„Weil ich immer noch Todesangst vor ihm habe“

21.12.2015: Kölner Stadt-Anzeiger

Von Scham ist die Rede und von Angst: Unter dem Hashtag WhyIsaidNothing erklären Vergewaltigungsopfer, warum sie mit niemanden über die Erlebnisse gesprochen haben.

Welche Traumata sexuelle Übergriffe und Vergewaltigungen auslösen können, zeigt der Hashtag WhyIsaidNothing, der seit dem Wochenende im Kurznachrichtendienst Twitter die Runde macht und über den Frauen und Mädchen über ihre Erfahrungen twittern. Er erinnert an den Hashtag Aufschrei von 2013, als Frauen über Twitter von sexuellen Übergriffen erzählten.

Über WhyIsaidNothing begründen sie nun, warum sie mit niemandem über die Vergewaltigung oder sexuelle Nötigung sprachen – oder sprechen konnten – und warum sie sich keine Hilfe suchten, in dem sie Freunde, Anwälte oder die Polizei einschalteten. Weiter lesen…

Ein Kommentar

  1. hildegard schreibt am :

    Wie sehen Juristen ihre persönliche Verantwortlichkeit gegenüber der Gesamt-Gesellschaft bzgl. ständig steigender Gewaltopfer-Zahlen im Bereich sexuellen Machtmissbrauchs?
    Wir beobachten seit fast sechs Jahren, dass sich wesentlich gar nichts bewegt hat!
    Frauen und Kinder werden von „Macht-Inhabern“ aller Couleur zu deren persönlichem Macht-Erhalt benutzt. Hinter den historischen „Normalfällen“ der Gewalt gegen Frauen und Kinder konnte leicht auch die mindestens so gravierende Sex-Gewalt-Häufung an Männern verschwinden – wie wir heute wissen …
    Wie sollen diese Tat-Sachen inmitten einer rasant sich steigernden Geschwindigkeit von Krisen und Kriegen zwischen dem finsteren MA und dem 21. Jahrhundert uns weiter führen? Mit Gewalt und Bedrohungen wurden Opfer seit jeher der Willkür von Tätern schutzlos ausgeliefert und bezwungen.
    Seit 18 Jahren ist Vergewaltigung in der Ehe strafbar – es ging um erwachsene Menschen.
    Wie viel mehr müssten uns alle die schon damals erahnten oder teils bereits bekannten Dunkelziffern der Minderjährigen interessieren, die nach 1997 Freiwild für ‚Sex-Besessene‘ blieben! Das waren KINDER, die weiterhin unter die Rubrik „unter ferner liefen“ fallen durften, unter dem Auge des Gesetzes. Was für eine Politik, die die Zukunft der Menschheit verwirft! Wer will diesen Justizirrtum je verantworten können?
    Ändern hilft nicht, AUFHEBEN müssen Sie das fatale Gesetz der Verjährung, Herr Maas, JETZT!
    Oder interessiert Sie etwa mein/unser millionenfaches „WhyIsaidNothing“ nicht mehr, das Sie seinerzeit doch sehr wohl begriffen zu haben schienen in Bezug auf falsche Verjährung …?

Artikel kommentieren

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.

Artikel aus den Medien

ARD BRISANT ARD Tagesschau Augsburger Allgemeine Badische Zeitung Berliner Morgenpost Berliner Zeitung DER SPIEGEL derStandard.at DER TAGESSPIEGEL derwesten.de DEUTSCHE WELLE Deutschlandfunk Deutschlandradio DiePresse.com diesseits.de DIE WELT DIE ZEIT FOCUS Frankfurter Allgemeine Frankfurter Rundschau Hamburger Abendblatt Hannoversche Allgemeine Humanistischer Pressedienst Kölner Stadt-Anzeiger Leipziger Volkszeitung Lübecker Nachrichten Mitteldeutsche Zeitung n-tv N24 NDR.de NDR Info Neue Zürcher Zeitung nordwestradio Publik-Forum Saarbrücker Zeitung SPIEGEL ONLINE stern.de SÜDWEST PRESSE Süddeutsche Zeitung taz TP Presseagentur Berlin WAZ WELT ONLINE ZDF heute ZEIT ONLINE