Aber es gab meine Oma

28.08.2014

von Wurzelweib

Auch ich hab so eine Geschichte in mein Lebensgepäck bekommen .

1 Jahr war ich ,als mich meine Mutter als ungewolltes erstes Kind ersticken wollte. Sie hat es immer wütend rausgebrüllt, wenn sie mich in den Jahren danach zusammenschlug. Was sie so wütend machte war,das ich obwohl auch oft in Blut Urin, Kot gebadet, ich zwar erst benommen zum Bett gekrochen bin, aber dann wieder aufstand. Sie hat es zugelassen das mein Stiefvater mich ab dem 2. Lebensjahr missbrauchte und mich teils fast zerriss.
1969 ging ich zur Komunion .ich hoffte nur inständig, das meine Oma kommen würde , denn ichhatte sie viele Monate nicht gesehen und es war mir verboten , ihr zu schreiben .Damals waren Komunionsfeste immer am festgelegten “Weissen Sonntag ” – Oma wusste ja, wann der war. Alles Andere war mir egal. Er kam mir zur Toilette nach, wo ich mein bauschiges Kleid gebüct zu halten hatte, nachdem er mir sagte ” Ich hab sie deinetwegen geheiratet, weil du nun meine Braut bist.
Meine Wange brannte noch von der Ohrfeige meiner Mutter, weil ich wieder so lange auf dem Klo gebraucht hatte. Trotzdem wir einträchtig als anständige Familie zur Kirche. Dort hatte ich am Vortag beichten müssen. Der Pastor fragte einzeln die 10 Gebote ab, Und ob ich jeweils dagegen verstoßen hatte. Ich hatte immer gelogen, um Papa und Geschwister zu schützen. Das wurde mir erlassen. Meine Unkeuchheiten waren auf Knien zu sühnen . Da war ein Rat für mich, keine Hilfe wenigstens moralischer Art.
Danach war es mir als “Schuldbewusst” gemachte peinlich bei dem selben Pfarrer Religionsunterricht zu haben.
Als ich ca 10 jahre alt war und ich mal wieder nicht am Spot teilnehmen durfte, weil Rücken, arme Beine bis vordere Hals mit roten grüngelbblauen striemen vom Ledergürtel und Krtazer von der Schnalle meinen Körper übersähten. Ich hatte schon soo lange auf eine Gelegenheit gelauert, mal meine Lehrerin anzusprechen, die soo nett war. Ich wusste nicht, wie ich das anstellen sollte, denn sie war nie mit mir alleine in der Klasse, obwohl ich immer deshalb trödelte und mich auslachen lies, weil ich so lahm sei. Ich war doch kein richtiges ind mehr und hatte darum andere Prioritäten als Andere Kinder.
Also ging ich hinter Mutters Rücken doch einfach zum Turnen und gab ihre Entschuldigung einfach nicht der Lehrerin ab.
Im Ärmellosen damals einheitlichen Turnhemd und der kurzen Hose war nun nicht zu übersehen, was mir passiert sein musste. Auch die Würgemale waren nicht mehrvom Rollragen bedeckt.
Bald saß ich im Unfallraum der Sporthalle auf der Liege und wurde in Anwesenheit von 3 lehrern , die wohl geholt worden waren vom Rektor angesehen.
Meine Mutter musste am folgetag in die Schule und erfuhr dort, das ich geturnt hatte ….
Sie wusste nun auch das ich gelogen hatte, das mein Stiefvater mir das getan hatte. Er hatte mir immer gedroht, das er dann ins Gefängnis äme und wir dann in Heimen landen würden . Ich wollte erst mal IHN los werden, denn ich spürte, das er auch meine beiden Schwestern anfassen wollte.
Das war dann der Grund, das ich in der Schule zu hören bekam, das ich ja gelogen hätte und mein Stievater wohl doch ein ganz netter sein musste.
An dem Abend wurde ich ins bett gezerrt, denn ich konnte alleine nicht dahin, als sie vom Prügeln und Treten mit Dr. Scholl`s Holzschlappen fertig mit mir war.
Er kam mich weiterhin abends spät aus dem Schlaf holen, wenn mutter schon bei den nachrichten am TV eingeschlafen war.
Mit 13 riefich diePolizei im Nachbarhaus an, die ihre Fahrzeuge bis vor unsere Haustüre parkte. Neben unserem Kinderzimmer war ein Büro von denen.
Ich bat, das sie rüber kommen sollen, wenn sie gleich meinen Vater mit dem Auto kommen sehen könnten, denn er parkte ja auch vor der Türe. Ich agte, was er mir immer tat . Der Polizist sagte, das ich mich da an`s Jugendamt wenden solle .
Ic weinte entteuscht so bitterlich, hoffnungslos , als sei ich das einsamste Kind auf der ganzen Welt . Als ich seinenSchlüsel im Schloß der Wohnungstüre hörte sprang ich auf, wischte die Tränen weg und holte das metzdermesser aus der Schublade das er selbst immer schliff und dann zeigte das es ihm die Haare auf dem Arm rasierte.
Ich konnte damit umgehen .Hab ab ca 6 Jährige schon Küche geputzt, langsam angefangen Kartoffel zu schälen und musste täglich viel Hausarbeit erledigen. Also hatte ich keine Angst vor dem Messer. Ich wollte ihn besser töten –Noch ein einizges Mal still halten. Ich hörte ihn im Bad, als ich vorsichtig das Messer in der Sofaritze versteckte. Ich wollte es nehmen, wenn er wieder auf dem Sofa in mir steckte. _blöde idee-Er nahm es mir ab zerrte mich ins Bad und ritzte mir gezielt in die linke Hand: ”Du wirst sagen, das du das beim Abschneiden von der Wurst gemacht hast!!”
Den Blick, denTon kannte ich seit Jahren. Als er mit mir fertig war sagte er: ”Und leg dir Klopapier in deine Unterhose, denn du weist ja, was dir sonst dir blüht ” Es blutete. Er fuhr wieder zur Arbeit –Pause beendet.
Fortsetzung kommt bald Erst mal lass ich beste Wünsche da Als nach und nach meine Geschwister geboren wurden , war ich wie ihre Ersatzmama , die sie immer vor dem Alten und ihr beschütze und Prügel einsteckte ,die sie beommen sollten . Ich wusste irgendwie, das ich ja schon kaputt war. Und mir ar beigebracht worden, das ich eh nichts wert sei und zu nichts zu gebrauchen war.
Nachbarn hörten mich oft schreien, winseln, das das aufhören soll. Niemand tat etwas um mir, der 4, 5,6,7,8,10Järigen zu helfen.
In der Schule war ich “die Komische ” die Außenseiterin, überdies auch noch mit der Veranlagung zum Übergewicht, wie Mutter und Omas.Es wurde reichlich und fett gekocht und während meinen Geschwister schlank blieben wurde ich dicker und dicker. Ich wurde also auch dort getreten.
Aber es gab meine Oma. Sie kam zeitweise oft auch über Nacht zu Besuch und dann war sie von Mutter weggeekelt auch wieder 1 oder 2 jahre gar nicht zu sehen. Sie wusste nichts.
So kraknhaft programmiert

