Hört ihr die Kinder weinen?

27.12.2015

Alfred C. Kinsey und seine pädokriminellen Helfer

Aus den Forschungen von Judith Reisman2 zusammengefasst von Christl R. Vonholdt

Bis heute gilt Alfred C. Kinsey als der einflussreichste und „wichtigste Sexualforscher des 20. Jahrhunderts“3. Die meisten sexualwissenschaftlichen Forschungen und insbesondere fast alle neueren Sexualerziehungsprogramme beziehen sich auf ihn.4 Kinsey hat das Denken der Postmoderne über Sex und Sexualität geprägt: „Anything goes“. Kinseys Werk, der Kinsey-Report, besteht aus den beiden Büchern Sexual Behavior of the Male (1948)5 und Sexual Behavior of the Female(1953)6, in denen Kinsey seine Forschungsergebnisse veröffentlicht hat.

Schon zu seinen Lebzeiten war Dr. Sex, wie er genannt wurde, einer der meist gefeierten Männer US-Amerikas. In den Medien wurde er zum Helden der sexuellen Befreiung stilisiert. Wer war Alfred Kinsey und wofür steht er wirklich? Weiter lesen…

13 Kommentare

  1. Beate Lindemann schreibt am :

    Es ist sehr hilfreich und gut, dass diese Dinge ans Licht kommen. Danke für diesen Hinweis. MIt einer Einschränkung: Homosexualität und Sadomasochismus ist keine sexuelle Gewalt. Und man muss schon einen Unterschied zwischen erwachsenen Studenten und Minderjährigen machen!
    Merkwürdigerweise liegt ja in Bezug auf sexuelle Gewalt das Meiste immer an der Oberfläche…
    Ekelhaftest, abstoßend, widerlich… Ohne Worte! Orgasmusfähigkeit von Babys….
    Sicherlich ist diese absolut widerwärtige pädokriminelle Art leider auch Ursache dafür, dass man sich das nicht durchliest- oder die Gefühle dazu abschaltet(Kotz- unD wutgefühle z.B.)verdrängt was man liest, anders kann man sich gar nicht erklären, wieso diese „Forschungen“ bisher nicht ans Licht kamen… Gesellschaftliche posttraumatische Reaktionen…. Zum einen Verständlich, weil ICH mir diese widerliche Seelenzerstörerrei auch nicht weiter durchlesen werde, zum anderen ist genau das ja die Krux, dass viele Menschen vorher stoppen- mit dem UNterschied, dass diese sich ansonsten auch nie mit den Auswirkungen sexueller Gewalt befassen. Vor allem kann es ja bei Entscheidungsträgern nur so sein, sonst wäre ja alles anders, wenn diese zumindest in Ansätzen die Verbrechen an sich heranlassen würden und nicht die Abwehr gleich hochfahren würde.
    „Kinsey-Report“ , hat man doch immer wieder irgendwo gehört oder davon gelesen… aber eben nur periphär…
    Interessant die Stelle an der es heißt, die Hysterie der Erwachsenen in Bezug auf sexuelle Gewalt wäre es erst, die das Ganze so schlimm macht, denn z.B. Bert Hellinger von den Familienaufstellungen und seine Jünger behaupten dies immer noch…und haben wohl in gewissen Eso- Kreise immer noch Zulauf zu verzeichnen… Das ist auch deshalb praktisch, da dort nicht das Opfer das Opfer ist, sondern der arme Vati… entsetzliches Geschwurbel folgt…Aber das sind nicht die Einzigen die sich auf diese und ähnliche Weise äußern.

  2. hildegard schreibt am :

    „Wissenschaftler“ als Serienvergewaltiger.
    Was hier beschrieben ist, ist sexualisierte Folter an Kindern.(53)

    Wenn es aber Jahrzehnte brauchte bis Auswirkungen wissenschaftlich nachgewiesen waren und Halbgötter in Religion und Wissenschaft, Industrie und Politik noch heute ihr einträgliches „Spiel-der-Gehirne-Wäsche“ spielen und es bis in den Tod treiben dürfen, dann fragt man sich: Wieso …? Weshalb …? Warum …? – vielleicht, weil der gute Geist der Bergpredigt abhanden kam:

    Denken, Fühlen, Handeln brauchen die eigene Verantwortung, ohne Ablasshandel und Fernsteuerung!

