aktion mit seiner Rolle im netzwerkB vermischt, da sein persönliches Bedürfnis dadurch als allgemeines Bedürfnis von Betroffenen (der RKK, denn für alle anderen kann sich die Täterorganisation RKK sowieso nicht „versöhnen“!) erscheint. Und das ist es nicht! ICH jedenfalls bin noch längst nicht an dem Punkt, an dem Versöhnung angeboten werden kann. Und ich befürchte, dass Norberts Aktion – so sehr sie ihm persönlich gut tun mag – für die Sache an sich eher schädlich ist. Warum? Weil sie denen, die sowieso dafür sind, den Mantel des Vergessens und Verschweigens über alles zu decken, in die Hände arbeitet. Und damit läuft diese (einseitige) „Versöhnungs-Aktion“ Gefahr, eher wieder das Schweigen zu befördern, statt die Aufarbeitung. Die meisten Betroffenen wissen aber, dass das Brechen des Schweigegebots ein wichtiger Schritt aus dem Machtbereich der Täter und damit zur Emanzipation der Betroffenen ist.

    „…nicht umsonst lautet eine Volksweisheit, dass Vergebung göttlich ist. Und selbst die göttliche Vergebung erfolgt in den meisten religiösen Gedankengebäuden nicht bedingungslos. Wahre Vergebung kann erst gewährt werden, nachdem der Schuldige darum gebeten hat und sich durch das Eingeständnis seiner Tat, durch Reue und Wiedergutmachung ihrer würdig erwiesen hat.“ (Judith L. Herman, „Die Narben der Gewalt“)

    „Besonders schädlich ist es, eine „Versöhnung“ mit dem Täter anzustreben, außer vielleicht in einer sehr späten Phase der Therapie und wenn der Täter sich wirklich verändert hat (…). Diese Vorstellung [„Versöhnung mit dem Täter“] triggert meistens das Trauma, sie reduziert die Realschuld des Täters und dient letztlich dem Täterschutz.“ (Ingrid Olbricht, „Wege aus der Angst“)

    „Es ist unverschämt, einer Überlebenden vorzuschlagen, sie solle dem Missbraucher vergeben. Dieser Ratschlag wertet ihre Gefühle ab und verleugnet sie. Aber das Thema Verzeihen wird dir von Leuten, die sich mit deinem Zorn unbehaglich fühlen oder dich wieder unter ihren Einfluss bringen wollen, immer wieder aufgetischt werden. Du brauchst nicht für immer wütend zu bleiben, aber lass dir von niemandem einreden, du müsstest deinen Zorn gegen das „höhere Gut“ des Verzeihens eintauschen. (…) Wenn du versuchst zu vergeben, verursachst du einen völlig überflüssigen Kurzschluss in einem Heilungsprozess. Indem du die Dinge beschleunigen willst, damit du „endlich vergeben“ kannst, fällst du dir selbst am gründlichsten und am schnellsten in den Rücken. (…) Du kannst anderen erst vergeben (und das muss nicht sein), wenn du all die Stadien des Erinnerns, der Trauer, des Zorns und des Weitermachens hinter dir hast. Verzeihen ist nicht das Ziel, sondern ein Nebenprodukt.“ (Ellen Brass, Laura Davis, „Trotz allem“)

    Ich könnte noch mehr solcher Zitate auflisten.

    Will sagen: Ich respektiere Norbert Denefs Entscheidung, wie ich immer und weil ich immer die persönlichen Entscheidungen eines jeden Betroffenen respektiere. Nur sie/er kann für sich entscheiden, was jetzt gerade für sie/ihn „richtig“ und not-wendig ist. Aber es ist aus meiner Perspektive ein gefährlicher Weg und ich bin mir nicht sicher, ob er sich dessen bewusst ist.

    Unabhängig davon möchte ich deutlich zum Ausdruck bringen, dass Norbert Denef nicht im Namen ALLER Betroffener agiert. ICH habe keine Versöhnung anzubieten, sowieso nicht der RKK, aber auch sonst niemandem. Ich habe lange gebraucht, um meinen heilsamen (und gerechtfertigten!) Zorn zu spüren. Ich werde ihn mir nicht durch selbstschädigende Vorstellungen und/oder Haltungen wieder wegnehmen lassen. Wer Versöhnung will, muss darum bitten (und sie nicht hinterhergetragen bekommen)! Und er/sie muss ZUVOR seine Schuld einräumen, die Verantwortung für seine Taten übernehmen und alles dafür tun, den angerichteten Schaden so weit es geht wiedergutzumachen. ERST DANN ist Versöhnung möglich und für uns Betroffene unschädlich.

