Sexualkundeunterricht als Einfallstor für Pädokriminelle!

17.10.2014: netzwerkB Pressemitteilung

netzwerkB fordert eine kritische, transparente und differenzierte Diskussion in Politik und Gesellschaft über Inhalte, Möglichkeiten und vor allem auch wieder über die Grenzen des Sexualkundeunterrichtes in den Schulen.

Ein Unterricht, der Kinder und Jugendliche weit über ihre eigene natürliche Phase ihrer jeweiligen Entwicklung hinaus mit erwachsener Sexualität konfrontiert ist kaum zu unterscheiden von sexualisierter Gewalt.

Wir meinen auch es darf nicht sein, dass von Sexualpädagogen verfasste Werke an Schulen zugelassen werden die sich nicht nachdrücklich distanzieren von zweifelhaften Pädagogen wie z.B. einem Herrn Helmut Kentler „Anfang der siebziger Jahre ließ er verwahrloste Jugendliche bei vorbestraften Päderasten unterbringen.“ (FAZ, 14.10. 2014)

Eine zu frühe Konfrontation mit sexuellen Praktiken, Methoden und eventuellen späteren Bedürfnissen verletzt die Kinder in ihrer zu schützenden natürlichen Entwicklung und öffnet zudem Pädokriminellen Tür und Tor.

„Das ist brandgefährlich“, sagte auch die Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeutin Christina Hennen von der Vereinigung Deutscher Psychotherapeuten gegenüber der FAZ. Eine solche Sexualpädagogik sei der Versuch, die Schamgrenzen von Kindern und Jugendlichen aufzubrechen. Pädagogen, die die Abhängigkeit der Schüler ausnutzen, könnten so Gehorsam erzwingen.

„Die Kinder werden hier gezielt verwirrt. Dabei brauchen sie gerade in der Persönlichkeitsreifung natürlich Toleranz, aber auch Eindeutigkeit und Strukturen.“ Unter dem Vorzeichen von „Gender“ komme hier zurück, was  schon in der Kinderladenbewegung und der Reformpädagogik als übergriffig erkannt wurde. (FAZ 14.10.2014)

Auf der einen Seite bringen sich derzeit Gruppen am rechten Rand, ultra Religiöse und Weitere verstärkt in diese Themen ein, organisieren unangenehm anmutende Demos, machen sich zum angeblichen Sprachrohr der Eltern und Kinder um ihre menschenverachtenden und intoleranten, teils absurdesten Thesen zu verbreiten. Auf der anderen Seite wird die Idee den gesellschaftlichen Wandel auch in die Schulen mit einzubringen aus unserer Sicht oftmals auf gefährliche und vor allem grenzüberschreitende Weise überzogen.

Die Gegenüberstellung dieser beiden extrem unterschiedlichen „Sammelbecken“ verunmöglicht es derzeit eine kritische und dennoch zeitgemäße Diskussion zu führen, die angesichts der anstehenden Veränderungen an den Schulen und des gebotenen Kinderschutzes dringend von Nöten ist!


Für Rückfragen:
netzwerkB – Netzwerk Betroffener von sexualisierter Gewalt e.V.
Telefon: +49 (0)4503 892782 oder +49 (0)163 1625091
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49 Kommentare

  1. überlebende schreibt am :

    Danke für diesen Beitrag!
    Ich kann die geäußerte Kritik nur vehement bestätigen! Mein Vater hat Sexualkunde sowohl zuhause als auch in seinem Beruf als Mittel genutzt, um sexuelle Gewalt auszuüben. Sein Lieblingstheoretiker war der Pädokriminelle Helmut Kentler. Über derartige Zusammenhänge muss unbedingt aufgeklärt werden!
    Und es braucht neue Ideen bzw. Lösungsansätze, wie Kinder und Jugendliche Wissen über Sexualität erhalten können. Leider übernimmt diese Aufgabe ja häufig das Internet mit seinen vielen pornografischen Angeboten…

  2. maro schreibt am :

    wiederum ein guter text über dieses thema. bei der politischen einschätzung sehe ich das etwas anderst. die linke unterscheidet sich kaum von der rechten. heute scheint mir die frage eher wer ist unten und wer ist oben. gewalt ist immer abzulehnen, ob sexuelle, körperliche, psychische oder kriegerische, denn sie schadet und zertört die menschen. bei den parteien, ob cdu, fdp, grüne oder spd sind die unterschiede marginal. alle setzen sich für waffenexporte ein, die unschuldige menschen töten, auch bei den linken mit einigen vertretern als ausnahme. alle diese parteien und auch die EU setzen sich nicht aktiv gegen pädophilie ein und die grünen befürworteten sie und wollten vor 30 jahren gar gesetze dafür durchsetzen. auch bei prostitution/ ausbeutung tun sich alle parteien schwer. ob cdu, also christlich, evangelisch, etc., auch die religionen sehen eher stillschweigend zu und verharmlosen, teilweise begünstigen sie es auch.
    nun gibt es konvervative, also im rechten bürgerlichen sektor religiöse gruppierungen, die sich ganz eindeutig gegen pädophilie und frühkindliche sexualisierung als obligatorium in den schulen aussprechen. das finde ich gut und es freut mich, dass diese gruppen sich aktiv einsetzen und protestieren. diese religiösen gruppierungen sind meiner meinung nach zum teil aus dem umfeld der freikirchen und ich denke nicht, dass sie am rechten rand einzuteilen sind, aber wenn man sie politisch einordnen will, dann sind sie tatsächlich nicht den linken und grünen nahestehend.
    ich finde sie setzen sich eindeutig gegen frühkindliche sexualisierung und pädophilie ein und das ist positiv. das schliesst nicht aus, dass sie teilweise bei anderen themen andere ansichten haben. aber das ist bei allen gruppierungen so und eine 100% übereinstimmung mit was immer für gruppierungen/menschen wird es nie geben, zumindest ich reflektiere die realität so.
    Die neue 80seitige brochure : die grüne moral-partei und der pädophilie-skandal von Peter Helmes finde ich sehr informativ.

  3. Maid Marian schreibt am :

    Wann ist der richtige Zeitpunkt gekommen, dem Kind auf welche Weise so behutsam wie möglich beizubringen, dass es Sexualität gibt? Das ist in der Tat eine sehr schwierige Frage, von der ich persönlich intensiv betroffen bin und die mein ganzes Leben bestimmt hat…

    Ich hatte – so nahm ich es jedenfalls wahr – eine sehr behütete und schöne Kindheit. Meine zwei Schwestern und ich wuchsen in einer Welt auf, die nichts Böses oder Grausames kannte, da unsere Eltern versuchten, all das von uns fernzuhalten und uns davor zu schützen. Besonders meine Mutter tat alles dafür, um uns Kindern eine heile Märchenwelt zu erhalten. Wir gingen mit ihr ins Theater, lebten in einer Welt der Operetten, voll schöner, anmutiger Melodien, verzaubert von Disney-Filmen und Prinzessinnen etc. Von Grausamkeit wussten wir nichts, schon gar nicht von Sexualität… Das ging so, bis zu meinem 13. Lebensjahr. Als sich da meine Eltern scheiden ließen und wir Kinder in ein Heim untergebracht wurden, erfuhr ich dort von den Jugendlichen, aber vor allem durch einen Spielfilm, dass es Sex gibt. Im Film wurde versucht, eine Frau zu vergewaltigen. Ab diesem Zeitpunkt war für mich meine Kindheit vorbei!!! 🙁 Ab diesem Zeitpunkt spürte ich, was es bedeutete, Ordinäres und Grausames im Leben zu sehen: SCHMERZ! Ich weiß nicht, wieso: Ich konnte mich so unfassbar stark in Opfer von Vergewaltigungen hineinversetzen! Meine Schwestern nicht, aber ich schon. Ich spürte all die Ohnmacht, die Unterlegenheit, Scham, Schmerz, Beschmutzt-Sein, Trauer, Todeswunsch, den Hass auf den eigenen Körper, spürte diese seelischen Qualen, ich hasste es, als sexy und erotisch bezeichnet zu werden!!! Als ich erfuhr, dass es Vergewaltigungen und sexuelle Gewalt auf der Welt gibt, war ich so unendlich traurig, ich weinte bitterlich, weil ich es nicht fassen konnte, dass Gott dieses Leid zuließ! Warum?! Ich verstehe es heute noch nicht! Mittlerweile sind 20 Jahre vergangen und immer noch tut es schrecklich weh! Sex ist für mich nichts Schönes, es ist nur verbunden mit Schmerz und Grausamkeit! Liebe bedeutet den Himmel auf Erden, aber Sex ist für mich die Hölle und hat absolut nichts mit Liebe zu tun! Es ist nur widerlich und ich finde es abstoßend, wie man es nur wagen kann, Liebe damit zu beschmutzen und in Verbindung zu bringen?! Ich weiß vom Verstand her, dass Sex auf Grund der Familiengründung und weil er von Gott kommt etwas Gutes sein muss, aber das wird es für mich niemals! Für mich fühlt es sich total Grausam und Negativ an, einfach so, wie es in den Medien gezeigt wird, wie darüber gesprochen wird etc. Ich habe bis heute nicht verarbeitet, dass es das auf der Welt gibt, es schmerzt mich zutiefst! Ich versuche seit Jahren, mit Therapien, dieses Problem zu lösen, aber es gelingt mir nicht. Sogar Selbstmordgedanken sind immer wieder in mir. Und dennoch habe ich selbst bewusst nichts in Erinnerung, dass mir persönlich ein sexueller Missbrauch passiert wäre. Aber ich kann mich nach wie vor unglaublich gut in die Opfer hineinfühlen und bin so unermesslich traurig über jedes einzelne Schicksal, das erlitten werden musste und ich wünschte, ich hätte mich dafür opfern dürfen, nur, dass dieser Mensch das nicht hätte durchmachen müssen. Aber wenn es dann soweit wäre, wäre ich doch zu feig gewesen und hätte es nicht geschafft, mich zu opfern, vor lauter Angst vor diesem Thema… 🙁

