Ausgezeichnete Arbeit!

23.05.2015: netzwerkB Pressemitteilung

netzwerkB Pressemitteilung vom 18.05.2015

Der Verein „Netzwerk Betroffener von sexualisierter Gewalt“, kurz netzwerkB, vergibt heuer einen Preis mit stehender Ovation für „herausragende“ Leistungen im Kinderschutz.

Als erster Preisträger wird der Vorsitzende des Deutschen Kinderschutzbundes, Heinz Hilgers, mit dem Ehrenpreis
‘Der goldene Aschenstreuer’ ausgezeichnet.

Nachdem 2013 einige Medien über mögliche pädokriminelle Netzwerke im Deutschen Kinderschutzbund berichteten und noch berichten, beauftragte Heinz Hilgers regelrecht getrieben vom Hang zur Wahrheit das Göttinger Institut für Demokratieforschung mit der historischen Aufarbeitung dieses unglaublichen und paradoxen Sachverhaltes im Deutschen Kinderschutzbund.

Erstaunlich, dass auf dem Weg zur Wahrheitsfindung unter anderem ein Ordner des Arbeitskreises „humane Sexualität (mit Schwerpunkten wie Straffreiheit von Sex zwischen Erwachsenen und Kindern)“ wie durch Schurken- … pardon… Zauberhand verschwunden war und blieb.

Ohne die Akten zur Sache, war die Aktenlage schwierig zu versachlichen, was den Wissenschaftlern einiges Kopfzerbrechen bereitete, Zitat:
„Schmerzlich ist hier vor allem, dass ein Ordner zur Arbeitsgemeinschaft Humane Sexualität (AHS) in der Geschäftsstelle gefehlt hat, obwohl dieser laut Bestandsübersicht vorhanden ist, und dass dessen Verbleib sich auch abschließend nicht klären ließ, wie auch der Verbleib der Unterlagen zum Ausschuss Gewalt gegen Kinder, die von größtem Wert gewesen wären.“ Zitatende
Quelle: Seite 3 DKSB_Endbericht-1.pdf. 

Böse Zungen behaupten, hier gehe es ja zu wie beim Verfassungsschutz! Wir jedoch sind guten Glaubens an das Gute im Menschen und sind sicher, dass dieser Ordner existent und sicher verwahrt ist. Vielleicht war es einfach nur nicht der passende Moment.

So blieb es, wie erwartet, bei einem quellenarmen guten gefälligen Gefälligkeitsgutachten.

Auch im andauernden Kampf um die Aufhebung der Verjährungsfristen hat Heinz Hilgers unschätzbare Dienste geleistet – den pädokriminellen Straftätern. Wir werden Herrn Heinz Hilgers auch noch in dieser Hinsicht zur Auszeichnung mit der „Goldenen Bremsbacke“ vorschlagen. Doch jetzt freuen wir uns erst mal mit ihm.

Wollen wir hoffen, dass wenigstens er (also der Aschenstreuer …) keiner Verjährungsfrist ausgesetzt ist und Straftäter um Straftäter überdauert.

Wir gratulieren!

Im Zusammenhang mit der Pressemitteilung kann und soll die Karikatur gern veröffentlicht werden.

Für Rückfragen:
netzwerkB – Netzwerk Betroffener von sexualisierter Gewalt e.V.
Telefon: +49 (0)4503 892782 oder +49 (0)160 2131313
presse [at] netzwerkb.org
www.netzwerkB.org

6 Kommentare

  1. hildegard schreibt am :

    … den Super-Preis und bitte auch die „Bremsbacke“ an B.XVI., auf dass er Asche auf sein Haupt streue und Archive öffnen lasse!!

  2. Veronika schreibt am :

    @Hildegard:

    Für diesen sauberen Herrn brauchen Sie schon einen ganzen „Goldenene Asche-Lkw“, und Archive lässt derjenige welcher das „Päpstliche Geheimnis“ bei einem geistig schon sehr dahinscheidenden Heiligen JPII einführen liess, sicher nicht öffnen. Hat der Heilige JPII nicht auch noch dafür gesorgt, dass ein trotz Fragwürdigem erlangtes Papstamt bestehen bleibt? Also genau passend für seinen Nachfolger und Opus Dei. Daher auch eine überlebensgroße Statue des Hl. Josemaria Escriva beim Eingang zum Petersdom. Verhindert man lieber, dass diese Organisation auch noch in Rumänien, Bulgarien und Indien über Schuleröffnungen Einfluß nimmt und Landkäufe tätigen kann. Sonst geht es in diesen Ländern bald so zu wie bei uns.

