Merkel, Franziskus und die Helferindustrie

07.02.2014: netzwerkB

Liebe Mitglieder und Freunde von netzwerkB,

bei Interviews für Fernsehberichte wird in der Regel nur ein Bruchteil davon gesendet, so auch bei dem letzten Bericht im ZDF Morgenmagazin am 6. Februar 2014 (http://youtu.be/P-4kKiu-W8w).

Das nachfolgende Video wurde durch netzwerkB-tv erstellt und stellt den Versuch dar, die aktuelle Situation unzensiert zu beschreiben:

Mit Ihrer Hilfe können wir noch mehr Druck machen!
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Ihr netzwerkB Team

Zitat Norbert Denef:

„Seit vier Jahren berichten die Medien über sexuelle Gewalt. Sie zu Hause werden das Thema nicht mehr hören können, Sie schalten oft vielleicht ab. Sie können dieses schreckliche Leid nicht mehr ertragen. Was ich sehr verstehen kann.

Seit vier Jahren redet die Politik darüber das sie was tut – getan hat sie bisher nur sehr wenig und bei den Opfer ist nichts angekommen.

Das reicht nicht nur so zu tun als ob. Wir können unsere Hände nicht wieder in den Schoß legen und sagen wie toll wir alles getan haben. Die Opfer stehen nach wie vor im Regen.

Sie Frau Merkel, Sie haben eine ganz besondere Aufgabe, hier nicht wegzuschauen; Vorbild zu sein in der Politik und zu sagen: Ich hau jetzt Mal auf den Tisch –  Jetzt wird was getan! Und nicht nur so den Opfern ein Paar Krümel hinwerfen.

Was wir brauchen ist Anerkennung, ist wirkliche Anerkennung.

Wir brauchen die Aufhebung der Verjährungsfristen, damit endlich aufgearbeitet werden kann. Und das es nicht sein kann, dass wieder in 30 Jahren es wieder heißt: Es kann nichts getan werden. Alles verjährt.

Wir brauchen ein Umdenken in der Gesellschaft. Und da können Sie, Frau Melkel, eine ganze Menge tun, als nur die Hände in den Schoß zu legen und nichts zu tun. Das ist zu wenig.

Es muss was passieren. Es muss bei jedem Menschen was passieren. Es muss ein Umdenken stattfinden, dass die Betroffenen keine Angst mehr haben müssen und sich nicht mehr schämen müssen dafür, was mit ihnen passiert ist, dass sie diese Gewalt erlebt haben.

Wir brauchen ein offen und ehrliches Umgehen mit den Opfern. Und da sind wir noch meilenweit davon entfernt.

Papst Franziskus, der Hoffnungsträger, der viel Gutes sagt – aber bisher ist bei uns noch nichts angekommen, bei den Opfern. Es geht eventuell um die Täter. Die Opfer, wie sehr sie leiden, wie groß die Schäden sind – auch bei den Angehörigen der Opfer, das weiter geht, in die nächsten Generationen – darüber wird geschwiegen.

Wir haben Papst Franziskus die offene Hand gegeben, um einen Akt der Versöhnung, um „einen“ Akt der Versöhnung hinzubekommen. Nämlich eine Stiftung zu gründen, wo diejenigen ausgezeichnet werden die sich dafür einsetzen, dass das Schweigen gebrochen wird. Das schaffen die Opfer nämlich nicht allein. Die brauchen Unterstützung. Und das muss nach außen hin deutlich werden, wer die Opfer unterstützt. Das kann so eine Stiftung leisten.

Wir brauchen kein Schweigen. Wir können es nicht mehr ertragen, das Schweigen, das Totschweigen – das von oben herab – auch von den therapeutischen Einrichtungen her. Wo sind sie denn geblieben die letzten vier Jahre, die so genannte Helferindustrie?

Hat sie uns geholfen?

Ist sie mit dafür eingetreten, dass die Verjährungsfristen aufgehoben werden?

Wo?

Vereinzelt.

Aber diese große Gruppe, warum schweigt auch diese große Helferindustrie? Warum schweigt sie? Warum hilft sie uns nicht?

Warum mischt sie sich nicht ein in die Politik und sagt, jetzt müssen wir was ändern?

Wir wollen auf Augenhöhe miteinander reden. Und nicht von oben nach unten.“

 

35 Kommentare

  1. Heidi schreibt am :

    Diesen Hilferuf WILL keiner hören!!!
    Kann man eigentlich das Land BRD wegen unterlassener Hilfeleistung gegenüber den Opern verklagen?

  2. hildegard schreibt am :

    @ Heidi
    So lange der demokratische Rechtsstaat sich hinter dem Justizirrtum (Verjährung von Seelenmord) verstecken darf und wir die Verfassungswächter nicht MIT der „Helferindustrie“ auf den Plan rufen können, sehe ich keine Chance.
    Eine Lobby haben Betroffene noch nicht.