    Warum ich das alles erzähle…. Weil ich im Zuge meiner Recherchen erkannt habe, dass unserer Mutter, die selbst psychisch krank ist, uns Kinder recht von der Außenwelt abgeschottet und versucht hat, uns von allem Negativen zu beschützen. So hat sie also auch all das Ordinäre und Vulgäre von uns ferngehalten, auch das Sexuelle. Und als wir erst später davon erfuhren, so war es für mich ein Schock, von dem ich mich bis heute nicht erholt habe. Eigenartig ist nur, dass meine beiden Schwestern mit dem Thema keine Probleme haben.

    Die Frage ist nun, sollte man es wie meine Mutter machen und den Kindern nichts von dem Thema Sexualität erzählen? Dafür erhält man eine wunderbare Kindheit voller Unschuld und Reinheit, an die man sich voller Dankbarkeit zurückerinnert! Allerdings gibt es da auch den Schmerz, wenn man dann „erwacht“ und lernt, dass es Sexualität gibt und dass man später selbst leider auch ein „Objekt der Begierde“ werden kann. :'( Das lässt sich nie mehr ungeschehen machen! :'( Wie geht man damit um?!
    Die 2. und SEHR WICHTIGE FRAGE ist die FRAGE DER PRÄVENTION!
    Ich bin, wie vielleicht nach obigen Schilderungen zu bemerken, kein unbedingter Freund der Sexualkunde. Jedoch denke ich, könnte es doch sein, je früher ein Kind über das Thema bescheid weiß, je früher kann es lernen, sich gegen Übergriffe zu wehren, falls es jemand versuchen sollte! Sonst hat das Kind ja keine Ahnung, worum es geht und was da passiert. Aber wenn es im Unterricht lernt, was das ist, dann kann es auch Nein sagen. Ist das nicht das Positive am verfrühten Sexualkundeunterricht???

    Soweit meine Ausführungen….
    Ganz liebe Grüße von Eurer Maid Marian

  4. Richard schreibt am :

    War etwas verwirrt, als ich las „Ein Unterricht, der Kinder und Jugendliche weit über ihre eigene natürliche Phase ihrer jeweiligen Entwicklung hinaus mit erwachsener Sexualität konfrontiert ist kaum zu unterscheiden von sexualisierter Gewalt.“ Sollte das etwa ein Plädoyer gegen Sexualkundeunterricht überhaupt sein? Doch wohl nicht. Der verlinkte FAZ-Artikel liefert den nötigen Kontext. Wo ist die Grenze zwischen legitimer Aufklärung und Übergriff? Ich denke, die Grenze ist da überschritten, wo es nicht mehr um Wissensvermittlung geht, sondern um Verhaltensbeeinflussung. Und wo die Privatheit der Schüler nicht respektiert wird.

  5. Karl Görtz schreibt am :

    Dazu passend und schon mal hier auf nB verlinkt und kommentiert:

    „Schulen dürfen nicht als Rekrutierungsort für Probanden von wissenschaftlichen Untersuchungen missbraucht werden – gerade nicht bei Themen, die die Intimsphäre und das Selbstbestimmungsrecht der Kinder verletzen können, begründete das Ministerium die Entscheidung. Die Fragen der Studie könnten die Intimsphäre der Jugendlichen verletzen. Der Fragebogen ziele auf intimste Bereiche. Die Jugendlichen würden mit umfassenden und detailliert dargestellten Fragen zum Sexualleben sowie zu verschiedensten Ausprägungen sexueller Gewalterfahrungen konfrontiert.“

    http://www.nordbayern.de/region/3-9-prozent-der-jugendlichen-in-bayern-sexuell-missbraucht-1.3128260?searched=true

    Kommentar:

    Die Verantwortlichen sind jetzt schon einen Schritt weiter. Weil die das mit den Fragebögen wohl nicht durchsetzen konnten, gehen die jetzt gleich in die vielfältige sexuelle Schulpraxis über. Ich stelle mir grad vor, ich sitze in so einer Klasse, zerstört und traumatisiert, und ein Pädagoge verlangt bei zugezogenen Gardinen von mir (da schämen sich wohl die Autoren dieses neuen Sexualkundeunterrichts, -„Von außen sollte der Raum nicht einsehbar sein, empfehlen die Autoren“ -), mein Seelenleben zur allgemeinen Diskussion zu stellen. Von außen würde es dann aber auch keiner sehen, wie ich darauf reagieren würde. Gut so! Manchmal kann ich Amokläufer wirklich verstehen.

    Würde ich noch mal in heutiger Zeit mit so einem Gesetz die Schulbank drücken ( Drückerkolonne) müssen, wäre dieses Gesetz wiederholte sexualisierte Gewalt an meiner Seele. Sollte diese Seelenfolter Gesetz werden, schafft auch gleichzeitig zum Schutz der Schüler und Lehrer die allgemeine Schulpflicht ab.

  6. Gertrud Tammena schreibt am :

    @ Überlebende:
    Genau so ! Ich kann es für die 1960/70er Jahre bestätigen: „Aufklärung“ wurde vom Täter als Einstieg für weitergehende Grenzüberschreitungen genutzt, die Befangenheit der Jugendlichen ausgenutzt, sich vertraulich angebiedert, die Kinder überrumpelt….,auch im kirchlichen Bereich

  7. Maid Marian schreibt am :

    Hab nochmal den verlinkten FAZ-Artikel von oben gelesen. Jetzt hab ich Bauchweh und mir ist übel. 🙁

  8. Es ist ein großer Fortschritt, dass sich Betroffene sexueller Gewalt inzwischen trauen sich zu zeigen, indem sie sowohl an die Öffentlichkeit gehen, Anzeige erstatten und sich zur Verarbeitung in Psychotherapie zu begeben. Das war nicht immer so. Bei der momentan angelaufenen Debatte habe ich Sorge, dass die Errungenschaften der 70er Jahre, die Abschaffung der Straftatbestände Homosexualität und Kuppelei, bei denen Mütter von 20jährigen Töchtern verurteilt wurden, die sexuelle Aufklärung, etc. jetzt wieder in die repressive Ecke geraten.Auch ich habe für diese Veränderungen gekämpft und möchte mich nicht von repressiven Kräften, die ja vermutlich in ihrem Anliegen nur über’s Ziel hinausschießen, verunglimpft sehen. Menschen die sich an Kindern vergehen können dazu eine Religion, eine Ethik ihrer Wahl oder was auch immer als Ideologie hernehmen. Hätten sie diese nicht würden sie sich an Kindern ohne Ausrede vergehen. Als Psychotherapeutin habe ich leider sehr viele Schicksale von Menschen erlebt, die sexuelle Übergriffe zu erdulden hatten, ganz überwiegend in der eigenen Familie und ohne ideologische Ausrede. Das Problem sind nicht die Reformpädagogik oder der Sexualkundeunterricht, sondern Menschen die sich der Kinder bedienen und ihnen ihre eigene Würde aberkennen. Und leider habe ich auch sehr viele Menschen erlebt, die viel Leid erlebt haben weil sie nicht aufgeklärt waren. Dass nicht alle Lehrer das nötige Fingerspitzengefühl in brisanten Themen zeigen ist bedauerlich. Deshalb dürfen wir aber nicht wesentliche Aspekte des Sexualkundeunterrichts infrage stellen und wieder in Kauf nehmen, dass Kinder ihre „Informationen“ aus der Schmuddelecke bekommen, wie falsch und gefiltert diese dann sein mögen.
    Helga Bamberger, Diplompsychologin und Psychotherapeutin

