Wissenschaftler kritisch hinterfragen

16.02.2015: netzwerkB Pressemitteilung

2005 wurde das Forschungsprojekt „Kein Täter werden“ unter der Leitung von Klaus Michael Beier in Berlin ins Leben gerufen. Mittlerweile wird das Projekt nach gemeinsamen „Qualitätsstandards“ auch in anderen Städten angeboten.

Norbert Denef bezeichnete im Oktober 2006 in der Sendung Menschen bei Maischberger das Projekt grundsätzlich als notwendig, den Begriff „Pädophilie“ aber als verharmlosend. 2007 kritisierte er in der Fernsehsendung Johannes B. Kerner, dass die Charité im Zusammenhang mit Pädophilie sogar von „Liebe“ spreche.

Wir von netzwerkB kritisierten im November 2014 zusammen mit Fachleuten, dass der unter anderem vom Präventionsnetzwerk „Kein Täter werden“ vertretene Ansatz, dass sich pädophile ‚Neigungen‘ in der Pubertät manifestieren zu oberflächlich sei. Wir vertreten die Meinung, dass „die erscheinenden sexuellen Präferenzen in den meisten Fällen wahrscheinlich eine in sich schlüssige und in wiederum vielen Fällen eine traumatisierende Vorgeschichte inklusive dissoziativer Reaktionen haben können, die mit ausschließlich verhaltenstherapeutischen Arbeitsmodellen nur unzureichend bearbeitet und in Fällen einer Traumatisierung kaum bis gar nicht aufgelöst werden können.“

Prof. Beier, der Leiter des Berliner Instituts der Charité, sucht nun das Gespräch mit uns, jedoch nur hinter verschlossenen Türen. netzwerkB steht für einen offenen Diskurs, deshalb lehnen wir ein solches Verfahren ab. Stattdessen haben wir vorgeschlagen, das Gespräch aufzuzeichnen und es via Internet live zu veröffentlichen.

Wir suchen mutige Journalisten die es wagen, auch Wissenschaftler kritisch zu hinterfragen.

Weiterführende Informationen:
Sendung Menschen bei Maischberger 10.10.2006
Fernsehsendung Johannes B. Kerner 02.10.2007
Präventionsprojekt “Kein Täter werden” – Pädophile Impulse nachhaltig stoppen!

Für Rückfragen:
netzwerkB – Netzwerk Betroffener von sexualisierter Gewalt e.V.
Telefon: +49 (0)4503 892782 oder +49 (0)163 1625091
presse [at] netzwerkb.org
www.netzwerkB.org

14 Kommentare

  1. Karl Görtz schreibt am :

    „Wir suchen mutige Journalisten die es wagen, auch Wissenschaftler kritisch zu hinterfragen.“

    Mutig ,waghalsig und kritisch. Sehr gut. Fehlt noch objektiv. Denn wer als Journalist für diese Eigenschaften heute noch seinen Job riskieren will, dem gebührt Respekt.
    Die wurden von der Merkel bereits alle auf Einheitsbreijournalismus getrimmt…. Deutschland geht es gut… Deutschland im Kaufrausch…

    PS: Warum laufen die Pädophilen aus den Niederlanden eigentlich noch frei rum. Oder hat man die inzwischen eingesperrt? Wenn die immer noch frei rumlaufen, ist es zwingend erforderlich das man diejenigen, die ihnen das ermöglichen, gleich mit einsperrt.

  2. Pit Van CalvinII schreibt am :

    So er auch journalistische Qualitäten haben möge,und freie Kapazitäten, sich für dieses Thema zu engagieren, würde ich Michél Friedmann vorschlagen. Der Mann hat den nötigen Biss und die Stärke, mit Nachdruck zu arbeiten. In seinen Sendungen beweist er das immer mal wieder. ;o)
    ……….
    Die Gründung einer Pädophilen-Partei finde ich entstetzlich, und eine Regierung, die so etwas toleriert, verantwortunglos und pathologisch fragwürdig. Auch in Deutschland gibt es pädophile Zirkel, welche geduldet werden. Deutschland ist davon nicht allzuweit entfernt, denselben Fehler passieren zu lassen.

    Man muss an Wissenschaft zweifeln, denn Wissenschaft beschreibt auch sich selbst als skeptische Disziplin, nicht als Unfehlbare, wie es bei der Religion ist. Wissenschaftler müssten demnach einer Skepsis mit Begeisterung entgegen kommen.

    Aber zur „Freiwilligkeit“ … Es ist keine Entscheidung aus freiem Willen, wenn man sich unter dem Missbrauchs-Umstand dazu gezwungen sieht, die Geschehnisse auszublenden. Das folgt einem gewaltsam aufgedrängten Prozess, der von Freiheit am Willen so weit entfernt ist, wie Argentinien von Sptizbergen.