  3. Sabin121 schreibt am :

    Hallo Norbert Denef, Danke für Ihre unermüdliche Arbeit. Sie sind vielen Betroffenen eine Hilfe. Dennoch muss man sich vllt überlegen, die Reden tats. ein wenig einzukürzen? Letztendlich habe ich schon nach wenigen Sätzen Ihr Anliegen begriffen. Handeln ist vonnöten, richtig. Zusammengefasstere Statements zum Eigenschutz aber auch ein wenig, sonst hören die Leute wsl. eher weg und das wäre viel zu schade!! Ihre Arbeit ist sehr wichtig aber genau deshalb ist es wichtig das Sie so viel Leute wie möglich erreichen, mich haben Sie schon erreicht! Immer Mutig! Sie sind ja auf der Seite der Wahrheit.

  4. Saskia schreibt am :

    ….ich schließe mich den Zeilen von Sabin an,und sage auch Danke…

    durch dieses Forum bin ich ermutigt worden,nicht auf zu geben,

    stets versuche ich,geprägt durch die Verleumdungen vor Gericht und die folgenden Verfahren…..
    dass es jeder einzelne Mensch sein kann,der sich entscheidet,für die Menschlichtkeit,die Achtung Anderen gegenüber,und tolerant zu sein,ein Lächeln eines Kindes entschädigt uns doch für unsere Mühen ,ihnen zu helfen und ihnen Wurzeln zu geben

  5. Gina schreibt am :

    Ein hilfloses & verwundbares Kind ruft natürlicherweise bei den Eltern & den übrigen Erwachsenen Empathie hervor. Doch die Kulturen haben es geschafft, Empathie im Keim zu ersticken. Aufgesetzte Empathie der Erwachsenen führt bei Kindern nicht zur Entwicklung der Empathie; das nonverbale hat die Oberhand. Kultur ist NICHT Natur. Offenheit für Änderungen & Hinterfragen des Bestehenden ist für die Zukunft überlebensnotwendig. Der Einzelne kommt vielleicht noch einmal davon. Um die Menschheit aber ist es schlecht bestellt.
    Herr Denef, Sie haben den Kampf mit dem Goliath aufgenommen! Danke!!!

  6. Klaus Hennig schreibt am :

    Bitte WEITER SO, bitte! Ich und mein Umfeld wünschen Ihnen weiterhin viel Mut und Kraft.

  7. Auch ich bin betroffen – Gesetzt hat meinen Täter geschützt – 250 Tausend Euro soll ich zahlen wenn ich noch einmal darüber sprechen sollte und der Täter es erfährt – Danke Norbert Denef fürs nicht Aufgeben – ein Mut machendes Vorbild.

  8. guapa1967 schreibt am :

    Neulich habe ich in einer Tageszeitung gelesen, dass ein Graffiti-Sprayer für seine „Taten“ bis zu 30 Jahren danach bestraft werden kann.
    Missbraucher haben die gleichen Fristen wie ein Graffiti-Sprayer. Ein ganz vertrauensvoller Rechtsstaat, in dem wir leben! Norbert Denef – DANKE für Ihren unermüdlichen Schrei nach GERECHTIGKEIT!

  9. Lotosritter schreibt am :

    Die Helferindustrie ist nicht daran interessiert wirklich zu helfen, sondern Opfer zu generieren; denn sie lebt von den Opfern durch öffentliche Zuwendungen. Je höher die Opferzahlen, desto höher die Zuwendungen.

    So betreibt z.B. Wildwasser mit seinem Forum eine Plattform, auf der sich psychisch desolate Menschen wechselseitig in den Wahn multipler Persönlichkeiten hineinsteigern, und Menschen, die ohne Erinnerung an einen Missbrauch, Mutmaßungen darüber anstellen, bestätigt und dadurch traumatisiert werden. Denn ein eingeredeter Missbrauch unterscheidet sich in seinen traumatischen Auswirkungen nicht von einem tatsächlichen Missbrauch.

    Dessen ungeachtet, gibt es viel zu wenig ausgebildete und seriöse Psychologen, die mit Patienten, die als Kinder und Jugendliche sexuelle Gewalt erlitten haben, umgehen können. Hier wäre viel zu tun! – Dafür tummeln sich auf dem Sektor der Traumapsychologie etliche Scharlatane, die nur Kasse machen wollen. Es sind einerseits narzisstische Psychologen, die mit unwissenschaftlichen Thesen und absurden Gewaltphantasien in den Medien reüssieren. Und es sind andererseits esoterische Therapeuten, die mittels Hypnotherapien labilen Menschen einreden, sie seien Opfern, um sie in Abhängigkeit zu versetzen und finanziell auszubeuten.

    Die Helferindustrie will nicht wirklich helfen, sondern sich wichtig machen und beschäftigen. Die wirklichen Helfer aber schweigen, weil sie mit ihrer Arbeit am Patienten genügend zu tun haben. Sie sind überlastet und können sich darum nicht den Luxus leisten, in den Medien den August für uninformierte und an wirklicher Information uninteressierte Journalisten zu spielen und in Schwatzrunden Talkmaster zu bedienen, damit man sich vorm heimischen Fernseher ein wenig gruseln und gut fühlen und der Gastgeber hübsch Quote machen kann.