  9. klaraklara schreibt am :

    aus dem FAZ-Artikel:
    „Sielert kommt aus der Schule der sogenannten neoemanzipatorischen Sexualforschung, die der Sozialpädagoge und früher in breiten Kreisen verehrte Sexforscher Helmut Kentler begründet hat. Kentler nahm Jungen bei sich auf. Anfang der siebziger Jahre ließ er verwahrloste Jugendliche bei vorbestraften Päderasten unterbringen. … Kümmern gegen Sex, das war der Deal. …

    Sielerts Gesellschaft vergibt als einzige in Deutschland ein Siegel für Sexualpädagogen. Der Pädagoge ist gut vernetzt, etwa mit der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung, … Auch das Institut für Sexualpädagogik wurde von ihm mitbegründet“.

    OMG, was sind das für verkrustete Strukturen! Können wir etwas dagegen tun?

    Kann mich im Moment nur mit einem Spruch aus einem Krimi trösten: „Je akademischer, desto bescheuert“.

  10. Tine schreibt am :

    Ich habe heute etwas zum Thema rumgelesen, weil ich bislang nur die Hasstiraden in Baden-Württemberg gegen alles, was nicht dem Vater-Mutter-Kind-Bild entspricht mitbekommen hatte. Und dabei ist mir klargeworden, dass die „Pädokriminellen-Bewegung“, die in den 80-er Jahren mit Helmut Kentler, dem Bremer Typen usw. bei der Humanistischen Union, den Grünen, ProFamilia usw. startete und dann in die ultramiese „Missbrauch mit dem Missbrauch“-Medienkampagne überging, keineswegs tot ist, wie kürzlich in einem längeren Artikel irgendeiner größeren Zeitung zu lesen war, sondern nun in einem neuen Gewand aufs Neue zuschlägt. Offenbar unter dem Label „Sexuelle Vielfalt“, vertreten von Leuten mit Professorentitel wie u.a. Uwe Sielert, Elisabeth Tuider und Stefan Timmermanns. Dass die Sexualwissenschaften völlig durchsetzt sind von Leuten, die einfach alle Grenzen einreißen wollen, und ein Einfallstor für Pädokriminelle, ist ja absolut nichts Neues. Aber dass man jetzt über die Lehrpläne auf die Kinder losgeht, die in dieser Gesellschaft ohnehin schon völlig pornografisiert aufwachsen müssen, und ihnen gleich beibringt, dass Deutschland ein Puff ist, ist ein erschreckendes neues Phänomen. Das muss erforscht werden (wie im Übrigen auch der neue Maskulismus – hierzu hat immerhin die Friedrich-Ebert-Stiftung kürzlich ein Heft rausgebracht) und dringend auf die Tagesordnung! Da müssten eigentlich auch die Genderforschung aufschreien, denn jetzt wird sie als Einfallstor benutzt!

  11. klaraklara schreibt am :

    betr. ‚Kreise der (ehemaligen?) Kentler-Verehrer‘: wie steht es eigentlich mit der Aufarbeitung beim Kinderschutzbund? Die hatten doch, außer einer fachlich-zwischenmenschlichen Schiene zu Kentler auch ein Familienberatungskonzept, bei dem Kinder nach Klagen über sexuelle Ausbeutung in ihrer Familie in derselben gelassen wurde. Was ist da seitdem an öffentlicher Auseinandersetzung mit der damaligen anscheinend ideologischen Verblendung geschehen, und was ist an REcherche über die heutige Gesundheit und ‚Behandlungszufriedenheit‘ jener Menschen geschehen, deren Familien damals beraten wurden?

  12. Gertrud Tammena schreibt am :

    Sexualkundeunterricht sollte immer mit 2 anwesenden Lehrkräften (weiblich und männlich) durchgeführt werden,geschlechtergetrennt, sachlich erfolgen, am Klassenklima orientiert sein und auch eine Einheit zu Grenzverletzung und Gewalt beinhalten. Sexualinformation ist unbedingt wichtig, muß aber unedingt grenzwahrend und Würde bewahrend sein.
    Supervision ud Dokumentation dieser Unterrichtseinheit, auch bezogen auf die SchülerInnenruppe ist dabei nötig.

  13. Maid Marian schreibt am :

    Hab ich das richtig verstanden? Diese neue Unterrichtsform auf Basis des Buches von Sielert gibt es bereits in Deutschland?! Dachte, es wird noch diskutiert, ob sie in den Lehrplan aufgenommen werden soll, aber dieser neue „Unterricht“ scheint bereits zu existieren?! 🙁 Ist ja total extrem!!! Als ob KINDER schon an SOWAS denken würden!!! Total KRANK!!! 🙁

  14. Doro schreibt am :

    @klaraklara: Soweit ich weiß, hat sich der KiSchuBu an die Aufklärungsforschung der GRÜNEN mitdran gehängt. Das Göttinger Institut für Demokratieforschung, das unter der Leitung von Franz Walter die Pädo-Geschichte bei den GRÜNEN aufklären soll, hat ergänzend vom KiSchuBu einen Auftrag bekommen, auch seine Verquickung in die ganze Sache aufzuklären. Im November 2014 (Eigenauskunft) will das Göttinger Institut den Abschlussbericht zur GRÜNEN-Forschung veröffentlichen.

    Aber generell bleibt ja dennoch die Frage, wie sich die gesamte Gesellschaft dem stellt, was da in den 1970ern (und drumrum) gelaufen ist und möglich war. Die GRÜNEN und der KiSchuBu waren ja nicht allein.

  15. Prospero schreibt am :

    Zwischenstand der Grünen telefonischen Anlaufstelle für Opfer sexueller Gewalt bei den Grünen (laut Auskunft der Berliner Grünen):
    4 Menschen haben sich bislang gemeldet, davon 2 Überlebende.

  16. hildegard schreibt am :

    Ja! Total KRANK, und fatal in den Auswirkungen.

    Das zeigt sehr klar das marode ‚System Schule‘, das mit aller Gewalt – von Personalkürzungen bis Ausschließeritis der Schwächsten!! – ALLE seine anvertrauten [?] Kinder in die ethische Orientierungslosigkeit, in die soziale Verwahrlosung, und letztlich in (psychische) Krankheit und Kriminalität treibt.

    Kinder, die überfordert sind UND verdrängen müssen, sie müssen auffällig werden. Zwangsläufig. Irgendwie.
    Und so lange Kinder diesen untergründigen Frust nicht verstehen können und aufdecken wollen, werden sie sich von dem diffusen Gefühl befreien wollen – sich für gefühltes Unrecht rächen wollen. Mal aggressiv. Mal cholerisch. Mal amoklaufend. – Mal depressiv, selbstzerstörerisch, opfermäßig …

    In unserer Umgebung finden wir (jede und jeder von uns) reihenweise jetzt bereits solch chaotische ‚Typen‘ – „Halbstarke“ wie Erwachsene jeden Alters! Alle hilflos. Manche an sich selbst irre geworden. Viele verzweifelt.

    Wo soll das enden?
    Wer fängt die Vielfach-Verführten auf …?…
    Was tut die Politik? – Wohin fließen die auf die „schwarze Null“ eingesparten Millionen?
    Was sagt die Forschung? Wo versickern die Forschungs(Steuer-)gelder?
    Was lernt die Lehre aus dem Desaster?

    Wen interessiert überhaupt noch DER MENSCH?

