Merkel’s Quak-Orchester – Realsatire in Berlin

20.05.2015: netzwerkB Pressemitteilung

Beispielhaftes Vorgehen des GRÜNEN Landesverbandes Berlin

Jetzt sind die GRÜNEN mal wieder dran. Zur letzten Wahlzeit hat man sich ja noch etwas bedeckt gehalten, auch wenn der Skandal schon am Kochen war.

Dann hat man – das ist ja derzeit eine richtige Wachstumsindustrie – ein Gutachten in Auftrag gegeben.

Und nun macht man – en vogue 2015 (so als späte Reaktion zu dem Enthüllungs-Tsunami von 2010 – dazwischen war ja nix was wirklich konkret Betroffenen geholfen hätte) – auf  Aufarbeitung.  (sollte man vielleicht als Unwort für 2015 vorschlagen – wir haben es ja auch schon nach 1945 nicht geschafft, wieso jetzt)

Dem üblichen Prozedere folgen auch die GRÜNEN:

Akt I

  1. Man gebe sich erstaunt, dass da dann doch ein Problem wäre.
  2. Man winde sich wie ein Aal – versucht das Ganze zu ignorieren. (wenn ich lange genug wegschaue, geht es weg)

Akt II

  1. Wenn man gar nicht anders kann, fängt man die ‚Aufarbeitung‘ an.
  2. Man beauftragt ein Forschungsinstitut. (nicht vergessen: Akten vernichten!!!)
  3. Man winde sich weiter wie ein Aal und gibt dann nur so viel zu, wie ohnehin schon offenliegt.

Akt III

  1. Man übe sich in öffentlichen Bekanntgaben.
  2. Der Forschungsbericht wird offengelegt – schonungslos!!! – man bemüht den Zeitgeist und bestätigt, dass das natürlich keine Entschuldigung sei. Halt irgendwie dumm gelaufen alles.
  3. GANZ WICHTIG: Öffentliche Entschuldigung bei den Opfern. (der Papst hat es ja auch getan, aber der hat dann noch ein bischen gebetet)

Akt IV

  1. DAS GROSSE REDEN und der Quak-Chor
  2. Man unterhält nun beste Verbindungen mit den Strukturen, die ja schon geschaffen sind, um das ganze Thema zu besprechen – aber kostengünstig, ohne wirkliche und schnelle Hilfe für die Betroffenen (die man ja weiterhin gerne als Opfer tituliert – ‚du Opfer du‘ – es ist ja wichtig, dass jeder weiss wo er steht, wer oben ist und wer unten)
  3. Nun kommt ein Handlungkatalog (s. S. 90 Bericht) – man übernimmt schließlich Verantwortung und zieht Konsequenzen:
  • Die bundesweite GRÜNE Anlaufstelle kriegt jetzt eine besondere Berlin GRÜNE Email Adresse. (‚Opfer‘ haben mittlerweile so viele Anlaufstellen, da können sie den ganzen Tag lang jammern.)
  • Man wird sich nun bemühen, dass der bundesweite Hilfsfond besser ausgestattet wird.
  • Nun wird für die Zukunft auch politischer Einsatz zum Thema gefordert.
  • Es wird eine Diskussion geben über Strukturen und Denkmuster.
  • Öffentliche Bewusstseinsbildung soll vorangetrieben werden.
  • Bei parteieigenen Veranstaltungen wird man dafür sorgen, dass die lieben Kleinen in der Kinderbetreuung auch wirklich sicher sind.

Im Klartext heisst das:  Quaken, Quaken, Quaken – bis zum Sankt Nimmerleinstag!

Unsere Empfehlung:

  • Noch ein wenig den Augenaufschlag vom Missbrauchsbeauftragten der Katholischen Kirche Herrn Bischof Ackermann üben – der geht auch ohne schwarze Soutane – und weiter quaken, mal überzeugt, mal tief betroffen, mal salbungsvoll.
  • Gute Kontakte pflegen mit Rörig und Co. – dann seid Ihr GRÜNEN politisch abgesichert.
  • Geldbeutel fest zuhalten.

Und wenn Ihr GRÜNE dieses Quak-Konzert lange genug durchhaltet, gerät das Ganze ohnehin in Vergessenheit.

Die dummen Opfer trauen sich sowieso nicht, dagegen zu protestieren. Sollten sich einzelne als nervig erweisen, dann mit viel Papierkram zuschütten und wenn es gar nicht anders geht, kleine Summen für von Euch GRÜNEN bestimmte Zwecke auszahlen (siehe Hilfsfond).

Klappt doch!

Für Rückfragen:
netzwerkB – Netzwerk Betroffener von sexualisierter Gewalt e.V.
Telefon: +49 (0)4503 892782 oder +49 (0)160 2131313
presse [at] netzwerkb.org
www.netzwerkB.org

20 Kommentare

  1. hildegard schreibt am :

    Das Gequake muss aufhören – Merkel will weder Wahrheit noch Klarheit – Maas verlor seinen Maßstab …
    Sex mit Kindern und Jugendlichen ist Machtmissbrauch, ist Gewalt, ist ein Verbrechen, ist eine Straftat. Schärfere Gesetze SIND nötig, s. http://www.hna.de/politik/gewalt-gegen-kinder-versteckt-5027919.html:

    … die Forderungen des Chefs der Deutschen Kinderhilfe, Rainer Becker, dass vorsätzliche Straftaten gegen Kinder mit einer Freiheitsstrafe von mindestens einem Jahr geahndet werden müssten.