    Ihr Appell, Herr Denef, ist dennoch wichtig und ich unterstütze ihn, denn es ist ein Skandal, dass der Fond für institutionelle Opfer sexueller Gewalt immer noch nicht aufgelegt ist, weil die Bundesländer ihren zugesagten Anteil noch nicht bereitgestellt haben. Dass ihr Appell indes nicht gerne gehört wird, hat wohl auch damit zu tun, dass Sie mit Ihrer Forderung nach einer dauerhaften Stiftung in Konkurrenz zur Helferindustrie stehen, und die hat ihre politischen Verbündeten überwiegend bei den Grünen, die ihre pädophile Vergangenheit mit Zuwendung aus Steuermittlen an die etablierten Helfervereine sühnt.

  10. Gina schreibt am :

    An Lotosritter vom 9.2.

    „Die wirklichen Helfer aber schweigen, weil sie mit ihrer Arbeit an den Patienten genug zu tun haben.“ Sie haben wirkliche Inhalte. M.E. schweigen sie auch, weil sie Klassenkeile befürchten müssen.

  11. Anna M. schreibt am :

    @Lotosritter: „Denn ein eingeredeter Missbrauch unterscheidet sich in seinen traumatischen Auswirkungen nicht von einem tatsächlichen Missbrauch.“
    Diese Aussage ist falsch. Denn ein sog. „Missbrauch“ lässt sich nicht einreden. Diese Theorie wurde von Tätern und deren Unterstützern erfunden und unter dem Begriff „False memory syndrome“ – im deutschsprachigen Raum unter „Erinnerungsverfälschungen“ – verbreitet.

  12. Alii schreibt am :

    @ Lotosritter
    es sind Aussagen wie Ihre die viele Opfer dazu bringt zu Schweigen und ich befürchte das ist auch das Ziel derselbigen.Das ist es ja was einem als Opfer immer eingeredet wird wenn man sich doch einmal traut etwas zu sagen.Da fallen dann auch solche Worte wie Einbildung,eingeredet usw.Das dürfte den Tätern ganz zuträglich sein finden sie nicht?

  13. Beate schreibt am :

    Lotosritter, ich stimme zu, dass es in der Helferbranche Menschen gibt, auch Psychologen, die eigentlich diesen Beruf nicht ausüben dürften. Ob und warum das so ist, kann ich nicht beurteilen- ich kann keine Diagnosen an andere stellen, auch nicht an Psychologen und Helfer. Da müsste ich schon allwissend sein, oder Hellseher. Ich glaube auch, es gibt genug von ihnen, die mit Herz und Seele dabei sind. Auch wenn es große MIsstände gibt. Allerdings sehe ich vor allem Psychologen, die den PatientInnen nicht zu glauben scheinen- so wie es unter „Otto Normalverbraucher“ oft verleugnet wird, wird es immer noch von manchen Psychologen verleugnet, was fatale Auswirkungen hat. Einem eingeredeten Missbrauch bin ich noch nie begegnet- mir fehlt hier wirklich der Glaube. Im Gegenteil, leider auch hier die Erfahrung, dass Kindern nicht geglaubt wurde und wo wirklich immer noch starke Misstände zu beklagen sind, mit fatalsten Auswirkungen, wie man sich unschwer vorstellen kann. Man sollte sich wirklich Mal Gedanken machen, wie entsetzlich es für Kinder ist, Übergriffe auf Leib und Leben zu erleben und danach keine entsprechende Hilfe zu erfahren- unglaublich schwerwiegende Auswirkungen sind das für die betreffenden Kinder, WENN sie es überleben, kurz oder langfristig! Statt an „eingeredetem Missbrauch“ festzuhalten, das ist doch eine unfassbare Unterstellung angesichts der Tatsachen! Wir sprechen hier über schwere Verbrechen, über Seelen die zerbrochen wurden, zerstörte Hoffnungen, Kinder, die ihr Leben noch vor sich hatten, die ihr Leben lang, „dank“ der Täter beschädigt sein werden! Wer, der nur einen Funken Menschlichkeit in sich trägt, kann hier von „eingeredet“sprechen! Meine Güte, was für eine krude Idee! Dass auf manchen Foren Menschen vielleicht Identitäten annehmen, die sie nicht haben- das gibt es zu Hauf im Internet, das hat nichts mit der Dissoziativen Identitätsstörung zu tun. Nicht alle, aber einige Kinder, die schwer verletzt werden, haben diesen Mechanismus zur Verfügung. Je früher sie verletzt werden, desto stärker und tiefer prägen sich diese Aufspaltungen ein, desto schwerer die Ausprägung. Das ist veränderbar, indem z.B. über einen sehr langen Zeitraum an der Integration gearbeitet wird, und es gibt sehr gute, aber leider rare Therapien, in denen das möglich ist, was sicherlich für Betroffene ein Segen sein kann, die einen unglaublich schwierigen Alltag haben, zusätzlich durch die DIS. Phasenweise scheint es verständlicherweise nach einem Leben voller Unverständnis, wieso vieles so „komisch“ verlief, wichtig zu sein, sich erst Mal mit DIS anzufreunden und diese Überlebenshilfe anzunehmen. Dann kann es zu Phasen kommen, in denen die Verdrängung nach und nach aufgehoben werden kann- was ein sehr langer, oft Jahrzehntelanger Prozess sein kann, da „Verdrängung“ aufheben zwar heißt, die Spaltungen nehmen ab, damit kommen sich auch die sogenannten „Anteile“ näher, aber, damit kommt auch Erinnerung wieder, die Erinnerung, die mit den Anteilen abgespalten wurde. Dazu muss man sehr stabil geworden sein, und das ist wiederum ein sehr langer Prozess. Diese Phasen sind nicht bei allen so, weder mit noch ohne DIS. Es gibt genug Betroffene, die keine DIS in der Form haben, die etwas anderes brauchen, andere Therapien, etc..
    Amnesien sind übrigens nicht nur Kennzeichen einer DIS, kann auch Teil einer anderweitigen Posttraumatischen Belastungsstörung sein, und dissoziative Zustände sind nicht gleich „multiple Persönlichkeit“, etc… Hier ist es auch unter Betroffenen wichtig, nicht zu vergleichen, da jeder anders ist, und man sich wirklich nicht gegenseitig diagnostizieren sollte und kann, man kann anderen u.U. überhaupt nicht gerecht werden, da es ein sehr weites Feld ist. Ich glaube jeder weiß am Besten über sich selbst Bescheid, oder kann herausfinden, was man jeweils braucht. Was jedoch wirklich auf einer Betroffenenseite nichts zu suchen hat, unter Menschen, die oft nicht wissen, wie sie mit den ganzen Rucksäcken umgehen sollen, die immer noch so wenig Anerkennung ihrer Folgeschäden und der Leiden unter den Taten selbst, erfahren, sind Menschen, die an ihren ihnen zugefügten Verbrechen zweifeln!

