50 Kommentare

  1. Sehr wunderlich, Herr Wunderlich.

    Ich finde nichts von dem, was Herr Wunderlich sagt, überzeugend. Und wundere mich auch, dass er das überhaupt sagt. Ich habe noch nicht einmal das Gefühl, dass er das selbst überzeugend findet und finden kann, was er da sagt.

    Man muss schon sehr zurückhaltend sein, um nicht noch deutlicher zu sagen, was sich hier als Eindruck aufdrängt.

    Sagen wir es so: Edathy wurde von seinen Kollegen auch SEHR lange geschützt. Und das sind viele Kollegen des Herrn Wunderlich. Sorry, kommt alles nicht gut rüber, sorry.

  2. Lili schreibt am :

    @ Ingo

    Ja, und ich bewundere auch die Ruhe der Interviewerin, das hätte ich ihr nicht nachmachen können!

    Ach was: Ist es also soo schwierig ein Verbrechen nach soo langer Zeit aufzuklären?? Mir komen gleich die Tränen!!
    Das ist ja schliesslich bei Mord auch kein Argument…das das schwierig ist. Dafür lohnt es sich bei einem so schweren Verbrechen aber auch.
    Wen will er eigentlich veralbern mit der Begründung ein Täter KÖNNTE ja therapiert sein, und es KÖNNTE ja sein, dass nie wieder etwas passiert??
    Er HAT doch aber schon etwas getan, und dafür MUSS er doch zur Rechenschaft gezogen werden oder etwa nicht? Was hat das sonst noch mit Rechtsstaat zu tun??

    „Da kommt der Jurist in mir hoch…“, sagte Herr Wunderlich. Anscheinend hat aber das Juristen-Sein leider nichts mit Gerechtigkeitsempfinden zu tun!
    Der Rechtsstaat schütze uns vor solchen Juristen, die zu allem Überfluss auch noch Macht als Politker haben!!
    Er disqualifiziert sich doch selber, wenn er dann auch noch erst einen Assistenten zu der Frage hinzuziehen muss, ob das Thema zur Zeit in der Fraktion diskutiert wird…lächerlich geradezu.

  3. Ute Rosebrock schreibt am :

    Sehr erschreckend gleichgültig die Aussagen des Herrn Wunderlich. Ein Lob für die Interviewerin, mehr war da auch mit ihrer gekonnten Fragestellung wohl nicht rauszuholen.

  4. Thomas Gleitz schreibt am :

    Natürlich wird es mit größerem Abstand schwerer, eine Straftat nachzuweisen. Und bei begründetem Zweifel greifen bei uns zu Recht auch Schutzmechanismen für den Angeklagten. Dennoch kann es bei Straftaten, die das Verdrängen im Bewusstsein der Geschädigten herbeiführen, keine Verjährung geben. Meine Hochachtung allen, die sich nach Jahren trauen, auch vor Gericht gegen die Täter vorzugehen!

  5. Das einzige Argument von Wunderlich, das ich völlig unsinnig fand, war die Erwägung, dass ein Täter, der diese Tat vor 30/35 Jahren begangen hat und es ist nichts mehr vorgefallen… wie soll man den dann verurteilen (sinngemäß).

    Leider hat die Interviewerin darauf nicht wirklich gut reagiert. Die Frage nach Mord hätte genügt. Denn die meisten Menschen, die einen anderen ermorden tun dies aus einer emotionalen Situation heraus und sind KEINE Wiederholungstäter. Und dennoch werden sie – so denn dingbar gemacht – auch noch nach 40, 50 oder 60 Jahren angeklagt.

    Da hätte sich eine wirklich spannende Diskussion ergeben können…

  6. Peter Dröbicke schreibt am :

    Nein, das kann er doch nicht im Ernst meinen.
    Da drängt sich mir sofort der Verdacht auf, das er die Täter schützen will und die Opfer im Nachhinein noch verhöhnt. So einen sollte man sofort abwählen.
    Herr Wunderlich, die nächsten Wahlen kommen bestimmt und ich hoffe, auch die linken Wähler wachen auf.

  7. Lisbeth schreibt am :

    Exzellente Arbeit von seitens der Interviewerin!
    Schwach argumentiert von diesem MdB. Es wird Rechtsstaatlichkeit zitiert und davon gesprochen dass man ja (Pech aber auch!) keine 100% Gerechtigkeit erreichen könne. Dass aber dieses jetzige System 100%e Ungerechtigkeit gegenüber den Opfern von Gewalt in der Kindheit darstellt, wird nicht reflektiert. Der Gutste betet einfach runter, was in den Einführungskursen eines Jurastudiums referiert wird. Aus der Kiste denken? Fehlanzeige.

    Und dann dieses Beispiel eines mittlerweile therapierten Täters von vor 30 Jahren, der sich danach völlig unbescholten verhalten hat. Sollte man ihn da belangen? (soll ich mal eben ein paar Krokodils tränen vergießen?).
    Heißt das dann, dass ich meine Strafzettel für Geschwindigkeitsübertretung beim Autofahren nicht zahlen muss, wenn ich einen Kurs in defensivem Fahren absolviere und dann keine weiteren Überschreitungen mehr habe?
    Oder – um ein Beispiel mit Menschenrechtsverletzung zu nehmen: Nach dem 2. Weltkrieg sind ja viele die sich an Kriegsverbrechen beteiligt hatten zum braven Bürger mutiert, sind schön wieder in die Kirche gegangen, haben rechtschaffen gearbeitet, Familien gegründet, und viele wurden auch wieder Mitglieder einer Partei – sei es schwarz, rot, gelb, oder später auch grün.
    Ach so – schlechtes Beispiel. Die sind ja auch nicht behelligt worden – und manche davon haben sogar am Schreiben der Gesetze der Bundesrepublik mitgewirkt.
    Nun – dann wird ja wieder mal etwas klar.