    Außerdem fordert die Deutsche Kinderhilfe die Einsetzung eines Kinderschutzbeauftragten bei der Bundesregierung.

    Das im vergangenen Jahr verschärfte Sexualstrafrecht geht dem Verband nicht weit genug. Ein einfacher Diebstahl werde immer noch härter bestraft als der Besitz von Kinderpornographie …

    Strukturen ändern! Anzeigepflicht! Aufhebung der Verjährung!

  2. Angela Ebert schreibt am :

    Und bitte nicht vergessen, die Armuts-Verwertungs-Gesetzgebung für ausgeschlossene Minderheiten, die als Faulenzer, Parasiten und Schmarotzer öffentlich verächtlich gemacht wurden, general-verdächtig, verunglimpft, um diese der Zielführenden Restwert-Verwertung, dem SGB II, zur Verfügung zu stellen.

    Genial wie Schröder selbst. ?!

    Na dann, allseits viel Vergnügen beim weiteren Quak-Konzert der Parteien e.V., bei der Image-Pflege, der öffentlichen.

  3. Es geht um Kindesmissbrauch,welche-möglicherweise-durch die damalige Alternative Liste(AL) in Berlin jahrelang vertuscht und gedeckt wurde. Jürgen Trittin: Alles lange her,ist Geschichte.

  4. hildegard schreibt am :

    ALLE sind beteiligt.
    In Berlin-Mitte muss sich ein Jugendamtsmitarbeiter um rund 160 Familien kümmern, in Stuttgart liegt das Verhältnis dagegen bei 1: 20. – Ein Schelm, der da an Mafia denkt??
    Die gesamte übergeordnete Politik schaute zu, wie diese Seuche sich zur EPIDEMIE auswuchs: Päpste und Regenten wollten ganze Generationen untergehen lassen – wussten sie, was sie taten?

    Die Unfähigkeit der höheren Politik zeigt ihre Käuflichkeit – was sonst?

    Wir fordern, dass der Bund jetzt endlich die Regie beansprucht und die Kosten – bundesweit – für eine verfassungsgemäße Problemlösung übernehmen muss.

    Das ist CHEF-Sache, Frau Merkel – Quaken führt Sie nicht einen Schritt in die richtige Richtung!

  5. Elfi Haase schreibt am :

    Nach dem Quaken der Grünen, deren Studie-Ergebnis von uns Betroffen schon längst bekannt war, auch vor 2010-Aufschrei, ist es an der ÜBERzeit es zur CHEFsache zu machen.
    Proteste auf der Straße gab es von uns nicht wirklich, Schreiben (Vorschläge/Beschwerden) werden seitenlang beantwortet (Lange Reden, kurzer…)
    Gut, ich habe jetzt an Frua Nahles und Herrn Maas geschrieben, mit der Bemerkung, übliche höfliche bedauernde Antwort brauche ich nicht, aber auf eine konstruktive Reaktion, schriftlich zusichern, dass jetzt was getan wird, kann man doch als Bürger bestehen.
    Antwort habe ich von Grünen oder SPD nie erhalten. CSU, Seehofer hat es wenigstens weitergeleitet.
    Das Quaken muss beendet werden, nichts desto trotz werde ich noch ein Brief an die Kanzlerin schreiben. Denn, das die Grünen jetzt „aufarbeiten“ wollen, witzig und ziemlich spät, wers glaubt. Hätten mal vor den Medien Geständnis ablegen sollen: Ja, die Betroffenen von Sexuellen Kindesmissbrauch/Vergewaltigungen hatten Recht, wir haben unsere Täter geschützt. Nein sie wollen sich jetzt auf die Schultern klopfen, wie rührseelig sie sich jetzt um die Opfer kümmern wollen. So hab ich es rausgehört, INAKZEPTABEL!

  6. Elfi Haase schreibt am :

    Wollt mal einen Vorschlag machen: Ist es möglich, dass wir hier auf der Seite, oder einen you Tub-kanal, einrichten, dass wir per Video eine Botschaft senden können.
    Wer sich traut sein Gesicht zu zeigen, wer aus wegen Repressalien nicht kann, muss sein Gesicht nicht zeigen. Mal ein „Videogruß“ an die Politiker.
    __________________________________________
    Anmerkung vom netzwerkB Team:

    grundsätzlich ist das möglich – gegebenenfalls bitten wir darum, uns Links zu den entsprechenden Videos zu senden.

  7. Elfi Haase schreibt am :

    Danke liebes Team, werde mich melden, vielleicht bekomme ich doch noch Antwort, konstruktive Hoffnung.

    Schönes Pfingstwochenende, schönes Wetter, wenig Sumpf!

