24 Kommentare

  1. Angela Ebert schreibt am :

    Prof. Dr. Gerhold Hüther ist eine richtig gute Möglichkeit effektive Selbst-Analyse zu betreiben um die Angst zu überwinden, herrlich!!
    Und wenn wir dann erkennen das die Schaben, ähm die Menschen, die uns ängstigen, bedrohen und ausgrenzen, auch nur „Hirn-mäßig-festgefahrene-Menschen“ sind, mehr ist es nämlich nicht!, dann können wir nach Lösungen streben UND nach dem so wichtigen Selbstschutz!!!
    Sich der Angst zuzuwenden UND den Symthomen die uns unser Körper, wie eine intakte Alarmanlage, beschert, unterbricht den Flucht-Instinkt!! Wichtig!
    https://www.google.de/search?q=gunther+schmidt+youtube&ie=utf-8&oe=utf-8&gws_rd=cr&ei=x0DIVeS-MML8UKz1hJgL
    kann das Lernen richtig Spaß machen.
    Dr. Manfred Lütz ist auch empfehlenswert
    https://www.google.de/search?q=dr.+manfred+l%C3%BCtz+youtube&ie=utf-8&oe=utf-8&gws_rd=cr&ei=LkHIVfOdDMWpUZ_oq6gH
    Für mich hat es den Anschein das dies eine bessere Möglichkeit ist zu wachsen, als sich auf Therapeuten oder Psychologen einzulassen die lediglich ihrem Arbeitgeber verpflichtet fühlen, nicht dem Patienten und dessen Heilung/Besserung der Traumatisierung. Es gibt auch viel gute Therapeuten und Psychologen! Aber mittlerweile auch viele schlechte, leider.
    Ein wahrlich guter Beitrag für die netzwerkb-Leser!
    😉
    Nicht aufgeben!
    NIEMALS!!!
    Mittlerweile ist für mich hochinteressant zu welchen Straf-Taten die Schaben, ..ähm die Menschen mit Macht und ohne Würde, noch bereit und in der Lage sind, sie entwürdigen sich selbst und merken das nicht mal. Christen nennen die sich. Sado-masochistische Züge nimmt das an, jeder Psychiater würde mit großer Berufs-Freude pathologische Diagnosen stellen.

  2. Angela Ebert schreibt am :

    Ich bedauere sehr das es zu diesem Beitrag keine Ressonanz gibt, sich vielleicht? keine/r die Zeit nimmt diesem wirklich sozial engagierten Sozial-Wissenschaftler einmal aufmerksam zuzuhören!! Und daraus zu lernen, für sein Über-Leben zu lernen, sehr schade.
    Das ist auch ein Ausdruck von persönlicher Verantwortung und diese Zeit müsste eigentlich sein?!
    Jede/r Betroffene sollte ihren/seinen Teil beitragen, mit Verlaub und bei allem Respekt.
    Sich auf Front-Männer und -Frauen zu verlassen ist einfacher, natürlich.
    Sorry, lieber Norbert Denef,
    und DANKE für IHR persönliches, außergewöhnliches Engagement!!
    Gruß
    Angela

  3. Savina schreibt am :

    Ich halte schon seit etlichen Jahren sehr !! viel von Gerald Hüther und bin oft auf youtube unterwegs, um mir u.a. dort auch kompetentes Fach-Wissen von Gerald Hüther
    zu erarbeiten. Das hat mich immer !!! weiter gebracht….
    „Hilf Dir selbst, sonst hilft Dir keiner.“ -Das ist eine grundsätzliche Lebenserfahrung, die ich in meinem Leben immer wieder in diesem Land gemacht habe. Deshalb forsche ich auch immer wieder selbst….
    http://www.amazon.de/nichts-traumatischer-Kinderheitserfahrungen-weitere-Gehirnentwicklung/dp/B008BKKTV6

    -„Und nichts wird fortan so sein wie bisher…Die Folgen traumatischer Kindheitserfahrungen für die weitere Gehirnentwicklung.“ von Gerald Hüther -DVD-

    Die DVD hat mich auch unterstützt….
    -Ich kann nur auch immer wieder sagen, dass das Warten auf „die da im Außen“ sehr zermürben kann und die Eigeninitiative aber
    immer selbstbestimmt und dadurch die einmal in der Kindheit aufgezwungene Opfer-Rolle verlassend zur eigenen Stärkung und Stabilisierung beiträgt….

