Kindesmisshandlung früh stoppen

09.04.2014

Das alltägliche Versagen des Kinderschutzes – Bundesweite Einführung von RISKID könnte viele unschuldige Kinderleben retten!

Ganz am Anfang, wenn die Kindesmisshandlung oder der Kindesmissbrauch anfängt, muss man beginnen den Opfern zu helfen.

Aus mir nicht nachvollziehbaren Gründen, wird dies vom Gesetzgeber behindert. Ärzte dürfen sich über alle Krankheiten von Kindern interkollegial austauschen. Ausgerechnet bei den 4 ICD-Ziffern, die Kindesmissbrauch betreffen, dürfen das Ärzte bei Vorliegen eines Verdachts nicht.

Die Symptome einer Kindesmisshandlung sind oft so subtil, dass ein Arzt, der das Opfer behandelt, den Verdacht nicht eindeutig bestätigen kann. Beim nächsten Ereignis gehen die Täter mit dem Kind zu einem anderen Arzt. Dies kennen wir als das berühmte „Ärzte-hopping“. Dem neu hinzugezogenen Arzt sind die Hände gebunden, zum einen verbietet es das Gesetz sich mit Kollegen auszutauschen, zum anderen sind die Anhaltspunkte, die für eine Misshandlung sprechen zu vage, um das Jugendamt zu informieren.

Ärzte müssen sich bei Verdacht auf Kindesmisshandlung austauschen dürfen. Diese Forderung ist längst überfällig und muss unverzüglich umgesetzt werden. Das ist Politik den Kindern, den Opfern schuldig.

Deshalb unbedingt meine Petition an die NRW-Regierung unterschreiben auf:

riskids.wordpress.com

gez. Hannelore Thomas, Köln
Weitere Informationen zu RISKID unter: www.riskid.de

2 Kommentare

  1. Saskia schreibt am :

    ,,,,,zu Karl Götz….
    grundätzlich stimme ich den Zeilen zu….
    zunächst müssten gesetzliche Voraussetzungen geschaffen werden,die Thematik ist so sensibel und heikel…ich habe die Sendung bei Monitor gesehen…
    wenn Eltern anders sich verhalten,oder nicht der Norm entsprechen geschah und es geschieht täglich in Deutschland,daß man Eltern die Kinder entzieht,Fakt ist auch,wer ist schon so gründlich medizinisch ausgebildet,wer erkennt ,ob eine scheinbare Verletzung ,nicht eine Erkrankung ist,
    können Jugendämter ihren Aufgaben gerecht werden,sie sind doch personell überlastet,nicht ausreichend sensibel und medizinisch nicht den neuesten Erkenntnissen geschult,
    wo sind die Anfänge zu suchen,doch auch in unserer
    Gesellschaft,was zählt ein Menschenleben,
    alles Wissen wir doch., und handeln nicht danach,ein Skandal der Fehlentscheidung der Justiz nach dem anderen ist in den Medien zu hören,danach sind alle Opfer.

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