  14. Pit Van Calvin II schreibt am :

    Die Helfer-Industrie ist vermutlich tatsächlich eine „Industrie“ ähnlich den Versicherungsunternehmen, die unter dem Aufhänger, sich für Menschen einzusetzen, Gewinn machen. Bei Versicherungen ist es häufig auch der Fall, dass das ‚Vornherum tun‘ äußerst freundlich und besorgt erscheint, doch wenn man die Versicherung brauchen sollte, werden alle Mittel und Wege angestrengt, um die Kosten möglichst gering zu halten. Notfalls wird der Versicherungsnehmer unter Druck gesetzt oder des Betrugs bezichtigt.

    Dass die Hilfen nicht in die Hufe kommen, hat möglicher Weise mit der Überforderung unserer Politik zu tun, die sich mit in Anführungszeichen ‚wichtigerem‘ beschäftigen will. Oder mit dem, das die umfassendere Lobby hat, wo Konzerne regelmäßig Spenden abdrücken. Vielleicht würde den Überlebenden von Missbrauch und Gewalt eher geholfen, wenn sie, wie die Vatikan-Bank das könnte, mit einem Vermögen aufwarten würden. Aber als Erfahrene/r hat man meist nur seine Stimme, um sich einzubringen.

    Ich bin nicht für gekürzte Beiträge, weil durch Kürzen und Zusammenfassen in der Zeit heute schon zu vieles hinter die Ablage fallen gelassen wird. Das Problem ist vielleicht, dass sich der Mensch die Zeit nicht mehr nimmt, um sich über etwas Bedeutendes ein Bild zu verschaffen. Die Gewöhnung und Abstumpfung, die in der Gesellschaft wegen zigfacher schlimmer Nachrichten auftritt, kann man wohl nur damit überwinden, indem man das Thema immer neu vorbringt, und die Schande, die damit einhergeht, dass abgewunken wird, immer neu beim Namen nennt.

    Psychologie: Ich glaube, dass man eine so genannte ‚eingeredete‘ Erinnerung heute recht gut von einer faktischen Erinnerung unterscheiden kann, da sich durch Traumata im Gehirn Veränderungen ergeben, wie sie bei etwas, das man nicht faktisch erfahren hat, nicht vorkommen.
    Diagnosen machen, wenn man nicht die spezifische Ausbildung dafür hat, um sie zu stellen, aus oberflächlicher Sicht auch keinen rechten Sinn, da sich so viele Marker der verschiedensten „Störungs-Nuancen“ teils überschneiden. Es müssen etliche Merkmale vorhanden sein ( oder fehlen ) um in der korrekten Gänze einen Ansatz dessen darzubieten, was eine Diagnose sein kann. Und dann vergleichen die Fachleute das noch anonymisiert mit KollegInnen, um sich sicher gehen zu können. So etwas kann ein Mensch über ein Diskussionsforum so wenig schaffen, wie ein Laborant über Telefon kein Blutbild erstellen kann.
    Eingeredete Gewalterfahrungen hinterlassen gewöhnlich auch keine Narben am Körper…