 

Ein Kommentar

  1. hanna schreibt am :

    Sehr, sehr getroffen von Deiner Geschichte möchte ich dir von ganzem Herzen Heilung, Liebe und Vertrauen wünschen. Ich hoffe, du hast die Kraft, noch einen zweiten Teil zu schreiben.Und danke für den Mut, dich hier zu äußern!

    Ich verstehe das nicht. Es ist wirklich Fassungslosigkeit. Ich habe das Gefühl , wir befinden uns im Mittelalter und müssen, ähnlich wie unsere Vorgänger ersteinmal gegen Sklaverei und Rassismus kämpfen. Die Kinder stecken in einem System der Rechtlosigkeit!Wie Sklaven , als Menschen zweiter Klasse. Ich bin mir sicher, zweihundert Jahre später werde die Menschen lachen, über den Rechtszustand und die Barbarei, in der wir heute leben!Genauso wie wir den Kopf schüttlen über Hexenverbrennung.

    Was ich lerne ist: ICH brauche mich überhaupt nicht zu schämen für Missbrauch. Ich darf es jedem und überall erzählen.(Bin noch nicht immer und überall soweit aber fast) Wenn sich jemand schämen muss, ist es der Täter oder die Täterin und NIEMALS das Opfer! Brechen wir das Schweigen so wie Norbert.Und stehen ein für die Abschaffung der Verjährungsfristen!

    Unterlassene Hilfestellung ist auch Rechtsbruch!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!

    Also noch einmal : Ganz , ganz viel Kraft , Heilung und Liebe.

    Vielleicht hilft das: Leg ALLES, alles , alles , was dich belastet in Gottes Hände. Sag es ihm, dass du es in seine Hände legst.Ich hoffe, das entlastet dich.

    Wir sollten in einer Gesellschaft leben, in der nicht die Eltern Angst haben müssen um ihre Kinder, sondern in der ein JEDER allergrößte Angst haben muss, einem Kind auch nur den klitzkleinsten Schaden zuzufügen!!!!!!!!!!!!

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