37 Kommentare

  1. Helmut schreibt am :

    KEINE VERJÄHRUNG! Die seelischen Wunden bleiben auch LEBENSLANG!

  2. Noch immer haben bei uns Opfer weniger Rechte als Täter. Missbrauchte Frauen und Kinder MÜSSEN das Recht bekommen, auch noch nach 40 oder 50 Jahren die Täter zur Rechenschaft ziehen zu können. Sexueller Missbrauch DARF NICHT VERJÄHREN, die Opfer leiden ein Leben lang

  3. Die Vertuschungspraxis und Stigmatisierung führt die meisten Betroffenen von sexueller Gewalt in die Verjährung.
    Deshalb wird die Vertuschung gezielt eingesetzt, um Fälle verjähren zu lassen.

  4. Nurith Krüger schreibt am :

    Kindesmißbrauch ist das abscheulichste Verbrechen überhaupt und darf niemals „verjähren, denn die seelischen Qualen der mißbrauchten Menschen verjähren ja auch nicht, im Gegenteil, Kindesmißbrauch muß mit der allerhöchsten Strafe die ein Rechtssystem zur Verfügung hat, geahndet werden!

  5. Beate schreibt am :

    Kinder sind voller Vetrauen in uns, sie sind existenziell von unserem Schutz und unserer Fürsorge, abhängig und das Wertvollste und Kostbarste, das wir haben. Kinder, die sexualisierte Gewalt erfahren wurden von Tätern zutiefst in allen Ebenen ihres Seins verletzt, mit vielen oft lebenslangen Folgen und Einschränkungen. Täter müssen für ihre Taten gerade stehen- aber eine Verjährungsfrist tut genau das Gegenteil, sie lässt nach einer bestimmten Frist die ehemaligen Kinder unmissverständlich alleine und verurteilt sie wieder zum Schweigen. Die ehemaligen Kinder müssen um jeden Krümel kämpfen, und haben dabei keine Chance mehr auf die eigentlichen Verursacher der Verletzungen aufmerksam zu machen- durch das Gesetz! Dies ist ein unhaltbarer Zustand, gegen den sich alle Menschen in unserer Gesellschaft wehren müssen. Die Verjährungsfristen sind ein Schlag ins Gesicht nicht nur der Betroffenen, sondern von uns allen, denn es hätte und kann jeden treffen, und es trifft die, die wir am meisten beschützen müssen, unsere Kinder! Der Gesetzgeber ist verpflichtet, diese schreiende Ungerechtigkeit und nochmalige Verletzung der Rechte unserer Kinder zu verändern! Verjährungsfristen aufheben- umgehend!

  6. Gerlinde Heinze schreibt am :

    Sexuelle Gewalt gegen Kinder ist eine schwere Menschenrechtsverletzung. Die deutsche Gesellschaft grenzt allerdings nicht die Täter aus, schützt vor allem niemanden vor ihnen, sondern grenzt diejenigen aus, denen Fürchterliches widerfahren ist: als Lügner, als für den Rest des Lebens geschädigt, als Wichtigtuer, auf jeden Fall irgendwie als unzurechnungsfähig, etc., etc. Das ist noch schlimmer als die primäre Gewalt! Dieses allgemeine gesellschaftliche Agreement mit den Tätern verweigert den sog. „Opfern“ (die zuallererst mal Menschen sind!) die Solidarität und meist die Möglichkeit trotzalledem irgendwann und irgendwo ein glückliches Leben zu führen. Das ist lebenslängliche Gewalt für die „Opfer“, ohne dass es dazu noch der Täter bedarf, wie gesagt: schlimmer als die primäre Gewalt! Nicht die Täter, sondern der Umgang unserer Gesellschaft mit solchen Verbrechern und deren „Opfern“ macht die meisten, die als Kinder „Opfer“ geworden sind zu lebenslänglichen „Opfern“. Ohne einen fundamentalen gesellschaftlichen Umdenkungsprozess, an dessen Anfang es steht, die Täter für ihre Verbrechen ohne Wenn und Aber zur Verantwortung zu ziehen (egal, wie viel Zeit seit dem/den Verbrechen verflossen ist), und der zu einem solidarischen und RESPEKTVOLLEN Umgang mit den „Opfern“ führt, die dann nämlich keine mehr sein müssten. Es muss Schluss damit sein, mit einen antiquierten Begriff wie „Schuld“, der immer auch „Schuldunfähigkeit“ im Schlepptau hat und damit im Zweifel jedem Täter die Absolution erteilt. Wir brauchen ein Klima, in dem jede(r) die volle Verantwortung für seine Taten und deren Folgen übernimmt, wenn es nicht anders geht, mit juristischen Zwangsmassnahmen. Für die Übernahme der Verantwortung für das eigene Handeln ist es nie zu spät. Daher: Aufhebung der Verjährungsfristen jetzt!