  3. oram schreibt am :

    nur nichts kommt von nichts ! ihre analyse :

    „die erscheinenden sexuellen Präferenzen in den meisten Fällen wahrscheinlich eine in sich schlüssige und in wiederum vielen Fällen eine traumatisierende Vorgeschichte inklusive dissoziativer Reaktionen haben können, die mit ausschließlich verhaltenstherapeutischen Arbeitsmodellen nur unzureichend bearbeitet und in Fällen einer Traumatisierung kaum bis gar nicht aufgelöst werden können.“

    ist also absolut korrekt und wird auch in der literatur zu sexueller gewalt bestätigt, insbesondere von Alice Miller mit ihren 13 büchern, aber auch anderen autoren/innen.

    diese tatsache ist natürlich sehr unbequem für die gewalt ausübenden täter, die sich in allen kreisen, insbesondere auch in kreisen der oberschichten, finden. pädophile reichen die selbst erlebte gewalt weiter, meist unbewusst. sie verniedlichen und verharmlosen ihr tun (unbewusst) um die selbsterlittenen qualen weiterhin verdrängen zu können. diese zu reflektieren und aufzuarbeiten ist emotional schmerzhaft und wird von den betroffenen instinktiv vermieden. diese traumatisierungen können aufgearbeitet werden, es ist aber anspruchsvoll.

    für die herrschenden kreise ist es viel einfacher pädophilie als „unumstössliche veranlagung“ zu sehen als ursache. pädophilie ist aber symphtom (der traumatisierung) und nicht ursache. sie sind gar nicht interessiert den dingen auf den grund zu gehen, es ist viel einfacher für sie den ist-zustand zu bewahren.

  4. Mr Mindcontrol schreibt am :

    Klaus Beier ist doch selber Psychoanalytiker. Was heisst hier auschliesslich verhaltenstherapeutische Arbeitsweisen? Es braucht doch gerade VT um um was zu ändern und nicht nur intellektuelle Aufklärung. Auch EMDR ist ja eher behavioral.
    Oder sind hier nur alte VT-Arbeitsweisen gemeint die Trauma und Dissotiation nicht berücksichtigen?

  5. Christian Gropper schreibt am :

    Ich empfehle den Film Daniel’s World (lief gerade auf der Berlinale) um einen realistischen Eindruck der Welt, der Gedanken und der Probleme eines normalen Pädophilen zu bekommen. ttps://www.berlinale.de/de/programm/berlinale_programm/datenblatt.php?film_id=201505551#tab=video25

    Eine der großen Schwächen der NetzwerkB-Missbrauchsaktivisten ist die mangelnde Differenzierung was pädophile Menschen und sexuelle Gewalttäter angeht. Da gibt es zweifellos Überschneidungen, das eine ist aber eben nicht automatisch das andere. Nebenbei lehnen genug gesunde Pädophile Beier und Kollegen gerade auch wegen mangelnder Differenzierung (wenngleich in anderen Feldern) ab. Treffen sich also wohl wieder die Falschen um über (anstatt mit) Menschen mit teils sehr schwierigen Schicksalen zu sprechen.

  6. Christian Gropper schreibt am :

    Außerdem bin ich erschrocken über die unbedachten Aussagen in den Kommentaren. Man muss pädophil empfindende Menschen, die ihre sexuelle Neigung ausreichend reflektiert haben und Verantwortung in unserer Gesellschaft übernehmen wollen, nicht einsperren. Ich habe in meinem Beruf und in meiner Freizeit viel mit Kindern zu tun und unterstütze sie verlässlich auf ihrem Lebensweg. Mehr Wertschätzung und weniger Pauschalisierung von Ihrer Seite wäre oftmals hilfreich.

  7. Maid Marian schreibt am :

    Entschuldigung, aber seit wann ist Pädophälie eine „gesunde“ Lebensform?? Bitte um Erklärung!

  8. Christian Gropper schreibt am :

    Ein Mann erkennt im frühen Erwachsenenalter, dass er primär oder sekundär pädophil empfindet, da er in sich den Wunsch nach Nähe zu einem Kind fühlt. Nach diesem Coming In findet er ein Selbsthilfeforum im Internet und setzt sich mit seiner Sexualität auseinander. Er stellt erleichtert fest, dass er kein Täter werden muss und sogar ein erfülltes Leben leben kann. Er hat bis auf die berechtigte und in ihrer Schädlichkeit nicht zu unterschätzenden Angst, dass ein ungewolltes Outing als Pädophiler sein bisheriges Leben zerstört, keinen Leidensdruck.
    Ist solch ein Mensch tatsächlich krank? Oder nicht doch gesund? Oder vielleicht in seiner Sexualität behindert (wobei dann die Frage erlaubt sein muss, wem diese Klassifizierung nützen würde)?