    Da helfen nur Transparenz, gesunder Menschenverstand und Mitgefühl …

  3. Savina schreibt am :

    Nachdem ich diesen sehr aufschlussreichen Artikel „Hört ihr die Kinder weinen“ gelesen hatte, habe ich mich über die „Perfide Strategie der Charite“ im Bezug zum Präventionsprojekt „Kein Täter werden“ nun nicht mehr gewundert. Für mich gibt es da einen Zusammenhang….

  4. Christian Gropper schreibt am :

    Gerade Aktivisten sollten ihre Quellen überprüfen.

    Was gibts denn auf die Schnelle (also Wikipedia, aber die Frau Vonholdt ist Leuten, die sich mit fundamentalistischen Christen beschäftigen sowieso bekannt) über die Zusammenfasserin bekannt?

    „Christl Ruth Vonholdt ist eine deutsche Autorin, Ärztin für Kinder- und Jugendmedizin sowie Leiterin des Arbeitsbereichs Deutsches Institut für Jugend und Gesellschaft (DIJG) der ökumenischen Kommunität Offensive Junger Christen (OJC). In der öffentlichen Diskussion steht sie besonders durch ihre Veröffentlichungen zur Homosexualität.

    […]

    Theologisch lehnte Vonholdt praktizierte Homosexualität noch 2005 als „sündhaft“ ab. Psychologisch hält sie Homosexualität für ein Symptom einer tief liegenden Störung, die durch „frühkindliche, tiefe emotionale Verwundungen“ verursacht sei, beispielsweise dem „ungestillten Bedürfnis nach Liebe und Zuwendung durch den gleichgeschlechtlichen Elternteil“.“
    https://de.wikipedia.org/wiki/Christl_Ruth_Vonholdt

    Und diese Frau fasst also einen Text zusammen von Judith A. Reisman, über die man folgendes lesen kann:

    „Judith Ann Reisman ist eine US-amerikanische Kommunikationswissenschaftlerin und Hochschullehrerin. Seit 2011 ist sie Gastprofessorin an der Liberty University. Sie ist insbesondere durch ihre scharfe Kritik an Person und Werk des Sexualforschers Alfred Charles Kinsey bekannt geworden.

    […]

    Reisman ist Präsidentin der 1998 gegründeten Organisation Restoring Social Virtue & Purity to America.

    In ihrem publizistischen Wirken schreibt sie bevorzugt gegen Pornographie, Homosexualität und Gender-Politik und veröffentlicht dabei in christlich-fundamentalistischen Magazinen wie Salvo.“
    https://de.wikipedia.org/wiki/Judith_A._Reisman

    Ob es klug ist, unkritisch auf solche Funda-Aktivisten-Artikel zu verlinken (deren Wahrheits- und Wissenschaftsgehalt dann auch sehr umstritten ist)? Politischer Aktivismus (gerade im Bereich von sexueller Gewalt) sollte sich endlich dazu durchringen, Mindeststandards in Sachen journalistischer Verantwortung zu erfüllen. Vielleicht ist das ja ein guter Vorsatz für das Jahr 2016?

  5. Doro schreibt am :

    Wichtig bei der Beurteilung dieses Textes ist m.M.n., sich bewusst zu machen, von welcher Seite er kommt. Mir scheint es nicht zu weit hergeholt, die Autorin in der rechts-konservativen, christlich-fundamentalistischen Ecke zu verorten. Dort wird nicht nur ein harter Feldzug gegen Sexualkundeunterricht geführt, sondern dort finden sich eben auch solche, die das Thema sexuelle Gewalt gegen Kinder instrumentalisieren. Wir Betroffene sollten wachsam sein, hier nicht wieder einmal (als angebliche „KronzeugInnen“) missbraucht zu werden. Und wir sollten wachsam bleiben in der Verbrüderung mit den konservativsten „Christen“. Gerade von ihnen sollten wir nicht erwarten, dass sie für eine gnadenlose Aufdeckung von sexueller Gewalt gegen Kinder beispielsweise innerhalb kirchlicher Strukturen sind!