  8. Larissa schreibt am :

    Wie kommt ein Täter dazu ,das der Therapiert worden währe ohne je angezeigt geworden zu sein .
    Denn ich denke ,freiwillig läßt sich da keiner Therapieren ,ohne vorher angezeigt worden zu sein .
    Die Täter geben die Taten in der Regel doch gar nicht zu .
    Auch denke ich , wenn der Täter Einsichtig währe , von alleine glaube ich das ja kaum , aber auch ,wenn der Therapiert währe ,hätte er das Verbrechen dennoch begangen und das Opfer würde trotzdem an den Taten leiden ,die Ihm Ihr angetan worden sind .
    Und deswegen, finde ich es richtig das der Täter trotzdem anzeigen werden kann .
    Wenn er Therapierbar währe , und die Taten bereuen würde vor Gericht und zugeben würde ,weil er Therapiert währe ,währe ja auch was .
    Wenn er nicht bereut fühle ich es so ,das er ,als nicht Therapiert anzusehen währe .
    Und Beweise hat man eh kaum , egal wie alt man ist wenn man den Täter anzeigt , da achten die Täter schon drauf und die Ärzte guckten weg ,als Taten sichtbar wahren…. , Die Arztunterlagen müßten ewig lange verwahrt werden müssen damit man es noch lange nachweisen kann , wie man als Kind gelitten hat und welche Erkrankungen in der Zeit entstanden sind durch die Taten .
    Alle Beweise werden regelmäßig von den Ärzten einfach vernichtet !!!!!
    Wiederum andere Diagnosen die nicht Täterrelevant angesehen werden , die Diagnosen laufen einen ein Leben Lang nach .
    Weil man sich damit aus der Verantwortung ziehen kann um kein OEG Anzuerkennen zu können .

    Grüße
    Larissa

  9. Müller schreibt am :

    Dass man heute die Linke überhaupt bei uns zu Wort kommen lässt, ist unglaublich.Ihr Stimmenanteil sinkt ja dauernd.
    In unzähligen Berichten wird gezeigt, wie ehemals Menschen dem Sozialismus unter Todefurcht in unterirdischen Kanälen zu entkommen versuchten. Heute treten Leute wie Sarah Wagenknecht nebst Genossen in allen Foren auf und predigen Sozialismus. 2000 Miliarden Zahlungen von uns sind immer noch nicht genug. Unsere Altersversorgung ist weitgehend nach Osten transferiert worden, wo die Leute heute Nix dazugelernt haben und immer noch den Sozialismus wählen. Bauen wir ihnen eine neue Mauer mit Bananen und täglich Rotkäppchensekt.
    Das ist günstiger für uns. Wenn sie wenigstens noch genügend Golkdmedailien bringen würden, das geht wegen der Dopingkontrollen auch kaum mehr.
    Müller

  10. Heidemarie Heubach schreibt am :

    Zwischen „Jahren“ und „Jahrzehnten“ besteht doch ein großer Unterschied, da kann ich den MdB Wunderlich gut verstehen : wie soll denn nach Jahrzehnten eine gerichtliche Beweisführung noch möglich sein ? Da hinkt auch der Vergleich mit Mord, denn da gibt`s eine Leiche und evtl. DNA-Spuren o.ä. Adäquates kann ich mir bei Missbrauch nicht vorstellen, sorry, so schwer es für die Opfer auch ist, wenn sie „Gerechtigkeit“ wollen. 100% davon ist sowieso nie möglich – am besten wäre : entweder so früh wie möglich eine eigene Therapie machen, um an das Verdrängte dranzukommen, a) um den Täter zu stellen (bevor die Verjährungsfrist rum ist) oder b) sich mit seinem eigenen Schicksal auszusöhnen, statt in der Opferhaltung zu verharren. Beides ist kein Zuckerschlecken, wie ich aus eigener Erfahrung weiß, doch es lohnt sich – nicht nur bei `sexuellem` Missbrauch………..

  11. gast schreibt am :

    @ Müller
    Danke für die undifferenzierte und aufschlussreiche Meinung über Ostdeutschland und deren Menschen. Jörn Wunderlich kommt ursprünglich aus dem Ruhgebiet und hat mit dem Osten Deutschlands wenig zu tun. Sein Wissen als Jurist hat er sich in Berlin und Göttingen angeeignet. Es ist immer wieder interessant zu beobachten, wie Menschen Ihre Meinung bilden, über Dinge, die sie nicht erlebt haben und nur durch die „neutralen“ Medien erfahren haben. Doch in diesem Fall ist ein Vorurteil schon vorher fester Bestandteil gewesen, er musste nur noch geäußert werden.