  17. hildegard schreibt am :

    … die Anlaufstelle für Opfer sexueller Gewalt bei den Grünen …: 4 Menschen haben sich bislang gemeldet, davon 2 Überlebende …

    1. Es darf keine Toleranz für Pädo-Kriminalität und Sexualstraftaten geben!
    Wir stellen fest:
    Jeder sexuelle Übergriff auf Schwächere ist kriminell und strafwürdig.

    2. Auch Ersttäter sind anzuzeigen – auch Väter sind Täter …
    Wir stellen fest:
    Täter (inner- wie außerhalb von Familien!!) müssen empfindlich bestraft, müssen emotional sensibilisiert und zur Eigenverantwortung geschult (wie jeder junge Mensch!!) und dann lebenslang engmaschig kontrolliert werden.

    3. Wir stellen fest:
    Ein Kind empfindet jede Art sexualisierter Gewalt als Angriff, als „gefühlte Lebensgefahr“. Die gravierenden Spätfolgen lassen keinen Zweifel an dieser kindlichen Befürchtung zu.

    4. Wir fordern:
    Öffnet die Geheimarchive
    Enthebt Gerichtsmediziner, Kinderärzte und Seelsorger ihrer Schweigepflicht bei jedem Verdacht auf sexualisierte Gewalt.
    Lasst Ärzte und Vertrauenspersonen die kindlichen Hinweise auf sex. Gewalt zur Anzeige bringen.
    Stellt genug gut vorbereitetes Fach-Personal für Schulen und Polizeien bereit zur rechtzeitigen Erkennung von auffällig kindlichem Verhalten.
    Es darf keine Straffreiheit für sexuellen Machtmissbrauch in der Vergangenheit geben.

    5. Wir fragen:
    Musste kindliche Verzweiflung erst zu Todesfällen führen? Und (wie lange noch?) zu weiteren Amokläufen, Suiziden, Selbstmordattentaten, bevor unsere Verfassungshüter für die Einhaltung der Grundrechte aller Kinder sorgen werden?
    Wer beendet die Misere?
    Werden wir eines Tages auch Stolpersteine für die unbenannten, viel zu spät erkannten Toten nach sexuellen Übergriffen verlegen müssen?

    6. Wir klagen:
    Die Schutzpflicht für ungezählte Kinder in der Bundesrepublik wurde von keiner Regierung seit 1949 ernsthaft wahrgenommen. Es gibt noch kein Schuldeingeständnis von staatlichen Gerichten. Es gibt noch immer nicht die saubere Trennung zu kircheninternen Gerichtsbarkeiten. Durch unterlassenen Opferschutz beider Seiten entstandenen unnötig prekäre Lebensverhältnisse, die die Opfer immer noch allein zu verantworten haben. Es gibt für Überlebende keinen Rentenausgleich. Es gibt keine angemessene Entschädigung. Es gibt keine gesellschaftliche Anerkennung. Es gibt keine Erforschung dubioser kindlicher Todesfälle. Keine Aufklärung über spätere Suizide …

    Falsche Voraussetzungen in der Gesetzgebung führten zu (präventiv-)realem Täterschutz. Das muss sich ändern!

  18. Martha Kleininger schreibt am :

    Die Einzigen, die Sie dagegen politisch und öffentlichen wehren sind das Aktionsbündnis Demo für alle, Teile der katholischen Kirche, Evangelikale, Orthodoxe Christen, muslimische Verbände. Das sind für Sie Ultra Religiöse?????
    Die Demo für alle wird unterstützt von manif pour tous, jedesmal war bisher ein Franzose von manif pour tous dabei. In Frankreich waren an einem Tag in Paris 2014 1 Million Leute auf der Straße, bei uns wird sich geweigert darüber zu berichten.
    Das Forum Deutscher Katholiken ist Teil des Aktionsbündnisses Demo für alle. Kuratoriumsmitglied ist Kardinal Müller, Präfekt der Glaubenskongregation, der zweite Mann hinter Papst Franziskus. Franziskus selbst bezeichnete die Gender-Ideologie öffentlich als „dämonisch“.
    Gehen Sie doch selbst auf die Straße! Warum glauben Sie denn, dass die FAZ überhaupt darüber schreibt. Den Anstoß haben Demo für alle, Birgit Kelle, Gabriele Kuby und die Autoren der Freien Welt gegeben, ebenso die AfD, die auf jeder Demo vertreten war und politische klaren Druck ausübt. Eine Politikerin der AfD kommt dabei besonderer Verdienst zu: Beatrix von Storch.
    Bei dem Mist, den Sie schreiben kann man nur sagen:
    SIE haben NULL Interesse an den Kindern.

  19. Maid Marian schreibt am :

    Liebe Martha, ich verstehe gerade nicht, was Sie meinen. Wer schreibt hier Ihrer Meinung nach Mist und warum?!

  20. Maid Marian schreibt am :

    Es ist einfach grausam, den Kindern soetwas anzutun! Noch dazu, wenn womoglich am Unterricht Kinder teilnehmen müssen, die sexuelle Gewalt erlebt haben und somit retraumatisiert werden! Das ist unverantwortlich!!! 🙁 🙁 🙁

  21. Martha Kleininger schreibt am :

    Maid Marian,
    habe ich doch geschrieben: Dass die einzigen, die sich bisher gegen diesen sexuellen Missbrauch gewehrt haben hier als Ultra Religöse diffamiert werden.
    Wer weisst denn schon seit Jahren darauf hin, was hier passiert. Gabriele Kuby, Birgit Kelle, …
    Lesen Sie doch mal die Seiten der Initiative Familienschutz, Forum Deutscher Katholiken, Demo für alle, AfD Baden-Württemberg, freiewelt, Aktion Kinder in Gefahr.
    Das NetzwerkB kann sich gern dem Aktionbündnis Demo für alle anschließen, dass bisher drei Demos in Stuttgart gegen diesem Missbrauch organisiert hat, beim letzten Mal waren es 3000 Teilnehmer. Ich selbst war bei den ersten beiden. Bei der ersten stand ein Mann auf der Straßen mit einer nackten Kinderpuppe und schrie dem Demonstranten ganz laut zu: „Kinder brauchen Sex! Kinder brauchen Frühsexualisierung“.
    Schließen Sie sich doch dem Aktionsbündnis an, bevor sie hier auch noch die Leute diffamieren, die etwas gegen den Missbrauch tun und das schon länger.
    Wenigstens sind Sie jetzt aus Ihrem Dornröschenschlaf aufgewacht.

  22. kar schreibt am :

    Maid Marian, Martha Kleininger, Was ist hier in dieser Debatte wirklich Missbrauch? Ganz einfach, den Umstand dass jemand, der weggeschaut hat, sobald in kirchlichen Einrichtungen Kinder durch Kirchenangestellte vergewaltigt und/oder misshandelt wurden und die Traumatisierung der davon Betroffenen als besondere Dreistigkeit jetzt für krude politischen Vorstellungen wider den Menschenrechten UND der Vernunft ausschließlich dafür zu vereinnahmen, mit unwahren Tatsachenbehauptungen gegen eine Bevölkerungsgruppe zu hetzen.

    Es gibt ein sehr treffendes Wort, für das, was Sie sich hier lügnerisch leisten: Sprachmanipulation.

    „Sprachmanipulation ist die bewusste Veränderung von Sprache durch bestimmte Interessengruppen, die ihre Denkweisen oder Ideologie forcieren (fördern, verbreiten) oder durchsetzen wollen. Sprachmanipulation erfolgt über den Einsatz emotionaler, wertender oder interpretierender Sprachkomponenten und ist sowohl „Manipulation der Sprache als auch Manipulation durch Sprache.”

    Dieses Wort wird sehr treffend auf Wikipedia erklärt:

    Siehe: http://de.wikipedia.org/wiki/Sprachmanipulation

    Im übrigen, was kommt Ihnen da eigtl. in den Sinn, diese Plattform, wo sich wirklich und umfassend mit dem ganzen Themenschwerpunkt sexualisierte Gewalt auseinander gesetzt wird, dafür zu missbrauchen, Wahrheiten falsch darzustellen, ausschließlich um mit Ihrem unverschämten Herumgelüge gegen Bevölkerungsgruppen besser hetzen zu können?

    Mich interessiert dann doch sehr, engagieren Sie sich mindestens vergleichbar für eine Aufhebung der Verjährungsfristen bei sexualisierter Gewalt sowie für eine wirklich stattfindende Strafverfolgung der Täter?

