Konzept der Charité “Kein Täter werden” zweifelhaft

18.12.2014: netzwerkB Pressemitteilung

Auf das Pädophilie-Präventionsprojekt “Kein Täter werden” wird auch im Fall Sebastian Edathy immer wieder darauf hingewiesen, dass es „sinnvoll und erfolgreich“ sei.

netzwerkB hat fachlich begründete Zweifel, dass sich das Konzept der Charité als eine dauerhafte, ausreichend wirksame Strategie zur Tätervermeidung erweisen wird.

Dieser Kritik haben sich Psychotrauma-FachexpertInnen in einem offenen Brief an Bundesfamilienministerin Manuela Schwesig und Bundesjustizminister Heiko Maas angeschlossen, s. unter:

Präventionsprojekt “Kein Täter werden” – Pädophile Impulse nachhaltig stoppen!

Für Rückfragen:
netzwerkB – Netzwerk Betroffener von sexualisierter Gewalt e.V.
Telefon: +49 (0)4503 892782 oder +49 (0)163 1625091
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www.netzwerkB.org

Ein Kommentar

  1. Soul schreibt am :

    Zum Glück macht netzwerkB als nahezu einzige Organisation darauf aufmerksam, dass Zweifel angebracht sind am System “ kein Täter werden“. Es ist merkwürdig still in dieser Hinsicht. Schaut man sich den Fall Edathy auch aktuell an, geht es wieder nur darum, ob Monsieur pädophil sei oder nicht. WENN sich herausstellt, dass er wirklich diese – heute von ihm tunlichst nicht erwähnten- Kinderqualkanäle angeklickt hat, sprechen wir hier ganz offiziell von PÄDOKRIMINALITÄT. Hier wird ja schon salonfähig gemacht, denn Edathy (das eigentliche Opfer, versteht sich)meinte ja heute sinngemäß, es ginge ja niemanden etwas an, ob er nun homo-hetero- oder pädophil sei! Da haben wir ihn ja schon, den ersten Schritt in die Richtung, dass Pädokriminalität bald genauso ok ist wie jede andere Ausrichtung, sei es hetero oder homosexuell. Herr Beier tutete ja in genau dieses Horn! Man müsse sich nur kontrollieren können! Was kontrollieren? Die Idee ein Kind zu zerstören? Zu benutzen für die eigenen Bedürfnisse? In der Gesellschaft wird ein Bild vom armen Pädophilen installiert, der krank ist, der Pillen braucht(Pharmaindustrie dankt), ein paar Gespräche und verständnisvoll nickende Therapeuten. Anstatt aufzudecken, was zu diesen ausgeprägten Gewaltphantasien führte- denn nichts anderes ist die sogenannte Pädophilie! WENN das ein Trieb ist, dann ist es kein Sexualtrieb, sondern ein Zerstörungstrieb, eine Wiederholung eigenen Erlebens, ein wegdrücken eigener Erfahrungen, ein Umdrehen der selbst erfahrenen Gewalt(hat mir doch nicht geschadet, als man(n) es mit mir machte) bloss kein Opfer sein, also andere zu Opfern machen, Kindheit vermischen mit sexueller Gewalt!

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