    Doch im Text selber stecken nichtsdestotrotz viele wichtige Informationen. Zu Recht fragt die Autorin, warum die Öffentlichkeit bis heute so wenig über diese Hintergründe weiß? Und warum dieser „Report“ noch immer als wissenschaftliches Werk gilt bzw. zitiert wird? Es scheint ähnlich wie mit Freud zu sein: Weil sie (angeblich) Pioniere waren und man es jahrzehntelang nicht besser wusste (u.a., weil die jeweiligen Sigmund-Freud- bzw. Kinsey-Archive bis heute Einsichten verweigern), wurde es irgendwann (angebliches) Allgemeinwissen. Beiden ist es (wahrscheinlich mit Unterstützung einschlägig interessierter Kreise) gelungen, sich einen „Guru-Nimbus“ zu schaffen, der (leider) bis heute überlebt hat.

    Mehr und mehr wird aber für mich deutlich, dass es dringend eines sehr viel genaueren Blickes (als bisher) auf die Beteiligung eines gewissen Teils der Homosexuellenbewegung sowohl auf die sog. „sexuelle Befreiung“ als auch auf die sog. „Sexualwissenschaft“ und insbesondere auf die Bewertung von sexueller Gewalt gegen Kinder durch Erwachsene bedarf! Es fällt jedenfalls auf, dass das hohe Loblied auf die Pädosexualität gerade dort besonders laut gesungen wird, wo auch Homoerotik und Homosexualität (und damit oft einhergehend: Misogynie, also Frauenhass) zu finden sind. „Gurus“ der „Sexualwissenschaft“ (Magnus Hirschfeld, Alfred C. Kinsey, Hans Giese, Helmut Kentler, Rüdiger Lautmann, Volkmar Sigusch, und weitere)
    wie auch der „Pädagogik“ (Hans Blüher, Hermann Lietz, Gustav Wynecken, Paul Geheeb, Gerold Becker, Hartmut von Hentig, und weitere) und in den Medien (Rudolf Walter Leonhardt, Felix Rexhausen, Elmar Kraushaar, und weitere) waren/sind jedenfalls häufig Schwule und nicht selten auch Päderasten oder zumindest Pädophilie-Befürworter. (Nicht nur) Ihr ERHEBLICHER Einfluss auf Wissenschaft, Politik, Pädagogik, Justiz (!!) und öffentliche Meinung sollte nicht unterschätzt werden. Hier gibt es noch Einiges aufzudecken und aufzuarbeiten!

    BBC-Dokumentation von 1998 „Secret History: Kinsey’s Pedophiles“: https://www.youtube.com/watch?v=UVC-1d5ib50

  6. Doro schreibt am :

    Webside von Dr. Judith Reisman (auf deren Forschungsergebnisse sich obiger Text u.a. bezieht):

    http://www.drjudithreisman.com/

  7. Doro schreibt am :

    Zitat: „Von 1936 bis 1956 [= 20 Jahre!!] stand Kinsey zudem in regelmäßigem Briefkontakt mit Friedrich von Balluseck, einem deutschen Pädokriminellen. Als Nazioffizier war von Balluseck von 1942 bis 1944 der verantwortliche Kommandant des Ghettos in Jedrzejow, einer kleinen polnischen Stadt. Schon damals war bekannt, dass er polnische und jüdische Kinder sexuell missbrauchte“, schreibt die Autorin.

    Es ist nicht ganz einfach, etwas über diesen von Balluseck herauszufinden. Ich habe letztlich nur zwei Quellen ausmachen können (außer den Artikel selbst):

    In einem Artikel von 1957 heißt es, dass ein medizinischer Sachverständiger ihn vor Gericht „als einen schweren Psychopathen, einen kühlen, kontaktlosen und in krankhaften Vorstellungen befangenen Sonderling bezeichnet hatte. Eine Sexualneurose des erblich vorbelasteten Angeklagten sei durch eine Kriegsverletzung entscheidend verschlimmert worden“. Nur selten sei von Balluseck in den drei Verhandlungstagen aus der Reserve einer gewissen Gleichgültigkeit herausgegangen. Mit monotoner Stimme bestätigte er die präzisen Aufzeichnungen seiner Tagebücher [wohl auch Aufzeichnungen für Dr. Kinsey, so darf man annehmen; Anmerkung durch mich].