  8. Beate Lindemann-Weyand schreibt am :

    Sicher, die Partei als Ganzes scheint unverändert in Verdrängungs- und Schutzmechanismus gegenüber Tätern und Mitwissern und alten Mächtigen innerhalb Partei und homosexuellen Bewegungen. Es ist aber sehr eindimensional und blind, die derzeitigen und absolut glaubwürdigen Eingeständnisse einiger Grüner und Menschen aus der homosexuellen-Bewegungen (Hut ab vor ihnen!) in den gleichen Topf zu werfen. Den Mut von Menschen zu versäumen, die zur Zeit mit Sicherheit in ihrer Partei und den Homosexuellen-Bewegungen mindestens sehr viel Unmut auszuhalten haben kann nicht richtig sein! Sich anderen zu öffnen, auch Veränderungen zu öffnen ist mühsam, gerade bei zigfach gebrochenem Vertrauen, aber KEIN anderer Weg führt da hin. Es geht nicht darum falsche Kompromisse zu machen- dies haben viele schon vorgemacht- aber es geht auch nicht jedes Eingestehen als Kalkül zu etikettieren. Der Mechanismus, andere mundtot zu machen, die den Weg nicht mehr auf diese Weise weitergehen wollen, funktioniert immer weniger, wenn Menschen von innen auch von außen bestärkt werden- auch Menschen, die nicht Betroffene sind, und etwas verändern wollen, brauchen Gehör und Zuspruch, das brauchen alle Menschen, die etwas verändern möchten, die das Schweigen brechen möchten. Hier alles in einen Topf zu werfen und von vorneherein alles schwarz zu sehen kann ein sehr bitterer Irrtum sein. Kann aber auch kein Irrtum sein. Aber, so etwas wie einen Vertrauensvorschuss kann man niemals risikolos geben. Aber wenn man aufhört dieses Risiko einzugehen kann man keine Veränderungen herbeiführen, denn Veränderung heißt auch immer wieder, sich auf andere Menschen einlassen, und das kann gut gehen, oder eben nicht. Sich völlig zu verschließen und nur noch mit Zynismus und Spott zu reagieren schützt vielleicht vor weiteren Verletzungen, aber man vergibt auch alle eventuellen Chancen, auch wenn sie noch so klein sind. Klein heißt nicht Nichts. Es gab doch Mal die Idee von einem Preis für besonders mutige Menschen, die sich für Betroffene einsetzen. Sicherlich, viele viele Hoffnungen sind zerbrochen worden- aber man darf sie nicht aufgeben, und sollte Menschen unterstützen, die sich aufmachen, und Schweige- Tabus brechen und man darf sie nicht immer gleich in den immer gleichen Topf werfen. Auch wir haben eine Verantwortung, derer sind wir nicht enthoben. Wir bleiben Menschen, die auch anderen Menschen eine Chance geben müssen, dass sie auch Dinge ändern können. Auch wenn immer das Risiko bleibt, dass diese es sich doch anders überlegen. Das wird auch immer wieder passieren, weil bei dem Thema sexualisierter Gewalt Kräfte im Hintergrund wirken, Täter, Mitwisser, der Verlust von Sicherheit, Rückhalt, Solidarität, die Angst alleine dazustehen, was wie wir ja alle wissen alles andere als eine Phantasie ist, sondern bittere Realität, wie sie viele unter uns kennen! Das auszuhalten ist nicht nur für uns schwer! Diese „Gemütlichkeit“ zu verlassen ist eine mutige Entscheidung, und diese sollte gewürdigt und unterstützt werden. Muss man nicht. Man kann auch sagen, dass sowieso wieder alles im Sande verlaufen wird. Was auch gut sein kann, denn die Kräfte in unserer Gesellschaft, die den Deckel draufmachen sind stark. Aber wenn man immer gleich im Vornehinein aufgibt, und nicht sieht, wenn sich etwas tut, wird sich niemals etwas bewegen, und daran haben dann nicht nur die anderen einen Anteil. Vielleicht verläuft alles wieder im Sande, aber vielleicht auch nicht! Und Manches hat sich jetzt schon verändert und wird durch die derzeit Mutigen weitere Wellen schlagen. Es ist eine sehr anspruchsvolle Forderung an einen selbst, immer wieder diesen Glauben an so etwas wie Vertrauen aufzubringen, aber anders geht’s nicht. Auch wenn es begrüßenswert ist, dass Satire auch für Betroffene auch Mal eine Ausdrucksform sein kann, Betroffene sind zu mehr in der Lage als sich schwarzseherisch im Kreis zu drehen und möglicherweise zu übersehen, wenn sich wirklich etwas tut, bei dem man mithelfen kann, damit es größer und stärker wird, anstatt es von vorneherein abzulehnen.

  9. Erika Tkocz schreibt am :

    Liest man den Bericht, so ist hier wirklich kein eindeutiges Bekenntnis zu der Verstrickung der Grünen im Kontext krimineller Machenschaften dieser Pädophilen erkennbar.