  7. Detlev Zander schreibt am :

    Ich selber bin auch Betroffener, wurde in einem Kinderheim jahrelang sexuell misshandelt, und vergewaltigt!Die Einrichtung, es ist eine kirchliche Einrichtung lebt munter weiter, und möchte von meiner Geschichte nichts wissen! Nun führe ich gerade einen Zivilprozess gegen die Einrichtung!

    Meine Unterstützung habt ihr!

  8. Kinderschänder werden geschützt durch die mächtigen Lobbyisten in der Politik!

  9. Kirsten schreibt am :

    Sexuelle Gewalt an Kindern ist ein Milliardengeschäft. Die Täter arbeiten vernetzt weltweit und haben eine Lobby. Die Opfer haben diese nicht und niemand ist wirklich daran interessiert, die Taten aufzuklären, denn es ist ein Geschäft, dass durch alle Schichten der Gesellschaft geht.Auch an den Opfern verdient man. Die Opfer sind immer in der Beweispflicht. Die Traumaforschung ist doch so weit fortgeschritten, und ich frage mich, warum die Auswirkungen, der seelischen Verletzungen nicht Beweis genug für die Taten sind.
    Die aufgeklärten Fälle, liegen meistens immer um Jahre zurück, so dass der Eindruck entsteht, die Taten würden heute nicht statt finden. Doch sie finden auch heute statt und Täter laufen eben nicht erkennbar durch die Gegend und sorgen gut getarnt dafür, dass sich daran nur wenig ändert.
    Darum braucht es einen anderen Umgang mit diesm Thema, es braucht eine Anerkennung der Taten an den damaligen Opfern und da versteht sich von selbst, dass es keine Verjährung der Taten gibt.

  10. Prospero schreibt am :

    Sorry, aber als realistischer Betroffener frage ich nur noch: was soll so eine ungenügend vorbereitete Petition bewirken, wenn man Frau Müller auf facebook https://www.facebook.com/fwvuk erst einmal den aktuellen Gesetzesstand erläutern muss?

    Die stimmenmäßig erfolgreichste Petition auf openpetition zu sexellem Missbrauc war von Zartbitter mit 6.861 Unterstützern
    https://www.openpetition.de/petition/online/hilfen-fuer-sexuell-missbrauchte-maedchen-und-jungen-verbessern

    Die derzeit gegen BW-Lehrpläne zu sexuellen Identitäten laufende Petition hat schon 70.000…

    Das sollte zum Nachdenken anregen – diese Form des Protestes läuft, wenn nicht profimäßig organisiert, ins Leere!

  11. anonym schreibt am :

    Spannend!

    Sobald sich Ausgebeutete und Unterdrückte zur Wehr setzen,
    werden „Recht und Gerechtigkeit“ zur Phrase
    (marx-forum)

  12. Rüdiger Kreissl schreibt am :

    Danke Prospero für Deinen wichtigen Einwand.
    Dem möchte ich noch hinzufügen, dass uns die Zahlen von Zartbitter erneut drauf hinweisen wie wenig Zuspruch so eine Petition erfährt, was wiederum verdeutlicht das sich dadurch nichts verändert.
    Vor allem aber befreit uns keine Unterschrift von der Verantwortung, die wir alle tragen solange es Menschen gibt die sexuelle Gewalt erfahren haben.
    So wie die Täter sich in einem Netz von Toleranz und Verständnis für „Kranke“ eingerichtet haben, dass sie über ein Netzwerk verfügen bis hinein in Politik, Wirtschaft, Medien und selbst in Einrichtungen des Kinder und Opferschutzes tätig sind, wird es mehr als schwer diesen Verbrechern zu begegnen. Doch unsere Untätigkeit und auch Schweigen, mag es auch durch noch so grausame Selbsterfahrung begründet sein, lässt in diesem Moment irgend ein Menschenkind die gleiche Erfahrung erleiden. Auch wenn der Gang auf die Straße zu den Schwersten gehört, sind wir das nicht nur den zukünftigen oder jetzigen Opfern, sondern besonders auch der Wiedererlangung unserer Würde schuldig.

