Missbrauchsopfer nehmen Abschied

15.09.2015

Odenwaldschule: Missbrauchsopfer nehmen auf ihre Art Abschied

DARMSTADT – Mit einem Epilog haben Missbrauchsopfer der Odenwaldschule Abschied von einer Einrichtung genommen, die ihre Biografien zerstört und ihnen unermessliches Leid zugefügt hat.

Die Veranstaltung war lange geplant und wurde streng geheim gehalten. Die Missbrauchsopfer der Odenwaldschule wollten ohne öffentlichen Rummel auf ihre Art Abschied von der Odenwaldschule nehmen. Etwa vierzig Personen haben sich am Sonntagabend im Bensheimer Naturschutzzentrum getroffen. Weiter lesen…

3 Kommentare

  1. Ex-Odenwaldschülerin schreibt am :

    Als Betroffene kann ich nur sagen:Ich wußte nichts von einer solchen Veranstaltung-Mir fällt immer nur wieder auf wie die weiblichen Betroffenen der Odenwaldschule völlig auf die Seite gedrängt werden und bestenfalls nur am Rande erwähnt werden.In der Öffentlichkeit enstand so auch durch Glasbrechen der Eindruck es handele sich bei den Opfern der Odenwaldschule nur um Männer!!!Entschädigungn scheint es auch nur für die männlichen Betroffenen zu geben!!!

  2. hildegard schreibt am :

    @ Ex-Odenwaldschülerin
    Grundsätzlich neigen ja Männer dazu unter sich bleiben zu wollen. Frauen stören.
    Warum aber wurdet ihr Frauen nicht informiert?
    Wer wollte eure Anwesenheit verhindern?
    Waren es die geschädigten Männer im elitären Verein Odenwaldschule die da fürchten, ‚die Frau‘ könne ihnen die Show stehlen? Warum?
    War es eine behördliche Vorgabe?
    War es den offiziellen TeilnehmerInnen vielleicht nur allzu peinlich?

    Mit Gewalt werden Ex-Odenwaldschülerinnen von Ex-Odenwaldschülern ausgegrenzt, wo es um ’s gleiche Unrecht geht.
    Ex-Odenwaldschüler definieren ihre Männlichkeit über dem, was sie verinnerlichen mussten, über GEWALT?
    Das würde die Verkommenheit von Herzens-Bildung im gesamten Erziehungswesen spiegeln. Eine „Eliteschule“ ganz oben. Die vermeintlichen Elite-Eltern, wie auch die sich für elitär haltenden Behörden mit vermeintlichem Durchblick, müssen sich fragen lassen, ob sie noch wissen was sie da tun!

    Was lernen Frauen UND Männer daraus?
    Wir alle werden erst lernen müssen, mit bewusst gewaltfreiem Denken und Tun Heranwachsende zum MITFÜHLEN anzuleiten, in Kinderzimmern, Kitas und Klassenzimmern.
    Ein krankes System, das nach Heilung ruft und allererste Priorität braucht – koste es, was es wolle!

  3. kar schreibt am :

    Zur längst überfälligen Schließung der Täterinstitution gibt es eigtl. nur eines zu sagen:

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