    Erklärungen wie Zeitgeist- sozusagen habe da ja fast ein gesellschaftlicher Konsens bestanden …oder aber es wäre üblich gewesen gegen alles zu sein… sind hier billige Erklärungsversuche. Was ich aber unverzeihlich finde ist die Oberflächlichkeit der damaligen Debatten, so als hätte es noch keine Bücher zu diesem Thema gegeben. Auch hätten sie in Berlin gar nicht einmal so weit gehen müssen um die Lage von Kindern sexualisierter Gewalt zu verstehen, denn die älteste aller Vereine ist Wildwasser und gründete sich 1983 in West-Berlin aus einer Selbsthilfegruppe. Diese absurde Betonung der Freiwilligkeit von Kindern und das Selbstbestimmungsrecht von Kindern wäre doch sehr leicht durchschaubar gewesen, aber offensichtlich ist es so bei Parteien, dass Menschen nur Mittel zum Zweck sind und Kinder bewusst in eine Rolle gedrängt werden sollten, denen diese perversen Schweinen einen rechtsfreien Raum ihrer kranken Bedürfnisse gibt.

    Es mag wohl gerade in Berlin immer wieder zu den Forderungen der Abschaffung dieser §§§ gekommen sein, aber es ist nicht so, dass nicht bundesweit bei den Grünen das Thema eine Akzeptanz fand und einer ihrer bekanntesten Galionsfigur Daniel Cohn Bendit hat ja auch schon früher seine positiven Erfahrungen in einem Kindergarten beschrieben und hier ist doch anzunehmen, dass er ganz sicher offen für diese Form der sexualisierten Gewalt an Kindern war. Es geht nicht darum ihn der Pädophilie zu bezichtigen, aber in einer seiner früheren Interviews zeigt er eine Auffassung über die Sexualität von Kindern, die mehr als erschreckend ist und es ist schon erstaunlich wie lange er gebraucht hat, dieses als Fehler einzugestehen. Erst jetzt 2014 bedauert er seine Propagierung von Sex zwischen Erwachsenen und Kindern und das kann man wohl nicht mehr als Zeitgeist beschreiben, denn diese Ansicht und die damit verbundene Fehleinschätzung hätte er schon bedeutend früher öffentlich bekennen sollen, aber dazu ist dieser Großkotz schon viel zu etabliert in seiner Politik, abgehoben und hat sich unverwundbar gefühlt. Es reicht nicht aus, dass nun die Berliner hier eine Aufarbeitung (natürlich ist es keine Aufarbeitung) machen, sondern es betrifft die Grünen als Partei und sie tragen Gesamtdeutsch die Verantwortung und es ist absolut verlogen nun so zu tun, als wenn sich da alles nur in Berlin abgespielt hat.

    Die angebliche Aufarbeitung in vielen Bereichen ist lediglich begleitet von er Angst dieser Tätermachenschaften:
    die Einen haben Angst Wähler zu verlieren, die Anderen hatten in der Aufarbeitung der Verbrechen an ehemalige Heimkinder Angst eine Entschädigung zu leisten, die Odenwaldschule hatte Angst, dass diese Schule geschlossen wird und solange die Eigeninteressen vorrangig sind, wird auch keine wirkliche Aufarbeitung geleistet. Ich wünschte diesen Verantwortlichen einmal eine Augenblick inne zu halten und sich in die Kinder zu versetzen, fühlen zu können welche Angst und Qualen sie ausgesetzt sind, aber ich weiß, das wird nicht passieren.

  10. Angela Ebert schreibt am :

    @Beate Lindemann-Weyand

    Zustimmung, mit einer Einschränkung!
    Müssen muss kein Gewalt-Opfer, das Öffnen und auch das Entschuldigen ist immer freiwillig, sonst wären wir wieder bei der Gewalt auf die wir alle nur zu gerne verzichten wollen. Es geht auch gar nicht anders, den das Vertrauen kann erst wieder wachsen wenn die Ernsthaftigkeit der Missbraucher authentisch IST. Und etwas sehr wichtiges ist bei jeder Aufarbeitung von sexueller Gewalt, bei systemischer struktureller Gewalt, unerlässlich: Jedes Opfer von Gewalt sollte selbst-bestimmt, Art. 2 GG, entscheiden ob es sich öffnen kann/will. Manchmal braucht das einfach Zeit, und diese Zeit sollte da sein.

    Sich geschlossen zu halten ist nicht die Natur des Menschen, soviel ist doch klar?!! Also lassen wir der Natur ihre Kraft und Energie entfalten, darauf vertraue ich z.B. sehr.

    Mit dem ZUHÖREN beginnt alles, Fragen sind erlaubt, so führt man lösungsorientierte Gespräche, ganz einfach.