    Und als Bonusfrage:
    Welche Pädophilen lernen wir in der Öffentlichkeit eigentlich kennen?
    Straftäter, die sexuelle Gewalt gegen Kinder ausgeübt haben, und Kindermörder – beides nochmals mit der Einschränkung, dass die überwiegende Mehrheit von ihnen nicht pädophil empfindet. Dann noch Phantome wie die Charité-Patienten, die zumeist entweder tatsächlich ernsthafte gesundheitliche Probleme haben (wenn der Sexualtrieb schwer zu kontrollieren ist – da ist die Charité als Anlaufstation trotz längerer Wartezeiten eher hilfreich) oder mitten im Selbstfindungsprozess sind (und meist ein paar Monate später ihre im TV-Interview ausgesprochenen Ansichten a la „Ich bin eine tickende Zeitbombe“ revidieren). Und schließlich Dieter Gieseking, bei dem man in den letzten Jahren eine gewisse Professionalisierung beobachten kann, der aber immer noch mit seinen Pauschalisierungen und überzogenen politischen Forderungen mehr schadet als nützt.
    Wie soll man sich so ein realistisches Bild von pädophilen Menschen machen können?

    Da ich ein Leben jenseits der Online-Welt habe, setze ich hier erst einmal einen Punkt. 🙂

  9. Beate Lindemann-Weyand schreibt am :

    Da die erwähnte Nähe zu einem Kind- wie erwähnt von Herrn Gropper, dessen Kommentare z.B. auch auf „taz“ http://www.taz.de/!ku1497/ hinreichend Aufschluß geben- per Se sexuelle Gewalt zum Ziel hat(da es ja aus dieser Herren Sicht um Sexualität ginge), kann es ganz und gar nicht sein, dass eine Nähe zu Kindern und verantwortliche Positionen in der Gesellschaft in irgendeiner Form in Ordnung ist. Abgesehen davon zeugt es schon von einer unfassbaren Chuzpe in einem Forum für Betroffene Derartiges zu posten. Das zum Thema Grenzen und Selbstreflektion! Wer diese Impulse bei sich entdeckt sollte sich im Klaren darüber sein, dass es hier um die Lust auf sexuelle Gewalt geht- das hat mit gesund, normal, Spielart einer sexuellen Orientierung oder behindert nichts zu tun, sondern mit Gewalttätigkeit und Zerstörung. Hier sollte man den Wurzeln auf den Grund gehen. Sich selbst zu bemitleiden und zu versuchen diverse Suchtkrankheiten und Genschäden zu bemühen scheint einfacher zu sein als die eigene Opferschaft -in welcher Form auch immer- als Kind zu akzeptieren!

  10. Lisbeth schreibt am :

    Sehr geehrter Herr Gropper,
    was wollen sie mit ihren Beiträgen hier erreichen?
    Eine ‚Normalisierung‘ von Pädophilie? Sozusagen als dritte sexuelle Orientierung?
    Das sehe ich als völlig fatal und brandgefährlich für die Sicherheit von Kindern.
    Kinder und Sexualität von Erwachsenen sind komplett zu trennen.
    Immer.
    Ohne Ausnahme.
    Punkt.

    So, wenn sie immer wieder von den guten Pädophilen reden, und sich stark machen dafür, dass deren Kontakt mit Kindern sicher sein kann: NEIN.
    Blicke, die zu lange zu tief verweilen. Erotische Stimmungen, die plötzlich aufflammen. Hände die zu lange den Rücken tätscheln.
    Auch das ist Gift für Kinder, deren Seele und deren Entwicklung und die Entwicklung ihres Verhältnisses zu sich selbst und zum eigenen Körper.

    Eine Diskussion unter ‚Pädophilen‘, über deren Herausforderungen und Probleme und wie sie am besten damit umgehen etc. – dafür ist dieses Forum hier nicht der geeignete Platz.