  12. Markus E. schreibt am :

    Moin Norbert,

    an diesem Tag, ich mein es war der 29. April im letztem Monat schenkte Herr Gysi mir 2-3 Minuten seiner kostbaren Zeit. Ich sprach vorher mit dem Herrn des WDR ob er es evtl. aufzeichnen könnte wenn ich Herrn Gysi die Mappe überreiche die ich dort in der Hand halte. In ihr befanden sich verschiedene netzwerkB Unterlagen und unser Zeitungsartikel, in dem ich mit einem Textmarker die Stelle markierte, wo Herr Alexander Neu betonte, er wolle Herrn Maas persönlich an sein Versprechen erinnern. Ich wollte damit an eine noch offene Interviewanfrage erinnern. Er erklärte sich sofort bereit und wartete darauf, dass ich mit Herrn Gysi, das hinter mir liegende Cafe verliess. Dazu kam es dann leider nicht, weil Herr Gysi nicht damit einverstanden war diese Übergabe noch nicht einmal auf einem Foto festzuhalten. Ich bekam von Herrn Gysi nur deutlich gesagt, dass er strikt dagegen sei die Verjährungsfristen aufzuheben. Was meinen Sie, was dann hier los wäre, wenn sie komplett abgeschafft werden, sagte er. Er meinte, was Herr Heiko Maas in Kürze ändern möchte würde vollkommen ausreichen.
    Ich muss ehrlich sagen…ich weiss nicht wer mehr Bammel vor diesem Gespräch hatte…er,oder ich??!! Wahrscheinlich passte es ihm nicht in seinen Kram, dass ich ihn vor seiner Wahlkampfrede mit so einem Thema belästige. Zumindest sah es so aus weil er ziemlich fragend zu seinen Security`s herüber schaute die am Nebentisch saßen. Ich hatte das Gefühl, dass er ziemlich froh war endlich die Mappe in seinen Händen zu haben, damit ich endlich verschwinde. Denn als ich ihn jetzt fragte, ob er denn bereit wäre, sich mit mir fotografieren zu lassen, wenn ich ihm die Mappe übergebe, sagte er nur…Nein, das hätte ich nicht so gern. Eigentlich schade dachte ich nur und verabschiedete mich von ihm.
    Draußen fragten mich alle Bekannten, mit denen ich vor Ort war, was er denn gesagt hätte. Sie waren über seine Antwort erschüttert. Tja,das hat den Linken zumindest einige Stimmen gekostet 🙂 !!
    Meine Meinung ist nun,das man den Infratest ändern könnte. Über der rechten Seite sollte „Die Bevölkerung“ stehen, und auf der „Linken Seite“ natürlich“ Die Politiker“.
    Gruß…der Markus

    Foto: Markus E. mit dem WDR vor dem Gespräch mit Gysi

  13. Larissa schreibt am :

    @ Heidemarie Heubach
    Nun ich hatte keine Möglichkeit gehabt die Verjährungsfrsit eihalten zu können das der SMb sehr lange bis ins Erwachsenen Alter angedauert hat .
    Wie hätte ich das denn machen sollen ?
    Und bewußt war mir das unrecht gar nicht .
    Die Ärzte hatten mich gar nicht aufgeklärt , und es mir gar nicht verrraten das die was wußten was ich nicht wußte .
    Ich hatte nur Körperliche Beschwerden und wußte nicht , warum die da waren .
    Klar muß man mit dem Schicksal leben lernen , geht nicht anders , doch meine Berufliche Betroffenheit bleibt …..

    Grüße
    Larissa

  14. „Nazi-Verbrechen verjähren nicht, das ist gut so. Und genau so muss es sein, das sexuelle Gewalt nicht verjährt. Aber in Deutschland ist sexuelle Gewalt gegen Kinder kein Verbrechen, es ist nur ein Vergehen. Raub und Drogenhandel sind Verbrechen, nicht aber sexuelle Gewalt gegen Kinder. Der Gesetzgeber ist aufgefordert, endlich Reformen zu schaffen.“
    Jurist Georg Ehrmann, Deutsche Kinderhilfe e.V. in einem ZDF-Gespräch. Worauf warten wir noch? Sicher nicht auf Herrn Wunderlich!

  15. gast schreibt am :

    @ Müller
    Leider habe ich nicht die Kraft, gleichwohl halte ich es für sinnlos mich in Auseinandersetzungen zu begeben, in denen als Grundlage des Übels die Grenze zwischen Himmelsrichtungen gesehen wird. Der Einsatz wäre angebracht, würde ein Grundwissen darüber bestehen, dass die Grenze zwischen oben und unten der Grund des Übels in der Welt ist.
    In der Bildzeitung findet man darüber natürlich keine Aussagen.

  16. Hubert schreibt am :

    Die Begründung des Hernn Wunderlich ist inakzeptabel.
    Denn er vergisst dabei völlig den Aspekt, dass Körper-Mord ja auch nicht verjährt.
    Und da liegen bis zur Aufdeckung meist auch oft Jahrzente dazwischen. Komischweise hat man dabei kein Problem mit der nachträglichen Bearbeitung eines solchen Falles.
    Hat er an diesen Aspekt nicht gedacht, oder wollte er nicht? Wenn ja, warum?

  17. Hubert schreibt am :

    Bemerkenswert ist der Kommentar ab 5:00
    „Bisher ist das Thema noch nicht Gegenstand in der Fraktion“
    Wie bitte?? … nach so vielen Jahren? Ja wann denn?
    Wie lange bitte will man noch warten, um Betroffene von dem unerträglichen Leiden zu entlasten, die mit den Verjährungsfristen im Zusammenhang stehen?
    Ich fasse es nicht!

