Sünden an den Sängerknaben

08.01.2015: ARD

Die Akte Regensburger Domspatzen

Nachrichten über systematischen Kindesmissbrauch im berühmtesten Chor der katholischen Kirche erschütterten 2010 die deutsche Öffentlichkeit. Schnell trat das Bistum in Regensburg diesen Anschuldigungen mit einer öffentlichkeitswirksamen Kampagne entgegen. Die Kirche versprach Aufklärung, Transparenz und unbürokratische Hilfe für die Betroffenen. Im November 2014, fünf Jahre nach dem Skandal, legt das Bistum Regensburg einen Tätigkeitsbericht vor: Die Kirche erkannte 30 Betroffene als Missbrauchsopfer an und zahlte ihnen dafür zwischen 1.000 und 15.000 Euro pro Person aus. Ist die Affäre damit aufgearbeitet? Sind die Opfer heute zufrieden? Die Recherchen zeichnen ein anderes Bild.

Quelle: http://www.ardmediathek.de

12 Kommentare

  1. hildegard schreibt am :

    Sünden? … vergeben?
    Ende der Geduld: Nie mehr katholisch sein – AUSTRETEN ! !
    … ein uraltes Verbrechenssystem, eine vom Staat gewollte Parallelgesellschaft! Staatlich geduldeter Fanatismus mit Gewohnheitsrecht? Unter päpstlicher Geheimhaltung? Prozesse gegen prügelnde Präfekten gewissenloser Oberkleriker-Banden bleiben HEUTE NOCH ohne Folgen? Müller, Ratzinger & Co.: Wie wär‘ s denn mit einer Selbstanzeige?
    Der Fehler IST das gesamte System Staat-Religion.

    EMPÖRT EUCH!

  2. Veronika schreibt am :

    Der Anwalt aus der Doku hat unter http://www.regensburg-digital.de
    http://www.regensburg-digital.de/mit-john-wayne-gegen-missbrauchsopfer/08012015/#comment-235288

    heute eine sehr aufschlußreiche Stellungnahme als Kommentar abgegeben.
    Damit ist zumindest mir klar, dass man diesen auch nur benutzte um Zeit zu schinden und zu vernebeln. Armer Anwalt, aber immer mysteriöser erscheinende RKK, denn die gesamte RKK schweigt. Dabei wäre es für diesen ach so toleranten Papst Franz leicht, hier mit einem Wort das sog. „Päpstl. Geheimnis“ zu beenden und reinen Tisch zu schaffen.
    Man will es nicht, weil man erst Deutschland wieder neuevangelisiert/ missioniert unter der Fuchtel haben will. Dann gibt es Mittelalter reloaded!

  3. Veronika schreibt am :

    Eine „Islamisierung Europas“ kann man immer noch verhindern, da der Islam – wenn man aufpasst – nie die Stellung der RKK in Europa, schon gar nicht in Deutschland erhalten kann und wird. Aber die weitere „Christianisierung Europas“ muss man verhindern und lösen, denn die RKK zeigt was dann auch weiterhin geschehen kann.

  4. hildegard schreibt am :

    … “Päpstl. Geheimnis” beenden und reinen Tisch schaffen …!
    Gerade berichtet der Westblick des wdr5, das Bistum Aachen räume Versäumnisse ein im Fall Georg K., der wegen pädophiler Neigungen !!! nach Südafrika versetzt und von dort genau aus diesen Gründen an die deutsche Justiz ausgeliefert wurde – Urteilsverkündung im LG Krefeld ist für den 6.Februar geplant …

    Wann gestehen die beiden Päpste endlich die Schuld des gigantischen Etikettenschwindels ein?
    Wie laut müssen wir noch schreien, bis der Heilige Stuhl den Cut macht?

    Ja, Bergoglio KANN ein neues Zeitalter mit klarem Aggiornamento für den weltweiten Kinderschutz und die Menschenrechte einläuten.
    Wer, wenn nicht er?
    SAGT ES LAUT!

