Starrer Blick – „Pädophile“ in hohen Regierungsämtern?

24.02.2014: netzwerkB Pressemitteilung


(
Foto: Norbert Denef bei B. Kerner 2007)

Prof. Beier fordert eine rationale Debatte über Pädophilie und meint Pädophile seien für hohe Regierungsämter geeignet (http://www.epochtimes.de)

netzwerkB wendet sich entschieden gegen dermaßen verantwortungslose Äußerungen

Die geistige Nähe zu den Forderungen der Pädophilenbewegung der 1980er-Jahre ist allzu offensichtlich. Auch damals wurde eine rationale Debatte gefordert, die sich auf die wissenschaftlichen Erkenntnisse der damaligen Zeit stützen sollte, wobei solche mehr oder weniger wissenschaftlichen Erkenntnisse gemeint waren, die Pädophilie verharmlosten.

Auch, dass eine kriminelle Neigung, nämlich die, Kindern sexualisierte Gewalt anzutun, in eine „sexuelle Präferenz“ umgedeutet wird, ist O-Ton der Pädophilenbewegung.
Damals wurde und heute wird von Prof. Beier argumentiert, dass Pädophilie eine ganz normale sexuelle Orientierung wie Heterosexualität oder Homosexualität sei. Kein Wort zum Thema Machtmissbrauch durch das Altersgefälle und zu den Folgen für die Opfer.

Außerdem argumentierte man damals, dass es „gute“ und „böse“ Pädophile gäbe. Beier differenziert zwischen Pädophilen, die ihre Neigung im Griff haben und denen, die es nicht haben. Auch Beiers Intention, „tabufrei“ zu diskutieren entspricht dem Jargon der Pädophophilie-Aktivisten. Insofern ist es nicht verwunderlich, wenn Beiers Argumentation wie ein déjà-vu wirkt.

Fraglich ist, ob es sich bei seinen Äußerungen um einen Fall von koketter Selbstüberschätzung handelt (er suggeriert, dass seine Therapie dermaßen „sicher“ sei, dass sogar hohe Verantwortungsträger ihre „Neigung“ dadurch ausreichend im Griff haben könnten) oder um gezielte Werbung für sein Projekt, das auch politische Akzeptanz braucht, um weiterhin finanziert zu werden (derzeit jährlich 250.000 Euro). Schließlich ist ja eine entschiedene Fürsprecherin dieses Projekts (und Mitglied der Humanistischen Union, die jahrelang für die Belange von Pädophilen eintrat und sich nicht von Pädophilie-Aktivisten in ihren Reihen trennen mag), nämlich Sabine Leutheuser-Schnarrenberger nicht mehr im Kabinett.

netzwerkB kritisierte das Projekt bereits 2011: http://netzwerkb.org/2011/10/22/pressemitteilung-netzwerkb-kritisiert-praventionsprojekt-dunkelfeld/

Beim Ruf nach Mitgefühl für Pädophile (also auch für potentielle Straftäter) muss zwangsläufig das Opfer aus dem Blick geraten. Aus der Täterpsychologie weiss man, dass es eine wirksame Taktik von Tätern ist, sich als Opfer darzustellen und damit das aufbegehrende Opfer zum Täter zu machen (Täterverdrehung).

Auf die politische Debatte bezogen bedeutet dies, dass der Fokus auf die „armen Pädophilen“ gerichtet wird und weg von den Betroffenen.

Von einem pädophilen Politiker weiss man nicht, ob er bereits zum Täter geworden ist, auch wenn er nicht vor Gericht gekommen ist. Niemand, auch kein Prof. Beier kann garantieren, dass ein derart veranlagter Politiker nicht zum Täter wird. Daher ist Beiers Äußerung höchst verantwortungslos.

Ganz besonders problematisch wäre ein ranghoher pädophiler Politiker auch deshalb, weil er – Pädophile sind gut vernetzt – eine schützende Hand über alle möglichen Pädokriminellen halten könnte. Eine Horrorvision.

Kaum vorstellbar auch, dass ein pädophiler Politiker sich für eine schärfere Bestrafung von Sexualstraftätern oder für Opferschutz und Betroffenen-Hilfen einsetzt. Gerade die jetzige Debatte um sog. Posing-Bilder, verdeutlicht das. Es ist sehr unwahrscheinlich, dass ein Konsument von derartigem Material – hier Edathy – sich für ein Verbot des Stoffes, nach dem er süchtig ist, einsetzt.

Beier zeigt sich einmal mehr als Fürsprecher von pädophilen Interessen. Und das auf Staatskosten.  

Weiterführende Quellen:

Über pädophile Netzwerke:
http://berger-odenthal.de/aktuell/a-100326.htm

Über die Arbeitsgemeinschaft Humane Sexualität:
http://www.vachss.de/mission/berichterstattung/ahs.htm

Prof. Beier 2006 bei Menschen bei Maischberger
http://www.youtube.com/watch?v=fgINUibUFdQ&feature=youtu.be

Prof. Beier 2007 bei Johannes B. Kerner
http://www.youtube.com/watch?v=aZ2e51Oq36o&feature=youtu.be

Für Rückfragen:
netzwerkB – Netzwerk Betroffener von sexualisierter Gewalt e.V.
Telefon: +49 (0)4503 892782 oder +49 (0)163 1625091
presse [at] netzwerkb.org
www.netzwerkB.org

 

42 Kommentare

  1. Gertrud Tammena schreibt am :

    Das käme einer pauschalen Kriminalisierung von Pädophilen gleich und könnte allenfalls für Vorbestrafte gelten. Es würde die Möglichkeit zur Neigung Pädophilie völlig tabuisieren und würde die Bereitschaft zu einer Therapie erschweren. Nicht jeder Pädophilie wird delinquent und nicht jeder Missbrauch geschieht aufgrund pädophiler Neigungen des Täters. Diese Simplifizierung der Debatte wird unerträglich. Allerdings besteht wohl ein sehr hoher Forschungsbedarf mit öffentlichen Erkenntnissen, um das Thema aus der Grauzone zu heben und ethisch damit umzugehen.