    Und in aller Klarheit, natürlich braucht es einen modernen Unterricht an Deutschen Schulen. Dazu gehört meines Erachtens zusätzlich, dass Schülern altersgerecht präventiv Verhaltenstipps – siehe auch http://www.badische-zeitung.de/liebe-familie/kindesmissbrauch-neinsagen-reicht-nicht–66034082.html – vermittelt, sowie Anlaufstellen/Hilfsangebote aufgezeigt werden. Genauso ist es wichtig, dass Sozialarbeiter an Schulen mal dafür geschult werden könnten, in erkennbaren Situationen Anlaufstellen und Hilfen zu vermitteln, wo Schüler sich vertrauensvoll im Falle sexualisierter Gewalt, hinwenden können. Haben Sie damit ein Problem? Dann begründen Sie doch bitte, warum Sie damit ein Problem haben?

    Was gebraucht wird, ist eben ausdrücklich kein Wolkenkuckuksheim, sondern eine Schüleraltersorientierte Schule für das Leben und damit einhergehend für die Schattenseiten des Lebens. Und dazu gehört auch, aufzuzeigen, wie man sich als Kind gegen Täter wehren kann, welche Rechte man hat, wo man Hilfen in Anspruch nehmen kann usw. Und solange Sie das nicht verstehen und/oder verstehen wollen, bin ich ausdrücklich, wie ich hiermit betone, pro Sexualkundeunterricht an Deutschen Schulen, pro Homo-Ehe, pro Kirchenaustrittsreform etc.

    DAMIT LEUTEN WIE IHNEN, SPÄTESTENS BIS HIER ENDLICH WIRKLICH BESSERUNG (anstatt sinnfreies, wirkungsloses Gerede) ZU ERWARTEN IST, DIE SCHAMESRÖTE IM GESICHT STEHT.

  23. hildegard schreibt am :

    @kar – das war deutlich, danke auch für diesen BZ-Artikel, der in alle Schulen gehört und für alle Eltern und ErzieherInnen Pflichtlektüre sein sollte.

  24. Maid Marian schreibt am :

    (Martha Kleininger)
    @kar – Vielen Dank, Kar, für diesen Beitrag. Sie fassten in Worte, wozu ich nicht in der Lage war. Ich habe versucht, Martha eine Antwort zu geben, die Ihre sinngemäß wiedergibt, leider konnte ich es nicht. Ich denke, mit Religion hat dies hier wenig zu tun, weil Martha das anspricht. Man kann glauben, doch wenn Kirchenvertreter so grausame Verbrechen begehen, müssen sie genauso vor dem Gesetz bestraft werden! Und diese Webseite bzw. Herr Denef sowie all jene Überlebende, die für andere Betroffene kämpfen, haben meine größte Hochachtung! Ich kann nur sagen: „An den Früchten werdet ihr sie erkennen!“

    Liebe Grüße und danke auch für die interessanten Artikel!

  25. Ex-Odenwaldschüler schreibt am :

    In den Aufklärungsunterricht für Kinder und Jugendliche gehören nicht detaillierte Praktiken oder Stellungen-Toleranz lernt man anders-sondern vielmehr,als teil des Kinderschutzes,detaillierte Aufklärung Der Kinder und jugendlichenüber sexuelle gewalt und an wenn man sich wenden kann.

  26. Martha Kleininger schreibt am :

    „Es ist eben so schick, links zu sein.“
    Es ist Unterstützung sexuellen Missbrauchs an Schulen.
    Nur das Buch „Sexualpädagogik der Vielfalt“ von E.Tuider lesen, Aufruf zu sexuellem Missbrauch an Schulen.

  27. Martha Kleininger schreibt am :

    @ Ex-Odenwaldschüler
    das sehe ich genauso. Es müsste ein Mitarbeiter des Jugendamtes einmal im Jahr in die Klasse mit Informationen zu Ansprechpartner, Telefonnummern, Kinderrechte, Schutzmöglichkeiten und zwar für Missbrauch und Gewalt und Flyer verteilen. Viele Kinder sind auch von Gewalt betroffen.
    80% des Missbrauchs findet in der Familie statt. Da ist Sexualpädagogik à la „puff für alle“ und „wo könnte der Penis sonst noch stecken“ ( original aus „Sexualpädagogik der Vielfalt“ von E.Tuider) nur zusätzlich traumatisierend. Zu Abwehr in der Familie ist das komplett kontraproduktiv, im Gegenteil die letzten ICH-Grenzen werden niedergestampft. Der Täter erhält die Möglichkeit: „Siehst Du, in der Schule lernst Du das auch“.
    Der Missbrauch zwischen Kinder- und Jugendlichen hat sich verdoppelt und verdreifacht.

  28. Lisbeth schreibt am :

    Eine kritische Anmerkung zu Martha Kleininger’s Demo für alle:

    Massendemos wenn es um das Thema Kinder vor sexualisierter Gewalt zu schützen geht?
    Unsere Gesellschaft schafft es bisher nicht, unparteiisch und grundlegend zu hinterfragen und zu analysieren, wie es dazu kommen kann, dass so viele Menschen in ihrer Kindheit sexualisierte Gewalt erfahren mussten und – und da dürfen wir uns gar nichts vormachen – immer noch müssen.
    Um dieses Phänomen zu verstehen, würde es eine kritische Sicht erfordern auf alle Institutionen in denen Kinder leben und betreut bzw. gebildet werden, und wie es dazu kommt, dass es gerade dort zu einem erheblichen Ausmaß an Gewalt kommt.
    Zu diesen Institutionen gehören u.a. alle Kirchen oder kirchenähnliche Gruppierungen, Schulen, Sportvereine – und eben auch die Familie. Es wird gerne ignoriert, dass um die 80% der Erfahrungen sexualisierter Gewalt in den eigenen Familien geschieht.
    Diese Thematik ist noch gar nicht ganz in der öffentlichen Diskussion angekommen.
    Kirchen, Parteien, Schulen, Sportvereine etc. behaupten zwar, dass sie Aufarbeitung betreiben, aber von leeren Worthülsen mal abgesehen (der Papst betet für die Opfer, ein Kirchenvertreter – Name und Talk-Show beliebig – schämt sich für die Täter in seiner Kirche, Grüne entschuldigen sich, Sportvereine haben jetzt ‚ganz neue‘ Regelungen, Schulen haben eigentlich gar nichts geändert außer dass sie sich sehr einsichtig geben, etc. etc.) ist nicht wirklich viel passiert und außerdem wurde bis auf ein paar Almosen nichts getan, um die Schäden für die Betroffenen zumindest teilweise wiedergutzumachen.
    Strukturelle Änderungen (auch grundlegendes Umdenken in der Gesetzgebung) sind noch gar nicht am Horizont.
    Da ist doch dieses Thema eines Sexualkundeunterrichts, der nun wesentlich zu weit geht und Kinder komplett überfordert, ein willkommenes Thema um sich zu echauffieren und deutlich herauszustellen, dass man auf der Seite der Guten steht.
    Dies ist nicht im Sinne dessen was netzwerkB bezüglich des Sexualkundeunterrichts fordert, nämlich eine „kritische, transparente und differenzierte Diskussion in Politik und Gesellschaft über Inhalte, Möglichkeiten und vor allem auch wieder über die Grenzen des Sexualkundeunterrichtes in den Schulen.“
    So wie sich diese Demo, die auch noch in Anspruch nimmt ‚für alle‘ zu sein und das dazugehörige Aktionsbündnis präsentieren, ist es doch nichts als eine schlecht getarnte Trittbrettfahrer-Aktion, die uns wieder an die ‚wahren‘ Werte bringen soll, nämlich christliche Werte und die traditionelle Familie aufgemischt mit einem guten Schuss Schwulenfeindlichkeit.
    Aber solange die christlichen Kirchen nicht ehrlich aufarbeiten, sind sie immer noch Täter-Organisationen. Auch ein kritikloses Hochhalten von Familie als Wert an sich hält uns davon ab ernsthaft zu überlegen, was wichtige Aspekte dafür sind, wie man Familien – in der Bedeutung des Wortes als Grundstruktur in der Kinder ihre erste Formung erhalten – so gestaltet und unterstützt, dass sie eine gewaltfreie Sozialisation ermöglichen. Dies letztere sollte dann auch das Primat sein, welches die Umstrukturierung sämtlicher anderen Institutionen diktiert.
    Für diese Aufgabe, bei der sich jeder einzelne ernsthaft selbst hinterfragen müsste, sind bisher noch keine Massen auf die Straße gegangen.

