Verharmlosung von Pädophilie auf dem Kölner CSD

04.07.2015: gaystream

Die Stadt Köln hat eine feierliche Platzbenennung nach Felix Rexhausen bereits abgesagt. Grund: er gilt als Verherrlicher von pädophilen Straftaten. Nun bietet der Kölner CSD der Verleihung eines Preises, der nach Rexhausen benannt ist, ein Podium. Und ein WDR-Moderator macht mit. Weiter lesen…

2 Kommentare

  1. dona klara schreibt am :

    Die Kölner Schwulen – und Lesbenszene hat nie eine klare, eindeutige Haltung gegenüber sexualisierter Gewalt eingenommen.Dies gilt nicht nur in Bezug auf Pädokriminalität, sondern dieser Mangel an ethischer Haltung zeigt sich ebenfalls bei allen anderen Formen sexualisierter Gewalt in der Szene. Die Kölner Lesben – und Schwulenszene grenzt nach wie vor jene aus, die gegen Gewalt in den eigenen Reihen aufstehen.Wer gegen Gewalt in der eigenen Szene vorgeht, bekommt mit Sicherheit keinen Preis für Courage.

    Sich tatsächlich mit Tätern und Täterinnen in den eigenen Reihen auseinander zu setzen, würde bedeuten, den eigenen Mythos und der vieler
    schwul – lesbischer Institutionen in Köln in Frage zu stellen.Hinter vielen Schwulen – und Lesbeninstitutionen stehen heute nicht nur ehemalige BürgerrechtlerInnen, sondern Werbeunternehmen. Eine Aufarbeitung sexualisierter Gewalt wäre ein Angriff auf die “ Marke “ und auf das “ Corporate Design.“ Die Aufarbeitung sexualisierter Gewalt in der Kölner Schwulen – und Lesbenszene scheitert nicht nur daran, dass durch diese Aufarbeitung die jeweils eigene Institution in Frage gestellt werden würde und dadurch eine persönliche, ideologische und institutionelle Verunsicherung zu ertragen wäre.
    Durch eine solche Aufarbeitung müssten ganze Netzwerke und mehrere Führungspersönlichkeiten der Szene zurücktreten. Eine solche Aufarbeitung würde Posten und wirtschaftliche Zuwendungen kosten.
    Dadurch würden langjährig gehegte Pfründe neu definiert, neu geordnet und neu etabliert werden müssen. Der Mangel an Aufklärungswillen ist vor allem wirtschaftlichen und berufspolitischen Berechnungen geschuldet.“ Erst kommt das Fressen und dann die Moral !“

  2. hildegard schreibt am :

    @ dona klara
    Ganz allgemein trifft diese sehr klare Beschreibung für die Kölner Szene exakt so zu für jedes Machtspiel zw. oben u. unten, egal welcher Art.
    Immer geht es um Ausbeutung o. Unterdrückung Schwächerer, egal um welchen Preis, egal in welchem Bereich.
    Gewalt wäre – unbedingt! – von diesem Verständnis her anzugehen, damit Energien und Kräfte in wesentlichere Ziele als in den flüchtigen Lustgewinn fließen können.
    Ernsthafte Überlegungen gegen Gewalt müssen genau hier ansetzen. Andere weichen aus, lenken ab, drehen sich im und um den Teufelskreis von Unfreiheit und Gewalt.

    Gewaltfreies Denken kann Berge versetzen, wenn konsequent so gelebt und gehandelt wird – egal ob im Umgang mit Mensch o. Tier o. Umwelt – jeder fange bei sich selber an …

    Entwurzelte Menschen, egal welcher Herkunft o. Bindung o. Ausrichtung, suchen nach immer neuen Ressourcen. An der Stelle kann das ‚System Kita u. Schule u. Lehre u. Uni‘ sich neu orientieren in der Suche nach Strukturen, die Gewalt meiden, die zu den NATÜRLICHEN Wurzeln der Menschen zurück führen – weder exhibitionistische Auftritte noch Manipulierungen braucht es dazu!

    Mensch ohne Verwurzelung in der Natur geht nicht – Natur ohne Mensch schon …

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