  2. Ex-Odenwaldschüler schreibt am :

    Pädophile und deren Freunde in hohen Regierungsämtern werden dann natürlich die Verjährungsfristen nicht aufheben und die Gesetze und deren Umsetzung-Justizministerium gegenüber Staatsanwaltschaft weisungsbefugt und kein Richter ist meiner Meinung wirklich de facto unabhängig-entsprechend Pädophilenfreundlich gestalten.Ich glaube das bereits eine nicht unerhebliche Anzahl in solchen Regierungämtern sitzen mit eben dieser „Neigung“!!

  3. Andreas schreibt am :

    Die Äußerungen eines Prof. Beier sind nicht nur „äußerst verantwortungslos“, sondern schlicht weg dumm. Es hat mit Sachlichkeit auch nichts zu tun!
    Die WHO hat Pädophilie nicht umsonst als eine Krankheit zu recht eingestuft, und ist schon deshalb mit Homosexualität und Heterosexualität keines Wegs zu Vergleich. Das müßte ein Professor eigentlich schon wissen und vermitteln können.
    Mir wird nur übel bei solchen wichtigtuerischem Geschwätz. Und den Gründen, warum sich ein Professor zu so unqualifizierten Äußerungen hinreißen läßt, ergründet sich mir nicht. Es langweilt mich auch.

    Trotzdem vielen Dank für die Pressemitteilung und den klaren, deutlichen Worten.

    Gruß aus München

    Andreas

  4. Ex-Odenwaldschüler schreibt am :

    Es hat Tradition das die meisten Institutionen und Strukturen in Deutschland pädophilenfreundlich sind. Es passt ins kinderfeindliche Deutschland das eben die Rechte und Freiheitsräume von Pädophilen mehr wert und viel wichtiger sind als die von Kindern.Kinder und Jugendliche haben und hatten diesbezüglich in Deutschland keine Menschenwürde!!!!!Siehe ua. Odenwaldschule

  5. Dagmar Schön schreibt am :

    Sehr geehrte Redaktion,

    die Äußerungen des Sexualmediziners Christoph J. Ahlers sind für die therapeutische Dimension sicher weitgehend richtig. Dass aber zu diesem Thema noch anderes diskutiert und geklärt werden muss, zeigt die Stellungnahme von Prof. Dr. med. Dr. phil. Klaus M. Beier : „Aus meiner Sicht spricht jedenfalls nichts dagegen, wenn ein pädophiler Mann eine exponierte Position in der Gesellschaft übernimmt, solange er die volle Verantwortung für seine sexuelle Präferenz übernimmt und sein Verhalten sicher kontrollieren kann“.

    Wie bitte???? So etwas aus ‚berufenem‘ Munde? Das finde ich sehr verantwortungslos.

    Ich habe zu dem Thema, ‚Persönlichkeitscheck‘ für bestimmte Jobs/Positionen vor einigen Tagen einen Leserbrief an die SZ geschrieben, der auch weitgehend abgedruckt wurde.

    Ist der Fall Jimmy Savile u. v. a. an diesen Leuten vorbei gegangen (ca. 450 missbrauchte Kinder!)? Der Missbrauch kann oft aufgrund der durch Ansehen geschützten Jobs besonders extensiv stattfinden.

    Möchte man in der Richterschaft – vielleicht als Jugendrichter – einen pädophilen Menschen, der hier 30 Jahre ‚wirken‘ kann? Ronald Schill, ‚Richter gnadenlos‘, war nicht pädophil, hatte aber genügend andere Charakterdefizite, die ihn für ein hohes Justizamt (Richter oder STA) ungeeignet machten. Schill ist zwar weg, es gibt aber in der deutschen Justiz zahlreiche ähnlich ungeeignete Charaktere.

    Nicht zu vergessen der Innenminister, der mit Aktenordner nach seinen Mitarbeitern warf, wenn etwas nicht so lief, wie er sich das vorgestellt hatte. Auch ihn hätte man vor Amtsübernahme oder zumindest gleichzeitig in Therapie schicken müssen. Ist jemand nicht einsichtsfähig – was bei psychischen Erkrankungen oder Neurosen leider die Regel ist, bekommt er eben den Job/Amt nicht.

    Die Überprüfung von ’soft skills‘ als Einstellungskriterium sind ein schwieriges Thema, aber nicht unlösbar. Oder wollen wir warten, bis wir mal einen unerkannten Alkoholiker als Verteidigungsminister haben? Einen Sexsüchtigen als IWF-Chef hatten wir schon. Wer weiss, was uns das schon gekostet hat.

    Der Fall Edathy wäre eine gute Gelegenheit diese Diskussion zu beginnen.