  13. Gertrud Tammena schreibt am :

    Die Stimmen, die Argumente, die Outings, die Orte – das alles sind deutliche Appelle und aufrüttelnde Zeichen an Politik und Gesellschaft – es ist nie genug und viele Wege sind wichtig.

  14. Prospero schreibt am :

    Richtig, Rüdiger:“Doch unsere Untätigkeit und auch Schweigen, mag es auch durch noch so grausame Selbsterfahrung begründet sein, lässt in diesem Moment irgend ein Menschenkind die gleiche Erfahrung erleiden. Auch wenn der Gang auf die Straße zu den Schwersten gehört…..“

    Straße wäre eine Möglichkeit, die andere wäre das Sich-Einmischen per Kommentaren bei Artikeln der Presse im www auf ZeitON, WeltON, FAZ,Focus oder Tageszeitungen bei jeder sich bietenden Gelegenheit zu sexueller Misshandlung/ Gewalt, wie es einige wenige Betroffene schon machen. Dort werden wir gelesen – denn leider besuchen doch nur wenige Nichtbetroffene so Plattformen wie hier das netzwerkB.

    Es ist tägliche, mühsame Arbeit, aber wichtig.

  15. Prospero schreibt am :

    Interessant, dass so ein Demoaufruf ausgerechnet auf einer Betroffenenseite sexuelle Misshandlung / Gewalt auftaucht:

    Eine völlig unbekannte „Initiative Besorgter Eltern“ (möglicherweise Pro NRW/Köln???) benutzt Kinder, weil sie deren „ungestörte psychosexuelle Entfaltung durch Sexualkunde beeinträchtigt sieht“.

    Wo waren diese „Besorgten Eltern“ bei allen bislang stattgefunden habenden Demonstrationen gegen sexuelle Misshandlung / Gewalt?

    Wieso wird den besorgten Eltern nicht klar, dass gerade durch einen guten Sexualkundeunterrricht schon in der Grundschule die Chance wächst, dass Kinder frühzeitig merken, wenn im Familien(und -nahen) Umfeld TäterInnen SKM betreiben (wollen)?

    Wieder werden KInder politisch und religiös instrumentalisiert (auch contra Toleranz gegenüber anderen sexuellen Identitäten)……die (späteren) Opfer sind erneut egal.

  16. Eva schreibt am :

    Ist das für Kinder gut ?
    „In der „Bildung für nachhaltige Entwicklung“ soll dies so aussehen, dass Schülerinnen und Schüler die verschiedenen Formen des Zusammenlebens von/mit Lesben, Schwulen, Bisexuellen, Transgender, Transsexuellen und Intersexullen (LSBTTI) kennen und reflektieren sollen, wie schwule, lesbische, transgender Kultur und deren Begegnungsstätten.

    Die Petition haben >100.000 Personen unterschrieben :

    https://www.openpetition.de/petition/online/zukunft-verantwortung-lernen-kein-bildungsplan-2015-unter-der-ideologie-des-regenbogens

  17. Prospero schreibt am :

    Köstlich, diese Manipulation!

    Zuerst redet man von Grundschulsexualerziehung – und plötzlich landet man bei Lehrplanentwürfen für Inhalte gegen Ende der SEK I in Baden-Württemberg (z.B. Berufliche Orientierung)

    Hoffentlich fallen bei der Reevangelisierung Europas der Truppe mit einem Regenbogenanteil von > 30% nicht solche Petitionsaktionen auf die eigenen Füsse…

    Ich warte immer noch auf den Start der Aufklärungsforschung zu klerikaler sexueller Gewalt in der RKK…. 2010 – 2014…….