    Ich bitte herzlich darum, dass auch meine mglw. vom netzwerkB-Mainstream abweichende Ansicht veröffentlicht wird. Es tut unserer gemeinsamen Sache nicht gut, wenn nur im eigenen Saft gebraten wird und kontroverse (aber letztlich konstruktive) Diskussionen durch einseitige Kommentarauslese unterbunden werden. Wir müssen nicht alle derselben Meinung sein, um gemeinsam für unsere Sache zu streiten! Aber wir müssen uns gegenseitig auch in unseren unterschiedlichen Ansichten respektieren. Sonst sind wir nicht „besser“ als diejenigen, die uns nicht respektiert haben. Mein Kommentar respektiert Norberts persönliche Entscheidung und ist an keiner Stelle polemisch oder persönlich diffamierend. Daher sehe ich ihn als freie Meinungsäußerung, die hoffentlich auf netzwerkB noch immer möglich ist. Danke für die Veröffentlichung.

  6. Wolfgang Ott dos Santos schreibt am :

    lieber Norbert Denef,ich möchte Ihnen für Ihre Aktion und Ihren Mut allen Respekt aussprechen.Auch wenn Sie alleine dastehen, sind Sie nicht alleine, tausende Opfer weltweit werden Ihren Mut für Gerechtigkeit verfolgen.Ich hoffe das sich viele Opfer ein Beispiel nehmen und auch auf die Straße gehen und Ihr leid öffendlich kuntun.
    Wenn Papst Fransiskus es wirklich ehrlich meint, muss er entlich ein klares Zeichen setzen und der Katholische Kirche in Deutschland und den Bischöfen anweisen das diese entlich auf die Opfer zugehen. Wie sich bis die Bischöfe in Deutschland bis heute gegen über den Opfer verhalten,die sexuelle Missbrauch, Misshandlung, Folter, Zwangsarbeit usw erlitten haben ist eine große Sau?erei.
    Ich kann nur allen raten trettet aus der Kirche aus,Ihr braucht keine Kirche um zu glauben!
    Hochachtungsvoll
    Wolfgang Ott dos Santos

  7. Lisbeth schreibt am :

    Wieso dieser Ton Herr Werner?
    Und haben sie überhaupt den ‚Akt der Versöhnung‘ durchgelesen, um den es gerade geht?
    Norbert Denef ist Sprecher von netzwerkB und netzwerkB ist die mitgliederstärkste Betroffenen-Organisation in Deutschland.
    Seine Geschichte hat er schon lange und oft genutzt um dafür zu kämpfen, dass die Betroffenen in unserer Gesellschaft mehr Anerkennung und Hilfe erfahren und dass Gesetze so geändert werden, dass Kinderschutz in Deutschland nicht mehr nur eine Worthülse ist.
    Solcherlei Aktionen sind dazu da, die Sache als Ganze voranzutreiben.
    Nehmen wir einmal an, dass der Akt der Versöhnung von Seiten des Papstes tatsächlich angenommen werden würde. Das würde einem Dammbruch in der Sache der ganzen Betroffenen-problematik bedeuten. Letztendlich ist es egal wo der Damm bricht – Kirche wäre da ein machtvoller Ansatz. Dann könnten auch andere Opfer – seien es z.B. Familienopfer oder Heimkinder endlich mehr Anerkennung bekommen für die Verbrechen, die an ihnen begangen wurden. Wenn der Papst sexualisierte Gewalt als Verbrechen anerkennen und behandeln würde, und die geplante Stiftung unterstützen würde und den Opfern wirklich helfen würde… Meinen sie nicht, dass das Signalwirkung auch auf andere Bereiche haben könnte, in denen Kinder Opfer wurden und werden? – Familie, Heime, Schule, Vereine, etc. etc.