    Mit freundlichen Grüßen,

    Dagmar Schön
    Rechtsanwältin

  6. Ex-Odenwaldschüler schreibt am :

    Hätte Edathy angeblich Geld veruntreut -siehe Causa Wulf-dann hätte die Staatsanwaltschaft in gnadenlos verfolgt auch wegen ein paar angeblichen hunderten Euros.Handelt es sich um Kinder wird relativiert…..Ein Kind ist eben hierzulande offensichtlich nicht viel wert bzw. hier in diesem Land ist Vermögensschaden wesentlich schwerwiegender als Personenschaden.

  7. Pit Van Calvin II schreibt am :

    Dieser Edathy, dessen merkwürdige Foto-Interessen wir öffentlich gerade vorgestellt bekommen, wäre möglicherweise irgendwann Justizminister geworden … ich glaube, es ist nicht paranoid, sich solche Dimensionen vorzustellen, wenn man sieht, was für Klientele in manch anderer Partei da so mit drin sitzt bzw. saß.

    Zu diesem Satz des philosophisch erweiterten Mediziners : “Aus meiner Sicht spricht jedenfalls nichts dagegen, wenn ein pädophiler Mann eine exponierte Position in der Gesellschaft übernimmt, solange er die volle Verantwortung für seine sexuelle Präferenz übernimmt und sein Verhalten sicher kontrollieren kann” fällt mir rational betrachtet ein, dass der Mann anscheinend den Verstand verloren haben muss. Würde Herr Beier die volle Verantwortung dafür übernehmen, falls jener Pädophile aus dem Gedankenspiel es nicht schafft, seine Krankheit in Schach zu halten? Meistens verhalten sich solche Leute in den Fällen wie flüchtige Substanzen…

    Vor Personen, die sich für eine Aussicht auf ein Schönreden pädophiler Eigenschaften so gewissenlos aussprechen, sollte die Gesellschaft viel eher gewarnt werden. Solche Menschen finden es irgendwann auch ganz passabel, Leute mit kannibalistischen Fantasien oder praktizierende Sadisten als sozialkompetent und redlich darzustellen.

    Vermutlich gibt es bereits zu viele Pädophile in solchen Positionen, die gesundes Gedankentum stören und Geschicke zugunsten ihrer Krankheitsgenossen lenken. Ähnliche Positionen wie im Gefüge des belgischen Falls um Dutroux würden mich nicht wirklich erstaunen, falls sie in Deutschland irgendwann aufbrächen.

    Diese Art des Kunst-Aufwertens erinnert mich an einen Professor in Süd-Deutschland, der seine Taten vor Gericht als „Nachholbedarf für versäumte Doktorspiele“ zu logisieren versuchte. Auch Hochgebildete sind vor Niedertracht und geistigem Lapsus bzw. ’supranasaler Oligosynapsie‘ nicht gefeit.

  8. Beate schreibt am :

    Tatsächlich wird hier vor allem im Sinne des Kinderschutzes wirklich sinnmachenden Forschungen der Riegel vorgeschoben- und, wie man am Fernsehschirm z.B. bei „Jauch“ lebhaft verfolgen konnte, einer Lobby die Türe geöffnet, vor der wir uns gewaltig in Acht nehmen sollten! Nichts ist aufgearbeitet- auch nicht im Kleinen, an den Kindheiten der ehemaligen Kinder, von denen manche Pädophile werden, die meisten Täter aber werden Täter ohne auf Kinder fixiert zu sein. Es gibt Studien, wonach eine Unzahl Pädophiler angeben, selbst sexualisierte Gewalt erfahren zu haben! Was sagt uns das? Sagt uns das wirklich, dass wir ein Projekt befürworten, das sexualisierte Gewalt verniedlicht, indem in diesem Zusammenhang Worte wie „Liebe“ fallen? Was sagt uns weiter die in diesen Kreisen kursierende Aussage, dass die Täter, die nicht pädophil sind, sexualisierte Gewalt an Kindern als Ersatzhandlung ausüben, weil gerade kein Erwachsener „greifbar“ ist? Komischerweise kommen diese Bemerkungen vorzugsweise aus Reihen besagter Pädophilenprojekte, die wie Pilze aus dem Boden sprießen. Das bedeutet also wir Betroffenen haben sexualisierte Gewalt erfahren, weil wir so sehr geliebt wurden, oder weil gerade kein Erwachsener in der Nähe war, mit dem der Täter „Sex“ hätte haben können? Solche Art Thesen untermauern die krude Idee, dass es sich bei sexualisierter Gewalt, der „Zärtlichen“ wie bei den Pädophilen, aber auch bei der größeren Gruppe der nicht pädophilen sexualisierten Gewalttäter um Leute handelt, die ihren Sexualtrieb nicht im Griff haben, oder es halt grade Mal nicht „ohne“ aushalten konnten.
    Würde der Pädophile also nur seine reine Liebe unter die Kinder bringen, wäre alles gut? Und wenn der Vati Lust hat, und die Mutti nicht mag, ist ja immer noch das Kind da? Warum nennt netzwerkB sexualisierte Gewalt nicht Missbrauch? http://netzwerkb.org/2011/01/13/was-kritisieren-wir-am-ausdruck-missbrauch/
    Wohlweißlich unter anderem deshalb, weil es sich hier nicht um den Gegenstand von einem Miss- des Gebrauchs handelt, sondern weil es sich IMMER um Gewalt gegen Kinder handelt, um Gewalt, die sexualisiert daher kommt, egal wie „sanft“, egal wie nett der Pädophile dabei schaut. Die Kinderseele stirbt, das Kind wird seiner Zukunftshoffnung beraubt. Niemand fragt nach der Vergangenheit der Pädophilen, niemand fragt nach der Vergangenheit der anderen Sexualstraftäter. Warum?
    Die Anfänge liegen weit zurück, noch vor den 68ern. Aber die „Skandale“ , die in den 2000er Jahren ein weiteres Mal bekannt wurden, wären ein guter Beginn gewesen, eine wirkliche Aufarbeitung zu beginnen, die Wurzeln all der Seelenmorde und deren Weitergabe, anzuschauen! Nicht alles können Betroffene schultern, hier ist die Politik gefragt, aber auch die „andere“ Sexualwissenschaft, die Justiz, die Therapie, und zwar die auf Seiten der Kinder zu handeln!