  18. Camilla schreibt am :

    @Markus E.
    Gysi sagt, „Was meinen Sie, was dann hier los wäre, wenn sie komplett abgeschafft werden“. Was bedeuten diese kryptischen Worte? Wie viele Bundestagsabgeordnete und Ministerialbeamte sind verwickelt? Gehört Sex mit Minderjährigen zu den „Incentives“ von Lobbyorganisationen? Die ehemanlige Bundestagsabgeordnete und Sektenbeauftragte Renate Rennebache äußerte Anfang der 2000er Jahre im Zusammenhang mit ihren Nachforschungen zum Thema rituelle Gewalt gegen Kinder folgendes „Informell und nich zitierbar hörte ich von parlamentarischen Mitarbeitern verschiedener Parteien der jungen Berliner Republik die Annahme, Politiker quer durch alle Parteien wären besorgt, dass eigene Leute verwickelt seien und scheuten deshalb davor zurück, Lsich daher, Licht in dieses Dunkel zu bringen.“ http://www.renate-rennebach-stiftung.de. Vielleicht wird es langsam Zeit, auch da Licht ins Dunkel zu bringen.

  19. hildegard schreibt am :

    … rechts + links, oben + unten – sie alle wussten von den Vergehen.
    Ein Wissen, das seit 2010 allen äußerst peinlich geworden ist.
    Ein Wissen, das die Glaubwürdigkeit des Staates und seiner Stützen wackeln lässt.
    Ein Wissen, mit dem kein Politiker wagt den Staub der Vergangenheit aufzuwirbeln.

    Wer wüsste auch nur einen der anderen Parteien-Granden zu nennen, dem das Leid der Kinder im Nachkriegsdeutschland und die Linderung der lebenslangen Folgen näher an Herz und Hirn ginge als die eigene Karriere?
    Eine fragwürdige Loyalität mit den juristischen Fehlentscheidungen will Schuld in Schweigen und Vertuschen untergehen lassen.
    Ein klägliches Bild, wie sie alle beim Thema Verjährung „ROT“ sehen, abtauchen, auf Abwehr gehen und aufgeben – wider besseres Wissen!
    Gysi meint genau das, wenn er fragt „Was meinen Sie, was dann hier los wäre, wenn sie komplett abgeschafft werden“ (die Verjährungsfristen). Und weiß wie alle anderen um all die „verseuchten“ Familien und Institutionen … rechts + links, oben + unten …

    Die Bevölkerung wünscht das Ende mit Schrecken – Politiker wollen den Schrecken ohne Ende.

    Herr Gysi und Herr Wunderlich:
    Auf weitere Verseuchung der Gesellschaft …? … Völlig in Ordnung?
    Opposition wäre doch Mal was!

  20. lieber Norbert,
    ersteinmal danke für diesen beitrag, bei dem ich den eindruck habe, dass aussenstehende sich nicht vorstellen können, wie viele jahre man braucht, um zu kapieren, was mit einem geschehen ist, dann folgen die jahre in denen man verarbeiten muss, und danach noch die vielen jahre die es braucht um sich zu outen ,bzw. es überhaupt formulieren zu können. in all den jahren begleitet uns der ekel, der zweifel ,die Schmach, das unrecht ,das nicht wirklich sich selbst leben können ……….es gibt noch unzählige worte dafür, die man garnicht alle aufzählen kann, über dieses unrecht, dieses verbrechen ,diese gewalt, die man unschuldigen kindern -auch mir- zugefügt hat, und weiterhin tut. diese tat muss den tätern ein leben lang als verbrechen im nacken sitzen, dass gesühnt werden muss , und zwar durch angemessene strafen Ahndung und Fahndung……
    ich selbst habe ca 60 jahre gebraucht um damit an die oeffentlichkeit treten zu koennen, und davon habe ich 42 jahre an meinem buch hilifi gottes vermaledeite brut geschrieben –so schwer war es –denn es kam ja alles immer wieder hoch ,wann immer ich was davon zu papier brachte ,und musste erst mal verarbeitet werden. Dieser prozess ist ungeheuer schwer und langwierig, er dauert ein ganzes leben lang .

    nochmals danke für den kampf den du für uns alle führst herzlichst deine peggy ( hedwig herrath beckmann) .

  21. Ich verstehe die Welt schon lange nicht mehr. 86% will keine Verjährungsfrist. Na also….. Ist ‚Juristisch Recht‘ nicht manchmal das größte menschliche Unrecht? Wo bleiben die Opfer? Haben die in Prinzip weniger Rechte als die Täter? Was hier gesagt wird kommt mir vor wie eine Ausrede. Was wenn der Herr Wunderlich selber missbraucht wurde???? Wofür hat er Angst?

  22. klaraklara schreibt am :

    Es geschieht wahrscheilnich nicht oft, dass eine sexuele Ausbeutung noch Jahrzehnte später nachweisbar ist, aber in Einzelfällen dürfte es möglich sein. Zum Beispiel, wenn es Videos von den verbrecherischen Handlungen gibt.
    Überhaupt haben wir einige sachliche Argumente, und die Schiene des Herrn Wunderlich, die Wünsche nach Aufhebung der Verjährungsfristen sei ja REIN EMOTIONAL verständlich, ist deshalb nicht angebracht. Offensichtlich hielt er es nicht für nötig, sich mit dem Thema auseinanderzusetzen.