  4. Savina schreibt am :

    hier noch eine Ergänzung zum gerade geschriebenen Text.:
    „Hilf Dir selbst, sonst hilft Dir keiner.“- Die in diesem Land gemachte grundsätzliche Lebenserfahrung bezieht sich auf die Problematik: – sexuelle Gewaltausübung an Kindern und Jugendlichen sowie die Problematik körperliche Misshandlungen von Kindern.
    Ein kollektives Mantra, mit dem jede Auseinandersetzung dazu erstickt werden soll heißt – cool und herablassend ausgesprochen – : „Aber das passiert im Ausland doch auch !.“…
    Wenn es um Hilfe beim Hochtragen eines Möbelstücks ging
    oder Einkauf schwerer Produkte oder der Reparatur des PC
    habe ich immer Hilfe erhalten…..Was ich meine ist, dass genau diese Tabuthemen (sexuelle Gewalt, Kindesmisshandlungen….) einfach aus der Realität von so vielen weg-geblendet wird und dann hilft da auch niemand….

  5. Karl Görtz schreibt am :

    Ich gehe mal davon aus, dass die Zuhörerschaft nicht angehende Fallmanager von der Bundesagentur für Arbeit waren. Und wenn, dann haben die nur das Negative aus dem Vortrag gezogen um ihre „Kunden“ fertig zu machen. Beim zweiten Anschauen habe ich mich mal ins Auditorium gesetzt und mir vorgestellt, neben mir sitzen angehende Fallmanager der Bundesagentur für Arbeit. Erschreckend, wie einige Passagen ( Angst, Flucht..usw.) genau so von der BA in den Jobcentern umgesetzt wird. PS: In Berlin vor dem Adlon, stirbt gerade Herr Boes und die „Hüter des Grundgesetzes in Karlsruhe“ schauen zu.

    http://die-wuerde-des-menschen.blogspot.de/2015/08/45-hungertag.html

    Der Kampf ums Überleben ist schon längst wieder Alltag in Deutschland geworden. Wie damals.

  6. Karl Görtz schreibt am :

    Was würde Hüther zu Folgendem empfehlen: Gelassenheit ? Begeisterung?

    Es gibt im Staat immer Staatsdiener, die Gesetze ausführen; ganz normale bürgerliche Menschen. Beamte auf Lebenszeit, sicheres steuerfinanziertes Einkommen, sichere Pension für die sie keine Vorsorge leisten müssen, und, ganz wichtig: kein Wettbewerbsdruck. Die können praktisch ihren Arbeitsplatz bis zum Altersruhestand aussitzen. Unkündbar, wenn man nur dem Gesetzgeber gehorcht. Wenn man die darauf anspricht, dass die ein menschenverachtendes Gesetze ausführen, setzen die sofort ihre Scheuklappen auf und verweisen auf den Gesetzgeber. Oder anders: „Wir sind unschuldig, wir führen hier nur die Gesetze aus. Wenden Sie sich bitte an den Gesetzgeber.“ Hab ich schon oft genug hören müssen. Hatten wir doch schon mal alles, oder? Und die halten zusammen wie Pech und Schwefel. Da hackt keine Krähe der anderen ein Auge aus. Deren eigenes Gewissen verfällt sofort in eine Schockstarre wenn man sie auf ein menschenverachtendes Gesetz anspricht. Da wird Ruck zuck die eigene persönliche Verantwortung auf mehrere Beamtenkrähen verteilt so dass keiner mehr zur Verantwortung gezogen werden kann. Sozusagen spricht da sofort eine Beamtenfirewall gegen Whistleblower an. Wenn einer von denen nur mal auf die Idee kommen sollte sein Gewissen sprechen zu lassen und gegen ein menschenverachtendes Gesetz zu remonstrieren https://de.wikipedia.org/wiki/Remonstration , wird der sofort vom Gesetzgeber entlassen. Ausnahmen bestätigen auch hier die Regel.

