„Mein Vater wurde missbraucht“

15.04.2015: Laura

Acht Jahre lang wurde Norbert (66) als Kind und Jugendlicher sexuell missbraucht. Lange schwieg er. Bis sein unterdrücktes Leid ihn fast umbrachte. Sein Leben und
auch das seiner Tochter Kristin (40) prägt es bis heute.

Es ist ein Albtraum, aus dem es für Kinder und Jugendliche oft jahrelang kein Erwachen gibt: Immer wieder wurden in den letzten Jahren Fälle von Missbrauch in Schulen bekannt. Manche liegen Jahrzehnte zurück. Der Film „Verfehlung“, der gerade im Kino läuft, greift das Thema auf und erzählt von sexuellen Übergriffen eines katholischen Gefängnis-Seelsorgers.

Für Norbert Denef, 66, ist das keine Fiktion – er hat es erlebt: Der frühere Messdiener wurde nach eigenen Angaben vom 10. bis 18. Lebensjahr von einem katholischen Priester und ei- nem Organisten missbraucht. Die seelischen Wunden? Sind unsichtbar. Die äußeren Spuren: Als Erwachsener redete Norbert Denef manchmal wochenlang nicht. Keiner in der Familie ahnte, warum. Auch seiner Frau erzählte er nichts von seinen Gründen. Bis er 1989 einen Zusammenbruch erleidet. Er hat Depressionen, Angst- und Panikattacken, Herzrasen, Schweißausbrüche, Schlafstörungen. Und immer wieder Selbstmordgedanken. Damals wird ihm klar, dass er über sein Leid sprechen muss, wenn er weiterleben will. Seine Tochter Kristin (40) und er erzählen, wie sein Schicksal das Leben der Familie prägte – und wie sie heute damit leben.

KRISTIN ERZÄHLT

„Mein Vater hatte unsere Familie und seine Geschwister zu einem Gespräch gebeten. Er sagte, er müsse uns etwas wichtiges mitteilen. Im Raum herrschte erst Stille, dann brach Tohuwabohu aus: Die Familie reagierte entsetzt, meinte, er müsse schweigen und außerdem solle er die katholische Kirche nicht kritisieren! Ich bewundere meinen Vater dafür, dass er den Mut hat, über sein Schicksal zu sprechen. Als Kind hatte ich keine Ahnung, was mit ihm los war. Ich empfand es als ganz normal, dass mein Vater in Schweigen verfiel, manchmal für Tage oder Wochen.

Ich spürte die Wut, die sich dahinter verbarg, konnte sie aber nicht einordnen. Dass mein Vater gelegentlich schwieg, war bei uns einfach Alltag. Wenn man mich fragt, ob bei meinem Vater etwas anders war als bei meinen Freundinnen, würde ich sagen: Ja, er war immer da, präsenter als manch andere Väter. Immer, wenn es darauf ankam, konnte er sich aus seinen Depressionen lösen. Das hat mir Urvertrauen gegeben. Der Tag, als mein Vater unsere ganze Familie in sein Schicksal einweihte, ist im Nachhinein wie ein Film. Ich erinnere mich nur an die heftige Reaktion der ganzen Familie. Als er, meine Mutter, mein Bruder und ich uns danach in den Armen lagen, war es, als hätte ein Knoten sich gelöst. Ich konnte nun besser verstehen, warum mein Vater in sein Schweigen verfiel. Es hat mich emotional ganz schön durchgeschüttelt. Leider hat unsere Verwandtschaft seither den Kontakt zu uns abgebrochen. Das tut mir vor allem wegen meiner vielen Cousins und Cousinen leid. Es hat lange gedauert – aber inzwischen habe ich das Zerwürfnis akzeptiert. Besorgt bin ich nur, wenn mein Vater erzählt, dass er auch heute manchmal mit dem Gedanken spielt, sich das Leben zu nehmen. Ich versuche, nicht daran zu denken. Der Schmerz wäre für mich unerträglich. Durch sein langes Schweigen und den später offenen Umgang meines Vaters mit dem Missbrauch habe ich gelernt, immer meine Antennen auszufahren: Ich nehme Missstimmungen der Menschen um mich herum sehr sensibel und intensiv wahr. Ich fühle mich dem aber nicht mehr so ausgeliefert wie früher als Kind. Im Gegenteil, jetzt hilft es mir bei meiner Arbeit mit Kindern und Erwachsenen in meiner Flötenschule*.“