  3. klaraklara schreibt am :

    Und dazu bräuchte es wahrscheinlich noch für manche DKSB-Mitarbeiter ein Platin-Brett vorm Kopf, damit sie sich den Kenntnismangel über Folgestörungen von sexueller Ausbeutung für alle Zeiten erhalten können. Weiters empfehle ich für dieselben Helferberufler den „Kleinen Narzissten“ aus Marzipan – für ihre Interpretation ihres mangelnden Mitgefühls mit den Opfern als Ausdruck besonderer Professionalität. Und dann vielleicht noch ein Poster „Geldabwurf von Helikopter über Transsilvanien“ für jene Menschen, die in früheren Jahren dem DKSB Geld spendeten oder vererbten, als ein durchschnittlich aufgeklärter Mensch noch nicht von der AHS wissen musste.

  4. hildegard schreibt am :

    Fakt ist:
    Die PENISSE ihrer Untertanen vergoldeten Staat und Kirche einvernehmlich, Hand in Hand!
    Beide profitierten als Arbeitgeber nicht schlecht – Leute konnten (untertänigst) bei Laune gehalten werden, Obrigkeiten aller Ränge hielten mit, halten dicht, und keiner wird verraten nicht …

    ‚Die Banalität des Bösen‘ wurde ALLGEGENWÄRTIG – Kinder reihenweise in Schreckstarre und Schweigen versetzt. Die Allgegenwärtigkeit des Bösen damals konnte auch eine Hinrichtung nicht stoppen – gehenkt wurde er, der ‚Buchhalter des Grauens‘, und Eichmanns ASCHE streute man ins Mittelmeer …
    Und was geschah mit dem Mittelmeer?
    Und was hätte geschehen müssen?
    Und was geschieht heute?
    Eigennutz und Gier fördern Angst und Schrecken – nach wie vor – Gewalt wird produziert durch Machtmissbrauch.
    Was sind das für Manager des Todes, die über solch systemischen Seelenmord-Strukturen noch glauben schweigen zu dürfen?

    Was soll das kleine Trüppchen Betroffener ausrichten gegen ABHÄNGIG Beschäftigte in den Institutionen, gegen die Abhängigkeiten von und in Familien?
    Wie würde der Rechts-, der Sozialstaat, wie die Wirtschaft da stehen, wenn Überlebende im Namen aller der Toten PARITÄT forderten?

    Wie kann eine neue Ethik aussehen, wie VERSÖHNUNG und Neuanfang?

  5. Wilma schreibt am :

    Beim Münchner Ethikverein e.V. (Untertitel: Wenn Psychotherapie schadet) befindet sich eine Kinderpsychotherapeutin, die mir in einem Gespräch gesagt hat, dass sie gerne den Preis aus der zukünftigen Stiftung von Norbert Denef von 1 Mio Euro gewinnen möchte. Sie hat mir durch ihr Verhalten und ihre Mimik zu verstehen gegeben, dass sie etwas weiß, was innerhalb ihrer Branche passiert, das so schlimm ist, dass sie dafür 1 Mio Belohnung verdient hat, wenn sie es sagt. Ohne Bezahlung sagt sie das anscheinend nicht. Armes Deutschland! Dieser „Ethikverein“ müsste meiner Meinung nach Therapeutenschutzverein heißen. Der Name ist eine grobe Irreführung. Die Mitglieder des Vereins verpflichten sich u.a. keine sexuellen Beziehungen mit Patienten einzugehen. Braucht man dafür jetzt schon einen Verein?

  6. Angela Ebert schreibt am :

    @Wilma

    Und solange das genau SO ist, VORSICHT!!!

    Verein, ist wie mit allen Vereinen e.V., jeder hat einen Vorsitzenden, einen Stellvertreter oder mehrere, ganz wichtige „Vorstands-Mitglieder“ die das EGO streicheln und die vermeintliche Gewissheit, ICH bin ja so wichtig.

    Das EGO muss fallen, ist immer das gleiche Muster, die selbe Prüfung, vor Gott und den Menschen.

    Demut ist eine große Hilfe, besonders in den unverschuldeten Notlagen des Lebens, und eines steht für mich persönlich fest:

    Ich möchte mit keinem dieser (Täter) Vereins-Mitglieder tauschen! Die große Freiheit ist das auch nicht, Geheimnisse können sehr belastend sein ;o) und das ist gut so!

    Sicher kann man sich seiner Vereins-Mitglieder nicht sein, jeder gibt alles um aufzusteigen ;o) , eine natürliche Feindschaft?!

    Wer so etwas braucht, bitte.

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