  23. klaraklara schreibt am :

    Zu den Empfehlungen von Heidemarie Heubach:
    –> „entweder so früh wie möglich eine eigene Therapie machen, um an das Verdrängte dranzukommen, a) um den Täter zu stellen (bevor die Verjährungsfrist rum ist)“
    Meine profunde Lebens- und Psychotherapieerfahrung sowie die Auswertung von zig Therapie-Vorgesprächen sagt mir, dass wir auf dem heutigen Therapiemarkt sogut wie niemanden finden werden, der sich auf dieses Therapieziel einlässt. Im Gegenteil, wenn du dich nicht hinter Symspoten versteckst sondern ganz klar von denem Bedürfnis sprichst, dich mit vergangenem Trauma auseinanderzuxetzen, wirst du wie Dreck behandelt.

    –> „b) sich mit seinem eigenen Schicksal auszusöhnen, statt in der Opferhaltung zu verharren“.
    Sorry, aber unter einem Verharren in der Opferhaltung versteht jeder etwas anderes. Der Spruch lässt sich leicht aus eineer Von-oben-herab-Haltung zu den Opfern sagen.

  24. klaraklara schreibt am :

    mich korrigiere:
    Im Gegenteil, wenn du dich nicht hinter Symptomen versteckst, sondern ganz klar von deinem Bedürfnis sprichst, dich mit vergangenem Trauma auseinanderzusetzen, wirst du wie Dreck behandelt.

  25. klaraklara schreibt am :

    und ich hoffe, ich kenne nicht alles, was der Therapiemarkt hergibt. Wirklich gute Therapeut/innen haben anscheinend EWIG lange Wartezeiten.

  26. eliana schreibt am :

    was klaraklara sagen will, habe ich leider überhaupt nicht verstanden.

  27. Larissa schreibt am :

    @ eliana
    Ich habe das schon verstanden was Klara klara sagen wollte .
    Grüße
    Larissa

  28. stephan may schreibt am :

    Die Politiker haben nicht dazu gelernt .
    Schade !

  29. eliana schreibt am :

    @larissa
    ich würde es gern verstehen, besonders die Einschätzung des Therapiemarktes bezüglich der Täterfrage. Kannst du es mir vielleicht erläutern?

  30. hildegard schreibt am :

    Es macht nur noch wütend zu hören und zu sehen, wie wenig die Politik sich für die Grundrechte der Kinder interessiert, derweil sie emsig Probleme beklagt, die „auf die Wirtschaft abfärben“.
    Nur was ’sich rechnet‘ zählt. Ohne wenn [genug gutes Personal] und aber [die Schwächsten wollen auch würdig leben]. Das müssen wir doch verstehen. Schwarze Zahlen brauchen unsere Wirtschafts- und Finanzministerien. Und wir sollen uns gefälligst beeilen. Und reibungslos funktionieren. Damit kein Sand ins [äußere] Getriebe gerät …???

    a/ “ … den Täter zu stellen (bevor die Verjährungsfrist rum ist).“ – Wer von uns hätte denn die Kraft aus sich heraus aufbringen können, zur juristisch rechten Zeit seine(n) Täter(in/nen) samt Beweisen und Zeugen anzuzeigen?…!
    b/ “ … sich mit seinem eigenen Schicksal auszusöhnen, statt in der Opferhaltung zu verharren.“ – Wer von uns wäre denn nicht aus purer Überlebensnot in die totale Verdrängung gegangen? – man/frau hat uns als Kind dazu gezwungen! – wir aber sollen denen verzeihen, die uns gekonnt konditioniert zerbrachen nach Pawlow’scher Strategie, nach vielfach erprobter Vorlage jener oberfrommen „Typen“, die wie abgesprochen aus Angst schwiegen, die wie auf Kommando zu Stein erstarrten – lauter Erwachsene, die allesamt nichts von dem begriffen haben, was der Freiheit eines Christenmenschen hätte würdig sein können! Was ist aus dieser guten Botschaft gemacht worden …

    Alle Alarmglocken der Kinderrechtskonvention müssten nach dem Jahr 2010 bei sämtlichen Juristen schrillen, sobald von (sexualisiertem) MACHTMISSBRAUCH in der Kindheit berichtet wird.
    Kinderseelen wurden vernichtet, hatten keine Chance, wo alle Erwachsenen sich gegen ein Kind verbündeten, das von einem Erwachsenen sexuell gefoltert wurde.
    Die an der Tat beteiligten Leute hätten IHRERSEITS die verdammte Pflicht heute nachweisen zu müssen, wieso sie damals das ungleiche Geschehen an uns nicht verhinderten!

    Das damalige Umfeld, die Gesellschaft, die Justiz, der Staat – sie alle sollen es UNS nachweisen, dass sie alles in ihrer Macht stehende getan haben, unser Elend zu beenden.
    Einzig die Umkehr der Beweislast würde unserem „lebenslänglich“ entsprechen.
    Sie alle hätten auch die verdammte Schuldigkeit UNS gegenüber, bittschön endlich einmal das himmelschreiende Unrecht einzugestehen, und uns das Leben nicht auch noch mit Buchstaben- und Gesetzestreue, Verjährungsfrist und Beweislast, mit guten Ratschlägen und Besserwisserei noch drei Mal schwerer zu machen …