  7. rasch schreibt am :

    “ Lach..Vertrauen dass es geht..
    Worauf können wir vertrauen, hier ist weitaus mehr Potential in uns..“

    Jo..die Schaben in den Tüv schleusen..ist dann was bleibt.

    Immerhin hat das erneute „Schautze halten“ dann was gebracht..hoffen wir mal.

    @ Savina
    Traurig..aber für die Täter und Mitwisser gibt es eben nur einen Gedanken in ihrem Schädel “ Show must go on“
    Die Macht ist zu groß.

  8. rasch schreibt am :

    Das mit dem Fluchtreflex versteh ich nicht.
    Ich habe die Erfahrung gemacht, sich auf Hilfe zu verlassen in größter Not macht alles noch viel schlimmer.
    Am Ende hat es sogar dazu geführt, meine physiologischen Fluchtreflexe darunter gelitten haben.
    Das finde ich fatal und da ich gelernt habe, auch in Zeiten herber Dinge den Humor zu bewahren, sage ich ganz klar:
    „Ich bin versaut“

    Mal sehen wie ich damit nun fahre lol

  9. Angela Ebert schreibt am :

    Danke, für die Beiträge und die Rückmeldungen!
    Kann ALLES gut verstehen, auch unterschreiben, so ist es!
    Mit dem Fluchtreflex in Not geratener Menschen arbeiten die Staatsdiener aller sogenannter Sozial-Behörden, keine Redlichkeit, keine guten Sitten, kein Gewissen. Es soll Ausnahmen geben, habe davon gehört!!
    @rasch
    Ganz ehrlich! Vielleicht hast Du recht mit Deiner Einschätzung über Dich selbst, war auch mal eine Zeit lang meine eigene ganz persönliche Überzeugung über mich. Bis ich meinen Blick einmal nach langen Jahren wieder nach „draussen“ gerichtet habe, da fiel mir auf das ICH und ganz sicher auch DU gar nicht so kaputt und versaut sein können wie es unsere politischen Gestalter sind, incl. der Beihilfe-Leistenden Banden-Mitgliedern!!! Denk mal drüber nach 😉
    Schwer-Verletzt, ja ok, sehr empfindlich, ja ok, wenig Stress-Ressistent, ja klar, logisch, aber so versaut können wir gar nicht sein wie diese politischen-Selbst-Hasser-Partei-Mitglieder, die-eigene-Seele-Verkäufer, die gierigen-Mächtigen-sich selbst-prostituierenden in völlig korrupten Systemen verharrende Voll-Horst`s und -Uschi`s es sind 😉
    Lasst Euch nicht so einen Blödsinn einreden, von niemandem, bitte!
    ICH bin MISSTRAUISCH und das empfinde ich als eine gesunde Alarm-Anlage meines Körper`s, ganz ehrlich, ICH stehe zu meinen wahrlich vorhandenen vielfältigen erkrankungsbedingten Defiziten, ich mach mich aber nicht mehr nieder dafür!!
    Das war einer der wichtigsten Schritte meines Lebens überhaupt.
    Nicht aufgeben, NIEMALS!!!!
    Nicht verharren in der politisch gewollten und vorsätzlich herbei-geführten Erstarrung voller Angst um das Überleben, sich selbst ver-trauen und mit ganz kleinen Bewegungen anfangen, innerlichen und äußerlichen Bewegungen, mir hat es geholfen die extremen Schmerzen etwas erträglicher zu machen. Von der Heilung noch weit entfernt, trotzdem nicht stehen bleiben.
    Und Hüther ist eine große Hilfe, den das Denken und Verstehen um die Umstände, die Auswirkungen, ist elementar wichtig um weiter zu kommen. Diese Arbeit nimmt uns keiner ab, die muss JEDE/R selbst machen.
    Ich wünsche viel Glück und viel Freude am fühlen, spüren und merken wenn sich etwas positiv verändert, und das ist sicher 😉

  10. Hubert schreibt am :

    Gelassenheit?
    Erst wenn ein gewisses Gleichgewicht wiederhergstellt ist,
    macht es Sinn als Betroffener an Gelassenheit denken.
    Gelassenheit bedeutet, man lässt alles auf sich beruhen wie es ist. Und das geht nunmal bei dieser Thematik hier nicht, solange sich nichts geändert hat an dem zwischenmenschlichen Ungleichgewicht.
    Eben alles zu seiner Zeit!