  29. Maid Marian schreibt am :

    Liebe Martha!

    Es geht nicht darum, „schick“ zu sein, sondern, andere Menschen zu respektieren und sie auch dementsprechend zu behandeln! In Ihrem Link wird eher die Angst vor der Konfrontation mit homosexuellen Menschen als Möglichkeit genutzt, um gegen diese zu hetzen, als auf das eigentliche Problem des neuen, deutschen Sexualkundeunterrichts und dem diesbezüglichen Missbrauch hinzuweisen. Das eine hat mit dem anderen nicht das geringste zu tun. Eine ziemliche (bewusste?) Themenverfehlung bzw. – verfälschung. Es sollten die Probleme angesprochen werden, wie in den Beiträgen vorher und im Hauptartikel oben schon erwähnt. Denn wenn es Ihnen ernsthaft darum geht, Opfer sexueller Gewalt zu schützen, dann wüsste ich eigentlich nicht, weshalb Sie das „NetzwerkB“ so kritisieren, haben doch alle Parteien hier dasselbe Ziel!

    Wichtig:
    Das Augenmerk und vor allem das Herz sollte auf die Gemeinsamkeiten gelenkt werden, nicht auf das, was uns trennt! Dies gilt in allen Bereichen, beispielsweise auch Homosexualität, Religionszugehörigkeit, Kultur und Heimatland eines Menschen etc.
    Wir alle sind Menschen mit Herz, Hoffnung, Ängsten, Erlebnissen und Träumen. Wir alle wollen akzeptiert und geliebt werden. Und wir können viel voneinander lernen, ohne dabei die eigene Identität verlieren zu müssen. Gib dem anderen eine Chance!
    „Alles, was ihr also von anderen erwartet, das tut auch ihnen!“ (Mt 7,12)

  30. Maid Marian schreibt am :

    @Lisbeth / Martha
    Interessante Sichtweise, die Lisbeth bezüglich einer Demo gegen sexuelle Gewalt schildert. Hmm… stimmt schon, vielleicht ist dieses Thema zu unreflektiert, als es für die breite Öffentlichkeit zur Demo „preiszugeben“. Außerdem könnte der Schuss nach hinten losgehen und die Argumente bezüglich Täter in der Familie sind schon gut!
    Dennoch fand / finde ich im allgemeinen eine Demonstration immer gut, wenn es um gesetzliche Bestimmungen geht, da man nur so und mit Unterschriftenaktionen den Druck auf die Politik erhöhen kann, Gesetze zu ändern und mehr auf die Stimme des Volkes zu hören. Ansonsten wird über die Köpfe hinwegentschieden wie jetzt wieder beim Verjährungsrecht.

  31. hildegard schreibt am :

    Martha K. … Demos? Mitarbeiter des Jugendamtes einmal im Jahr in die Klasse mit Informationen …? Da hab ich ganz große Zweifel.

    Denn die Kids spüren schon im Schulalltag überall die Sparpolitik, insbesondere an den Lehrer-/Schüler-Zahlen, die sich alles andere als ‚pädagogisch wertvoll‘ auf ihre Persönlichkeits-Entwickelung auswirkt …
    Es fühlt sich für sie nicht eben wie WERT-Schätzung aus der Gesellschaft / aus der Politik in dieser entscheidenden Lebensphase an, wenn Lehrpläne an sämtlichen Schulen gleich zur gleichen Zeit abzuleisten sind und kein Freiraum mehr für persönliche Befindlichkeiten verbleibt!
    Freiräume braucht es nämlich auch, damit Lehrpersonen die ihnen anvertrauten jungen Leute gerecht fördern und einschätzen können.
    Jede/r Lehrer/in wird ihre/seine Verantwortung wahrnehmen können, wenn sie/er von der Vor- und Herzens-Bildung her die Voraussetzungen mitbringt und von der Politik dazu auch die Zeit erhält.

    Wie aber, wenn das nötige Vertrauensverhältnis nicht erst aufkommen kann, weil die größtmögliche Transparenz fehlt, weil der notwendige Aufwand zu teuer wurde und wegfinanziert worden ist? Seit Beginn dieser Republik.

    Verwahrlosung, Gewalt, Leid ohne Ende – wen interessiert denn noch ein KIND im bestehenden System???

    Der längst fällige Strukturwandel muss HIER ansetzen, um Fehlentwicklungen vermeiden und auch die jedem Kind gemäße „Aufklärung“ dann zur richtigen Zeit überhaupt leisten zu können – das ist Aufgabe von Schulen im GEMEINWESEN. Heute!!
    Dafür zuständig ist der Staat.
    Dafür sorgen müssen die Parlamente.
    Dafür demonstrieren, das wär’s!

  32. klaraklara schreibt am :

    Die Idee mit Besuchen von Jugendamtsmitarbeitern in Schulklassen finde ich interessant. Es könnte doch das gemeinsame Handeln in einer Krise (bzw. das Handeln des Jugendamtes, wenn ein Jugendlicher dort Hilfe sucht) erleichtern, wenn man schon mal im Gespräch war. Ich stelle es mir auch leichter vor für den Mitarbeiter des Jugendamtes, wenn zu ihm ein Kind kommt und von sexueller Ausbeutung in seiner Familie erzählt, diesem Kind zu glauben, wenn er es es schon mal im Rahmen seiner Schulklasse kennen lernte. Müsste man mal durchdenken, was es bringen könnte. Was die Lehrer angeht, finde ich nicht, dass man ihnen zuviel zumutet, wenn sie einmal im Jahr jemanden vom Jugendamt einladen müssen. Eher stelle ich mir vor, dass die Jugendämter sagen, dass sie für dieses Projekt keine Kapazitäten frei haben, weil sie ohnehin überlastet sind.

  33. Ex-Odenwaldschüler schreibt am :

    Bei Schulbesuchen durch das Jugendamt bin ich auch skeptisch….vielmehr meinte ich,das in den Aufklärungsunterricht in den Schulen auch das Thema sexuelle Gewalt in Familien und Institutionen ausführlich angesprochen werden muss ebenso wie in den Aufklärungsmaterialien dazu ,damit das Tabu fällt über den sexuellen Missbrauch und die Täter zu sprechen.Als Ansprechpartner für die Kinder und Jugendlichen sehe ich eher Lehrer,Erzieher,Kinderärzte sowie bei jugendlichen Mädchen auch Frauenärzte und ggf. speziell ausgebildete Personen-auch psychologisch geschult- bei den Staatsanwaltschaften.

  34. hildegard schreibt am :

    Überlastung ist ja leider die Regel:
    In das Personal von Schulen, Jugendämtern, Polizeien muss schleunigst investiert werden, damit es für derartige Projekte auch freie Kapazitäten gibt!

  35. rasch schreibt am :

    kann nur für mich sprechen und zeitversetzt würde dennoch keiner an meine Familie herankommen trotz Auffälligkeiten meinerseits wären allen professionellen die Hände gebunden weil eine paranoide familienfestung sich eben dadurch auszeichnet, daß die Isolationsmaschinerie höchstflexibel funktioniert und sich immer wieder auf neue Gegebenheiten intelligent einstellen kann…genau dies ist das perfide und mit wachsender Qualität durch wachsende Herausforderungen für die Täter werden sie sich etwas einfallen lassen…..sie wandern aus mit ihren Familien….haben Geld für Privatschulen oder geben die Kinder prophylaktisch in Pflegefamilien um Verdachtsmomente ausschließen zu können….was noch?
    und wie schlimm muß es für ein Kind sein, welches augenscheinlich in normalen Verhältnissen wächst und dennoch emotional blind ist und fleissig die Formeln lernt und kundtut…..wie schwer der fall wenn es dann später merkt selber betroffen zu sein?
    Ein hochsensibles gebiet wo nicht „mal eben“ die Dame oder der herr vom Jugendamt vorbeischaut oder gar ein Polizist??
    Nein es sind Themen die in den Unterricht zu intrigrieren sind und von einer Mischung aus Ethikern, Forensikern, PsychologischenTherapeuten und was weiss ich ncoh alles …..ein eigenes Studienfach eben……umfassend würde es vielleicht laufen unter „die Charta des kindes“?……versehen mit Einzelstunden für jedes Kind….
    Es gibt glaube ich keinen tiefschmetternden Schock als festzustellen, daß man nicht der ist, der man gewesen ist….von daher Vorsicht
    Ich fände es wertvoller die Kinder darauf vorzubereiten daß wir nicht nur aus Fleisch und Blut bestehen sondern alle auch ein kollektives Familienschicksal haben……und daß jeder diesbezüglich auch ein recht auf psychologische Wahrheit hat.
    So wäre der Trieb der Neugier der Kinder in Verbindung mit „Gelegenheit eigene belastende Dinge zu klären und selbige Situationen erkennen“ besser und natürlicher gegeben….ne natürliche Schnittstelle sozusagen….immer präsent und greif- und begreifbar wenn gebraucht!