  11. Beate Lindemann-Weyand schreibt am :

    Sie haben vollkommen Recht, natürlich ist niemand dazu gezwungen und verstehen kann ich die Reaktionen nur zu gut. Nur kann man im Kleinen wie im Großen keine Veränderungen erzielen, selbst wenn sie minimal sind, wenn man sich verschließt. Dass dieses sich Verschließen eine Folge ist, dass es oftmals lange lange Zeit nicht anders geht oder, wenn es eine bewusste Entscheidung ist, nicht anders gewollt ist, ist klar- nur ist es wichtig dass man auch ab und an daran erinnert wird, dass das auch wiederum Konsequenzen nach sich zieht, die das Gegenteil von dem erzeugen könnten, als das, was man sich eigentlich wünschen würde. Und dass es auch Hoffnung gibt, und Möglichkeiten, auch wenn es sehr sehr langsame Prozesse der Veränderung innerhalb von Politik und Gesellschaft sind, oftmals mit großen Rückschritten, weil natürlich andere Kräfte wirken, die alles andere als Aufarbeitung und Aufdeckung möchten. Aber es gibt eben nicht nur sie. Vertrauen ist immer mit dem Risiko verbunden, dass man doch wieder enttäuscht wird. Das gehört zur Natur des Vertrauens. Das wird man prinzipiell niemals ausschließen können, wenn man vertraut, oder einen Vorschuß an Vertrauen gibt, immer und immer und immer wieder.
    Noch zu den Mutigen, hier einige Links auf die ich mich u.a. bezogen habe:
    http://www.tagesspiegel.de/berlin/paedophilie-affaere-bei-den-gruenen-ich-bin-wie-paralysiert-gefluechtet/11811082.html

    http://www.faz.net/aktuell/politik/inland/paedophilie-vorwuerfe-die-gruenen-muessen-den-taetern-ein-gesicht-geben-13603508.html

    Wer sich in der politischen und homosexuell bewegten Landschaft umschaut, wird erkennen, dass dies ein riesen Schritt ist. Es ist ja nicht so, dass die ganzen anderen Politiker und Aktivisten die Pädokriminalität nicht wahrgenommen haben- sie schweigen aber alle darüber! Und deshalb braucht es Vorbilder, die aufhören zu schweigen. Und genau das passiert im Moment das aller erste Mal, und diese Leute haben im Moment sehr viel auszuhalten! Man kann das nahtlos in die Familie übersetzen. Man könnte als Betroffene/r sagen zu einem Angehörigen, der endlich aufhört zu leugnen und seine fatalen Fehler zugibt: „Du hast mich im Stich und alleine gelassen, Du hast damit dem Täter geholfen“. Man kann aber dann auch noch sagen: “ ich bin so froh, dass Du endlich auf meine Seite kommst, dass Du den Mut hast, alle anderen, die bei Dir sind zu verlassen, und Dein Weltbild aufzugeben um neu zu beginnen“. Man kann aber auch sagen:“ Mir egal, ich hasse Dich, egal was Du tust.“ Das ist ok, ich kanns verstehen. Hier geht es nicht um das Verzeihen, das finde ich uninteressant, da niemand die Macht hat dem anderen die Schuldgefühle zu nehmen. Aber wer bereit ist, kann, aber muss nicht, sagen: „Du machst einen Anfang, die Welt wird damit gesünder, ich bin froh.“
    Die Dunkelheit der Tat, der Täter und der Landschaft in der man aufwächst und keine Hilfe und kein Licht und keine Bestätigung bekommt ist nicht DIE Realität. Sie ist das Ergebnis aus der Tat, das Ergebnis der Täter und ihrer Macht. Sich für immer darauf festzulegen heisst auch die Realität die einem zwangsweise implantiert wurde zu akzeptieren. Irgendwann kommt vielleicht der Punkt an dem man merkt, dass die Welt größer ist, und egal wie besch.. die Täter weiterhin handeln und mitmischen, und wieviele hundert Male sie „siegen“- man selbst siegt immer einmal mehr, wenn man anfängt sich nicht mehr auf deren Realität zu konzentrieren, sondern auf die Hoffnungspunkte. Freilich ohne das Vorhandensein dieser Dunkelheit auszublenden, sie verliert aber immer wieder ihre Macht, wenn man anfängt auch all das andere zu sehen und sich dafür stark zu machen, anstatt gegen etwas zu kämpfen, das so destruktiv ist, dass es in dieser „Disziplin“ immer stärker und absolut zerstörerisch bleiben wird.

  12. Lilly Maier schreibt am :

    Vier weitere verlorene Jahre

    Trotz aller öffentlicher Aufregung gibt es kaum Hilfe für Missbrauchsopfer. Eine Gesetzesnovelle lässt Jahre auf sich warten und dem Hilfefonds fehlt Geld.

    http://www.taz.de/Hilfe-fuer-Missbrauchsopfer/!160394/

  13. Erika Tkocz schreibt am :

    @ Frau Lindemann-Weyand
    ich kann Ihre Sichtweise durchaus nachvollziehen und dennoch gehe ich nicht davon aus, dass man sich dem Prozess der Aufarbeitung verschließen will. Liegt denn nicht das eigentliche Problem darin, dass sowohl eine Aufarbeitung mit den daraus resultierenden Konsequenzen gemeinsam mit den Opfern passieren sollte?? Bezogen auf Ihr Beispiel innerhalb der Familie würde man aber vorab die Frage stellen wollen, was denn dazu geführt hat, dass ein Angehöriger aufhört zu leugnen und sich auf die Seite des Opfers stellt. Hier hinkt der Vergleich ein wenig, weil im Familienkreis…so merkwürdig wie das klingen mag….keine Notwendigkeit der Einsicht besteht und man davon ausgehen kann, dass sich auf die Seite des Opfers zu stellen wohl darauf zurück zu führen ist, dass es ein naher Kontakt ist und ein Angehöriger mitbekommt was für Folgen dieser sexualisierten Gewalt mit sich bringt, also da besteht dann eher eine Freiwilligkeit, weil das Leid und die Qual des Opfers mit der Zeit besser verstanden wird.

