20 Jahre im Rampenlicht

15.07.2014: netzwerkB

Buchlesung ’20 Jahre im Rampenlicht‘ von Norbert Denef am 7. Juli 2014 in Niendorf/Ostsee, seine Tochter Kristin Denef begleitet ihn dabei auf der Querflöte.

Auszug aus dem Vorwort von Norbert Denef:

Das Buch ’20 Jahre im Rampenlicht‘ beschreibt meinen Weg in der Öffentlichkeit seit 1994. Hinter den Kulissen spielen sich oft Dinge ab, die der Zuschauer nicht mitbekommt. Ich beschreibe unter anderem wie ich zwei Jahre lang brauchte, bis DER SPIEGEL meine Geschichte veröffentlichte. Was ich vor und nach den Fernsehsendungen „Nachtcafé“, „Unter uns“, „Menschen bei Maischberger“, „Johannes B. Kerner“ oder „Hart aber fair“ erlebte, könnte von allgemeinem Interesse sein. Sie erfahren mehr über die Hintergründe meiner Rede beim Bundesparteitag der SPD, im Dezember 2011, so wie über meinen Rausschmiss beim Parteitag der Grünen im Jahr 2012. Während der 46 Tage meines HUNGERSTREIKS haben sich viele Dinge im Verborgenen abgespielt. Dies und vieles mehr erfahren Sie in den folgenden Kapiteln.

Lübecker Nachrichten:
Norbert Denef steht „20 Jahre im Rampenlicht“

7 Kommentare

  1. hildegard schreibt am :

    Familie Denef hat entschieden für das Leben.
    Menschen die für das Leben entscheiden, schauen hin, bleiben offen, finden Worte, suchen Wege, um die Gesellschaft zu ändern …

    Wenn die deutsche Justiz den Täterschutz durch Verjährung abschafft, ändert sich NUR etwas in den Köpfen der Menschen in unserer Gesellschaft – so soll’s sein! – wehret den Anfängen! – nicht mehr, nicht weniger.
    Es darf nicht länger geschwiegen werden.
    Es kann nicht beim Segnen der Waffen bleiben.
    Es reicht nicht den Siegern zuzujubeln.
    Weder Denkmäler noch Gedenkfeiern werden dem Leid der geopferten, geschändeten Menschen gerecht.
    Überlebende dürfen nichts merken, werden ignoriert. Die ‚dunklen Triebe werden verniedlicht‘. Die Schäden werden verdrängt. Der Ungeist der menschenverachtenden Kriege verfolgt uns noch nach Generationen …

    Dem können wir – in innerer Freiheit zu Frieden und Versöhnung – nur den guten Geist gewaltloser Transparenz entgegensetzen. – Danke!

  2. Bernd Rohlfs schreibt am :

    Es ist ein langer Weg für eine Interessenvertretung: Immer neu Kraft finden. Immer neue Ideen finden, um Menschen zu erreichen. Alles Gute!

  3. Gaby Pypker schreibt am :

    Danke Norbert!!!!

  4. eliana schreibt am :

    Danke, Herr Denef – für diese große Leistung, immer wieder und überall Ihre Stimme zu erheben! Und dafür, dass Sie hier eine Plattform schaffen gegen Sprech- und Denkverbote und Ignoranzzonen unserer Kultur und Gesellschaft.
    Der Fund des neuen Artikels zum Thema Muslima als Opfer und Zeuginnen von sexualisierter Gewalt im deutschen Gerichtswesen zeigt mir wieder einmal den hohen Stellenwert dieser Plattform von netzwerkB.

  5. Lisbeth schreibt am :

    Hallo lieber Norbert,
    hatte eigentlich nicht viel Zeit und wollte nur mal eben in die Lesung reinhorchen konnte mich dann aber nicht losreisen und ‚musste‘ das Video bis zum Ende sehen.
    SEHR GUT.

    Du selbst kommst sehr klar und präsent rüber.
    Die Spannungen im Publikum sind deutlich spürbar – wenn man die Dunkelziffern von Kindesmisshandlung in Deutschland abzählt, ist das auch nicht verwunderlich.

    Kristin ist super. Exzellentes Spiel, gute Auswahl an Stücken, großartige Kamera-Präsenz.

    Die Mischung von Lesung und Musik ist prima – es gibt den Zuhörern eine Pause (und ich glaube, die ist nötig) – einfach nur mit sich zu sitzen.

    Für dich und generell für uns Betroffene ist die ganze Thematik Alltag – wir leben, arbeiten, lieben, weinen und lachen damit.

    Für die Zuschauer ist das noch eine ganz andere Herausforderung.

    Bei manchen sieht man die Anspannung im Gesicht – andere zucken mit den Händen.

    Da werden Prozesse in Gang gesetzt … oder Blockaden aufgemacht, oder untermauert. Was auch immer.

    Kristin’s Worte – als Kind und Familienmitglied eines Betroffenen – sind wirklich gut.

    Die zeigen auf, dass sie sich auf ihren eigenen Prozess mit der ganzen Thematik in der Familie eingelassen hat.

    Gutes Vorbild.

    Das berührt. Gerade auch in Bezug auf meine eigene Familie, die sich auf diesen Prozess nicht einlässt.

    Ich hatte eigentlich noch einiges andere zu tun, aber es hat sich gelohnt, das ganze Video anzusehen.
    Danke.

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