Staat muss auch Privatschulen bei sexuellem Missbrauch wirksam kontrollieren

30.01.2014: JuraForum

Straßburg (jur). Der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte (EGMR) hat die Mitverantwortung des Staates auch für anerkannte Privatschulen betont. Der Staat müsse diese Schulen wirksam kontrollieren, um Kinder vor Misshandlungen und Missbrauch zu schützen, urteilte der EGMR am Dienstag, 28. Januar 2013, in Straßburg (Az.: 35810/09). Er sprach damit einer Irin eine Entschädigung zu, die 1973 an einer katholischen Grundschule Opfer sexuellen Missbrauchs wurde. Weiter lesen…


5 Kommentare

  1. Ex-Odenwaldschüler schreibt am :

    In Deutschland ist das eben nicht so.Da heißt vielmehr es Schulzwang inklusive Gewalt auch sexueller Gewalt.Wird einmal etwas diesbezüglich aufgedeckt wird man mundtot gemacht auch mit Hilfe der Justiz via Verleumdungs- und Unterlassungsklagen.Aufgrund des Schulzwangs sind die Schulen allmächtig auch gegenüber den Eltern wie das Beispiel Odenwaldschule zeigt.

  2. Ex-Odenwaldschüler schreibt am :

    DER STAAT ALS ZUHÄLTER!In Sachen Odenwaldschule hat das Jugendamt sogar extra Kinder hingeschickt die dann besonders unter den pädosexuellen übergriffen zu leiden hatten im Gegensatz zu den Kindern von Prominenten (auch Politikern).Das Schulamt schaute auch fleißig weg und lobte die Odenwaldschule.Dadurch entstand auch ihr Ruf als sogenannte Eliteschule und die Pädokriminellen konnten machen was sie wollten auch mit den Eltern.Der Staat hat also die Pädosexuelle Gewalt auch an der Odenwaldschule,anderen Internaten und in den Heimen geduldet und aktiv Unterstützt.Der Staat fungierte also wie ein Zuhälter.

  3. Ex-Odenwaldschüler schreibt am :

    Und dann gibt es in Deutschland ja noch diese unseelige Verjährungsfrist die die Täter schützt!

  4. Eva schreibt am :

    Wenn sexuelle Gewalt „aufgedeckt“ wird vor der Verjährung, dann muß die Staatsanwaltschaft einen hinreichenden Verdacht für eine Anklage haben und der Richter der Endinstanz muß überzeugt sein, dass der Angeklagte die vorgeworfenen Taten verübt hat, wenn Täter nichts vor Gericht zugeben.

    Man lese nur einmal über den Justizirrtümer „Mollath“ , „Arnold“ oder „Wörtz“, wie Gerichte urteilen. Unglaublich.

  5. Karsten Rydzy schreibt am :

    Wir müssen überhaupt nicht so hilflos und ohnmächtig bleiben,wie ihr befürchtet,wen wir nur genügend starke regionale gruppen mit regionalen pressekontakten gründen.Wir werden auch auf diesem weg genügend aufgeschlossene „Bündnispartner gegen (Macht)mißbrauch finden,Eltern,Lehrer,Erzieher,gewerkschaftler u.Parteien,Organisationen von anders oder ähnlich Betroffenen Folteropfern u.Opfern von staatl.,jurist.,u.Behördenwillkür.
    Ich selbst war neben Facharzt u.PT Tätigkeit stets auch Mitglied in entsprechenden Organisationen.
    Nur wenn wir uns vereinzeln lassen,können sich Leidensgeschichten wie Mollath,Wörz u.viele andere ständig wiederholen.
    Meine Empfehlung:
    Geht so oft wie möglich persönlich (u.stets zu zweit)in problematische Ämter,ansonsten schreibt,
    fordert auch SCHRIFTLICH eilige termine an,bei Kommissionen,PT u.Arzt -Praxen,Behindertenbeauftragten,Rentenberatern etc.,
    lasst Euch nur bei sicheren Vertrauenspersonen allein über private u.psych.Themen ausfragen,
    lasst Euch ansonsten notfalls Fragen zusenden u. Schweigepflichterklärungen gegenüber Dritten unterschreiben-verhindert Mißbrauch mit Euern Daten!
    Wenn wir uns in genügend starken Regionalgruppen formieren(5-10 Teilnehmer,4x im Jahr ist schon sehr gut),gelingt vieles besser

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