  8. Grauseher schreibt am :

    lieber Herr Denef,
    für Ihre mutige und offene Aktivität haben Sie höchsten Respekt verdient, meinen haben Sie jedenfalls sicher!
    lieber Herr Werner,
    leider wieder das, was ich hier schon so oft lesen musste: jemand wird aktiv, äußert sich offen, ungeschützt und im besten Falle sogar differenziert – und mit Sicherheit kommt mindestens ein einseitiger Schwarz-Weiß-Kommentar, der es fertigkriegt, alle (Männer/Therapeuten/Juristen etc.) als Missbrauchstäter hinzustellen. Und wenn es am Ende wenigstens Norbert Denef trifft …
    Mein – nur leicht provokanter – Vorschlag: TUN Sie selbst etwas (möglichst Gutes) werden Sie doch selbst zum TÄTER, machen Sie selbst die Erfahrung, dass nicht jede TAT ein Missbrauch und nicht jeder TÄTER ein Missbraucher ist, kurz gesagt: dass die Welt aus Graustufen besteht!
    Und für alle folgenden Schimpfkommentare eine Antwort im Voraus: ja, ich weiß, was man alles Schlimmes erleben und welches lebenslange Leid daraus folgen kann – aber es gilt auch umgekehrt: „Es gibt nichts Gutes, außer man tut es.“
    Erich Kästner

  9. klaraklara schreibt am :

    Den Einleitungssatz finde ich nicht ganz glücklich. Wenn es eine Aktion von NetzwerkB wäre, dann hätte es vorher Diskussionen über das Ob und Wie geben müssen.

    Da Sie, Herr Denef, es so für sich entschieden haben, wünsche ich ihnen viel Erfolg oder zumindest positive Erfahrungen, die Sie auf ihrem Weg weiterbringen.

  10. Monika Willkomm schreibt am :

    Sehr geehrter Herr Denef, sehr geehrte Mitglieder,

    den Live-Ticker werde ich aufmerksam verfolgen und danke Ihnen sehr für Ihr Engagement! Diese konstruktive Idee ist einfach wunderbar und geht weit über die Auseinandersetzung mit der Kirche hinaus, sie muß unbedingt Gehör und Beachtung finden in unserer Gesellschafft, damit das uns geschehene Leid nicht als Tagesthema in der Öffentlichkeit mal auftaucht und außer kurzfristiger Betroffenheit und ein paar Euros später wieder in der Versenkung verschwindet, die Probleme jedoch nach wie vor bestehen…

    Mißbrauchte Kinder, Jugendliche und ehemals betroffene Erwachsene brauchen nachhaltige Projekte, Ideen und Engagement, die nicht an ihnen vorbeigehen und das Ganze muß genauso wie die Aids-Kampagnen raus aus der Scham- und Schweigefalle!! Dafür eine Stiftung ins Leben zu rufen gemeinsam mit einer Kirche, die sich ihrer Verantwortung stellt ist im Hinblick auf den Versöhnungsgedanken ein sehr guter Weg, der vielen Menschen in der Zukunft die Unterstützung sein kann, die wir in unserer Vergangenheit vermißt haben.

    MIt freundlichen Grüßen

    Monika Willkomm

  11. hildegard schreibt am :

    Cool, ‚füllers mobiles bureau‘ im Pisaversteher.com :-)!
    Die Moralinstanz der „Ewigen Stadt“ ist genau die richtige Adresse für diese sehr persönliche Gedenk-Demo. Und weil gerade hier in Sachen Macht und Ohnmacht ALLES MIT ALLEM ZUSAMMENHÄNGT, vertritt N.D. damit auch das NetzwerkB. Bedenken kann man nachvollziehen – worauf aber kommt es an?

    „Solcherlei Aktionen sind dazu da, die Sache als Ganze voranzutreiben“!! – und:
    “ Diese konstruktive Idee ist einfach wunderbar und geht weit über die Auseinandersetzung mit der Kirche hinaus, sie muß unbedingt Gehör und Beachtung finden in unserer Gesellschafft, damit das uns geschehene Leid nicht als Tagesthema in der Öffentlichkeit mal auftaucht und außer kurzfristiger Betroffenheit und ein paar Euros später wieder in der Versenkung verschwindet, die Probleme jedoch nach wie vor bestehen…“!!

  12. alexa schreibt am :

    gute fahrt und gute reise
    alexa

  13. Rüdiger Kreissl schreibt am :

    klaraklara schreibt am 06.11.2013:

    Den Einleitungssatz finde ich nicht ganz glücklich. Wenn es eine Aktion von NetzwerkB wäre, dann hätte es vorher Diskussionen über das Ob und Wie geben müssen.