  9. Gina schreibt am :

    Für Opfer ist es unzumutbar, mit der Täterproblematik behelligt zu werden. Für das Kind & auch späteren Erwachsenen gibt es nur die eine Seite des Täters, nämlich die der Tat.

    Bezüglich der Therapie von Pädophilen kann ich nur an die Vergewaltigung & den Mord an dem elfjährigen Mädchen in Emden erinnern. Der Täter hatte an einem Therapieprogramm teilgenommen. Ich denke, dass eine oberflächliche Therapie, die das Kernproblem außen vorlässt, zum Anstau führt & dann zur Explosion, d.h. zu einer schweren Tat. Es war gut, dass Herr Denef daran erinnert hat, dass die Täter früher selbst Opfer waren; es müsste natürlich da angesetzt werden.

    Wie Herr Denef immer wieder betont, sexuelle Gewalt gegen Kinder ist Seelenmord. Hier ist kein Platz für Eitelkeiten von „Wissenschaftlern“. Wir brauchen ehrliche & ernsthafte Maßnahmen.

  10. Gina schreibt am :

    P.S.: Es wäre besser, wenn Herr Prof. Beier keinen Kontakt zu Opfern aufnähme, da er sich mit der Täterseite befasst.

  11. Sakia schreibt am :

    ich kann die Debatten um die Opfer verstehen,
    meine Frage gilt mehr und mehr nach den Ursachen zu forschen,es gibt die Missstände,und die sind bekannt,
    was aber wird getan ,zur Vermeidung,jeglicher Gewalt,Fehler machen wir alle,keiner ist perfekt,
    und es gibt krankhaft veranlagte Menschen,aber nicht alle werden zum Täter,viele gehen in Therapie—–
    der Staat und die Gesellschaft sind verantwortlich die kinder zu schützen,überall ,lauern Gefahren,auch in der Familie,ich habe unter der nicht tätlichen Gewalt und deren Auswirkungen bis Heute darunter zu leiden,ich wurde krank,
    sehr krank,wann gibt es endlich ein Umfeld,für Kinder,oder für Eltern ,die couragiert sind,die Missstände publik machen,diese Eltern werden fast entsorgt,sie passen ja nicht in das Bild,sind ungequem,aber es lohnt sich doch zu kämpfen für die Zukunft unserer Kinder ,die Vorsorge ,die Liebe zu unseren Kindern,kostet im Verhältnis so wenig,im Vergleich zur Rehabilitation der Täter,es ist genug geredet und geschrieben worden,wann endlich folgen der Erkenntnisse die Umsetzung oder Ausführung zum Wohle unsere Kinder,
    eigentlich doch Heute noch…

  12. Lotosritter schreibt am :

    Der Großteil der Täter ist bekanntermaßen nicht pädophil oder päderast veranlagt, sondern schändet, weil er die Macht und die Gelegenheit dazu hat. Es ist will man es einstufen eher Sadismus, der sie dazu treibt.
    Zudem gibt es genügend pädophil veranlagte Männer und Frauen in verantwortungsvollen Positionen, wie Edathy oder Tauss zeigten.
    Folgt man Prof. Beier, sollten sich alle outen, denn anders ist seine Bemerkung nicht zu verstehen. Da wäre ich auch dafür, denn dann würde man wissen, mit wem man zu tun und wo man zu suchen hat.

  13. Gina schreibt am :

    An Beate
    An Saskia

    Es ist unglaublich, wie wenig man von offizieller Seite an Aufklärung interessiert ist. Empathie für Kinder gibt es nicht.

    Es war gut, dass die Journalistin Frau Beate Schöning die unbequeme Wahrheit klipp & klar öffentlich gesagt hat: Die Täter sind Durchschnittsbürger & -bürgerinnen. Hier geht es nicht um entfernte Institutionen & Kriminelle, sondern es ist ganz hautnah. Diese Tatsache macht die Bekämpfung so schwierig; diese Tatsache versucht man krampfhaft zu vertuschen.

    http://www.focus.de/panorama/videos/sweetie-virtuelles-maedchen-lockt-paedophile-in-die-falle_vid_42301.html

  14. Gina schreibt am :

    An Lotosritter

    Ich habe auch den Eindruck, dass es sich um Sadismus handelt. Die Unbedarftheit & Hilflosigkeit der Kinder macht die Leute so scharf. Hier haben sie endlich Gelegenheit, sich für selbst erlittene sexuelle Gewalt zu rächen.