  36. Anonym schreibt am :

    zu Hildegard

    ich kann erneut es leider bestätigen,überall an den Brennpunkten herrscht Personalmangel,ebenso qualisierte Mitarbeiter/Innen
    gestern kam ein Richter zu uns nach Hause,es ging um die Verlängerung der Betreuung meiner Tochter….
    für das Gespräch mit meiner Tochter waren nur wenige Fragen vorgesehen,maximal 10 Minuten,
    so wird oft über das Wohl eines Menschen entschieden,
    in unserem Fall war nichts zz beanstanden beiderseitig,
    trotzdem hatte man vor Jahren mir mein Kind weggenommen,so unterschiedlich ist die Sichtweise ,und oft wird willkürlich entschieden usw.

  37. Maid Marian schreibt am :

    Jugendamt / Psychologie / „eigenes Studienfach“ = SOZIALE ARBEIT

    Nachdem ich nun so einige Meinungen zum Thema Aufklärung und Jugendamt pro und contra gelesen habe, fiel mir auf, wie wenig doch die Öffentlichkeit über die eigentliche Arbeit des Jugendamtes und deren Funktion Bescheid weiß bzw. wie stark noch das Bild des ehemaligen – ich nenne es mal – „staatlich-feindlichen, kaltherzigen Kindeswegnehmers“ in den Köpfen der Menschen verankert ist. Um es vorwegzunehmen: Ich spreche hier im Namen beider Parteien, denn ich kenne sowohl die eine als auch die andere Seite. Als Kind wurden meine Schwestern und ich von meinen Eltern getrennt und durch das Jugendamt in ein Klosterheim „gesteckt“. Erst später verstand ich den Hintergrund, vor allem deshalb, da ich selbst als Erwachsene „Soziale Arbeit“ studierte; Sozialwissenschaft,, also DIE Wissenschaft, die für dieses Fachgebiet zuständig ist und Jugendämtern als Theorie zugrunde liegt. Im Rahmen des Studiums habe ich so manches gelernt und auch die Argumente des Amtes sehr gut nachvollziehen können. Hier einige Erklärungen dazu:

    Generell möchte ich darauf verweisen, dass bestimmt sehr viel schief gelaufen ist bei Pädagogik und auch dem Jugendamt sowie der Sozialarbeit im Allgemeinen in den letzten Jahrzehnten. Jedoch haben die Menschen, welche in dieser Profession arbeiten, daraus gelernt und sind auf dem besten Wege, sich weiterzubilden und bemüht, ihrem eigentlichen Ziel, dem Klienten zu helfen und ihn zu unterstützen, immer näher zu kommen. So erlebe ich es. Ein großes Hindernis dabei ist allerdings der finanzielle Faktor. Denn leider sind soziale Einrichtungen immer vom Staat abhängig und die Politik spart nun genau in diesem Bereich, wo sie nur kann und gibt das Geld lieber für andere Dinge aus. Dabei steigt die Nachfrage im Sozialbereich stetig an. Das ergeben Evaluationen aus Befragungen immer wieder und immer wieder muss um neue Finanzierungsgelder gekämpft werden. Ehrenamtlichen Mitarbeitern kommt hierbei ein enormer, im wahrsten Sinne des Wortes unbezahlbarer Stellenwert zu, denn ohne das Ehrenamt gäbe es keine Soziale Arbeit. Dies bedeutet – um auch den Begriff „Soziale Arbeit“ noch genauer zu definieren – keine Pädagogen mehr, keine Sozialarbeiter, keine Jugendämter, keine Betreuer, keine psychologischen Begleiter und Lebensberater, keine Suchtberater, keine Menschen, die sich um Obdachlose, Migranten, behinderte oder alte Menschen, Trauernde oder Sterbende kümmern, … All das fällt unter dem Begriff „Soziale Arbeit“. Es ist das Studium für Sozialwissenschaften (früher Sozialarbeit), heute setzt es sich sowohl aus Sozialarbeit als auch aus Sozialpädagogik zusammen und enthält Elemente der Pädagogik, Psychologie und Psychiatrie, Politik, Sprachen, Kommunikationswissenschaften und vieles mehr.

    Zum Handlungsfeld Jugendamt:
    Das Jugendamt hat das „Doppelte Mandat“, das bedeutet, es ist gleichzeitig verantwortlich für das Wohl des Kindes, das an erster Stelle steht, zu sorgen, aber auch, im Sinne des Staates zu handeln, denn auch dieser hat gewisse Erwartungen an seine Bürger. Somit steckt das Jugendamt oft in einer Zwickmühle. Das Wichtigste ist es jedoch, das geistig-körperlich-seelische Wohl des Kindes zu fördern und dafür zu sorgen, dass es sich gedeihlich entwickeln kann. Steht dem etwas im Wege, falls zB Eltern Probleme haben mit Alkohol, Streit oder dergleichen, das sich auf das Kind auswirkt, muss das Jugendamt handeln. Es muss versuchen, mit den Eltern GEMEINSAM eine Lösung zu finden. Erst, wenn „Gefahr in Verzug“ ist, das bedeutet, das Kind akut gefährdet ist, muss das Jugendamt eine Kindeswegnahme veranlassen. Allerdings versucht man heutzutage, zuallererst eine Unterkunft im nahen Verwandten- oder Bekanntenkreis, erst wenn es da keine Lösung gibt, wird ein Heim angedacht. Auch die Heime haben sind verändert. Es gibt keine großen Heime in dem Sinn mehr, kleine WGs, die pädagogisch viel besser gestützt sind, die Betreuer erhalten ebenfalls regelmäßige Supervision.
    Weiters ist das Jugendamt zuständig für Gemeinwesenarbeit, dies bezieht Öffentlichkeitsarbeit und Information genauso mit ein, somit wäre die Aufklärung an Schulen eine sehr wichtige und förderliche Angelegenheit, da die Vernetzung zu Lehrern und auch Eltern gegeben wäre, man also auch schon den Kontakt zum Familiensystem und dem pädogogischen Umfeld hätte, um Einsicht zu haben in den Kinderalltag und eventuell nicht nur betroffene Kinder leichter wahrzunehmen und ihnen zu helfen, sondern auch Prävention und Vorsorge zu leisten, da sich ein gewisses Täterpotential leichter erkennen ließe und nebenbei nicht nur Schüler, sondern auch Pädagogen vor den Gefahren informiert werden. Eine Zusammenarbeit wäre also durchaus äußerst sinnvoll und ich denke, sie wird hie und da auch schon versucht, leider fehlen aber – wie von einigen Usern hier schon richtig bemerkt – finanzielle und auch zeitliche Ressourcen.

    Meiner Ansicht nach ist es dringend erforderlich, der Politik klar zu machen, wie wichtig „Soziale Arbeit“ für die Gesellschaft ist, denn ohne sie gäbe es auch viel mehr Sozialfälle, die dann später der Politik wieder auf den Kopf fallen und Kosten verursachen. (so könnte man argumentieren, leider bekommt man nur mit diesen Argumenten ein Geld)
    Wir müssen um unsere Rechte kämpfen, wenn wir soziale Unterstützung haben wollen und nicht im Rad der Kapitalistenlobby untergehen wollen. Die Welt ist schon kalt genug, es geschieht soviel Grausames. Tun wir uns zusammen und treten wir füreinander ein statt gegeneinander!

  38. Ex-Odenwaldschüler schreibt am :

    Gerade die Jugendämter schickten und schicken Kinder in den Pädophilenpuff Odenwald“schule“-OHNE DIE KRÄFTIGE UNTERSTÜTZUNG DER JUGENDÄMTER WÄRE DIE ODENWALDSCHULE SCHON LÄNGST DICHT!!!Und das wäre besser!Der Staat und die Jugendamter

    sowie der Kinderschutzbund sind täterunterwandert uns unterstützen und schützen aktiv pädosexuelle mafiöse Netzwerke wie die Odenwaldschule,die Kirchen und die Heime!!