  31. Journalist Thomas Bardohl schreibt am :

    Zum Thema, Verjährung und dessen Fristen im bürgerlichem Recht und dessen Verlust, halte ich nicht für RECHTENS, doch diese kann ich leider nicht nach 50 Jahren zurück auf den Gerichtstisch holen!
    Soll ich jetzt selbst, für meine Quälerei an meiner Person schuld sein, weil mein Peiniger nicht mehr lebt und so davon gekommen ist? Nein das geht nicht und WERBUNG möchte ich mit meiner NÖTIGUNG auch nicht machen, weil es noch zuviele Menschen gibt, die es nicht verstehen, sowie auch nicht verstehen wollen. Das aus meiner Person Thomas etwas geworden ist, das habe ich mir selbst zu verdanken und brauche keinem Danke zu sagen. Ich habe aufgehört eine hilflose Person zu sein; und etwas für mich getan! Doch es gibt nicht viele die es schaffen, noch aus Ihrem Leben etwas zu machen, was ich IHNEN aber vom Ganzen Herzen wünsche. Man hat Euch gebrochen, doch aus diesem Bruch schafft nur die Selbstheilung in Euch selbst, den Aufbau einer neuen gut auftretenden Persönlichkeit in Eurem Innern. Ich habe damals aufgehört zu leiden und mich zu bemitleiden; denn damit drehe ich mich nur im Kreis. Kopf hoch denn Ihr seid es Wert geliebt und akzeptiert zu werden so wie Ihr seid. Gruß Thomas
    Die Verjährungsfrist beträgt grundsätzlich 30 Jahre, jedoch auch mit zahlreichen Ausnahmen. Die Verjährung wird durch Klagerhebung unterbrochen und im Strafrecht unterscheidet man Verjährung der Strafvollstreckung abgestuft nach der Höhe der verhängten Strafe.

  32. ES geht um Machtmissbrauch: Ein schreiben von 2009 Petitionsausschuss Landtag Nordrhein-Westfalen.Vorsorglich weise ich Sie darauf hin,dass Rechtsmittel und Rechtsbeihilfe(z.B.Klagen,Einspruch,Widerspruch)durch das Einreichen einer Petition nicht ersetzt werden.Sie müssen daher selbst entscheiden,ob Sie von möglichen Rechtsmitteln oder Rechtsbehelfen Gebrauch machen wollen. Ihr Polit-Darsteller seit alle gleich Verlogen.

  33. Gertrud Tammena schreibt am :

    Die Abschaffung von Verjährungsfristen löst nicht die zugrunde liegende Gewaltproblematik, aber ändert die Auswirkungen und gibt den Opfern ein dauerhaftes Recht. Sexuelle Gewalt gegen Kinder sollte als Kapitalverbrechen eingestuft werden. Es ist aber klar, daß in einem Rechtsstaat solche Gesetzesänderungen im Strafrecht nur künftig greifen würden, also nicht für die bereits verübte Taten.Einen Politiker, der überhaupt bereit war, sich hier zu äussern, stellvertretend für seine Partei und alle anderen so nieder zu machen, ist auch schon unfair.

  34. Larissa schreibt am :

    @ Eliana

    Klara klara meint , das man erst mal eine Lange Wartezeit hat ,überhaubt ne Kompetente Psychologen /in zu bekommen .
    Oder auch das die SMB Sache, eventuell erst bewußt werden muß die hinter Körperlichen Symptomen nur stecken )und dann da zu bearbeiten zu können um überhaubt ne Anzeige gefestigt durchstehen zu können .
    Da die Guten Therapeuten oft Aufnahme Stopps haben und da kaum unter kommt .
    So ein Betroffener ,villeicht nur Therapeuten bekommt ,die mit dem Thema gar nicht richtig umgehen oder umgehen können .
    Oder Gar uns das sagen würde ,was man eh schon selber denkt , das man dann gar nicht ,zur ne Anzeige durchkommen kann . Und die Schuld dann bei sich sucht und nie ne Anzeige machen würde .
    Ohne Thera vorher und vorherige Verarbeitung Stabilisierung ,nicht fähig ist einen Täter anzeigen zu können .
    Oder im Hintergrund Hilfen bekommt , während der Anzeige und nicht mit all den Triggern in der zeit alleine da steht .
    Denn ich denke so ne Anzeige triggert sehr und holt dann viele Erinnnerungen hoch .
    Ich hoffe du konntest es verstehen ?
    Ich kann mich ja auch nicht so gut ausdrücken .
    Das ich es so wieder gebe das andere das verstehen können ..

    Grüße
    Larissa

  35. Karl Görtz schreibt am :

    @ Müller
    Wir haben bald Europawahl. Ich bin froh, dass ich von dieser EU bislang noch nicht gezwungen wurde zu wählen, wo sich doch die europäische Diktatur immer mehr ausbreitet. Aber das kommt noch. Nur diesmal habe ich noch die Freiheit -Nein- zu sagen zu diesem unsozialen und unsolidarischem Europa.

  36. eliana schreibt am :

    @ Larissa
    Vielen Dank für deine ausführliche Beschreibung dessen, was ich aus der „Kurzform“ nicht herauslesen konnte!

  37. Anna M. schreibt am :

    Sehr gut geführtes Interview! Ich könnte nicht so gelassen bleiben. Bei solcher Ignoranz geht mir sehr schnell die Hutschnur hoch.
    Das Schein-Argument, daß solche Fälle nach so langer Zeit nicht mehr gerichtlich aufzuklären sind kommt ja immer wieder.
    Schlagende Argumente dagegen sind:
    1. wie die Interviewerin schon erwähnt hat: man sollte es den OPFERN überlassen, ob sie klagen wollen oder nicht, ansonsten ist es eine Entmündigung
    2. wie schon erwähnt, wird bei Mord auch noch nach Jahrzehnten – auch dank neuer DNA-Nachweismethoden – aufgeklärt
    3. selten erwähntes Argument (bitte netzwerkB zum nächsten Interview mitnehmen, falls nicht eh schon im Gepäck!) Bei SERIENTÄTERN wie an Internaten und Kirchen sind die gleichen Aussagen von mehreren Opfern BEWEIS GENUG!!!

