Reformpädagogik nach der Odenwaldschule – Wie weiter?

20.05.2014


Kurzbeschreibung:
Zwischen 1965 und 1998 waren an der Odenwaldschule über 100 junge Menschen sexualisierter Gewalt ausgesetzt. Der Tagungsband beschäftigte sich mit den Fragen: Gibt es pädagogische Denkfiguren, die diese Übergriffe legitimieren? Darf man diese und die Erziehungswirklichkeit getrennt voneinander betrachten? Wie können pädagogische Reformen konzipiert werden, ohne die Klassiker als alleinige Gewährsleute anzurufen? Das Buch unterbreitet verschiedene Perspektiven.

4 Kommentare

  1. Beate Lindemann-Weyand schreibt am :

    Solange solche Kommentare- wie der in der „Welt“- Eingang in die Presselandschaft finden, wird der „Pädagogische Eros“ weiterleben. Der Autor schreibt u.a. davon, dass Menschen die Kinder lieben, besonders gefährdet seien. Interessant,was manche Menschen unter „Liebe“ verstehen. „Gute Lehrer sind im besten Sinne pädophil“….. NO COMMENT
    http://www.welt.de/debatte/kommentare/article128371647/Gute-Lehrer-sind-im-besten-Sinne-Paedophile.html

  2. eliana schreibt am :

    @Beate: Man fasst sich an den Kopf. DIE WELT stellt so einen Titel ins Netz! Da geriert sich wieder mal ein Laie als Altgriechisch-Lehrer, um den Begriff zu retten. Die einschlägig Interessierten werden’s ihm danken …

  3. Der Verfasser des Artikels hält sich für einen Intellektuellen, wenn es der in der Wiki ist, aber total daneben. Da können wir nur mit dem Kopf schütteln, so kann man nichts verbessern.

  4. Prospero schreibt am :

    Andere können das ebenso gut…

    Pater Godehard Brüntrup SJ: Unheiliger Berg,
    S. 24

    „Der Eros hat in der Pädagogik nichts zu suchen,wenn dadurch ein Mensch zum Objekt der Begierde gemacht wird.Von härteren sexuellen Übergriffen, von denen es am AKO und in seinem Umfeld viele gab, ganz zu schweigen.“

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