  39. hildegard schreibt am :

    Maid Marian … einverstanden, u. i.d.R. treten wir hier für einander ein.
    Wie lässt sich bzgl. sexueller Gewalt VOR Eintritt der Gefahrensituation für das Kind der Verzug vermeiden? Zumal kein Personal bereit gestellt – sondern eingespart – wird.

    In diesen Seiten lesen wir nur Horrorgeschichten. Wir selbst überlebten den Horror, WEIL (u.a.) die Gefahr für uns als Kinder/Jugendliche nicht rechtzeitig erkannt wurde.
    Die Sozialwisssenschaft unterwirft sich sklavisch einem Staat „in aller untertänigster Ergebenheit“, wenn ihr Personal uns 2014 vorheult:
    leider sind soziale Einrichtungen immer vom Staat abhängig. Von wem denn sonst? – Dasselbe gilt für die Sicherheit und die Bildung.

    Frage: Wer IST Staat? Wer ist der „Souverän“? Wo SIND die Wissenschaftler, die sich an die Seite der Schwächeren stellen WEGEN der Grundrechte und der Gerechtigkeit – gegen die ‚Kapitalistenlobby‘?

    Das Problem scheint doch der hartnäckige Befehlshaber- und Untertanengeist aus vordemokratischer Zeit zu sein!
    Dieser Ungeist weiß sich mit den Abgaben/Steuergeldern die eigenen Diäten zu erhöhen OHNE in den o.g. Ressorts sich um maßvolle, gerechte Verhältnisse zur Daseinsvor- + -fürsorge gekümmert zu haben …

    Zuallererst müsste doch in die Zukunft eines JEDEN Kindes investiert werden, UM „die Würde“ auch der bisher Ausgegrenzten UNANTASTBAR zu machen.

  40. eliana schreibt am :

    Die Journalistin Bettina Röhl schreibt: „Wer die rot-grünen Reformlehrpläne für Sexualkundeunterricht für Kindergärten und Grundschule anschaut, die in Berlin und anderen Bundesländern bereits auf dem Lehrplan stehen, stößt auf das volle Programm der alten Schmiede von Kinsey. Ein „homosexuelles Outing“, der Begriff „Darkroom“ oder „Orgasmusschwierigkeiten“ sollen zum Beispiel in Rollenspielen von kleinen Kindern dargestellt werden. Sexspielzeug und pornographische Fotos werden Kleinkindern zur Aufklärung gezeigt. Die Ideologie der sexuellen Revolution, mit deren Hilfe Kinder zu sexuellen neuen Menschen erzogen werden sollen, geht trotz Pädophilie-Debatte rücksichtslos weiter. (Erschienen in Rotary Magazin 11/2013).

    Ich bin sprachlos. Stimmt das?

  41. Ex-Odenwaldschüler schreibt am :

    Es sieht wohl so aus.Damit erzieht man die willfährigen Opfer für die Pädokriminellen an Schulen, Internaten,Heimen,Sportvereinen,Freizeitlagern….Und alle halten das wieder für normal….

  42. Camilla schreibt am :

    @Ex-Odenwaldschüler, genau so sehe ich das auch. Die Jugendämter und z. B. der Kinderschutzbund sind täterunterwandert und haben enge Netzwerke mit pädokriminellen Internaten und Heimen. Im Sinne eines Drehtürmechanismus tauscht man untereinander Personal aus und das Leitungspersonal ist in der grünen Partei, im Heim wie im Jugendamt. Bei der Zuweisung von Kindern an pädokriminelle Privatschulen hat auch das Schulamt ein Wort mitzureden. Dort herrscht die Maßgabe, lieber alle Augen zuzudrücken. Müsste man eine Schule schließen, wohin dann mit besonders schwierigen Kindern?
    Da sieht man lieber über den einen oder anderen Vorfall hinweg, so lange er nicht öffentlich wird. Und das wird er immer noch viel zu selten.

  43. Mausinger schreibt am :

    Ex-Odenwaldschüler schreibt am 23.11.2014:

    Gerade die Jugendämter schickten und schicken Kinder in den Pädophilenpuff Odenwald”schule”-OHNE DIE KRÄFTIGE UNTERSTÜTZUNG DER JUGENDÄMTER WÄRE DIE ODENWALDSCHULE SCHON LÄNGST DICHT!!!Und das wäre besser!Der Staat und die Jugendamter

    sowie der Kinderschutzbund sind täterunterwandert uns unterstützen und schützen aktiv pädosexuelle mafiöse Netzwerke wie die Odenwaldschule,die Kirchen und die Heime!!
    Und die Politik hat nichts zu entscheiden (Seehofer) weil die Schattenregierung, d. s. finanzkräftige Oligarchen gegen das Volk entscheiden und nur zu ihrem eigenen Vorteil, sie brauchen kinder um ihre Energie wieder aufzuladen, Opferung, Satanismus usw.

  44. Mr Mindcontrol schreibt am :

    Diese gezielte Verwirrung ist m.E. eine politische Agenda von ganz oben, damit meine ich nicht die Politiker sondern die Strippenzieher aus den Geheimgesellschaften und natürlich ein Experiment.
    Mit Sexualität lassen sich Gesellschaften leken. Früher gab es die Sexualunterdrückung der Kirche, das diente dem Machterhalt. Viel perfinder ist es aber unter vorgeblicher Liberalität die Leute zu „führen“ wie ind Huxlexs schöner neuer Welt.
    Hier wird ein Grossversuch mit Schulkindern gemacht!
    Übrigens gibt es nachweislich sexuelle Subliminals in Disney-Filmen für Kinder ( u.A. in König der Löwen ). Da gibt es sogar einen Dokufilm darüber, kann ich bei Bedarf finden.

  45. Henriette schreibt am :

    Hallo,

    dieses Vorhaben ist einfach unfassbar, genügt es nicht, dass in manchen Familien die engsten Vertrauten kleine Kinder zu Sexsklaven machen und sie für ihre Zwecke missbrauchen? Dass Kinderpornoringe Kinder wegfangen, um sie extrem sexuell auszubeuten? Gibt es denn gar keinen Schutzraum für Kinder mehr? Angesichts der absolut unzureichenden Bemühungen der Politik sexuellen Kindesmissbrauch zu verhindern und hart zu bestrafen, weil in den eigenen Reihen dadurch auch Einschnitte zu verzeichnen wäre, erscheint das Vorhaben über die hier erläuterte Praxis von Sexualkunde ein weiterer Schritt in Kindersex-Gesellschaft vollziehen zu wollen. Wenn die Kinder schon viel eher wissen, was man alles machen kann, dann kann sich ja keiner mehr beschweren und sexueller Missbrauch wird legal. Wie kann es solches Gedankengut und solche Ideen in unserer Geschellschaft geben, die dann noch ernst genommen werden? Unfassbar!!! Meiner Meinung nach, sollten Kindern in größeren Klassenstufen über intime Beziehungen informiert werden, um dann ihre eigenen Erfahrungen machen zu können. Was in dem Buch „Sexualpädagogik weiter denken“ propagiert wird, klingt allerdings eher als Plädoyer für Kindersex, den man in der Schule schon mal vormachen und ausprobieren kann. So etwas darf veröffentlicht werden? Das ist doch pervers!! Hilfe!!! Ich will nicht, dass so etwas legitimiert wird. Kinder brauchen eine Kindheit mit Geborgenheit und Sicherheit. Wir müssen unsere Kinder doch vor Menschen, die nur ihren Körper haben wollen und sie auf das äußerste körperlich und psychisch verletzen oder sogar töten, schützen, denn die Folgen sind nicht in Worte zu fassen.
    Deshalb erachte ich es als essentiell, Kinder auch darüber zu informieren, dass nur sie über ihren Körper bestimmen dürfen und jeder, der an oder mit ihnen etwas intimes ausübt, etwas falsches und strafbares tut. Wir müssen unsere Kinder stärken, indem sie wissen, was da schreckliches mit ihnen gemacht wird, damit sie sich wehren können und die Täter aufgedeckt werden.

    Diese vielen Beiträge und Berichte auf dieser Webseite zeigen viele unfassbar unmenschliche Abgründe,…ich bin fassungslos.

    Viele Grüße, Henriette

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