    Ich bin selbst Opfer dieser rachsüchtigen Durchschnittsbürger.

  15. hildegard schreibt am :

    „Einen Sexsüchtigen als IWF-Chef hatten wir schon.“

    Ja, vermutlich gab es sie auch in anderen Sparten der hohen Politik: hochrangige pädophile, sadistische Sex-Machtmonster, die im Eigeninteresse die Fristaufhebung zu verhindern wussten – und sei es, dass sie ’nur‘ übergeordnete ‚hohe Tiere‘ schützen mussten …

    Es kann kaum überschätzt werden, welch schuldhaften Einfluss gerade die Religionen mit ihren scheinheiligen Aktionen auf Juristen nehmen konnten …

    Eine besonders gefährliche Rolle spielt die Sprachverwirrung mit dem Schlagwort „Liebe“, das bei jeder sexuellen Gewalttat dem Kind ganz gezielt das Hirn abschaltet, es nachweislich genetisch schädigt, es isoliert und zu schweigen zwingt.

    Eine „Minorität“ sexueller Straftäter brachte es fertig, eine Mehrheit der Bevölkerung dem Schweigen zu verhaften.
    Sämtliche dem Schweigen verpflichteten Profis ließen es zu, dass Verbrecher nachhaltig unseren Genpool dezimierten …
    Welch immense „Behinderungen“ dieser Art sie bei 10 % + der Bevölkerung hinterließen …

    Es müssen Grenzen her, die niemand mehr ignorieren, umgehen, überschreiten darf.
    Das Internet wird in Zukunft mehr Transparenz möglich machen.
    Bleiben wir dran am Ball!

  16. NetzwerkBUser schreibt am :

    Aussage zum Thema – Fonds Sexueller Missbrauch – von Frau Manuela Schwesig.

    Es geht um die Sendung mit Günther Jauch, „Lustobjekt Kind – was tun gegen das böse Geschäft mit nackten Jungen und Mädchen?“, ausgestrahlt am Sonntag 23.02.2014 21:45 Uhr im Ersten.

    Im Vordergrund dieser Sendung stehen die Opfer und Gewalt die Pädophile auf sie ausüben, allerdings werden auch noch einige andere interessante Aspekte angesprochen.
    Mein Augenmerk ist gerichtet auf eine Aussage von Herrn Sebastian Bellwinkel /TV-Reporter zu Manuela Schwesig SPD, Bundesministerin für Familie und Jugend, wo ab 45min Herr Bellwinkel das Thema „Fonds Sexueller Missbrauch“ anspricht und wie tatenlos die Politik hier zusieht
    Kurz, die Hilfeleistungen des Fonds kommen nicht beim Opfer an.
    Frau Schwesig wolle sich hier verstärkt einsetzen und sprach, wenn auch nur noch knapp über das Thema, Verjährungsfristen und deren Verlängerung.
    Nach meinen Berechnungen ist das ganze ein Skandal, denn bei momentan 50Mio EUR die sich im Fond befinden, könnten bei voller Ausschöpfung von 10.000 EUR a*Opfer ca. 5 Mio Opfer eine Hilfe erhalten. Lange Wartezeiten und Richtlinien, die den Opfern teilweise die Hilfe versagen, weil sie die Kriterien nicht erfüllen, sind katastrophale Zustände.
    Ich frage mich wie hier eine vernünftige Bearbeitung der Anträge von statten gehen soll, wenn es nur Eine Handvoll Bearbeiter gibt. Zumal die Anzahl der Anträge von 720 laut Medien, erschreckend gering ist und man jetzt schon Wartezeiten von mehr als 8 Monaten hinnehmen muß.

    Hier noch der link zur Sendung
    http://mediathek.daserste.de/sendungen_a-z/8109878_guenther-jauch/19845052_lustobjekt-kind-was-tun-gegen-das-boese

  17. Lotosritter schreibt am :

    50 Mio à 10.000 € pro Person ergibt Hilfe für 5.000 Personen.
    Hier mehr über die Leitlinien für Hilfgewährung des Fonds: http://www.fonds-missbrauch.de/fileadmin/content/Leistungsleitlinien_2013-12-06.pdf
    Das wesentliche Kriterium des Fonds ist seine Nachrangigkeit bei der Gewährung von Hilfen, das heißt erst wenn alle anderen Möglichkeiten therapeutischer Hilfe ausgeschöpft wurden, springt der Fond ein. Was ich auch für vollkommen in Ordnung halte. Staatliche Hilfe sollte immer nachrangig sein.
    Ich selbst erhalte inzwischen Leistungen aus dem Fonds sexueller Missbrauch, da meine Krankenkasse weitere Stunden nicht mehr bezahlt, die Therapie aber dringend fortgeführt werden muss.
    LG Lotosritter

  18. Prospero schreibt am :

    @ Eva 26.02.2014
    Wenn 15 Monate ein Witz sind – wie nennen Sie das hier?