    Mehrfach hatte laut dem Zeitungsbericht der Vorsitzende Richter „die Frage gestellt, wie es möglich war, diesem Menschen als Katecheten (Religionslehrer) die religiöse Erziehung von Hilfsschülern anzuvertrauen. Ein Mann, dessen unsichtbares Hilfsmittel eine scheinbar echte Zuneigung im Umgang mit Kindern war. Niemand, am allerwenigsten die ihm anvertrauten Schüler ahnten, daß der vielseitig gebildete, stets hilfsbereite Jurist und Lehrer eine bloße Maske war. Unsichtbar stand dahinter der wirkliche Balluseck. Und der folgte hemmungslos, ein Teufel in Menschengestalt, seinen Trieben, bis das Opfer auf der Strecke blieb. Seine eigene Tochter war darunter, seine Nichte, der Sohn des Gemeindepfarrers, der ihm allzu gutgläubig zu diesem Amt verholten hatte“.
    (Quelle: http://www.abendblatt.de/archiv/1957/article202962935/Zuchthaus-dann-Anstalt.html)

    In einem Buch heißt es, von Balluseck habe sich „als Kreishauptmann von Jedrzejov sexuelle Übergriffe gegen polnische Kinder zuschulden kommen lassen. Die Strafe war die Einberufung zur Wehrmacht“ [!!!] (Quelle: https://books.google.de/books?id=_5UUBQAAQBAJ&pg=PT137&lpg=PT137&dq=Friedrich+von+balluseck&source=bl&ots=jNhbjY-4Go&sig=Dq-oWMpwYbn-AyUzvXQHoxF-1gU&hl=de&sa=X&ved=0ahUKEwilppOtz4PKAhVj9HIKHc47Dhk4ChDoAQgyMAM#v=onepage&q=Friedrich%20von%20balluseck&f=false) Das heißt – Anmerkung von mir – sowohl Herrn Kinsey als auch der Evangelischen Kirche, die von Balluseck nach dem Krieg als Religionslehrer eingesetzt hat, hätten seine pädosexuellen Neigungen bekannt sein müssen (und waren es vermutlich auch, aber es war ihnen egal).

  8. Savina schreibt am :

    Die kollektive Verdrängung der, seelisch sehr tiefgehenden, Problematik der sexualisierten Gewalt bekommen die Betroffenen, die sich damit auseinandersetzen und dagegen auflehnen immer wieder zu spüren.Die innere Abwehr verwehrt eine Auseinandersetzung mit dieser Problematik und sorgt so für die weitere Fortsetzung sexualisierter Gewalt an Kindern und/oder Jugendlichen. Die kollektive Verdrängung schützt jeden einzelnen Täter, verhöhnt und verspottet Betroffene. Die kollektive Verdrängung verleugnet und bagatellisiert an Kindern und/oder Jugendlichen begangene Menschenrechtsverletzungen, auch hier in Deutschland, auch im HEUTE, immer noch und nach wie vor.Viele Einzelne bilden das Kollektiv und fühlen sich im Kollektiv geschützt und vom Kollektiv bestätigt (Die anderen des Kollektivs denken, handeln und unterlassen ja auch genauso wie der Einzelne.) .
    Auch ich hatte als Betroffene nach Wegen gesucht , um meinen inneren Schmerz, meine tiefgehenden Verletzungen, die durch die jahrelangen körperlichen und seelischen Übergriffe in meinen Elternhaus, durch beide !! Elternteile, an mir vollzogen worden sind, als Erziehungsmaßnahme „getarnt“, zu mildern und zu heilen. Auf diesem Wege der Suche landete auch ich vorübergehend in der Esoterik. Im Heute kann ich rückblickend sagen, dass sich dort auch eine ganz spezielle Form der inneren Abwehr formiert hat. Im Gewand von „LICHTARBEITERN“ , die selbst den größten Peiniger und Menschenverachter noch in Licht und Liebe hüllen und diejenigen , die das nicht tun verächtlich als NICHT POSITIV GENUG (unzulänglich, nicht gut genug…) einordnen. Noch dazu bietet die Esoterik menschenverachtende Karma-Erklärungen für heutiges Leid an. Und auch die Menschenverachtung eines Bert Hellingers ist mir auf meiner Suche nach einem für mich passenden Heilungsweg begegnet….Vertuschung, Verleugnung und Bagatellisierung findet auch bei einigen Heilpraktikern statt, auch das ist eine meiner Erfahrungen auf meiner Suche nach Heilung. Immer wieder ist es meiner Meinung nach die kollektive Verdrängung, die solche täterschützenden Auswüchse hervor bringt.
    Das Positionspapier :http://netzwerkb.org/wp-content/uploads/2011/01/netzwerkB_Positionspapier_Entsch%C3%A4digung__27.01.2011.pdf gab mir in diesem Gesamt-Zusammenhang unterstützende Klarheit.