  18. Karl Görtz schreibt am :

    Ich stelle mir gerade vor, ich sitze wieder in der 7.Klasse meiner Schule, traumatisiert, sprachlos, schweigend und schwer konzentrierend auf das, was vorne gesagt wird. Dann vernehme ich die Worte „ Akzeptanz sexueller Vielfalt“ und klinke mich wieder vollständig aus dem Unterricht aus.

  19. Gertrud Tammena schreibt am :

    Menschen und Organisationen, die das Leid von Betroffenen sexueller Gewalterfahrung instrumentalsieren bzw. für ihre Ziele benutzen, machen sich selber verdächtig: sie übergehen die Würde und Integrität der Betroffenen erneut

  20. Kirsten schreibt am :

    @ Gertrud Tammena
    sie machen sich nicht nur verdächtig, sie stellen sich auf die Seite der Täter und tragen dazu bei, dass sich nichts ändert. Opfer wieder alleine gelassen, benutzt werden und erneute Demütigung erfahren, auf Kosten derer, die durch sexuelle Gewalt an Kindern, horrende Geschäfte machen.

  21. Gertrud Tammena schreibt am :

    Dazu gehört auch, daß man nicht im Namen der Opfer Bildung und Aufklärung tabuisieren noch Minderheiten ausgrenzen darf noch behaupten, mit Hetze und Gewalttätigkeiten solche Vergehen ausschliessen zu können.Wer als Kind Gewalt an Leib und Seele erfahren hat, möchte doch, das Hilflose geschützt werden und nicht in Not sind :Gewalt, Unterdrückung, Erniedrigung, Demütigung, Entwürdigung, Ignoranz, Menschenrechtsverletzungen, Rachsucht – das alles lehne ich als Unterstützerin dieser Petition ab, darum setze ich mich für Recht und Prävention und Bildung ein.

  22. Eva schreibt am :

    Hier wird wieder die Nichtverjährung gefordert.

    Bedenklich finde ích es , dass Juristen forden den Mordparagrafen abzuschaffen, denn Mord verjährt nie, aber Todschlag ja.

    Wenn sich der Trend durchsetzt, daß man andere Dinge als schlimmer und empörenswerter und verachtenswerter und bestrafenswerter empfindet als die vorsätzliche Tötung von Menschen, dann geraten unsere bislang weitgehend vernünftigen Maßstäbe in Unordnung.

    http://www.anwaltverein.de/downloads/DAV-SN1-14.pdf

  23. Gertrud Tammena schreibt am :

    Diese nicht unumstrittene Petition hängt zur Zeit fest,
    da laut openpetition der Petitionstext nicht den Kriterien von openpetition entspricht und einer Nachbesserung bedarf:
    es wird aufgerufen, die Initiatorin bei der Formulierung der Petition kompetent zu unterstützen. Da sich schon viele MitunterschreiberInnen sehr persönlich und überzeugend eingebracht haben, wäre eine solche fachliche Hilfestellung wichtig.

  24. Karl Görtz schreibt am :

    Demo gegen Bildungsplan: Festnahmen und ein Verletzter bei Ausschreitungen –

    Der Streit um das Thema sexuelle Vielfalt im Schulunterricht gewinnt weiter an Schärfe. Bei Demonstrationen gegen die Pläne des Kultusministerium kam es in Stuttgart zu Provokationen und Rangeleien. Denn auch die Befürworter geben nicht klein bei.

    http://www.rnz.de/ticker_regional/00_20140629135200_110706815-Demo-gegen-ungsplan-Festnahmen-und-ein-Verletz.html

    Pädophilenszene unterstützt Demo für Bildungsplan – Veranstalter sehen kein Problem | Familien-Schutz.de

    „Dass bekennende Pädophile den Kampf für »die Akzeptanz sexueller Vielfalt« unterstützen und innerhalb der Gemeinschaft der LSBTTIQ aktiv sind, schließt er nicht aus. Mindestens erscheint es ihm also sehr wohl möglich, dass auch Pädophile zu dem bunten Völkchen der sexuell Vielfältigen gehören und sich dort engagieren.“

    http://www.familien-schutz.de/padophilenszene-begrust-sexuelle-vielfalt-im-unterricht-und-keiner-stort-sich-daran/

