Konzept für eine GmbH

10.10.2014: Frankfurter Rundschau

Der Rechtsanwalt legt ein Konzept für die Gründung einer gemeinnützigen Gesellschaft (gGmbH) vor. Die Odenwaldschule soll so einen professionellen Träger erhalten.

Die Odenwaldschule soll einen professionellen Träger erhalten. Der Rechtsanwalt Thomas Köhler hat dafür ein Konzept vorgelegt, das die Gründung einer gemeinnützigen Gesellschaft (gGmbH) vorsieht. Mittelfristig ist vorgesehen, eine Stiftung zu gründen, welche zur alleinigen Gesellschafterin der Odenwaldschul-GmbH werden soll. Das bestätigte der Vorsitzende des Trägervereins, Gerhard Herbert, am Donnerstag.
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12 Kommentare

  1. Beate Lindemann-Weyand schreibt am :

    Die Versuche “ das Pferd (Odenwaldschule) weiterhin zum Grasen zu tragen“ wirken so als gäbe es nichts Schlimmeres, als ein Scheitern einzugestehen. Man würde vermutlich mit diesem Eingeständnis noch viel mehr eingestehen. Dass man an etwas glaubte und immer noch glauben möchte, das nicht nur nicht real funktioniert hat, sondern auch systematisch höchst schädigend und lebensverneinend war. Warum nur kann nicht dazu gelernt werden? Was kostet dieser Schritt, das, was doch so sichtbar ist, auch endlich einzugestehen?

  2. Blub schreibt am :

    So so, ein professioneller Träger…ich kenne mind. drei, die prima vertuscht haben, einer ließ Schweigepflichterklärungen von Mitarbeitern unterschreiben, ein anderer hat einfach die kritische Mitarbeiterin versetzt und der dritte (nicht professionell) drohte einer kritischen Mitarbeiterin mit einem Eintrag in die Personalakte…

  3. Blub schreibt am :

    Ach so ja, noch wichtig: passierte nicht vor 20 Jahren, nein alle drei Fälle innerhalb der letzten drei Jahre!

  4. Ex-Odenwaldschülerin schreibt am :

    Tja die Stiftungen und die Odenwaldschule…ist der ehemalige Geschäftsführer der Odenwaldschule auch wieder zur Hilfe bei dieser Stiftungsgründung wie gewohnt?

  5. Ex-Odenwaldschülerin schreibt am :

    Und es ist mir in keiner Weise verständlich wie irgend ein Vater oder eine Mutter oder ein Jugendamt ein Kind oder einen Jugendlichen dort noch unterbringen kann.Die Odenwaldschule war mit Abstand die schlimmste Zeit in meinem Leben.Jede Sekunde dort war furchterregend und schrecklich.

  6. Hamlet schreibt am :

    Das Schlimme ist, dass niemand, auch heute wieder nicht, wirklich an die Schüler denkt. Hab ja nichts gegen, wäre sowieso nicht zu verhindern, dass die da Schule machen wollen, auch noch angeblich Eliteschule (mit massiver staatlicher Förderung), obwohl’s aus ideologischen Gründen nie so genannt werden darf, aber die haben auch eine Fürsorgepflicht für die Schüler heute und denen den Stempel „Odenwaldschule“ zuzumuten, gerade auch vor dem Hintergrund, dass die Schule, die Institution heute erneut versagt hat, ist ein pädagogisches Verbrechen.

    Der übelste Moment in der ansonsten ziemlich seichten Talkshow war der, als den Betroffenen aufgebürdet wurde, für den Erhalt der jetzigen Schule sein zu müssen, weil sonst die „Täter“ gewinnen würden. Kompletter Schwachsinn, sogar eine Unverschämtheit.

    Wenn sie da oben weiter Schule machen wollen, Landratsamt, Schulministerium und Reformpädagogen, dann sollten sie den Laden zumindest zwei bis drei Jahre schliessen, die Zeit für die Ausarbeitung eines ordentlichen Konzepts nutzen, die Gebäude renovieren (- war wegen Korruption nie richtig Geld für da -) und mit ordentlicher Supervision, neuem Namen und neuem Personal einen halbwegs befreiten und korrekten Versuch starten. Ich selbst bin zwar für Schliessen (und Entschädigen) und zwar schleunigst, aber wenn sie schon auf Schule spielen wollen, dann wenigstens nicht auf dem Rücken der Betroffenen und der Beschädigung der Zukunft der heutigen Schüler. Aber das wird wie immer nicht ankommen.