    Es wäre auch interessant, solche superschlauen Politikerjuristen wie Herrn Wunderlich damit zu konfrontieren, daß es in vielen Ländern keine Verjährungsfristen gibt. Da drängt sich die Frage auf: gibt es in diesen Staaten mehr oder weniger Gerechtigkeit?

    Zu guter Letzt kommt mir bei solchen Interviews auch der Verdacht, daß es eine Täterlobby auch im Bundestag gibt, geben muß immer deutlicher zu Bewußtsein. Es mag verschiedene Gründe geben, warum Politiker im Bundestag Täter schützen. Sie können selbst Täter sein oder aber Opfer und durch das Stockholm-Syndrom innerlich gezwungen sein, Täter zu schützen und Opfer zu ignorieren.

    Ich freue mich auf den Tag, wo dieses Rattennest im Bundestag ausgehoben wird! Ähnlich Snowden, eine Art wikileaks bezgl. sexualisierter Gewalt gegen Kinder und sog. „Kinderpornographie“.

    Edathy war nur die Spitze des Eisbergs!

  38. chris schreibt am :

    In der Schweiz gelten solche Straftaten ja nun als „Unverjährbar“ trotzdem ist das ganze nicht befriedigend, denn es gilt nicht rückwirkend. Das bedeutet, alle bereits bestehenden Opfer haben gar nichts davon und die neuen haben theoretisch erst in 30 Jahren was davon. So gesehen hat sich dadurch vorerst rein gar nichts geändert!

    Das andere Problem betrifft die Verjährung bei der Opferhilfe, da ist es sogar noch schlimmer, es wurde soviel rumgedoktert und alle Änderungen gelten auch da NICHT Rückwirkend, das es mittlerweile 6 Klassen von Opfer gibt, ist zwar überhaupt nicht mit der Gleichbehandlung vereinbar, ist aber so!

    Das heisst zbs. das Opfer von sexualisierter Gewalt vor dem Jahr 1992 gar KEINE OPFER sind, für solche nach dem 1992 gilt eine 2 Jahres Frist AB TAT um sich zu melden (völlig unrealistisch!) zudem gelten da wiederum andere strafrechtliche Verjährungsfristen, dann gibt’s noch die nach dem 1997 wieder andere Fristen, und nach dem 2001 wieder andere Fristen, und nach dem 2007 wieder andere Fristen, da gilt dann auch eine 5 Jahres OHG Frist statt 2 Jahren, wiederum ab TAT nicht ab TATErfolg, was ein riesen Unterschied ist.

    Es wurde zwar in BGer Urteilen festgehalten das man den TATErfolg als Friststart nehmen soll, aber darum kümmert sich niemand, dazu muss das Opfer zuerst Jahrelang vor Gericht um die Opferhilfe kämpfen und evtl. kommt das dann zum Zug, ist mehr eine Lotterie als Recht.

    Meine Meinung dazu ist, wenn schon die strafrechtliche Verjährung nicht rückwirkend Unverjährbar ist, dann sollte mindestens das Opferhilfegesetz sowie sämtliche Änderungen dazu rückwirkend für alle Opfer gelten, da ziehen nämlich alle Argumente die man bei der strafrechtlichen Verjährung so oft zitiert überhaupt nicht!

    Aber nein, stattdessen wurden immer neue strafrechtliche Verjährungsfristen und Opferhilferechtliche Verjährungsfristen gemacht, so viele das ohnehin keiner mehr durchblickt und nun auch noch eine Unverjährbarkeit die nur für neue Opfer gilt und von der bestehende nichts davon haben, eine absolute Katastrophe!

    Wer da noch von Rechtssicherheit spricht hat mein Beileid, die gibt es meiner Meinung nach ohnehin nicht mehr.

    Bin mal gespannt was für „Katastrophen“ in Zukunft noch beschlossen werden, bis mal endlich wieder ein bisschen Ordnung in das ganze Chaos reinkommt…

  39. Larissa schreibt am :

    gerne Geschehen eliana 🙂

    Grüße
    Larissa

  40. helge schreibt am :

    @ karl gözl

    Du solltest einfach mal nach Russland gehen. War dort ein Jahr! Du würdest Dich nach Europa zurücksehnen!!!!

    Helge

  41. Karl Görtz schreibt am :

    »Sie sollten sich an Zeiten erinnern, in denen Millionen von ihnen – Deutsche, Italiener und Iren etwa – vor Hunger und Unterdrückung in andere Länder flohen. Sie erwarteten und erhielten dort oft eine menschenwürdige Aufnahme. Genau das müssen die Europäer nun auch jenen Menschen gewähren, die auf taumelnden Booten ihren Küsten entgegenfiebern. Die Lasten, die das mit sich bringt, müssen dabei künftig gerechter unter allen EU-Staaten verteilt werden, nach Einwohnerzahl und Wirtschaftskraft.«

    http://aktuelle-sozialpolitik.blogspot.de/2014/05/17-lampedusa-als-menetekel.html

    S O L I D A R I T Ä T

  42. Gertrud Tammena schreibt am :

    @ Karl Görtz
    Ich stimme Ihnen zu: Die Verbundenheit und das Verständnis für Flüchtlinge als unerhörten entrechteten Menschen in Not entspricht den eigenen Erfahrungen mit Machtmissbrauch, Gewalt, Angst und Ausweglosigkeit.

