Anfrage NDR – Kinderpornografie im Internet – Gesprächspartner gesucht

28.05.2015

Sehr geehrte Damen und Herren,

für den Norddeutschen Rundfunk und die Sendung Panorama 3 planen wir für Anfang Juni einen Beitrag, in dem es um die Frage geht, wie sich heutzutage die Suche nach Tätern und Opfern bei kinderpornografischem Material im Internet gestaltet.

Ausgehend von einem Bild im Internet – wie agieren Behörden, wie wird versucht, dem Täter auf die Spur zu kommen usw. Dabei geht es uns auch um die Frage, was es für Betroffene bedeutet, wenn noch Jahre nach dem Missbrauch oder der sexualisierten Gewalt ein Foto oder ein Video kursiert, das im Prinzip immer wieder auftauchen kann?

Darüber würden wir gerne mit Betroffenen vor der Kamera sprechen. Das kann auch gerne anonymisiert sein – also so, dass man die Person im Bild nicht erkennt. Gerne erklären wir unser Anliegen telefonisch genauer, bitte melden Sie sich für Rücksprachen unter:

ma.fuchs.fm [at] ndr.de

Herzliche Grüße, Mareike Fuchs

10 Kommentare

  1. Holger schreibt am :

    Zitat: „… wie sich heutzutage die Suche nach Tätern und Opfern bei kinderpornografischem Material im Internet gestaltet.“

    Bei mir kommt sofort der Gedanke, wenn Täter wissen, wie nach ihnen gesucht wird, können sie sich neue Strategien überlegen, sich zu verstecken. Wenn dem so ist, wird es mehr Opfer geben, die sexuellem Missbrauch länger, im schlimmsten Fall für immer, ausgesetzt sind.

  2. hildegard schreibt am :

    Politiker dürfen Jahrzehnte lang übersehen, wie Kinderkörper gefoltert, fotografiert, physisch umgebracht werden und wie Kinderseelen sterben?

    Deutsche Innenminister dürfen Schutzsuchende inhaftieren und KINDER in die Obdachlosigkeit abschieben?

    Ein deutscher Bundespolizist foltert Migranten, fotografiert Folter, prahlt mit den Taten in Whatsapp-Nachrichten – und viele Monate später erst kommt die Sache an die Öffentlichkeit, weil Bundespolizisten aus „Kameradschaft“ schwiegen? usw.? usf?

    IM NAMEN DES VOLKES: Nicht nur Täter müssen vor Gericht. Auch alle Mitwisser, die die Straftaten gedeckt haben!
    Es reicht!
    Tut bitte jetzt, was ihr könnt, denn
    Europas Politiker dürfen Flüchtlinge abwehren und Krieg spielen mit Schiffeversenken – statt Fluchtursachen beheben und Menschenleben retten https://www.proasyl.de/de/home/seenotrettung-jetzt/
    und
    vier von fünf Fans möchten nicht, dass Blatter für die FIFA-Präsidentschaft kandidiert, zwei Drittel von ihnen haben kein Vertrauen in die FIFA laut Umfrage von Transparency International https://secure.avaaz.org/de/clean_up_football_loc/?bsUGdbb&v=59502

  3. Karl Görtz schreibt am :

    Einfach den Herrn Justizminister Maas einladen und befragen. Der weiß, warum sich die Suche nach den Tätern, überwiegend für uns Altbetroffene, äußerst schwierig gestaltet. Ich kenne zwar meinen Täter, die Regierung will aber nicht, dass der juristisch gesucht wird obwohl ich denen bei der Suche tatsächlich helfen könnte. Und früher gab`’s kein Internet. Aber Bilder, die tauchten zumindest bei mir immer wieder auf. Das sind dann die sogenannten Flashbacks in einer posttraumatischen Belastungsstörung. Und die Suche nach Opfern ist schwierig? Na, davon gibt es doch hier wohl genug. Ach ja, ich hab das wohl möglich missverstanden. Das „Neuland“ ala Merkel war hier gefragt.