    „…Strafbefehl gegen den früheren Pfarrer der Pfarreiengemeinschaft Thürheim: Pater Thomas S. muss wegen Besitz von kinder- und jugendpornografischem Bildmaterial eine Geldstrafe von 90 Tagessätzen zahlen. Das teilte Roland Fink, Sprecher am Amtsgericht für Strafsachen, auf  Nachfrage unserer Zeitung mit.Zunächst war gegen den Pfarrer wegen des Vorwurfs des sexuellen Missbrauchs ermittelt worden. Dieser soll sich Anfang der 1980er-Jahre im Ausland zugetragen haben. Dieser Vorwurf scheint nicht mehr relevant zu sein oder die Ermittlungen wurden eingestellt..
    http://www.stadtzeitung.de/nachrichten/augsburg-land/Kinderpornografie-Strafbefehl-gegen-Unterthuerheimer-Pfarrer;art479,10803

  19. Kirsten schreibt am :

    @Lotosritter
    danke für Deine Rückmeldung. Wann hast Du den Antrag gestellt?
    Ich warte inzwischen seit mehr als 7 Monaten und bin inzwischen so verärgert, da nicht absehbar ist, wie lange es dauert und wie es bearbeitet wird.

  20. Lotosritter schreibt am :

    @ Kirsten
    Ich habe meinen Antrag Mitte Juni 2013 gestellt und Anfang Februar 2014 den Bescheid erhalten. Man muss schon Geduld aufbringen. Andererseits deutet dies auch daraufhin, dass das Entscheidungsgremium die Anträge auch gründlich prüft, was auch nicht verkehrt ist, denn mittlerweile spechten einige Abstauber mit Pseudotherapieprogrammen auf den Topf. (siehe zum Beispiel hier.

  21. Elisabeth schreibt am :

    Eine Frage sei aber erlaubt: Was ist denn die Alternative? So wie man Menschen mit Mordfantasien nicht einbuchten kann, kann man Leute mit Fantasien zu sexualisierter Gewalt an Kindern nicht einsperren. Er wenn sie ein Verbrechen begangen haben, kann man ihrer habhaft werden. Wenn eine rechtzeitige Therapie auch nur ein paar Kinderseelen vor der Zerstörung rettet, ist das meiner Meinung nach der bessere Weg. Die sonstige Kritik an Herrn Beier sowie der Wortwahl kann ich aber nachvollziehen.

  22. Beate schreibt am :

    @Elisabeth. Es ist nicht erwiesen, dass diese kurzen, weitmaschigen und wenig konsequenten Verhaltens- Therapien wirklich helfen. Dem Ganzen auf den Grund gehen und etwas verändern kann man sicherlich nicht indem man nicht an die Ursachen herangeht sondern verharmlosend an Phantasien herumdoktert. Es steht in den Sternen geschrieben, dass die Pädophilie wirklich eine Krankheit ist. Weitaus schlüssiger ist die Annahme, dass es sich hier um die eingeprägte Abwehr-Verdrängungs-Umdrehungs(„es hat mir nicht geschadet, es war doch Liebe was mir angetan wurde!“) Reaktion auf eigene sexualisierte Gewalterfahrungen in der eigenen Kindheit handelt. Es wäre an der Zeit einfach Mal zuzugeben, dass man im Moment keine Lösungen hat, statt ein gefährliches Brimoborium um die angeblich so hilfreiche Therapie zu machen. Schon alleine das OK der Therapeuten, dass die Leute sich weiter ihren Phantasien hingeben können, ist Verbrüderung und hat mit konsequenter Ächtung von sexualisierter Gewalt nichts zu tun. Wenn diese Pädophilen selbst Opfer waren, werden sie das NIEMALS erkennen, wenn keine klare Linie bezogen wird. Kinder sind Tabu! Wieso einen roten Teppich ausrollen für die Phantasien, und ein Verständnis aufbringen für Gefühle, die sexualisierte Gewalt im Sinne haben, denn es ist IMMER Gewalt. Den Pädophilen helfen ihre eigenen kindlichen Erfahrungen endlich als negativ und schädigend bewerten zu dürfen, BEVOR sie wieder „zugreifen“ und damit Vorbeugen, natürlich! Aber doch nicht mit solchen kurzen und die Kindheit aussparenden Therapien! Das KANN auf längere Sicht nichts bringen, so ändert sich ein Mensch nicht.

  23. Gina schreibt am :

    An Beate

    Ich stimme dir absolut zu. Eine unseriöse Therapie kann die Gefahr nur noch größer machen oder zumindest den Zugang zum Kern des Problems noch mehr verschleiern. Ich erinnere noch einmal an die Vergewaltigung & den Mord an dem elfjährigen Mädchen aus Emden. Hier war auch „Therapie“ im Vorfeld.

    Eigentlich weiß man doch schon sehr viel über die Mechanismen der Verdrängung erlittener sexueller Gewalt in der Kindheit. Ich denke, es fehlt auch einfach an begabten Therapeuten, die die richtigen Fragen im richtigen Moment stellen. Mit vorgefertigen Therapiemustern ist da nichts zu wollen.