  43. klaraklara schreibt am :

    @ eliana und larissa,
    vielen Dank für euer Interesse. Ich muss das alles noch mal genauer erklären, wie ich was meinte .Habe im Moment leider sehr viel zu tund und auch keinen INternetanschluss zuhause, deshalb kann das dauern, bis dazu komme.

  44. hildegard schreibt am :

    … Wahre S O L I D A R I T Ä T leistete Jordanien für Syrien, nahm ein Sechstel der eigenen Bevölkerung auf, für Menschen mit Erfahrungen von Machtmissbrauch, Gewalt, Angst und Ausweglosigkeit – und den Rest der ‚Zivilisation‘ lässt das kalt.
    VERHÄLTNISMÄßIG müsste Deutschland 13 MIO. an Leib und Leben bedrohte Menschen aufnehmen. Nicht einmal 5.000 Syrer haben die deutschen Bedingungen erfüllen können, Bedingungen, die die versprochenen 10.000 kaum je schaffen werden.
    Und womöglich bringen es unsere Asyl-Bürokraten auch noch zur Ausweisung bosnischer Familien in die Überschwemmungsgebiete.

    Geiz ist geil – und deutsche Politik scheint geschichtsvergessen.

  45. Angelika G. schreibt am :

    Die Praxis der Verjährung ist einfach unerträglich ungerecht – Opfer bleibt man sein ganzes Leben lang.

    Eine h i m m e l schreiende Ungerechtigkeit – deshalb den Segen Gottes nach dem Reichtum s e i n e r Gerechtigkeit für alle Täter.

  46. Katja Grübner schreibt am :

    Nachdem ich diesen Beitrag gesehen und verinnerlicht hatte, wurde mir spei übel. Es hat für mich den Anschein, das Herr Wunderlich völlig unvorbereitet und gedankenlos in dieses Interview trat. Beinah genervt antwortet oder versucht er auf wichtige Fragen zu antworten. Für mich stellt sich die Frage, ob er sich jemals tatsächliche Gedanken über die Verjährungsfrist gemacht hat. Ich bin entsetzt, wie ein Mann, in solch einer Position, so schwammig und nach Ausflüchten suchend, sich diesem so wichtigen Interview darstellt.

  47. Rosalie Vogel schreibt am :

    @Katja
    Ich denke, daß sein ganzer Habitus der Interviewerin gegenüber Berechnung ist und signalisieren soll:
    Ich nehme Dich nicht ernst.
    Dein Anliegen ist nicht ernstnehmenswert.
    Niemand denkt so wie Du.
    Speziell sein hanebüchenes Beispiel mit dem Täter, der sein ganzes restliches Leben straffrei blieb, zeigt, mit welcher Körpersprache und welchem Nachdruck er sie zu verunsichern versucht.
    An diesem Punkt ist es ihm leider gelungen, sie aus ihrer scharfen Gegenargumentation zu werfen 🙁

    Das ist leider offensichtlich.
    Ebenso, wie er den Assistenten fragt, ob er etwas wisse, wie dazu der Stand in der Partei ist.
    So dermaßen nebenbei, als handele es sich um das Anliegen eines Blumenverkäufers, der fragt, ob er in der Eingangshalle verkaufen dürfe.
    „Das weiß ich jetzt auch nicht…“
    Sowas von desinteressiert und nicht ernstnehmend.

    Ich werde dieses Interview an bisher treue „Linke_Wähler“ weiterleiten in der Hoffnung, daß auch an dieser Stelle ein wenig Licht die Dunkelheit erhellt 🙂

  48. Elvira schreibt am :

    Licht ins Dunkel bringen:

    „Sei was Du weißt, Du seist es, und dann bist Du
    so groß, als was Du fürchtest.
    William Shakespeare, Was Ihr Wollt“

    Es ist ganz offensichtlich: Wunderlich hat ANGST vor dem LICHT, das vor ihm sitzt…und ruft wie ein kleiner JUNGE in dunkler NACHT nach seiner MAMA in Form von seinem „ASS…“ DAS ist eine ROLLEN-UM-KEHR…wer braucht hier wen und warum.?.“EIN Schelm, der böses dabei denkt.“

    Irgendwie ziemlich BLÖD oder?
    Elvira

  49. Tegro schreibt am :

    Hallo,

    eins wird bei dieser Disskusion mehr als deutlich. „Sie“ haben es nicht verstanden. Die Täter dürfen sich freuen. Ist doch eins mal sicher…
    Was heute in den dunklen Zimmern und Betstuben dieser Welt geschieht wird weitere Generationen erst einmal sprachlos machen. In der Regel über 30 Jahre.
    Gelebter Täterschutz ist das….
    Die Angst in den Reihen derer die über solche Dinge entscheiden muß sicher groß sein…..Trau schau wem….
    Selbstschutz vor eigenem Versagen…?
    Der Täter der 30 jahre nicht mehr auffällig geworden ist, ist den Behörden nicht aufgefallen.
    Anhand von Steuerhinterziehung ist ja leicht abzulesen was den Behörden noch so alles nicht auffällt….

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