DAS SAGT IHR VATER

„Das Schweigen, mit dem meine Familie im Umgang mit mir konfrontiert war, fand ich selbst furchtbar. Es war wie Einzelhaft. Wie eingesperrt sein in eine Zelle, ohne es jemandem mitteilen zu können. 35 Jahre lang war es für mich nicht denkbar, mich jemandem mitteilen zu können. Zu groß war meine Scham, die Angst vor den Reaktionen. Diesen Teufelskreis, mich durch Schweigen zu verstecken, musste ich aufbrechen. Denn Schweigen ist das Schlimmste, was man seinen Kindern und seiner Frau antut. Ein Jahr lang übte ich immer wieder den Satz vor dem Spiegel: „Ich wurde sexuell missbraucht“. Machte mir Notizen, übte meine Rede wieder und wieder. Im November 1993 war es soweit. Ich lud meine Geschwister mit ihren Ehepartnern ein, mit dabei waren auch zwei Nichten und die beiden Täter. Einen davon brauchte ich nicht extra einladen, meinen Schwager, und der andere war ein guter Freund der Familie, der Pfarrer. Das Entsetzen meiner Geschwister, ihr Verdrängen wollen, haben mir sehr weh getan. Und gleichzeitig gezeigt, wie wichtig mein Outing war, denn dieses Leugnen wollen ist typisch für viele. Die wunderbare Reaktion meiner Frau und meiner Kinder haben das zum Glück aufgefangen.

Seit dem Tag meines Outings haben wir angefangen, über vieles zu reden, was vorher unausgesprochen blieb. Das hilft mir Weiterzuleben, Tag für Tag. Ich gründete das netzwerkB (Netzwerk Betroffener von sexualisierter Gewalt)**, das sich inzwischen seit Jahren politisch für die Rechte Betroffener engagiert.“

Quelle: Laura 15.04.2015

10 Kommentare

  1. Kirsten schreibt am :

    Der Satz „Ich wurde sexuell missbraucht“ist der Anfang des Redens, doch was dieses genau bedeutet, ist wohl für Außenstehende nicht zu erfassen. Es ist nicht beschreibbar und jenseits dessen was Sprache ausdrücken kann, weil es für dieses keine Worte gibt, kein Fühlen. Und wie kann ein Kind , ein Kleinkind einordnen, was ihm da Furchtbares geschieht. So ist wohl diese Sprachlosigkeit völlig legitim und vielleicht die einzige Möglichkeit mit dem erlebten Entsetzen umzugehen, auch wenn sie wie ein inneres Gefängnis wirkte. Doch das Outing alleine ist Eines, das Verstehen und Fühlen, wie sehr der erlebte Missbrauch das Leben veränderte, und wieviel Lebendigkeit dadurch zerstört wurde. Und doch braucht es nach meinem Empfinden eine Sprache jenseits des Ausdrückbaren, die das Überleben täglich möglich macht.

  2. Angela Ebert schreibt am :

    Gewalt und Missbrauch machen die Familie kaputt, ich weis das auch. Nur wenige wollen zuhören, es ist halt unangenehme Wahrheit, einer Wahrheit der sich eigentlich alle Familien-Mitgliedern stellen müssten. Dazu eine Haltung zu entwickeln ist nicht einfach, besonders für die Mitglieder außerhalb der Kern-Familie. Unangenehme Wahrheiten werden gerne ausgeblendet, es stört meist nur. Allerdings ist es viel mehr als nur ein Störfaktor, es prägt die Grundstimmung in einer Familie im höchsten Masse.

    Die Er-Lösung und Heilung kann in einer Familie viel Gutes bewirken, wird leider immer noch zu wenig als DIE GROßE CHANCE begriffen! Nach meiner Meinung die einzige Chance etwas zum Positiven zu verändern.

    Danke für den offenen Umgang mit sexuellen Missbrauch und Gewalt hier an dieser Stelle, in einem laufenden Verarbeitungsprozess ein gutes Beispiel, auch zur Nachahmung empfohlen, meine Meinung! Wichtige Schritte sind bereits gemacht, was für ein Glück, ein Glück das mir noch nicht vergönnt ist. Wichtiges Signal sich selbst nicht mehr als „Opfer“ zur Verfügung zu stellen, für niemanden! Besonders auch für die Staatlichen Gewalten in dieser Zeit, die alles be-nutzen und miss- und ge-brauchen was geht.

    Für unsere Kinder und Enkel, wo sich das nicht wiederholen muss!