    Diese Freiwilligkeit war in den letzten Jahren weder bei den ehemaligen Heimkindern, noch in den Internaten so gegeben. Es war eher so, dass das „weiter weg schauen“ nicht mehr möglich war und die beiden dann entstandenen „Runden Tische“ eine Notwendigkeit wurden. Sie entstanden nicht aus einer Freiwilligkeit die mit einer Einsicht verbunden ist, sondern aus der Notwendigkeit größeren Schaden von den jeweiligen Täterorganisationen fern zu halten. Ich gehe trotzdem davon aus, dass die Opfer damals sehr große Hoffnung hatten und diese Hoffnung endlich die Verjährungsfristen aufzuheben und eine angemessene Entschädigung zu erhalten. Beides ist nicht einmal im Ansatz so gekommen, letztlich war es ein kurzes loderndes Feuer was sehr rasch erloschen ist. Wenn Sie sich beispielsweise die Ergebnisse des Runden Tisches Heimerziehung anschauen, dann fragen Sie einmal die Opfer ob diese mit dem Ergebnis zufrieden sind. Aber auch für die Zukunft von Heimkinder muss man sich weiter Sorgen machen, denn man gewinnt nicht den Eindruck, dass aus der Vergangenheit gelernt wurde, was die jüngsten Skandale doch zeigen. Schon wieder wird mit Heimkinder Geld gemacht und schon wieder sind bestimmte Institutionen insbesondere die Jugendämter in den Skandalen verwickelt, also Kinder ins Ausland schicken, vorzugsweise in arme Länder, Sie werden dort preiswert untergebracht und dann das Geld in die eigene Tasche gesteckt. Da frage ich mich wirklich wo denn die Hoffnung herkommen soll, wenn man nicht den Eindruck gewinnt, dass sich mit solchen Aufarbeitungen auch etwas ändert und vor allen Dingen die Opfer nicht gefragt werden, was sie sich konkret wünschen und sie in den Prozess mit einbezieht.

    Ich habe den von Ihnen hier hinein gestellten Link gelesen und Sie schreiben zu den „Mutigen“ und damit habe ich Probleme nun einen Herrn Bär als mutig zu betrachten. Würden die Opfer das auch so sehen…könnten sie das??? Da müsste man beispielsweise den damals betroffenen Jungen fragen, der freiwillig in ein Heim ging, weil er die Qual nicht mehr ausgehalten hat. Er hatte damals Niemanden an seiner Seite und wird wohl ein Leben lang unter den Folgen zu leiden haben und es sind die Opfer die sich tagtäglich dem Leben immer wieder neu stellen müssen die mutig sind. Gewiss braucht es jene Menschen, die damals die Zeit miterlebt haben, ich will hier Herrn Bär nicht abwerten, aber ich will ihn dafür, dass er sich nun nach 20 Jahren endlich zu der Wahrheit bekennt und nicht weiter verdrängt trotzdem nicht als mutig betrachten, sondern lediglich zugestehen, dass er endlich aufhört ein Feigling zu sein und mehr ist nicht drin.

  14. Angela Ebert schreibt am :

    @Beate Lindemann-Weyand

    Zustimmung!

    Es ist nur sehr schade das alles nur auf Druck passiert, freiwillig will keiner der Täter und der vielen vielen Mitwisser etwas zum Positivem verändern. DAS ist es was mir auffällt und was Grund genug sein sollte aufzupassen!

    Man muss natürlich die Fortschritte loben, nur bin ich der Meinung mit Lob ist nun langsam mal genug! Der Worte sind genug gewechselt, es müssen Taten folgen!

    Solange die Schwächsten in unserer sogenannten „Solidar-Gemeinschaft“ ausgenommen werden wie die Weihnachts-Gänse, diskriminiert und beschuldigt werden, durch die Hartz-Gesetzgebung!, geschieht bis zum heutigen Tage nichts anderes als strukturelle Gewalt und systemischer Missbrauch per Gesetz!!

    Mit Verlaub, sich in diesen Zeiten zu öffnen ist unklug und man setzt sich immer einer großen Gefahr aus. Fakt ist, staatliche Gewalten fühlen sich nicht mehr dem GG verpflichtet, schützen nicht mehr, wie es Amtspflicht IST. Heute kann jeder für alles beschuldigt werden, weil das juristische Eliten einfach mal behaupten, Kontrolle gibt es nicht. Verantwortung gibt es auch nicht, nicht beim Gesetzgeber, auch nicht bei den öffentlichen Behörden.