    Petition an die Landtags-Abgeordneten

    „Dabei heißt es im Grundgesetz, Artikel 6, unmißverständlich: „Ehe und Familie stehen unter dem besonderen Schutz der staatlichen Ordnung. Pflege und Erziehung der Kinder sind das natürliche Recht der Eltern und die zuvörderst ihnen obliegende Pflicht.“ Dieses als Grundrecht garantierte Erziehungsrecht der Eltern wird in unerträglicher Weise verletzt, wenn die Kinder, genötigt durch die Schulpflicht, ab der ersten Klasse mit allen Spielarten „sexueller Identität“ indoktriniert und persönlichkeitsverletzend sexualisiert werden, ohne daß die Eltern das Recht haben, dies zu verhindern.“

    http://www.abgeordneten-check.de/initiativen/elternrechte-wahren-akzeptanz-sexueller-vielfalt-per-schulpflicht-nein/petition-unentschiedene/

  25. hildegard schreibt am :

    Das Dilemma ist die gegenseitige Abhängikeit, ist der Klärungsnotstand zwischen Politik und Religion bzgl. Elternschaft und 4.Gebot.
    Beide Seiten behindern sich bei der Aufgabe, verantwort- und lebbare Lösungen für ALLE KINDER zu finden.

  26. Karl Görtz schreibt am :

    Das 4.Gebot, wie auch alle anderen Gebote kommen von einer Seite die Leichen im Keller haben. Ich glaube jedenfalls auch in Zukunft nicht an Gotteskrieger, nicht an eine Kriegsministerin mit Drohnen über Bundeswehr-Kitas, und auch nicht mehr an die katholische Kirche. Aber: Ich glaube an Gott und dafür brauche ich – weiß Gott- nicht die katholische Kirche und die Politik. Die haben mich deswegen eh schon aus ihrer Glaubensgemeinschaft ausgestoßen. Ich darf die Sakramente nicht mehr empfangen und sie haben mir gedroht, nicht in den Himmel zu kommen, wenn ich nicht mehr an sie glaube. Gott sei Dank! sage ich da nur. Drohungen mit dem Paradies oder Hölle kann ich eh nicht mehr gebrauchen. Das gefährdet nur die Gesundung meiner Seele. Aber sprich nur ein Wort, so wird meine Seele wieder gesund. Was wäre ich froh gewesen, diese Erkenntnis schon in jungen Jahren vom heiligen Geist empfangen zu haben. Immer da, immer nah, allerdings nur, wenn man schon tot ist.

  27. Saskia schreibt am :

    zu Karl Götz——

    —-wäre ich früher so gewesen,die Heute bin,

    es wäre vieles nicht geschehen,den Glauben an Gott,
    habe ich für mich wieder gefunden,
    …als Justizopfer (ohne Inhaftierung)ohne eine Verurteilung der Anschuldigungen…es hat auch mit einer kirchlichen Einrichtung zu tun…
    habe ich an unser Rechtssystem sowie an der Kath.Kirche den Glauben verloren,meine Unschuld wurde im Januar 2014(nach 9 Jahren ) von einem Beamten des AMTSGERICHTES MIR MÜNDLICH MITGETEILT;alles wurde widerrufen ….
    alles Gute wünsche ich ,die sich im Forum beteiligen
    Saskia

  28. Karl Görtz schreibt am :

    Ein guter Artikel. In diesem Sinne, Hildegard. Gott ist mein bester Freund und Ratgeber geworden. Du glaubst gar nicht wie oft ich Gott schon in der Vergangenheit darum gebeten habe, mich von meinen Qualen zu erlösen. Der hat nicht auf mich gehört. Heute lebe ich mit Gott in Frieden bis zu meinem Ende. Psychologen würden bei mir jetzt wahrscheinlich wieder eine kindliche Traumatisierung diagnostizieren. Damit kann ich leben weil ich seit meiner Kindheit traumatisiert bin.

  29. kar schreibt am :

    Kurzer Einwurf v. meiner Seite zum Bildungsplan.

    Dieser ist ja eigtl. dafür gedacht, Schüler an öffentlichen Bildungseinrichtungen über Homo-, u. Transsexualität sowie das vieldiskuttierte Thema Gender-Mainstreaming zu informieren. Gerade letzteres Thema ist hoch umstritten.