  15. Beate schreibt am :

    Zu kurz kommt oft, dass zwar passende, vertrauenswürdige, gute Therapien sehr viel helfen, ABER: Fakt ist und bleibt, KEINE Therapie kann das angerichtete Verbrechen wieder gut machen, KEINE Seele, kein Körper, kann wieder in den eigentlichen Zustand zurückkehren, KEINE furchtbare, erfahrene, erlittene Not eines Kindes kann rückgängig gemacht werden! Fakt ist, dass auch Morde passieren, an den Kindern, „Kurzschlusshandlung“ aus Angst entdeckt zu werden. Fakt ist, dass eine solche Kindheit, in der Kinder dem Machtgefälle ausgeliefert sind, auch die nett gemeinten „Nein-Kampagnen“ herzlich wenig ausrichten können. Kinder wollen NIE sexuelle Gewalt erfahren, daher ist es in meinen Augen auch eine hanebüchene Idee, Zeit, Geld und Engagement in solche wenig sinnvollen Programme zu stecken. Das NEIN müssen die Täter um die Ohren geschleudert bekommen, das NEIN muss den Familien und Institutionen für ihre eigenen Handlungen geläufig werden, Spiegel müssen vorgehalten werden, Elternabende sollten damit angefüllt werden, Flyer sollten sich an die Erwachsenen richten, wie sie ihr Kinder schützen, Täter SEHEN, oder eigenes Verhalten hinterfragen. Bisher bleibt alles an den Kindern hängen- das ist eine total verquere und kopflose Sicht, falsch herum! Pädokriminalität ist Kriminalität und ein Kinderporno ist das Abbild von absolutem Leid, ist kein Kaugummi aus dem Kaugummiatuomaten! Da „vergnügen“ sich Erwachsene am Leid von Kindern- auch die, die es „nur“ anschauen, das ist kein Kavaliersdelikt, das ist auch sexualisierte Gewalt, wieder und wieder! Prominente sollten werben für effektiven Kinderschutz, Aufhebung der Verjährungsfristen und alle sollten verpflichtet werden, wenn sie mitbekommen, dass ein Kind sexuelle Gewalt erfährt, wird angezeigt!

  16. hildegard schreibt am :

    Merkel, Franziskus und Helferindustrie könnten auch gemeinsam Maßnahmen zur Rehabilitierung der Altfälle und zur Prävention [mit Anzeigepflicht!!] auf den Weg bringen, könnten gemeinsam jede Verjährung interpersoneller Gewalt abschaffen.
    Mobben, Morden, Foltern und Vergewaltigen müssen aufhören!

    Die neue Familienministerin und der neue Justizminister können dann auch ihre bekannten Erkenntnisse tatkräftig umsetzen.
    Sie können sich einen Namen damit machen, dass sie Zusammenhänge zwischen der falschen Gesetzgebung und den auffälligen Kindern und unzähligen Betroffenen beleuchten, dass sie auch den Zusammenhang zwischen rein marktorientierter Politik und der fehlenden Empathie und Radikalisierung bei Jugendlichen aufdecken.

    Hier wird die Kriegsfortführung in Kinderzimmern von Generationen erkannt und bekämpft werden müssen.
    Hier sind NEUE Prioritäten in allen Ressorts zu setzen.
    Hier werden noch sehr dicke Bretter zu bohren sein.

  17. Karl Görtz schreibt am :

    Sollte ich irgendwann mal aufgefordert werden zu beweisen, dass ich Betroffener /Opfer bin, lade ich die Staatsanwaltschaft gerne auf einen Kaffee zu mir nach Hause ein. Ich bin gerne bereit zur Aufklärung zu wahrscheinlich hunderten Fällen sexueller Gewalt in Sportvereinen beizutragen. Sollte mich die Staatsanwaltschaft nicht besuchen wollen um aufzuklären, muss ich wieder in meine Verschwörungstheorie verfallen. Zur ersten Kontaktaufnahme möge sich die Staatsanwaltschaft bitte an den Fonds Sexueller Missbrauch wenden, die meine Kontaktdaten vorliegen haben.

    Hab ich doch glatt vergessen:

    Damit der Fonds Sexueller Missbrauch das auch mit bekommt, hab ich denen das gerade per E-mail gesendet. Wer hat jetzt hier wohl den Köttel in der Hose? Wer kommt auf mich zu? Wer?