  11. Savina schreibt am :

    Vielleicht könnten wir uns hier an dieser Stelle darüber austauschen was bisher in Eigeninitiative , Selbsthilfe und eigenen Erforschungen betreffs der selbst gegangenen Heilungswege , ganz unabhängig vom Endlos-Warten-auf eine-Erlösung, gut geholfen hat. Das wird und muss von Mensch zu Mensch, von Lebensgeschichte zu Lebensgeschichte natürlich immer wieder anders und so dann auch unterschiedlich sein.
    Was für den einen hilfreich ist, muss für einen anderen doch noch lange nicht hilfreich sein…. Aber man könnte sich gegenseitig unterstützen, inspirieren bei der Suche der eigenen Heilungswege…..
    Mir hat diesbezüglich Franz Ruppert auch sehr die Augen geöffnet.
    Und ich habe mit seinem Wissen für! mich gearbeitet. Und es hat mir sehr geholfen.
    http://franz-ruppert.de/index.php/downloads/finish/37-gehaltene-vortraege-deutsch/330-psychotrauma-heilbronn-2015
    http://www.amazon.de/Trauma-Angst-Liebe-Eigenst%C3%A4ndigkeit-Aufstellungen/dp/3466309662/ref=sr_1_1?ie=UTF8&qid=1439635797&sr=8-1&keywords=Trauma+Angst+Liebe

    Auf einen Guru, einen Führer, einen Erlöser oder die Regierung zu warten , bringt nichts. Es ist wie ein
    „Warten auf Godot“. – Das ist meine Lebenserfahrung.
    Und: Wir sind nun mal vom Wahnsinn umgeben . Und von Wahnsinnigen Hilfe zu erwarten, ist wahrscheinlich doch zu unwahrscheinlich. Man/Frau rennt dann immer nur wieder gegen Mauern.
    Um das zu verstehen hat mir folgendes Buch sehr!! geholfen.:
    http://www.amazon.de/Wahnsinn-Normalit%C3%A4t-Realismus-Krankheit-Destruktivit%C3%A4t/dp/3423350024/ref=sr_1_1?s=books&ie=UTF8&qid=1439637416&sr=1-1&keywords=der+wahnsinn+der+normalit%C3%A4t

  12. rasch schreibt am :

    @ Angela
    dein satz:
    gar nicht so kaputt und versaut sein können wie es unsere politischen Gestalter sind, incl. der Beihilfe-Leistenden Banden-Mitgliedern!!! Denk mal drüber nach 😉

    Schon klar, wir sind ja auch nicht käuflich.
    Zu spüren immer mal wieder was perfide und Sadismus ist, wirft uns zurück, aber wir kommen ja immer wieder solange unser Herz schlägt.
    Zu spüren was es heißt gelassen genug zu sein 2 Stunden auszuharren um dann nur für sich selber festzustellen, ich habe richtig gefühlt, diese Menschen gehören dazu..
    das hat Nachwirkungen, aber wir sind geübt darin es zum positiven zu wenden und aus den Nachwehen noch mehr innere Sicherheit zu gewinnen.
    Ist eben so: Rückzug gehört dazu auch wenn er nicht immer „schmeckt“
    Was sind schon 2 Stunden..

    Andere befinden sich im Moment in ganz anderen Lagen und ich bete zum Himmel ihnen kommen Botschaften zuteil..