    Es tut weh, je katholisch gewesen zu sein …

  5. Saskia schreibt am :

    …..nur zur Information….
    um die wunderschönen hellen Knabenstimmen zu erhalten,
    hat die kirchliche Instution sowie die Musikwelt der Oper/Operette die unwissenden Eltern mit Almosen bestochen,so wurde damals schon den Knaben unmenschliches
    Leid angetan,genannt wurden diese Menschen ,dann die Kastraten,es ging bestimmt über Hundert Jahre so

  6. Elfi Haase schreibt am :

    Schande über Kirche – Papst Franz wird’s auch nicht richten! Und noch immer zeigen sie ihr arrogantes Auftreten, 1000 Euro für sexuellen Missbrauch, dafür gibt es keine Worte.
    Man sollte sofort die staatlichen Zahlungen an Bischöfe, Kardinäle reduzieren, 1000 Euro monatlich ist genug, den Rest für die Opferentschädigung verwenden.

  7. Gertrud Tammena schreibt am :

    In unserem Interesse wäre eine Humanisierung auch in Europa und stete Evaluation.

  8. Anonym schreibt am :

    Es ist eine Schande, was bei den Regensburger Domspatzen vorgefallen ist. Leider keine Einzelfälle in der katholischen Kirche. Das Vertuschen und Einschüchtern hat bis heute in der Kirche System.

    Leider ist es so, dass mittlerweile viele Bischöfe den Kopf in den Sand gesteckt haben und überhaupt nicht mehr über das Thema sexueller Missbrauch in der Kirche sprechen wollen.

    Hilfe habe ich nie erhalten. Meine Anfragen und Bitten nach Übernahme von Therapien wurden bis heute unfreundlich abgewehrt. So viel zur Bereitschaft der kath. Kirche, die Aufklärung voranzutreiben und sich den Opfern zuzuwenden.
    Ein Missbrauchsopfer.

    PS: Danke der mutigen Filmemacherin und dem mutigen Kameramann für diesen Film.
    Weitere Textinfos zum Film gibt es hier: http://www.regensburg-digital.de/die-akte-regensburger-domspatzen/30122014/

  9. Karl Görtz schreibt am :

    Volker Pispers sagt, dass Jesus ist ein Arschloch war und ich zu einem Arschloch erzogen wurde:

    „Es gibt Arschlöcher, die behaupten, dass sie an Gott glauben, und es gibt Arschlöcher, die behaupten, dass sie an Allah glauben. Das hat aber mit Religion nichts zu tun – ein Arschloch ist ein Arschloch.“
    https://www.youtube.com/watch?v=OpFNlNK8j20

    Und ich sage, dass es Arschlöcher gibt, die behaupten, mit vielen Arschlöchern die Welt zu einem besseren Ort machen zu können. Ich finde schon, dass das „Arschloch“ Jesus ein gesundes Rechtsverständnis hatte, als er im Tempel seinen Gott verteidigt hatte und im Tempel alles kurz und klein schlug. Das Ende war, dass irgendwelche Arschlöcher ihn dafür später ans Kreuz genagelt haben. Das hat jetzt aber auch nichts mit Religion zu tun. Denn Jesus war nicht religiös und ich bin es auch nicht mehr.

  10. Anonym schreibt am :

    Möchte einfach Danke sagen, für den Mut, Ihr drei Domspatzen aufgebracht habt, dass das was dort jahrzehnte lang bei den Domspatzen geschehen ist, in die Öffentlichkeit kam. Danke für den Mut, dass Ihr die Öffentlichkeit auf diese Missstände im Bistum Regensburg aufmerksam macht!!!

  11. Haimo Herrmann schreibt am :

    Erst der Film gab mir die Hoffnung , dass endlich auch mein Fall nach einem halben Jahrhundert Aufmerksamkeit in der KK erregen kann . Aber dies ist eine Illusion . Ich will Genugtuung durch eine persönliche Entschuldigung der Täter oder der Verzögerer meiner Anschreiben seit 1995 . So wie es scheint verfährt die KK momentan genauso wie bisher . Ich betone , mir geht es nicht um Geld , da man damit den entstandenen Schaden sowieso nicht annähernd wieder gutmachen kann.

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