    Warum jetzt mehrere Schülergenerationen für den Versuch der Ehrenrettung des Namens Odenwaldschule und der Institution haften sollen, Versuchskarnickel spielen müssen, hat bisher noch keiner erklärt.

  7. Anonym schreibt am :

    Vielleicht kämpft die Odenwaldschule wirklich jetzt nur noch verbissen ums Überleben der Schule, dass die Odenwaldschule jetzt zu einer gGmbH (gemeinnützigen GmbH) umgewandelt werden soll. Das ist ein Tropfen auf dem heißen Stein. Das unendliche Leid wird dadurch auch nicht ungeschehen.

    Ich verstehe auch nicht, dass Eltern trotzdem noch ihre Kinder dorthinschicken, nachdem was dort Kinder bis jetzt an der Schule dort erlebt haben.

    Ich hätte da ein ganz ungutes Gefühl als Schüler, wenn es so doofe Lehrer an der Schule gegeben hat und auch immer noch gibt. Ich verstehe da auch die Eltern nicht, die sich eine gute Ausbildung ihrer Kinder wünschen. Und dann wurden / werden dort auf ganz schlimme und auf unvollstellbarer Weise ihre eigenen Kinder gequält.

    Die Schule gehört endlich geschlossen!

  8. Lisbeth schreibt am :

    Ist doch ganz einfach – so eine Art ‚double-dipping‘ : auf der einen Seite Gesellschaft mit BESCHRÄNKTER HAFTUNG – sprich: ‚Opferentschädigung? Gespart!‘ Auf der anderen Seite: Spenden sammeln …Stiftung.
    Na prima.

    Jetzt können die Opfer anfangen für die Täterorganisationen zu sammeln. Strange World.

  9. Saskia schreibt am :

    ….Ex Odenwaldschülerin 10.10.

    nein es ist nicht zu negreifen,daß Eltern ihre K

  10. Klara schreibt am :

    Unfassbar! Ich wundere mich allerdings ueber nichts mehr.
    Eigentlich,mit wenigstens 5 Cent Gruteze im Hirn sollte man das Gebauede fuer was ganz andres nutzen. Kein Kind ,kein Jugendlicher sollte mit diesem Gebauede je wieder in Verbindung gebracht werden. Und die Leute die dort als Lehrer taetig sind und werden kriegen doch auch ihren Stempel weg.das laesst sich nicht mehr wegwaschen Unzumutbarkeitsstufe I.
    Diese Drecksidylle,diese Fatamorgana.
    Vielleicht ne Waescherei reintun hahaha. Oder einen Selbstverteidigungsclub.

    Mich erinnert das auch an Buendnis 90 die Gruenen mit ihren verqueren Kriegseinsaetzen. Alles so verdreht in diesen Koefen.Dort wo das Hirn sein sollte ist Erweichung und dort wo es Herz beduerfte ist Haerte.

    Sorry fuer meine Polemik aber…

  11. Saskia schreibt am :

    ….ihre Kinder dort anmelden

    ebenso ist es nicht zu begreifen,daß das Sozialamt meine Tochter wieder zurück haben wollte an ihren alten Arbeitsplatz der Wfbm,nachdem sie nach 4 Jahren Kampf aus dem Heim wieder zu Hause lebt,
    weil die spezielle Beförderung auf Grund ihrer Behinderung Geld Kostet,
    denn dort fanden Belästigungen an ihr statt,und die Hetze und Häme gegen mich,als Mutter und Betreuerin,
    Kommentar der Behörde,man wird darauf achten ,daß der Grupppenleiter sich ihr nicht mehr nähert,
    der jetzige Arbeitsplatz ist in Hessen ,der Wohnort in RLP wer schützt hier igentlich wen??

  12. Ex-Odenwaldschüler schreibt am :

    jetzt soll also das vermögen der odenwaldschule in eine stiftung überführt werden.Vor kurzem hieß es doch noch man habe kein vermögen um die betroffenen zu entschädigen.Lügen wie gewohnt….

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