  18. Karsten schreibt am :

    Vor allem viele „Christlich“-„Demokratischen“bzw.“Christlich“-„Sozialen“
    Gesundheitspolitiker(aber auch deren ebenso schwarz gefärbte Justizorgane)haben u.a.dazu beigetragen,daß sich ein extrem kommerzgesteuerter“Gesundheitskomplex“im Land entwickelt hat.
    Auch dadurch wird die eine Million! engagierter Profihelfer schon so lange überfordert und ausbeutet,daß viele ihr Engagement verlieren.
    Leiter von Privat- u.Kirchen-Klinik-Kettenbetrieben legen ihre Mitarbeiter in die Ketten z.b.von Schweigepflichten über Versorgungs u.a.Mißstände,ähnlich wie Kirchenfürsten ihre abhängigen Gläubigen.
    Das Verschweigen von sexuellem Mißbrauch von Kinern,Jugendlichen u.a.(abhängig Beschäftigten) Volljährigen ist „nur“die üblere Seite der gleichen Medaille!
    Noch so mutige weitere Appelle bringen zu wenig!
    Weitere Ausarbeitung eines Forderungskatalogs scnhafft nur gemeinsam mit geeigneten u.starken Bünmdnispartnern die ersehnte politische „Gestaltungsmacht“ zur rascheren Durchsetzung.
    Nun als Diskussionsgrundlage z.B.:
    1)Frei-u.Ausgabe der Fondsmittel vor Ende 2014!
    2)Verpflichtung geeigneter Profis zur Begleitung jeden Antragsstellers -„vier Augen Prinzip“zum Schutz vor neuem Mißbrauch durch Kommissionswillkür!
    3)Anzeigepflicht bzw.Verfolgungspflicht für Staatsanwälte bei begründetem Verdacht auf Mißbrauch!
    4)Längere Verjährungszeiten bei „Strafvereitelung im Amt“ und oft auch „Beihilfe zum weiteren Mißbrauch“ durch aktives Vertuschen u.Verleugnen wider besseres Wissen.
    5)Klärung von Straftatbeständen wie „Verabredung zur schweren Körperverletzung,Beihilfe zu „Seelen“Totschlag oder Mord,Gründung bzw.Aufrechterhaltung „Krimineller Vereinigung“gegen Mißbrauchs-Straftäter.
    6)Verpflichtung zur Anlage einer nichtöffentlichen „Täterkartei“ bei Staatsanwaltschaften mit Aufnahme von auch verjährten Straftaten(Schutz vor Wiederholungstätern)
    7)Schluß mit dem besonderen Kirchen(un)recht-Durchsetzung des Grundgesetzes bezüglich klarer Trennung von Kirche u.Staat!

    Meine eigene „previlegierte“ Ausbildung u.Arbeit als Profihelfer hat mir zwar spezif. Schäden erspart,mir aber leider auch bis zum Rentenalter(opportunistische?)Zurückhaltung abverlangt-bin deshalb jetzt erst bereit zur Mitarbeit und Zuarbeit für Netzwerk B.
    Erhoffe mir viele Kommentare von Euch!

  19. Hubert schreibt am :

    Schließlich waren unsere Eltern, welche den Krieg miterlebten, auch fast alle traumatisiert und konnten ihr Leben anschließend recht gut aufbauen.
    Sowas in der Art darf man sich dann anhören.
    Also dramatisieren wir das Ganze mal nicht so,
    vergessen wir das Alles und blicken wieder nach vorn!
    Unsere Eltern habe es mit den Kriegserfahrungen schließlich auch ganz gut geschafft und gezeigt, dass es geht.
    Man muß eben nur wollen – und wer nicht will, der lässt es eben und ist sozusagen selbst Schuld. (Ironie!).

  20. Eva schreibt am :

    @Hubert

    Die vielen Menschen , die sich im Krieg oder danach umgebracht haben, weil sie traumatisiert waren, weil sie Gewalt und oder sexuelle Gewalt erlebt haben, sind alle vergessen. Außer die Vertriebenen Organisationen berichten immer wieder davon. Nur die stärksten haben überlebt.

    Natürlich sollte jedes Opfer nach vorn schauen. Wie können Therapeuten Menschen helfen, wenn Opfer durch sexuelle Gewalt die Diagnose F 20.0
    erhalten haben und nur noch Ängste haben und nicht mehr für sich sorgen können.

  21. Karl Görtz schreibt am :

    Ich habe einen Hauptschulabschluss, einen Facharbeiterbrief, einen Abschluss zum Industriemeister, bin verheiratet, habe 2 erwachsene Kinder und bin Opa. Ich bin Grundsicherungsempfänger und teilweise erwerbsgemindert, weiterhin unter Sanktionsandrohungen von der Bundesanstalt für Arbeit aufgefordert worden, einen Schwerbehindertenausweis zu beantragen. Ich war schwer traumatisiert, war zweimal in der Psychiatrie und habe einen Selbstmordversuch hinter mir. Hab ich was vergessen? Nein, ich glaube, das Wesentlichste hab ich gesagt. Aber ich schau nach vorne. Mal schauen, was noch kommt.

  22. klaraklara schreibt am :

    @lotosritter
    Wir leben in einem Körper, und dieser Körper hat ein Gehirn und einen Stoffwechsel. Theorien über angeblich erlebte Gewalt lösen etwas anderes aus als eine tatsächlich erlebte, bedrohliche Situation – Stichwörter: Großhrinrinde, Amaygdala, Hippocampus sowie Adrenalin, Cortisol und körpereigene Endorphine.
    @ mitlesende Helfer/innen:
    WER verbreitet die falschen Theorien, die uns in Gefahr bringen, tatsächliche Gefahren im Leben unserer Client/innen zu übersehen?