  24. Prospero schreibt am :

    Die Spannung steigt: wie wird diesmal auf den aktuellen Fall des Ex-KAB-Vorsitzenden Georg Hupfauer in der Öffentlichkeit (und hier) reagiert?
    – schließlich kommen da eine Reihe von Tätigkeiten noch im ZDK, Gemeinsame Konferenz (DBK/ZDK), Bundesvorsitzender ACA usw. nebst Aktivitäten als Referent für CDU/CSU hinzu. (https://veranstaltungen.cducsu.de/referenten/georg-hupfauer)

    Aktueller Bezug auch zum BKA-Fall (…seit März 2013 ein Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts auf Besitz von Kinderpornographie anhängig.)
    „….Die Kinderporno-Ermittlungen verschwieg Hupfauer jedoch dem KAB-Gremium : „Ich hatte geglaubt, dass die Staatsanwaltschaft die Sache mit einem Strafbefehl auf sich beruhen lässt…“
    Hat diesmal wohl nicht geklappt…

  25. Dr. Philipp Schmagold schreibt am :

    Mein Leserbrief im aktuellen Spiegel

    Gerade als GRÜNER sage ich: Es darf keine Toleranz für Pädophilie geben. Und im Gegensatz zu Prof. Beier bin ich dagegen, dass Pädophile wichtige Positionen in unserer Gesellschaft übernehmen. Denn das wäre der Anfang der Toleranz.

    Dr. Philipp Schmagold, Kiel

  26. Beate schreibt am :

    Lieber Herr Dr. Schmagold, danke für Ihren Kommentar!

  27. Beate schreibt am :

    Man hat den Eindruck, dass die Pädophilie bald eine „sexuelle Spielart“ von vielen sein wird! Durch das Hervorheben, der so einfühlsamen Charakterzüge des Pädophilen, eine Diskussion mit „Ampeltechnik“ (grün für Bilder im Katalog, gelb für Posingbilder…) und dieser ganzen Lobbyarbeit der Pädophilenfreundlichkeit öffnet man Tür und Tor und macht die Gefahr der sexualisierten Gewalt SALONFÄHIG! Durch die Hintertüre! Dass sexualisierte Übergriffe verdrängt werden können ist uns doch bekannt- woher nehmen sich die Leute also das -scheinbare- Wissen, dass die meisten Pädophilen nicht missbraucht wurden? Auf dieser Annahme fußt die Verhaltenstherapie, anstatt einer wirkungsvolleren, nicht negierenden Therapie! Leider kann man zur Zeit beobachten, dass- leider auch durch die Hilfe einer eingeschlafenen Presse- viele Leute mehr und mehr das alles zu glauben scheinen, was hier lanciert wird, um die so tollen Therapien für Pädophile an den Mann zu bringen. Das ist ein SKANDAL, was hier abläuft! Einer von vielen.

  28. Gina schreibt am :

    An Beate

    Es ist unglaublich! KEIN Wort in diesen Artikeln über das Leid, das den Kindern zugefügt wird. Wie skrupellos die Unschuld & Zutraulichkeit der Kinder ausgenutzt wird! Wie sie für die sexuelle Befriedigung verdinglicht werden.

    Alice Miller, Das Drama des begabten Kindes. Fft. 1997:
    „Sobald das Kind als Eigentum erlebt wird, mit dem man bestimmte Ziele verfolgt, sobald man sich seiner bemächtigt, wird sein lebendiges Wachstum gewaltsam unterbrochen.“ (p.118)

    Janet Geringer Woititz, Healing Your Sexual Self“. 1989:
    „Unresolved issues of grief and loss result in depression. There is always an edge of sadness that pervades everything. The child who has suffered sexual abuse has a multitude of loss issues that need to be addressed first, there is the loss of innocence. In a very real way, the loss of innocence is the loss of the spontaneity of childhood. (…)” (p.51)

    Will man keine wirklichen Kinder in dieser Gesellschaft? Dann wird es auch keine wirklichen Erwachsenen geben!

  29. Gina schreibt am :

    An Beate „Man hat den Eindruck …“

    Die Bücher von ALICE MILLER werden mehr & mehr totgeschwiegen.

  30. Beate schreibt am :

    Ein kaum erträglicher – und Fremdscham auslösende Parteinahme für den „armen“ Pädophilen- Artikel in der Zeit!! http://www.zeit.de/2014/12/paedophilie-therapie-rueckfall
    Der allerdings offenbart, dass Pädophile in den „kein Täter werden“ Projekten exakt wie Süchtige behandelt werden, die in Selbsthilfegruppen gehen. Das Problem ist aber, dass es hier um sexualisierte Gewalt gegen Kinder geht, nicht um eine Weinflasche, nicht um eine Zigarette, nicht um eine Tablette! Unfassbar was uns hier unterschwellig aufgetischt wird! Anstatt die eigenen kindlichen Erfahrungen der Pädophilen aufzublättern, und an der WURZEL anzusetzen, wird an den für Kinder tödlichen Symptomen herumgedoktert! Wenn diesen Leuten niemand verklickert, dass das, was man ihnen als Kinder angetan hat, Seelenmord war, werden sie das was sie tun, niemals als Seelenmord sehen können! Stattdessen wird hier eine neue „Krankheit“ kreiert, die wie aus dem Nichts, einfach so daher kommt, wie andere sexuelle Orientierungen. Und Mitleid sollen wir auch haben, weil der Arme, der kann nie wieder seine Sexualität leben- ja, der Arme, er soll nie wieder ein Kind überwältigen oder die Kinderfolterindustrie unterstützen! Den Pädophilen wird bei diesen Charite-Projekten auch noch erzählt, dass das eine tolle Therapie ist, die hilft. Wie soll denn da irgendein Unrechtsbewusstsein entstehen, wenn man mit einem Zeigefinger daherkommt, und sagt: Du,Du, Du, das macht man nicht! Gleichzeitig beherbergt man auch welche, die konkret Täter sind….und behauptet, die Therapie könne dafür sorgen, dass die sexualsiierte Gewalt nicht mehr so schlimm durchgeführt würde, oder weniger würde! Da stehen Kinder dahinter!!! KEINE SEXUALISIERTE GEWALT; auch nicht ein Bisschen! Das ist doch keine Therapie! Ich bin fassungslos!