  9. hildegard schreibt am :

    Doro, es ist sehr gut die Einzelheiten aus unserer national so verfinsterten Herkunft zu erinnern! Danke für deine Recherche!!
    Überleben konnten wir diesen Terror nur wie durch ein Wunder – wenn auch der Vergleich zu „Überlebenden“ des Naziregimes manchen Zeitgenossen immer noch nicht gefallen will – es ist wie es ist.

  10. hildegard schreibt am :

    Verbreitung wahrer Hintergründe wurde bisher verhindert; sexuelle Gewalt – die dickbäuchige Spinne, die sich bei Nacht am Netzwerk zum Fang zu schaffen macht – man sieht sie nie, die ekligste vor dem Vollmond. Wer Augen hat zu sehen der schaue genau – so schaurig es auch scheinen mag.

    Leute, schaut endlich hin und erdet euch, hört auf in euren Himmeln zwischen bunten Luftballons zu schweben!
    Hört ihr die Kinder nicht weinen?

  11. hildegard schreibt am :

    Savina, ja, du sprichst vermutlich für sehr viele von uns genau das an, was uns alle – besonders im familiären Umfeld – so unendlich schwer-verletzt zurück gelassen hat, jede/jeden auf die ureigene Weise.

    EIN guter Vorsatz für 2016, hier, mit einander:
    NICHTS ist wichtiger als den Frieden in uns selbst zu festigen – jede/jeder für sich, sich mit sich selbst und mit den Vielen zu versöhnen, die in ihrer Schuld/mit ihren Schuldigkeiten erst weiter leben lernen müssen …

  12. Savina schreibt am :

    Ich biete denen, die mir das angetan haben, was sie gedachten, mir antun zu müssen – und den Wegsehenden und Zusehehenden, die das täterschützende Schweigen befürworten – keine !!!!! Versöhnung an und dazu stehe ich, das hat selbstverständlich seine Gründe…. Mit Menschen, die mir Vergebung aufzwingen wollen, bin ich nicht im Wir. Ich bin, von meinen Gefühlen her, im Wir mit den Betroffenen, die (jeder/jede für sich) an ihrem eigenen inneren Heilungsprozess mit der dafür individuell verschieden benötigten Zeit an sich arbeiten und so den Täterintrojekten ihre Macht entziehen. Und noch einmal.: Eine Versöhnung biete ich persönlich nicht an.!!…(siehe auch: http://netzwerkb.org/wp-content/uploads/2012/01/netzwerkB_Positionspapier_Vergebung_24.01.2012.pdf)
    Auch das Buch „Das innere Kinder Retten“ von Gabriele Kahn gab mir auf meinem Heilungsweg Bestätigung in meiner Wahrnehmung und dadurch eine mir zugewandte, mich sehende und mich verstehende (auf der Kopf- und auf der Herzens-Ebene) Unterstützung. Auch in diesem Buch der Trauma-Therapeutin Gabriele Kahn (http://www.amazon.de/Das-Innere-Kinder-Retten-Traumaverarbeitung-Komplextraumatisierung-Therapie/dp/3837920852/ref=sr_1_1?ie=UTF8&qid=1451563498&sr=8-1&keywords=Das+innere+Kinder+Retten )finden sich keine Verordnungen oder Anleitungen zur Versöhnung, was ich als sehr empathisch und mit-menschlich, und dadurch heilsam, empfunden habe.

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