ORK fordert Verlängerung der Verjährungsfrist

03.11.2014: Luxemburger Wort

(ml) – Minderjährige, die Opfer eines sexuellen Verbrechens geworden sind, kapseln sich häufig von der Gesellschaft ab. Aus Scham vermeiden sie es oft, über ihr Leid zu sprechen, das ihnen widerfahren ist. Bei einigen spielt auch die Angst vor weiterer Gewalt mit. Die Barriere des Schweigens zu durchbrechen, fällt umso schwieriger, da die Täter nicht selten aus dem Freundes- Bekannten- oder Familienkreises der Opfer stammen….

…Den Opfern müsste jedoch von vornherein klar sein, dass die Täter nicht immer bestraft werden, da es zuerst gelte, die Vorwürfe zu beweisen. Die Verjährungsfrist komplett abzuschaffen, hält Schlechter unter Umständen für das falsche Signal. Die Opfer sollten dazu angespornt werden, irgendwann ihren Fall zu melden. Ob es ethisch vertretbar ist, dass ein Täter nach einer Verjährung nicht mehr bestraft werden kann, obwohl klare Beweise gegen ihn vorliegen, sei allerdings eine Frage, die schwer zu beantworten sei, räumt Schlechter ein.

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