    Meine ist:
    „Ich würde es wieder tun“

  13. Lili schreibt am :

    Ganz ehrlich?
    Ich verstehe überhaupt nicht, was dieses Video überhaupt mit dem Thema zu tun haben soll…

    Meiner Meinung nach hat es auf dieser Seite überhaupt nichts zu suchen…

  14. Lisbeth schreibt am :

    Liebe Lili,

    aber es hat doch ALLES mit unserer Thematik zu tun. Und es ist gleichzeitig eine sehr hoffnungsfrohe Botschaft, die in diesem Vortrag von Hüther – wie eigentlich in allem was ich von ihm schon gehört habe – drinsteckt!
    Vor Zeit kam ja heraus, dass frühkindliche Traumaerfahrungen die Gehirnstrukturen verändern. Wir alle haben das doch schon immer wieder erlebt, wie wir – basierend auf unseren traumatischen Erfahrungen – in Interpretationen von Situationen feststecken, die sich oft im Nachhinein als falsch herausstellen – eben weil wir in unserem alten Schema (welches viel Angst und Druck, Fixation auf das jeweilige Problem und ein minus Selbstwertgefühl mit sich bringt) feststecken.
    Wie Hüther darlegt sind es genau diese Dinge, die das Gehirn von einem lösungsorientierten Funktionieren abhalten.
    Dieses Feststecken in diesen alten Mustern ist ja gerade oft die Erklärung für Aggression gegenüber anderen, aber auch für das Festhalten an der Opferrolle und einem Erstarren in dergleichen. Das sind keine Voraussetzungen dafür, selbst ein gutes Leben zu leben – und auch dabei noch ein angenehmer positiver Zeitgenosse zu sein für die Mitmenschen, die ja auch alle ihre Herausforderungen im Leben meistern müssen/wollen.
    Diese Nachricht in Hüther‘s Arbeit, dass das Gehirn und seine Strukturen bis ins hohe Alter veränderbar sind – ich finde das begeisternd und damit anregend und auffordernd, immer wieder eine neue Denke und neue Wege zu finden. Und das wiederum gibt mir eine gute Lebensqualität.
    Das ist tägliche Arbeit an mir selbst – die sich aber lohnt! .

    Vielleicht kannst du das jetzt auch in diesem Video sehen – und vielleicht daraus auch ein wenig Hoffnung schöpfen und den Antrieb, nicht aufzugeben, sondern weiterhin neue Wege zu suchen und auszuprobieren.

  15. Karl Görtz schreibt am :

    Sprechen hilft, hier auf netzwerkB. Ich habe schon sehr viele hier auf netzwerkB kommen und gehen sehen. Die, die jetzt schon lange nicht mehr hier kommentieren haben es hoffentlich geschafft. Ich selber bin durch mein Kommentieren hier stabilisiert. Ich bin aus meinem Trauma raus. Die Gefühle der Bedrohung, der Gefahr, der Angst und der Flucht lassen mich nicht mehr in dieses schwarze Loch fallen obwohl ich gerade wieder durch die BA in meiner Existenz bedroht werde. Wie kann mich die Politik jetzt aber noch im Alter von 58 Jahren begeistern wie Hüther es hervorragend erklärt. Ich fahre fast jeden morgen 30 km mit dem Rad. Dafür habe ich mich allerdings mit eigenem Arschtritt selbst begeistern müssen. Und wie könnte mich die Politik noch für eine Aufnahme einer Arbeit begeistern, wo ich doch kurz vor der Altersarmut mit einer billigen vollen Erwerbsminderungsrente stehe. Ich wäre zwar aus Hartz IV raus, hätte aber immer noch Anspruch auf eine Grundsicherung im Alter. https://de.wikipedia.org/wiki/Grundsicherung

    Die Politik soll mir 30000,- Euro unbürokratisch zu kommen lassen (komme sie mir bitte nicht mit OEG, Fonds, Leiharbeit, Euro-Jobs und sonstigen schwachsinnigen Maßnahmen) und ich mache mich im Alter von 58 Jahren selbstständig. Hüther kann tatsächlich begeistern. Und ab und zu muss auch mit sekundären Videolinks, die nicht primär mit sexualisierter Gewalt zu tun haben, der herrschenden Politik Hilfe zur Gehirnbenutzung angeboten werden.