    Prof. Selke nennt es das „Monster des Bodenlosen“, ich schließe mich ihm an!

  15. Beate Lindemann-Weyand schreibt am :

    Alle Argumente kann ich nur zu gut verstehen. Ob es klug, angebracht, richtig ist, sich EINZELNEN Aspekten oder Menschen oder Möglichkeiten zu öffnen bleibt die Entscheidung und Verantwortung des Einzelnen. Meinungen Einzelner(wozu auch meine eigene gehört) können sehr weit auseinanderdriften. Jede Einzelne ist wichtig, aber keine muss für einen anderen stimmen. Dennoch ist es wichtig einander zuzuhören- man kann dabei nur gewinnen, ob man nun dabei etwas abzulehnt, was man liest, oder zwischendrin auch Mal etwas mitnimmt. Was die GRÜNEN und SCHWULENBEWEGTEN angeht, ist ziemlich wahrscheinlich, dass die meisten derzeit bestehenden Bewegungen wieder im Sand verlaufen. Aber vielleicht auch nicht, Bzw. sind es Anstöße die auf längere Zeit gesehen doch unvorhergesehene Wellen anstoßen könnten. Oder auch nicht.
    Noch Mal zum Vergleich zwischen Familie und Institution: in den meisten Familien kommt es leider genausowenig zu dem Punkt an dem Angehörige schonungslos sagen und meinen, sie wären blind gewesen und würden nun das Schweigen brechen.
    Menschen die das Schweigen brechen, als Angehörige oder auch als Verdränger in Institutionen, die ihr Versagen sogar öffentlich machen, haben Respekt verdient und sind sehr mutig. Das kann man anders sehen, ändert aber nichts daran, dass hier eine enorme Kraft aufgebracht wird. Auch für Nichtbetroffene ist es schlimm plötzlich sehr alleine da zu stehen, vieles an den Nagel hängen zu können, und das eigene Weltbild neu sortieren zu müssen. Die ganzen Strukturen hierzulande sind überhaupt nicht dazu angetan solche Menschen zu unterstützen und damit auch Betroffene. Natürlich ist hier überhaupt nichts so wie es sein sollte. Aber wir können nicht warten darauf, das funktioniert nicht, weil die Leute nicht auf uns zukommen werden und sagen: wir regeln das jetzt auf einmal so und so. Das sind Prozesse, die hier in Gang kommen müssen, die auch von Einzelnen innerhalb der gesamten Gesellschaft kommen müssen, die auf lange Sicht peu a peu Veränderungen bringen. Ok, vielleicht kommt auch irgendwann der große Knall und alles wird auf einmal anders- das wäre schön, aber das ist relativ unwahrscheinlich. Es ist klar, dass „eigentlich“ die Gesellschaft sich viel mehr kümmern müsste, dass Gesetze geändert gehören, Geld fliessen müsste, eine völlig verfehlte Verharmlosungspolitik sich grundsätzlich ändern müsste. Aber dafür muss erst einmal in Herz und Kopf der Menschen von denen hier die Rede war, die keine Täter sind, etwas passieren, Handlungen persönlicher Art, Eingeständnisse, kleine Schritte, die eigentlich sehr groß sind. Die Täter wirken ja weiter und man wird ihnen nicht beikommen, indem man sich darauf konzentriert sie zu schlagen, ihre Kräfte sind viel zu destruktiv. Aber Menschen, die erwachen aus ihrem fatalen Schlaf, der eine ganze Gesellschaft ergriffen hatte, können sehr viel verändern. Das Schweigen zu brechen ist und bleibt eine mutige Angelegenheit, für alle.

  16. Angela Ebert schreibt am :

    Zustimmung, wieder Zustimmung!

    Wer wollte die Täter schlagen? WER?

    Es geht um den Austausch von Meinungen, um mehr nicht.

    Soweit ich richtig verstehe geht es nicht um neue Gewalt, jedenfalls nicht auf seiten der Missbrauchten, wohl eher auf seiten der Täter?! Davor gilt es sich zu schützen, denn keiner dieser gewählten „Leistungsträger“ hat auch nur einen winzigen Skrupel.

    Jede Einsicht die öffentlich geäußert wird ist ein Schritt in die richtige Richtung. Ich persönlich zolle auch jedem Täter die Achtung und den Respekt den diese Offenbarung verdient, soweit sie ehrlich gemeint ist.

    ABER, dieses gewalttätige System in diesem Land lädt nicht gerade zu offenen Gesprächen ein, das Zuhören ist nicht gerade die Stärke unserer Regierung und der anderen staatlichen Gewalten der BRD. Derzeit wird gerade die Tarif-Autonomie mit einem neuen Gesetz heftig angegangen, Frau Nahles (SPD) hat nach meiner Meinung den nächsten Sargnagel für ihre Partei angefertigt, und weis es vielleicht noch nicht.

    Wir wissen alle nicht was hier eigentlich abgeht, öffentlich äußern sich die Geheimnisträger nicht, so bleiben nur Vermutungen. JEDER PARTEI ist das eigene unbefleckte Image wichtiger als unser Rechtssystem. Wir werden veräppelt nach Strich und Faden. Bemerkenswert ist das schon!