  31. Saskia schreibt am :

    zu Beate…….
    es gibt Veranlagen ,dafür kann man nicht…..
    es muss aber nicht jede/r zum/r Täter/In werden,

    ich bin betroffene Mutter,und was man/frau meinen Kindern an Gewalt zugefügt hat,bei der jüngsten Tochter wurden die Würde missachtet,ist nicht zu entschuldigen,
    ich habe und musste viel lernen,habe mich verändert,

    somit lehne ich Heute Gewalt in jeder Form ab,weil sie so zerstörend für Körprer und Seele ist….

  32. hildegard schreibt am :

    Pädophilie ist Schieflage, ohne Augenhöhe. Ist Machtmissbrauch. Ist keine ’sexuelle Orientierung‘ – die immer auch Recht und Freiheit der Partner zu ACHTEN hätte!!

  33. Beate schreibt am :

    Liebe Saskia, an Veranlagung glaube ich nicht.

  34. Beate schreibt am :

    Höchsten Respekt habe ich vor denjenigen Menschen, die sich verändern, die ihren zerstörerischen Anteilen Einhalt gebieten. In der einen oder anderen Form ist das für sehr viele Betroffene ein Thema! Ein sehr schwieriges Thema. Dieses Einhalt gebieten ist aber ist meines Erachtens ohne Kenntnis der Entstehung dieser Täter-Anteile und Co… nicht wirklich möglich. Ich finde es daher unerträglich, dass Ärzte, Therapeuten z.B. pädophil genannten Menschen einreden, dass sie eine Veranlagung hätten. Es gibt auch bestimmte Bestrebungen z.B. von einigen Pädophilieaktivisten, auch schon Jugendliche anzusprechen und ihnen zu erklären, sie seien halt so. Gerade Jugendliche haben GROßE Chancen eben doch kein Täter zu werden und zu verstehen, was man ihnen angetan hat, und einen Weg zu finden, der NICHT andere schädigt und sich nicht als Pädophiler einzuprägen! DAS ist doch so wichtig! Auch für den Jugendlichen! Jetzt stelle man sich vor, er begegnet einem Pädophilenaktivisten, der ihm erzählt, er sei halt so, das sei angeboren… Und dann? Das wars! Ich empfinde es als unerträglich und leichtfertig, wie gegenwärtig mit diesem Thema umgegangen wird. Vergessen wird, was dahinter steht- vor allem für die Opfer!

  35. Gina schreibt am :

    An Beate

    Ja, sexuelle Gewalt gegen Kinder wird zurzeit mit einer Mutwilligkeit gepflegt! Ich habe den Eindruck, dass man alle wirklichen Erkenntnisse vergessen machen will. Zu viele Pädophile sind in einflussreichen Positionen, & sie haben mehr Angst, dass ihnen die Befriedigung ihrer zwanghaften Triebe genommen wird, als sie Mut haben, den Tatsachen ins Auge zu sehen & sich zu ändern.

  36. Gertrud Tammena schreibt am :

    > Beate`s Beitrag:
    Das Phänomen wird der gebrochenen Seele wird sehr feinfühlig und gut beschrieben in der Figur des Arthur bei Harper Lee „Wer die Nachtigall stört“ (To Kill the Mocking-Bird)und seinem Gegenspieler, den Arthur schließlich überwindet.
    Und ja, Sie haben recht:Psychiatrische Modediagnosen, die am eigentlichen Problem der Betroffenen ursächlich und therapeutisch oberflächlich vorbeigehen zugunsten einer Medikations-Psychatrie gibt es zur Zeit zuhauf (für Kinder,Alte,Middle-Ager )… nun also auch Pädophilie.
    Pädophilie als Vokabel ist für sexuelle Verstörtheit ein widersprüchlicher Euphemismus

  37. Christian schreibt am :

    @Beate: Mir ist es lieber, dass ein junger Erwachsener sich mit seinen sexuellen Wünschen Kinder betreffend auseinandersetzt und seine pädophile (Teil-)Veranlagung und die damit einhergehende Verantwortung akzeptiert, als dass er diese Wünsche verdrängt und dann in einer unerwarteten Versuchungssituation nicht adäquat reagieren kann.

    @alle Verschwörungstheoretiker: Diese ganzen Verschwörungstheorien über eine mächtige Pädolobby erinnern an christlich-fundamentalistische Verschwörungstheorien über eine mächtige Schwulenlobby und haben mit großer Wahrscheinlichkeit keinen Bezugspunkt zur Realität.

  38. Beate schreibt am :

    @Christian- das Problem fängt schon damit an, dass diese Wünsche IMMER sexualisierte Gewalt beinhalten. Ein Beschäftigen mit diesen „Wünschen“ prägt die Täterpersönlichkeit immer tiefer ein. Man sollte sich lieber an die Wurzeln gehen. Eine Veranlagung, also eine Anlage von Geburt an, kann nur als Mythos bezeichnet werden. Keiner kommt so, auch nicht zum Teil, auf die Welt! Die sogenannten Verschwörungstheorien fussen übrigens leider auf realem Untergrund.

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