    Genau diese Diskussionen zu Aktionen hätte ich mir auch gewünscht. Ein WIR lässt sich mit mangelnder Einbindung von Mitglieder sicher nicht erreichen und mir fehlt die Bereitschaft als Mitglied Entscheidungen mit zu tragen, zu denen ich mich erst im nach hinein äußern darf. Ich brauche niemanden der für mich spricht, denkt oder meint zu wissen was das Richtige wäre.
    Von daher sehe ich ihre Aktion Herr Denef, als ihren Weg, den sie aber nicht in meinem Namen gehen.
    Als jemand der sexuelle Gewalt im Namen des Herrn ertragen musste, will ich mich mit dieser kath. Kirche nicht versöhnen. Auch wenn ich ihre Absicht in der Sache erkenne und mir sicher bin, dass sie gutes dabei im Schilde führen, kann man sie immer wieder nur darum bitten, sich den Gedanken der Mitglieder, auch wenn sie nicht zum Vorstand gehören, nicht zu verschließen.

    @ Grauseher

    ja, ich weiß, was man alles Schlimmes erleben und welches lebenslange Leid daraus folgen kann

    Zu wissen was man schlimmes erleben kann versetzt niemanden in die Lage es am eigenen Leib zu erfahren.
    Kästner ging es in seiner Aussage ums handeln, worum es ihnen geht erschließt sich mir nicht, außer sie meinen wir wären alle inaktiv.

    Eine Stimme ein Tropfen, viele Stimmen ein Meer.

    Rüdiger

  14. Grauseher schreibt am :

    @ Stukenbrock & Hr. Kreissl:
    Versuchen Sie es doch einfach mal, möglichst positiv zu verstehen – dann wird´s schon richtig sein.

  15. Kirsten schreibt am :

    Als Missbrauchsopfer und Mitglied von NetzwerkB geht es für mich persönlich nicht nur um Verbrechen der katholische Kirche, denn ich bin weder gläubig, noch würde ich die Täter(in meinem Fall waren es Täter der evangelischen Kirche) je um Vergebung bitten. Dennoch finde ich es wichtig das persönliche Anliegen Norberts nicht zu vermischen.
    Allerdings empfinde ich Respekt für Norberts Tun und begrüße es sehr, immer wieder offen und für alle Betroffenen eine Sprache zu finden.

  16. kerstin vucevic schreibt am :

    Uwe Werner, Norbert Denef schätze ich sehr, aber auch fühle ich mich hinsichtlich seiner Öffentlichkeitsarbeit nur mit dem Fokus auf Missbrauchsopfer der Kirche,als Mensch, d.h.nur im privaten Bereich Opfer des sexuellen Missbrauch, verlassen. Nach sehr langem Kampf um Anerkennung, erhalte ich seit meinem 56.Lebensjahr eine „Opferentschädigung“ von mtl.470 Euro für die ersten 10 Lebensjahre die von Gewalt,sexuellen Missbrauch und Folter bestimmt waren. Ich wünsche mir,das die Opfer im privaten Bereich genauso beachtet werden,wie diejenigen aus dem kirchlichen Bereich. Und da darf es keine Unterschiede geben, wieviele erhalten keine oder eine lächerliche Entschädigung, die niemals entschädigt,sondern wie in meinem Fall ermöglicht finanziell zu überleben,weil die Spätfolgen der Traumata mich in die soziale Ausgrenzung brachten, ich spreche hier für alle meines gleichen aus dem privaten Missbrauch.

  17. hans peter scheerer schreibt am :

    Rummel in Rom,
    soviel Selbstdarstellung eines Einzelnen,Da wird es mir schlecht.
    Wahrscheinlich bekommt Herr N.Denef als Erster einen Wanderpokal.
    Eine Stiftung möchte er gründen.Davon werden einige wenige Heuler profitieren.
    Es wird nicht so sein, dass dadurch die Masse der betroffenen Opfer deswegen mehr Anerkennung durch die Gesellschaft erfahren tut.Genügend Erfahrung entnehmen wir aus unserer und auch internationalen Geschichte,wie wir mit Juden und Minderheiten umgegangen sind und heute noch umgehen.Deswegen mehr Anerkennung erfuhren sie bis heute nicht.Also bitte,nicht versprechen,was nicht eintreffen tut Diese Stiftung soll dann ein Akt bzw. Symbol der Versöhnung sein!?
    Herr N.Denef kann ja seine Hände ausstrecken um den 1.Pokal entgegenzunehmen.
    Wenn diese Art ihm und seinem Ieam gefällt, meine Welt ist dieses nicht.
    Hiermit klinke ich mich aus dem Netzwerk-Marke Denef- Es gibt genug Foren, die eine härtere Gangart ertragen.
    In Diskussionen mit Kirchenvertretern seid ihr auch nicht zimperlich.

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