  23. Gina schreibt am :

    An Hubert vom 11.2.
    An Eva vom 11.2.

    Du sagst es, Hubert. Das ist die Argumentationsweise auch in Bezug auf die Misshandlung durch die Eltern: „Wir haben’s überlebt.“ Diesen Satz habe ich des öfteren gehört. Alice Miller erklärt diese Geisteshaltung in ihrem Buch „Das Drama des begabten Kindes“.

    „Wir haben’s überlebt.“ Ja, Eva, alle, die nicht überlebt haben, sind vergessen. Es gilt das Gesetz des Stärkeren.

    Ist der Sinn des Lebens eigentlich nur das Überleben?

  24. Eva schreibt am :

    @Gina

    Wenn man das Überleben näher betrachtet, seit der Mensch auf unserem Planeten lebt,hat er immer um sein Überleben gekämpft. Heute ist das in unseren reichen Ländern vergessen, wie früher Germanen oder heute Menschen in Entwicklungsländern ums Überleben gekämpft haben oder noch kämpfen.

    Die religiösen Fundis / Sekten / destruktive Kulte sehen das irdische kurze Leben nur als Vorbereitung auf ein fiktives Gottesreich im Himmel oder in der Hölle und üben enormen psychischen Druck auf andere Menschen aus.

    zB.
    http://www.bdp-verband.org/bdp/archiv/psychokulte.pdf

    oder zB.
    http://de.wikipedia.org/wiki/Paul_Sch%C3%A4fer_(Colonia_Dignidad)

    Menschen aber, die sexuelle Gewalt erfahren haben, sehen das Überleben so , dass sie sexuelle Gewaalt überlebt haben und nach zB. nach Selbstmordversuchen
    noch leben, obwohl das Weiterleben nach sexueller Gewalt bei vielen eine Qual ist, das dem Staat und der Justiz nicht interessiert, da nur Fleischwunden zählen.

  25. hildegard schreibt am :

    … religiöse Fundis / Sekten / destruktive Kulte legen den geistigen Fortschritt der Menschheit in Ketten, bluffen rein äußerlich mit Moral und schrumpfen innerlich.
    Für Machthaber in Obrigkeiten jeglicher Couleur die Grundlage zum Machtmissbrauch, Voraussetzung für und ideale Anpassung an ihr „wie es war vor aller Zeit, …“!

    Die (brainwashed) Gesellschaft will weiter pennen und passt sich dem allzu gern an. Überlebende stören nur und werden so grade noch „geduldet“ …

    Es lebe die Evolution! Es lebe der geistige Fortschritt!!

  26. kar schreibt am :

    Ungeachtet jüngster Vorwürfe gegen den jüngst zurückgetretenen Bundestagsabgeordneten Edathy, es ist ja wohl ein Unding, dass ein Bundesinnenminister kurz vor Ende v. dessen Amtszeit in einem laufenden Strafverfahren wegen des Besitzes v. Kinderpornos das Umfeld des Beschuldigten informieren kann und der Betreffende auf Umwegen vorgewarnt u. somit die Möglichkeit gegeben wird, großflächig etwaige Beweise verschwinden zu lassen.

    Dazu berichtet Focus Online wörtlich: „Im Ergebnis habe die Staatsanwaltschaft bei der Durchsuchung von Räumlichkeiten Sebastian Edathys „offenbar nur noch Reste von zerstörten Festplatten und kaum noch Computer vorgefunden.“ Ein Vertreter der Ermittlungsbehörden sagt zur Weitergabe der Informationen: „Das grenzt an Strafvereitelung.“

    Siehe:
    http://www.focus.de/politik/deutschland/razzia-spd-politiker-edathy-ermittler-im-fall-edathy-finden-rechner-ohne-festplatten_id_3611074.html

  27. Karl Görtz schreibt am :

    Warum die Diskussion für die -Pille danach- aufkam ist bekannt, das war dieser Fall:

    http://www.tagesspiegel.de/weltspiegel/abgewiesenes-vergewaltigungsopfer-kritik-an-katholischen-kliniken-und-der-kirche-von-allen-seiten/7649804.html

    Und nun schaue man sich die Tagesschau von heute, dem 13.02.2014 an:
    Da ist im Kontext die Vergewaltigung und die Pille danach kein Thema mehr. Und dann reden sie davon, dass das schon immer so war, dass vor der Verschreibung der Pille danach- eine Beratung notwendig ist. Merken Sie was: Das Thema Missbrauch / Sexuelle Gewalt soll aus der Öffentlichkeit verschwinden. Auftraggeber sind hier CDU und SPD, die GROKO, die GROSSE KOALITION, das GROSSE KOTZEN.

  28. Karl Görtz schreibt am :

    @kar
    Hallo kar. Lange nichts mehr von Dir gehört. Setz mal einen Feed auf Fefe
    http://blog.fefe.de/?ts=ac0230d0
    im Fall Edathy. Der zerlegt den Fall und denkt sich schneller in kranke Köpfe noch bevor bei denen selbst diese krankhaften Gedanken in Erscheinung treten.