  16. rasch schreibt am :

    So wie Du es beschreibst kann ich das nicht teilen.
    Solange kein traumatisches Wachstum geschehen ist, ok, müssen wir uns alle damit auseinandersetzen, einerseits die hohe Einfühlungsqualität mit realen Begebenheiten in Beziehung zu setzen.
    Aber wenn wir da durch sind macht es auch nicht mehr viel aus, mit Handicaps zu leben, weil wir unmittelbar merken was sich bewegt (hat).
    Die Schaben dagegen können bis zum „köpfen“ und noch danach einen „Schein“ leben der unweigerlich ins Chaos führen wird, wenn auch nur ein Mikrogramm an Kontrolle wegfällt.
    Ich sage es mal vereinfacht:
    Das bisschen „Synapsenverschobene“ Erworbene kann ausgeglichen werden und verbleibende Handicaps können gehändelt werden.
    Vorsicht ist eben geboten, sich nicht gänzlich den physiologischen intuitiven Schutzmechanismus (Flucht) nehmen zu lassen. Da sehe ich in unserem System das allergrößte Problem.
    Schaben sind blind und voller Eifer dabei, genau damit die Täterschaft zu unterstützen.

    Ich kann mit einer angeblichen Professionalität nichts anfangen, die nicht in der Lage ist Klodeckel zu festzuschrauben oder Rauchmelder zu montieren.
    Um es mal harmlos ausdrücken zu wollen.

  17. rasch schreibt am :

    Hey Lili!
    Dein Satz:
    Ganz ehrlich?

    Wenn Du mich gemeint hast:
    Ja,was sonst wenn viel dran hängt.

  18. Lili schreibt am :

    @ Lisbeth

    Also wie ich dieses Video sehe kannst Du ruhig mir überlassen!

    Und ob ich ein gutes Leben leben kann hängt wohl kaum nur von mir ab…

    „Vor Zeit kam ja heraus, dass frühkindliche Traumaerfahrungen die Gehirnstrukturen verändern.“
    Na wunderbar! Das öffnet ja mal wieder Türe und Tore für Diskriminierung von Opfern!

    Wenn man etwas verändern will, sollte man sich erstmal das vielgerühmte „positive Denken“ abgewöhnen. Das ist pervers, da man ja negative Dinge ins Positive verdreht!
    In dem Sinne will ich alles andere als ein „positiver“ Mensch sein, im Gegenteil!
    Vielmehr ist es endlich an der Zeit, dass Nicht-Betroffene etwas von Opfern lernen, nämlich wie die Welt wirklich ist und nicht so naiv, wie sie sie bisher gesehen haben…

    @ rasch

    Nein, ich habe nicht Dich gemeint, sondern meine eigene ehrliche Meinung.

  19. Lili schreibt am :

    Nachtrag:

    Also wenn ich mich von dieser Seite verabschiede, dann nicht, weil ich irgendetwas „geschafft“ habe, sondern weil hier immer mehr steht, womit ich nicht einverstanden bin…
    Und da bin ich auch bestimmt nicht die Einzige…

  20. rasch schreibt am :

    @ Lili
    Würde ich nun nicht so eng sehen.
    Hier ging das schon heftiger ab.
    Ich verstehe Dich schon.
    Ich bleibe auch an manchen Sachen haften, einfach weil sie nicht wegzudiskutieren. Eine geklaute Kindheit und Rollen werden mich immer wieder auf den Boden der Tatsachen zurückholen.
    Da kann Mensch noch so emotional intelligent sein.
    Aber wir haben den korrekten Weg gewählt:
    kein Täterkontakt und Achtsamkeit.
    Hoffnung ist nicht die Überzeugung, dass etwas gut ausgeht, sondern die Gewissheit, dass etwas Sinn hat, egal wie es ausgeht. Vaclav Havel …

    Ich weiß nicht wer Du bist und wo und wie es dir geht.

    Meine mail addi kannst Du gerne anfragen bei Norbert.

    Bleib hier..

  21. Lili schreibt am :

    @ rasch

    Na, ich weiss noch nicht, es ist ja nicht nur dieser Artikel, ich verfolge das Ganze hier schon seit Jahren!
    Und im Verein bin ich sowieso nicht…

  22. rasch schreibt am :

    @lili
    Ich bin auch nicht im Verein und dennoch kein Einzelkämpfer.
    Den blick zu haben, zu bekommen, was Müll ist, was Unwissen ist oder gar Provokation ist nicht sooo einfach..