    Gelassenheit ist eine Tugend auf die wir uns in diesen Zeiten besinnen sollten.

  17. hildegard schreibt am :

    … wenn auch die ‚grünen Halbwahrheiten‘ mit Recht angeprangert werden, so gab und gibt es bekanntlich nicht nur in dieser bundesrepublikanischen Partei diesen ‚Pädomorast‘!
    Nicht allein „DIE“ glauben sich fremdschämen und sich schwer-tun zu müssen.
    Alle anderen tun es auch.
    Alle anderen aber ducken sich gerade weg und zeigen auf diese – so wie zuvor diese auf die RKK, die RKK auf diese verwiesen hatte – ein klassisches Kindergarten- und Schulhof-Gezänk …
    Alle tun immer noch so als ob es sich um Ausnahmen gehandelt habe.

    ALLE Täter und noch mehr Mitwisser sehen überhaupt keine NOTWENDIGKEIT das zu benennen, was noch unsichtbar, also zuzugeben nicht nötig erscheint + sehen überhaupt keinen Zusammenhang mit der QUASI-NORMALITÄT zunehmender Brutalisierung unter Kindern und Jugendlichen + sehen überhaupt nicht, dass der Rechtsstaat seit 2010 kopfsteht – bereits im sechsten Jahr!! – trotz der neun MIO. Überlebenden sexuellen Machtmissbrauchs im heutigen Deutschland.

    Obervertuscher aller Parteien MÜSSEN mit den Pädo-Kriminellen, die sie allesamt mit-geschützt haben, Verantwortung und Zuständigkeit gemeinsam übernehmen.

    Das GG hat geklärt, wem die Richtlinien-Kompetenz zusteht.
    Stehen Sie nun dazu, Frau Merkel, oder stehen Sie nun nicht dazu? Als Physikerin wissen Sie, dass schwerwiegende Eingriffe in die Natur schlimme Spuren hinterlassen. AUCH Folterfolgen – also vor allem auch die Folgen früher sexualisierter Gewalt – können nicht ‚im Sand verlaufen‘ sein!

  18. hildegard schreibt am :

    @ Angela … in diesem gewalttätigen System mit Gelassenheit zuschauen, wie reihenweise Kinder zum Systemopfer fataler Politik gemacht werden …?
    Wie das?
    Die v.o. verordnete Ausgrenzungsstruktur gilt seit langem nicht nur den ach-so-willkommen-zu-heißenden Flüchtlingen. – Dieses System ‚frisst‘ die eigenen Kinder, die nicht nur die fremden als „Opfer“ beschimpfen dürfen. – Am Ende haben immer die Erzieherinnen/Lehrer versagt, denen man Kollegen versprach und Fachleute verweigerte …

    Investieren dürfte Deutschland NUR noch in die Zukunft, in alle Kinder, in alle!

  19. Angela Ebert schreibt am :

    Gelassenheit im Umgang miteinander war gemeint, den das lässt sich ändern, zum Wohle der Diskutanten. Es ist wenig sinnvoll den Kopf zu verlieren, oder den Kopf übervoll zu stopfen, oder den Kopf gar zu verlieren, will man etwas bewegen.

    Was JEDER Einzelne ändern kann liegt meist im persönlichen sozialen Umfeld, z.B. Gemeinschaften bilden die sich gegenseitig stützen, wie hier. Und was ich immer wieder betone, weil es mir enorm wichtig ist, persönliche Verantwortung für sich selbst zu übernehmen, den nur dann kann ich die Fähigkeit entwickeln anderen bessere Hilfe anzubieten, zu unterstützen. Das habe ich selbst auf meinem Weg erkennen dürfen, weil ich kein Energie-Fresser mehr sein wollte. Für mich war es irgend wann mal nicht mehr ok von fremder Energie zu leben. Das war für mich der Weg zur Heilung und ich kann nur hoffen und wünschen das diese Erkenntnis dem einen oder anderen weiter helfen kann. Geben und Nehmen gehört zu einem gesunden Stoffwechsel, es ist so wohltuend, so befriedigend, das war und ist der Weg für mich. Es ist zu Beginn noch nicht viel, aber es ist ein Anfang!

    Zu erkennen wo die eigenen persönlichen Grenzen sind, und wo diese Grenzen überschritten sind, ist für Gewalt-Opfer eine sehr wichtige Über-Lebenslehre. Dazu gehört in der Folge die Ohnmacht zu betrachten und zu erkennen, besonders wichtig im Umgang mit den Staatlichen Gewalten, wie ich meine!!

    Tatsache ist aber auch, ich bin ohnmächtig die heutigen Täter und ihre Verbündeten und Mitwisser von ihrem persönlichen schändlichen Handeln abzuhalten! Die Verantwortung dafür müssen diese selbst übernehmen, und ich lasse es auch nicht zu mir diese Verantwortung durch einflussnehmende Manipulationen überzustülpen, das ist heute bei den regierenden Mächtigen ein gerne gespieltes Spiel!

    Da sind meine Grenzen erreicht, und wie steht es mit Dir?

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