  29. hildegard schreibt am :

    Die Strafrechtlerin Frommel sah heute die Sache von einer ganz anderen Seite an (bekanntlich hatte Edathy nicht gerade wenige Feinde!) – hört /lest selbst:
    http://www.deutschlandfunk.de/ermittlungen-gegen-edathy-bilder-von-nackten-jungs-darf.694.de.html?dram:article_id=277382
    ___________________________________
    Anmerkung vom netzwerkB Team:

    wir geben zu bedenken, dass Frau Prof. Frommel beim Thema „Verjährungsfristen aufheben“ die Sache auch ganz anders sieht:
    http://youtu.be/scBo0fB7YVA

  30. Beate schreibt am :

    Frau Frommel ist ausserdem Mitglied in der Humanistischen Union https://netzwerkb.org/2010/04/01/die-humanistische-union/, wie auch Frau Leuth.-Schnarrenberger(wer erinnert sich nicht an ihre hochjubelnden und an jeder Lebenswirklichkeit der Betroffenen vorbeigehenden Aussagen bezüglich der Verjährungsfristen??), einige Grünen, weitere „Promis“, Herr Lautmann, Verfasser des Buches „Lust am Kind“, Herr Kentler(z.B bekannt geworden mit seinem Pädophilenprojekt für obdachlose Kinder/Jugendliche1969!)…. http://www.taz.de/1/archiv/digitaz/artikel/?ressort=hi&dig=2013/09/14/a0045&cHash=e431505422dca932c87867e053c44fd3
    UNFASSBAR, dass die Ermittlungen gegen Edathy wohl massivst behindert wurden! Man verhindert hier u.U. die Aufklärung schwerer Verbrechen! Noch Mal zu Frau Frommel: auch wenn mit geschildertem Bildmaterial (wer weiß, was vor Löschung der Festplatten vorhanden war!)noch kein Straftatbestand erfüllt zu sein scheint- wieso verteidigt man so etwas? Wer denkt an die Kinder, wie es denen geht, wenn jemand sich ihr Bilder anschaut?? Wo ist davon denn die Rede?? Solche Bilder will kein Mensch sehen, der nicht pädokriminell oder auf dem Weg dahin ist! Ausserdem könnte auch endlich Mal der Begriff „Pornographie“ gelöscht werden, es gibt keine Kinderpornographie- das ist KINDERQUAL!

  31. Gina schreibt am :

    An Beate vom 14.2.

    Ja, mit Kindern hat kaum jemand Mitleid. Die meisten sind nur von der Angst besessen, dass die heile Welt ins Wanken gerät & die Lügen des Schatzes der anekdotischen Weisheit auffliegen.

    Auch ist mir folgende Weisheit zu Ohren gekommen, dass Kunst nur aus Defiziten oder inneren Nöten entstünde & dass Neurosen für die Ausübung bestimmter Berufe von Nöten seien. Na, bravo!

    Hier ein Link, in dem Kommilitonen von Opfern gegen die Amtsentlassung eines Täters protestieren. Der Moderator bemerkt treffend, dass man ihnen doch nicht den Fussballsport nehmen will.
    http://www.thedailyshow.com/watch/thu-november-10-2011/penn-state-riots

    Auf allen Ebenen Angst, dass irgendetwas genommen wird. Dabei geschieht der größte Raub erbarmungslos weiter.

  32. Karl Görtz schreibt am :

    @Anmerkung vom netzwerkB Team http://youtu.be/scBo0fB7YVA

    1.
    Frau Frommel ist keine Betroffene und verfügt nicht über die fachliche Kompetenz, traumatisierten Opfern Empfehlungen für die Gegenwart und die Zukunft auszusprechen. Ich schlage vor, dass Frau Frommel, wenn sie irgendwann mal im Altersheim landet, über ihre Gegenwart und an ihre Zukunft im Altersheim nachdenkt aber bitteschön nicht über ihre alten Tage. Psychologen würden mir jetzt bestätigen, dass das nicht geht. Ältere leben von ihren Erinnerungen und von ihrer Vergangenheit.
    Frau Frommel, erzählen Sie mal einem Kriegstraumatisierten, dass für ihn seitens des Gesetzgebers nur eine Traumatisierung von 20 Jahren zusteht und danach hat er gefälligst gesund zu sein, weil das Gesetz es so vorsieht.

    2.
    Wurde Edathy denunziert weil er zu vielen Leuten in die Quere kam oder ist er ein Krimineller? Der Ordungspunkt Denunziation ist zur Aufklärung des Falles nicht vorgesehen. Noch Fragen?

    3. In meinem Fall bringe ich Ihnen Beweise, Frau Frommel.

  33. Bitte schauen Sie auf meine Webseite, ‚News‘.
    Dort könnte unter dem PDF:“Der Prozess gegen das Kloster Mehrerau“ der Schlüssel liegen, wie Verjährungsfristen nicht mehr greifen.
    Als ‚entschädigtes Opfer‘ wünsche ich Segen und Kraft
    für schier unerreichbare Ziele. Danke!

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