    Ohne Wenn und aber zu arbeiten ist hart aber herzlich.
    Ohne Netzwerk hätte ich diese Einstellung nicht übernehmen bzw. entwickeln können.
    Es gibt sonst kein konsequentes Forum wo Detailgerecht argumentiert, dokumentiert und archiviert wird..

  23. Beate Lindemann schreibt am :

    Liebe Lili, ich verstehe was Du damit meinst, dass man z.B. das real Negative nicht ins Positive verdrehen sollte. Das ist etwas, das auch ich nicht nachvollziehen könnte, und von manchen Menschen praktiziert wird. Allerdings, wenn es sie glücklich macht, warum nicht. Jeder kann das selbst entscheiden. Eine andere Möglichkeit ist, dass man irgendwann auch wieder das andere sehen kann, schlicht ausgedrückt: die Sonne scheint, die Blume blüht, Fröhlichkeit im Herzen. Die Traumata müssen nicht mehr immer kontrolliert werden, in Schach gehalten, indem man sich darauf konzentriert. Das ist aber ein Weg dahin, nichts was über Nacht kommt. Aber tatsächlich möglich. Was u.a. auch wirklich möglich ist, ist dass sich manches wieder verändern lässt, das durch die traumatischen Erfahrungen verändert wurde im Gehirn. Bei Kindern bildet sich ja alles während der Kindheit- das ist auch der Grund, warum man als Kind viel leichter lesen und schreiben lernt und sich das so tief einprägt, viel mehr als es bei Erwachsenen noch möglich ist. So bilden sich leider auch die Traumata sehr nachhaltig, nachhaltiger, als wenn man dieses als älterer Mensch erleben muss. Ich denke nicht, dass man später alles rück-verändern kann, aber doch erstaunlich vieles. Allerdings ist das ein sehr langer Weg. Die heutigen guten Traumatherapien(und da ist nicht alles gut, wo Traumatherapie draufsteht, also immer gut prüfen) machen ja nichts anderes, als die Hilfesuchenden ihr Gehirn wieder anders strukturieren zu lassen. Man kennt das ja auch von Schlaganfallpatienten, da macht man schon lange Dinge, die das Gehirn wieder auf gesunde Weise funktionieren lassen. Das ist wirklich faszinierend! Nur sollte man sich auch da keinen Illusionen hingeben. Auch ist ein wieder gewinnen der Gefühle etwas, das auch mit dem Gehirn zu tun hat, aber es hat auch Konsequenzen wenn man nicht mehr nur analytisch, kopfgesteuert lebt. Wenn man Dinge wieder kann, wieder fühlt, dann kommen u.U. auch viele Erinnerungen wieder, und viele andere Dinge, die man erst einmal aushalten muss. Daher, „Vorsicht ist die Mutter der Porzellankiste“. Nicht alles was machbar ist, ist auch so einfach in das Leben hinein umzusetzen. Wer lange kaum Gefühle hatte, sollte Schritt für Schritt vorgehen und langsam sein, sonst kann das überwältigen. Das sind jahrelange Prozesse, die gut begleitet gehören. Neue Erfahrungen sind neue Erfahrungen. Wenn man dise als Kind nicht entwickeln konnte, braucht man Unterstützung. Für andere, gesunde Menschen sind das ganz normale Entwicklungen. Betroffene haben oft einen völlig anderen Alltag, können oft ganz normale Dinge nicht bewältigen, aushalten. Wenn man das dann auf einmal kann, ist es traumhaft, aber auch eine Art positiver Schock.
    Fazit: einerseits ja, das Gehirn lässt sich auf jeden Fall verändern. Andererseits: vorsichtig sein, das sind riesige Entwicklungsprozesse im Erwachsenenalter, die in das heutige Leben hinein entwickelt werden müssen, das geht nicht „Mal eben“. Wichtig ist und bleibt auch, dass man akzeptiert, dass man Opfer war, und diese Erfahrungen zum eigenen Leben gehören. Es können aber viele andere Erfahrungen hinzukommen, die die Sicht, den Horizont, die Einstellungen und Möglichkeiten maßgeblich verändern können!
    Noch eines zum Forum hier: wir sind total unterschiedliche Menschen,mit völlig unterschiedlichen Erfahrungen, Charakteren und Einstellungen. Und mit schweren Traumafolgen. Es ist ganz natürlich, dass hier nicht DIE Einigkeit herrscht und es gibt immer wieder Themen oder Einstellungen mit denen man nun einmal nichts anfangen kann. Wieso auch? Es gibt einen Spruch der hilfreich ist wie ich finde: „nimm Dir was Du brauchen kannst, alles andere lass hier“.