  11. Gertrud Tammena schreibt am :

    Die Ettikierung „Missbrauchsaktivisten“ ist falsch, entstellend und gegensätzlich für die TeilnehmerInnen in diesem Forum, die als Heranwachsende den Missbrauch sexualaktivistischer Erwachsener erleiden mußten.
    Hier schreiben Menschen, denen als Kindern und Jugendlichen die angeblich harmlosen, liebevollenn und förderlichen Fehlvorstellungen von Erwachsenen,die sich ihrer kindliche Sexualität bemächtigten,begleitend verständnisheischend eingeflüstert wurden.Nein, auch als Erwchsene sind wir nicht das geeignete Forum, um uns erneut mit der Passion solcher Triebe konfrontieren zu müssen – es war das Begeleitszenario unseres Missbrauchtwerdens und hier nun werden wir erneut dazu missbraucht,solche Haltungen zu tolerieren ? Dazu sge ich deutlich: NEIN.
    Kinder merken und spüren sexualisierte Signale sehr wohl, die Menschen aussenden,die an ihrer Körperlichkeit interessiert sind, als verwirrend und
    ungebührlich herausfordernd,als Überschreitung ihrer Grenzen. Daher sollten Erwchsene, die sich als so gepohlt empfinden, nahe Kontakte zu Kindern meiden und nicht noch in Beruf und Freizeit
    „pflegen“.Sie sollten Aufgaben suchen, die nicht an Kindern ausgerichtet sind.Die Vorstellung, sich lebenslang sexuell kontrollieren zu können, kann eine gefährliche Selbsteinschätzung und Täuschung sein.

  12. Maid Marian schreibt am :

    Was Lisbeth schreibt, ist auch voll und ganz meine Meinung! Zudem finde ich es extrem, wenn man sich unter dem weiterführenden Link, den Beate Lindemann-Weyand geteilt hat, die von Herrn Gropper empfohlene PDF-Datei http://www.ipce.info…e e-Version.pdf ansieht. Ich habe nur die Inhaltsangabe gelesen, aber bei den Überschriften wurde mir schon schlecht! Spätestens ab hier wusste ich, welcher Geisteshaltung ich mich hier gegenübersah.

    Herrn Gropper; Pädophälie ist KEINE „gesunde Lebensform“!!! Und wissen Sie, warum?! Weil durch diese „Neigungen“ Menschen zutiefst für ihr Leben geschädigt werden, weil ihr Leben dadurch ZERSTÖRT wird!
    Und nein, ich spreche NICHT von den Tätern, sondern von den OPFERN!!! Um sie sollte es hier gehen!!!
    Das gleiche beunruhigende Problem der Verharmlosung wie hier mit Pädophälie haben wir sogar zum Teil schon in medizinischen Lehrbüchern, wo Sadismus nur dann als Krankheit gilt, wenn – oder weil – der Sadist unter seinen „Neigungen“ leidet! JA, GEHTS NOCH???!!!???
    1. wird wohl kaum jemand, der gerne solchen … Neigungen.. nachgeht, darunter leiden (egal, ob pädophil oder sadistisch), nein, er genießt es ja, das ist ja das Schlimme!!!
    Und 2. sollte es wohl kaum um die Täter gehen, sondern um die Opfer! Hier werden die Tatsachen (mit Absicht???) vollkommen verdreht!!! So wird der Täter zum Opfer gemacht! Als ob es nicht schon genug Qual für das Opfer ist, Betroffener von sexueller Gewalt gewesen zu sein, all die Demütigung, den Schmerz, die Schuldgefühle, Scham, Ausweglosigkeit, Unterlegenheit, Gefühle des Beschmutzt-Seins, Alpträume, Körperhass, in Folge Substanzmissbrauch, keine normale Lebensführung, keiner glaubt einem, selbstverletzendes Verhalten bis hin zu Suizidversuchen, und und und… Als ob das alles nicht schon ausreicht, nein, jetzt machen sich die Täter auch noch zu Opfern! Und es gibt sogar manche „Wissenschaftler“, die darauf hereinfallen…
    Das ist für mich keine Wissenschaft, das ist Lobbyarbeit!
    Apropos, wo haben Sie gesagt, arbeiten Sie, Herrn Gropper???

  13. eliana schreibt am :

    Der Begriff „Missbrauchsaktivisten“ für Mitglieder und Forumsteilnehmer von netzwerkB ist eine grobe Beleidigung oder zumindest eine sprachliche Entgleisung, die man nicht durchgehen lassen kann. Ich fordere Herrn Gropper auf, das zurückzunehmen!

  14. hildegard schreibt am :

    Wo bleibt der offene Diskurs in der freien Gesellschaft?

    Wes Brot ich ess, des Lied ich …
    … nein, zum Singen reicht es bei Abhängigen auch heute noch nicht, wenn es um die blanke Existenz geht. Das gilt für Medien, für Beamte …
    Auch Wissenschaftler mit ihren unterschiedlichen Ansichten könnten sich hier, miteinander, untereinander, gegenseitig und auch mit seriösen Medien austauschen über den jeweiligen Stand ‚ihrer Wahrheit‘.
    Dürften sie, dann wären wir weiter als wir heute sind.
    Freie Meinungsäußerung lässt bei Themen mit solcher Brisanz sehr zu wünschen übrig. Es sind schwer wiegende Abhängigkeiten.

    Freiheit braucht Zeit.
    Und die wurde vertan. Leider!

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