    Die Gegner dieses Bildungsplanes jedoch begnügen es nicht alleine mit Kritik, sondern sie bringen darüber hinaus immer wieder einen Vergleich zwischen Homosexuellen, Transgendern und Tätern zustande, bzw. sie im negativen Sinne die Allgemeinheit, die Familie bzw. Familienmitglieder durch diese Themen in Gefahr sehend darstellen.

    Das ist eben das Kernproblem, dass dieser Bildungsplan mit themenfremden Dingen in Verbindung gebracht wird, um politisch Stimmung zu machen. Dabei ist das, was diese Leute v. sich geben, bei genauerer Betrachtung absolut realitätsfern. Es ist schade, dass der Bildungsplan in der Form und nicht auf Inhalte/Forderungen bezogen kritisiert wird.

    Und im übrigen, ich finde persönlich es eine absolute Unverschämtheit, v. eben diesen Leuten aus den Reihen christlich fundamentalistischer Gruppierungen hier das Leid v. Betroffenen sexualisierter Gewalt für haltlose Unterstellungen gegen Homosexuelle, Transgender zweckzuentfremden, um in ganz anderen Gebieten ihre fragwürdigen Interessen durchzusetzen und Kritiker zu diskreditieren.

    An der Stelle würde ich dann doch sehr gerne dazu anregen, vielleicht in einer inhaltlichen Diskussion den Bildungsplan faktisch zu bewerten, ohne die Panikmachen gewisser fundamentalistischer Kreise, die selber nicht ohne Schuld sind, für bare Münze zu nehmen. Vielen Dank.

  30. kar schreibt am :

    „Eine völlig unbekannte “Initiative Besorgter Eltern” (möglicherweise Pro NRW/Köln???) benutzt Kinder, weil sie deren “ungestörte psychosexuelle Entfaltung durch Sexualkunde beeinträchtigt sieht”.

    Wo waren diese “Besorgten Eltern” bei allen bislang stattgefunden habenden Demonstrationen gegen sexuelle Misshandlung / Gewalt?“

    Diese Frage finde ich, sollte gestellt werden. Jüngst hatte ich betreffs eben diesem Umfeld einen sehr aufschlussreichen Artikel gelesen, den ich an der Stelle nicht vorenthalten möchte.

    http://www.stern.de/panorama/keine-lust-auf-kirche-eltern-setzen-elfjaehrigen-auf-parkplatz-aus-2122247.html

    Es sind die Leute in Kirchengemeinden, die sich aus allem raushalten, ja nicht einschreiten bei Hinweisen v. sexualisierter Gewalt, aber dann lautstark aufschreien, sobald sie sich mit näher an der demokratisch freiheitlichen Grundordnung stehenden, Bevölkerungsgruppen, konfrontiert sehen, um diesen das gefühlt bessere (freiere Leben?) zur Hölle zu machen. Soetwas nennt sich dann wohl christliche Nächstenliebe… 😉

  31. Gertrud Tammena schreibt am :

    qkar @tom – Das sind wichtige Hinweise darauf, wie die Themen Sexuelle Gewalt und Sexuelle Aufklärung böswillig vermischt und immer wieder politisch instrumntalisiert werden, um weitere Gewalt zu kreiieren. Dabei sickert durch, daß sich auch in den Reihen extremistischer Agitatoren Täter bewegen und in täternahe Strukturen reichen, die sich allzugerne als „Schützer“ präsentieren. Tabuisierung, Fundamentalismus und Stigmatisierung verstärken die Bedingungen und Möglichkeiten zur Gewaltausübung .

  32. Ex-Odenwaldschüler schreibt am :

    Es gibt -insbeondere in Deutschland-keine Menschlichkeit!Das habe ich gelernt und…die Würde des Menschen ist antastbar -vor allem die von sexueller gGewalt Betroffener.Das musste ich aus allem lernen ,insbesondere was die Aufklärung des sexuellen Gewalt an der Odenwaldschule angeht.Wer in der BRDDR an die Menschlichkeit appelliert,hat schon verloren.

  33. Gertrud Tammena schreibt am :

    Das Kürzel
    „BRDDR“ ist nicht korrekt !

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