  3. Karl Görtz schreibt am :

    Warum schreibe ich hier? Weil ich die Verjährungsfristen abgeschafft sehen will. Eins habe ich mir geschworen: Ich werde diese Forderung mit ins Grab nehmen. Es ist doch so, dass ein Außenstehender immer nur das kleine Kind sieht, dass missbraucht wurde. Hat man dann überlebt bis ins Erwachsenenalter, hat Narben an den Unterarmen und einen zornigen und markanten Gesichtsausdruck, wird man von oben bis unten gemustert, als ob man selber Täter wäre. Man findet keine Ruhe wenn man sich geoutet hat. Ich selber werde nie meine innerliche Ruhe finden. Immer war ich auf der Suche nach Ablenkung. Wenn durch ein Outing eine Familie auseinanderbricht, kenne auch ich. Aber ich habe gekämpft und wir haben wieder zusammengefunden. Und alle wissen jetzt, dass ich hier schreibe. Einmal stand ich auf einem Berg mit einer Flasche Wodka und einer Rasierklinge, ein anders mal habe ich Tabletten geschluckt, eine Überdosis Psychopharmaka, die falschen Tabletten. Bevor ich das Krankenhaus verlassen durfte, musste mich ein Nervenarzt auf eine andauernde Suizidgefährdung untersuchen. Er stellte mir zu Beginn des Gesprächs eine Frage die mich auf einen Weg zu einer erneuten Stabilisierung brachte. Er fragte mich, ob ich auch gut geschlafen hätte. Ich wollte tot sein und er fragt mich lapidar, ob ich auch gut geschlafen hätte. Eine clevere Frage die mein Hirn umkrempelte. Und dann habe ich mir gesagt. Wenn ich das jetzt nochmal versuche, verletzte ich mit einem weiteren Suizidversuch meine Frau und meine Kinder. Späte Erkenntnis, aber sie kam. Aber ich konnte nicht anderes. Mein inneres Kind war auf einmal wieder da, klopfte an meine Gehirnwindungen und zeigte mir auf, was alles auf mich zukommen würde:

    Verlust des Arbeitsplatzes
    Hartz IV
    Stigmatisierung und Hetze durch Qualitätsmedien und Superminister
    Schlaflosigkeit
    Schweißausbrüche Tag und Nacht
    Angst
    Isolationshaft durch Schuld und Scham
    Alkohol
    Psychiatrieaufenthalte
    Sanktionsdrohungen durch Bundeskanzlerin Angela Merkel ( Sie bestimmt die Richtlinien der Politik und somit auch die Richtlinien der Arbeitsmarktpolitik in den Jobcentern)
    Schweigen
    Gerichtsklagen
    Begutachtungen
    Rentenverfahren
    Widersprüche
    Trauma
    Borderline
    Ritzen

    Ihr da oben sollt wissen, was es bedeutet, ignorant über Opfer hinwegzusehen. Experten haben Schweigepflicht. Ich nicht!

  4. Katharina Wolf schreibt am :

    Auch ich wurde missbraucht. Ich finde Norbert Denefs Engagement und das seiner Familie beispielhaft. Leider ist durch meine Familie, ebenso wie durch die vieler, die sexuellen Missbrauch erlitten haben, ein Riss gegangen. So unterstützen mich meine Töchter, 20 und 22, nominell. Ich will ihnen ihre Zukunft und die Oma mit meinem Trauma aber nicht versauen. Mein Vater, Opa und Onkel haben den Missbrauch an mir 17 Jahre lang begangen, während meine Mutter und Oma wegsahen, meine Mutter alles heute noch leugnet.
    Traurig und zynisch ist, dass mir in einer Klinik versichert wurde, ich könne Hilfe erhalten in Form der Opferentschädigungsrente. Nichts war der Fall, der Gutachter glaubte mir nicht, Mutter stritt entrüstet alles ab. Daraufhin stellte sich selbst der von der Opferhilfe finanzierte Anwalt, der den Fall neu aufrollen sollte, gegen mich. Ich könne froh sein, dass das Landessozialamt mir so viel Zeit gewidmet habe und so detailliert auf mich eingegangen sei. Er, der Anwalt, glaubte nicht an meinen frühen Missbrauch und bezeichnete den späteren im Alter von 6-17 Jahren als „sanft“ oder „zärtlich“ (habe ich mich da etwa verhört???) Bin dann gegangen, Revision zwecklos. Sachmittelantrag beim (von mir selbst im Internet entdeckten!) Fonds S.M. läuft, dauert Jahre, jeder Einwand begründet eine neue Wartezeit ab dem Datum des Einwandes …

    Das ist Kafkaesk !!!!

    Opfer werden in dieser Gesellschaft immer und immer wieder geopfert. Die Opferhilfe meinte dazu, mein positiver Blick, mit diesem ganzen Mist abzuschließen, sei bewundernswert! Falsch verstanden. Ich will mit dem Klinik-Antrags-Opferkrimininalisierungs-Quatsch nichts mehr zu tun haben. Habe allerdings eine grenzenlose Wut, nein, nicht auf meine Familie, sondern auf die, die so mit uns umgehen. Habe ihr mitgeteilt, dass die Lobby für von sexuellem Missbrauch betroffene dringend ausgebaut werden muss.