  24. hildegard schreibt am :

    … die Frage, was Leute wie Hüther wohl zur ‚von oben‘ verordneten Transparenz-Blockade zu sagen hätten, das treibt mich schon zig Jahre um.
    Beamte haben zwar die Möglichkeit zur oben verlinkten Remonstration.
    Im Beamtenalltag greifen aber per sofort die gefürchteten Sanktionen.
    Als Querulant einmal abgestempelt, wird ihm/ihr das Amt zur Falle gemacht …
    Aufdeckung von Skandalen wird in Ämtern immer noch nicht thematisiert, sondern Kadavergehorsam verlangt. Wer nicht folgt fliegt.
    Remonstration, Verwaltungsethik, Whistleblowing ?
    Remonstration findet kaum je statt, obwohl die Schäden an unser aller ‚Demokratischen Grundordnung‘ auch von Beamten wahrgenommen werden UND sehr wohl gemeldet werden WÜRDEN, wenn nicht die Vorschrift ‚Einhaltung des Dienstwegs‘ ZWINGEND einzuhalten wäre.
    Das Gesamtbild nicht nur im Jobcenter – in allen Ämtern wird das Personal unter disziplinarischen Androhungen genötigt die Klappe zu halten.
    Direkte Vorgesetzte sind oft genug kleine Tyrannen, die mit der Macht des Amtes ihresgleichen in der nächst höheren Zuständigkeit für sich selbst – und NICHT für die Sache – einzunehmen wissen.
    Hier scheint mir die Ursache des maroden Systems zu liegen, an dem Kleinkinder, Schüler, Studenten, wie Arbeitslose, Behinderte, Kranke, Alte, Demente und deren Familien das Fürchten (…) lernen und verzweifeln.
    Zusätzliches Personal kostet. Menschlichkeit zählt nicht. „Blechen“ müssen die VIELEN, um wenige reich und mächtig, die Masse aber arm und schwächlich zu halten. Daher die Gewalt gegen alles was leben will. Daher die viel zu spät aufgedeckten Skandale. Daher die scheinheilig staunenden Augen, wenn denn doch mal was nach außen dringt und dann auch noch zugegeben werden muss.
    Perverses System.
    Das kollektive Unbewusste bringt das in vielen Familien noch immer nicht verdaute Preussentum und die Nazigräuel immer wieder hervor – nicht nur bei Extremisten.
    Verinnerlichte Gewalt. Noch nach Generationen.

    HIER sollte die Regierung sich mit ihrer Verwaltungsmaschinerie schnellstens PRO MENSCH entscheiden und Peter Zudeick beherzigen: http://www.wdr5.de/sendungen/politikum/kommentar/innenminister-de-maiziere-100.html und sich von den Lobbyisten ‚Unter den Linden‘ frei machen: https://www.lobbycontrol.de/lobbyplanet-berlin-bestellen/
    Wenn weiter politische Verantwortung verbeamtet wird, wenn schon Minister Probleme haben mit Problemen umzugehen, dann geht es ‚oben wie unten‘ nur noch um Ziffern und Zahlen und nicht mehr um Menschen. Logisch.
    Dienstanweisungen vor Ort fallen dem entsprechend aus, ob es nun um diese oder jene Traumatisierung geht. Logisch.

    Aber: Gut geerdete Menschen mit gefestigtem Charakter soll es in Deutschland wohl noch geben, die ihrem Gewissen treu, frei in ihren eigenen Prinzipien bleiben können …

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