  4. eliana schreibt am :

    @Karl Görtz: Voll ins Schwarze getroffen! Und die Suche nach dem Täter verkehrt sich im Land der Verjährung in die Suche nach dem „Verleumdungstäter“. Denn sobald das Opfer seinen Täter öffentlich benennt, hat es eine Verleumdungsklage im Nacken, und die „inneren Videos“ mischen das alte Trauma wieder so richtig schön auf.

  5. Falco schreibt am :

    Ich finde es nicht gut, dass die komplette Anfrage inkl. Namen der NDR-Mitarbeiterin veröffentlicht wird!

  6. Joshua schreibt am :

    Hildegard, ich denke Sie haben irgendwie das Thema nicht verstanden oder sogar vollkommen verfehlt!
    Es geht hier nicht um Flüchtlingspolitik!
    Wir Deutsche sind nicht die Herrscher der Welt, und wir können deshalb nicht alle Menschen mit unserer
    „Gutmenschen-Scheinheiligkeit“ retten!
    Auch die Menschen in Deutschland haben Rechte, und wir können nicht für alle Menschen dieser Erde verantwortlich gemacht werden!
    Es geht hier um die KINDER! um unsere Kinder,
    um uns, die wir als Kinder missbraucht wurden,
    diese Aufgabe ist schon groß genug!

  7. Joshua schreibt am :

    Bei der Kinderpornographie ist es wie in der FIFA!
    Die Täter kooperieren mit den Menschen an der Macht!
    Die Parteien [Grüne!, SPD] und auch die Kirchen, sind nachweislich darin verstrickt, wie kann man dann erwarten, dass die Täter etwas aufklären!
    Ja sogar in Sachen Missbrauch werden die Opfer als Nazis gebrandmarkt, sobald sie die Täter benennen,
    soweit sind wir hier in Deutschland schon mit dieser
    „Gott-verfluchten-Genderpolitik“, in der Menschliche Werte nicht mehr zählen, sondern nur noch Geld, Geld, Geld und Macht!
    Von uns Opfern erwartet man dafür Toleranz, Ruhe und gnädiges Verzeihen,
    und damit hat es sich dann auch …

  8. hildegard schreibt am :

    Ach, Joshua – ich vergaß noch die Rechte der Tiere zu erwähnen, denn in der Tat kooperieren Täter IMMER mit den Menschen an der Macht …
    Aus dem Perspektivwechsel heraus folgere auch ich, allerdings für ALLE Bereiche: Menschliche Werte zählen nicht mehr, sondern nur noch Macht und Geld und Geld und Macht – wie sonst käme der Zirkel Opfer – Täter zustande …
    DEN gilt es zu benennen und zu überwinden – ganzheitlich – sonst funktioniert das nicht!!
    Übrigens gab es auch bei meinen Vorfahren Ausländer …

  9. eliana schreibt am :

    Mich stört immer wieder mal, dass hier in Kommentaren zum Rundumschlag gegen alles „Schlechte und Böse“ ausgeholt wird. Bleiben wir doch konkret, bitte! Und enger bezogen auf unser gemeinsames Schicksal als Betroffene von sex. Gewalt und genau dieses Thema. Was hat die Gewerkschaft (neulich in einem Kommentar), was hat die Flüchtlingssituation, was hat Gender damit zu tun? Gender kann vieles sein, zum Beispiel auch die Emanzipation der Frau, und dass endlich eine größere Geschlechtergerechtigkeit in die Sprache einzieht. Dazu könnte ich jetzt viel Positives schreiben, aber dann würde ich genau das machen, was ich eingangs kritisiere. Ich finde, das gehört hier nicht hin. Wir haben zwar Ähnlichkeiten insofern wir Betroffene sind, aber ansonsten sind wir hier in diesem Forum alle höchst verschieden.

  10. Elfe schreibt am :

    Ich wäre bereit über meine Geschichte zu sprechen! Falls es Sie interessiert, Frau Fuchs, melden Sie sich bitte bei mir!!

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