    Lassen wir keine Gelegenheit verstreichen, uns gegen blockierende Meinungen und Strukturen zu wehren! (und gehen wir stiften.)

  5. rasch schreibt am :

    Jo…was bleibt ist Netzwerb b.
    Von allen anderen wird man einfach „stehengelassen“.
    Es wird nichts korrigiert, es wird nichts aufgenommen, was an Mißständen dokumentiert wurde von einem.
    Ich hadere nicht und kann auch nachvollziehen, daß wir nicht für alles eine „Bestätigung“ bekommen, uns am Ende mit unseren „guten Gespür“ zufrieden geben müssen.
    Irgendwo sind aber Grenzen.
    Dieselben werde ich persönlich immer und überall verbalisieren….je mehr Zeit vergeht…je deutlicher!

  6. Saskia schreibt am :

    Hallo Katharina,
    Ihre Geschichte hat mich berührt,was heisst Kafkaesek??
    Ich war gestern auf Einladung der Kreisverwaltung,
    die zustäntdig für Betreuungsangelegenheiten und für soziale Angelegenheiten ist….
    Einen Ratschlag gab mir ein anderer Betroffener…
    Ich sollte mir ein Quadrat bildlich darstellen,und in diesem „Raum“ mir meine Ziele setzen,und alles was mir an Hilfen zusteht Einfordern-und Einklagen.er bezeicnete unseren Staat,als enien Unrechtstaat,der die Opfer im Regen stehen lässt,ebenso hörte ich über die Justiz,sie wäre eine Täterjustiz,also bleiben die Opfer mitr ihren berechtigten Ansprüchen meistens auf der Strecke,
    ich will nicht pauschalisieren,weil ich Menschen getroffen habe,die mich unterstützen,
    meine Grenzen habe ich persönlich oft überschritten,meine Gesundheit hat darunter geltten,
    Menschen ,die in unserer Gesellschaft für die Würde der Menschen eintreten und vieles mehr,gelten als Netzbeschmutzer usw.

  7. resident_alien schreibt am :

    @ Saskia: Die Beschreibung „kafkaesk“ bezieht sich auf den Schriftsteller Franz Kafka. Im Prag des frühen zwanzigsten Jahrhunderts in eine deutschsprachige jüdische Familie hineingeboren, litt
    Franz Kafka als Kind sehr unter seinem strengen, groben Vater, in seinen Werken findet man oft das Motiv eines Opfers, welches in die Irre geführt und getäuscht wird , der Willkür und der Ignoranz von Autoritätspersonen ausgesetzt ist und dessen Leiden
    von der Umgebung nicht wahrgenommen wird.
    Kafkas Sprache ist oft ein wenig anstrengend , sehr viele lange Schachtelsätze , die den Leser verwirren können und wohl auch sollen ( damit der Leser sich in die Verwirrung des Protagonisten einfühlt), aber er schreibt sehr berührend und wahrhaftig, er gilt zurecht als einer der wichtigsten deutschsprachigen Schriftsteller des 20sten Jahrhunderts.

  8. Maria Thule schreibt am :

    Ich habe mich nach vielen vielen Jahren der „Urfamilie“ (Geschwister, Eltern sind schon gestorben) entfernt, nachdem ich merkte, dass mich deren Einfluss und deren Handeln zu schädigen und zu verletzen nach wie vor imstande ist, auch bedingt durch mein Verhalten, dass aus dem eingeübten Muster nicht ausbrechen konnte. Wer kennt zu diesem Schritt Literatur, die mir (weiter)helfen kann?

  9. Savina schreibt am :

    Mir haben bei derselben Problematik diese beiden Bücher sehr viel gebracht.:http://www.amazon.de/Wenn-die-Seele-verletzt-ist/dp/3980993604/ref=sr_1_1?ie=UTF8&qid=1456425820&sr=8-1&keywords=sautter+christiane
    und :http://www.amazon.de/Das-Innere-Kinder-Retten-Traumaverarbeitung-Komplextraumatisierung-Therapie/dp/3837920852/ref=sr_1_1?s=books&ie=UTF8&qid=1456425587&sr=1-1&keywords=das+innere+kinder+retten
    Beide, sehr einfühlsam geschriebene, Bücher bewirkten in mir mehr Klarheit und mehr Mut zur Selbst-Bestimmung. Vielleicht helfen diese beiden , oder eines der beiden, Bücher weiter….

  10. Maria Thule schreibt am :

    Da sage ich schon mal, vielen vielen Dank für die Empfehlung. Darum geht s mir auch, Worte (Werkzeug?) zu finden, die ausdrücken, was ich nicht (noch nicht) formulieren kann, um mich der Fesseln zu befreien, die ich fühle.

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