Deutsche Aufarbeitung

30.01.2016: netzwerkB

Um was geht es eigentlich bei dieser „neuesten“ Aufarbeitungs-Kommission?

Foto_Mitglieder KommisssionFoto: v.l. Dr. Christine Bergmann, Prof. Dr. Jens Brachmann, Brigitte Tilmann, Prof. Dr. Sabine Andresen (Vorsitzende), Prof. Dr. Peer Briken, Prof. Dr. Barbara Kavemann, Prof. Dr. Heiner Keupp

Unabhängiger Beauftragter für Fragen des sexuellen Kindesmissbrauchs beruft die sieben Mitglieder für die unabhängige Aufarbeitungskommission.

Ein Zwischenruf von Angela Ebert

Vielleicht sogar um`s gleichberechtigte Partizipieren?

Prof. Dr. Andresen: Die Kommission will sichere Räume öffnen…., die das Erzählen über Erfahrungen sexuellen Missbrauchs in der Familie, im Sport-Verein, in einem Heim oder einem Internat möglich machen. Das hört sich doch gut an, aber:

Das hieße ja, derzeit gibt es keine sicheren Räume! Und da hat sie sogar recht, denn seit der Agenda 2010, der zielführenden Verwertung der WARE MENSCH, sind rechtssichere Räume besonders auffällig bei Sozial-Behörden und Sozial-Gerichten gesetzliche Mangelware!

Fritz Bauer würde sagen: „Außerhalb meines Büros ist Feind-Gebiet“.*
Ich würde das gerne zur Diskussion stellen wollen: WER fühlt sich als Betroffene/r heute noch sicher in der BRD, die General-Verdächtige produziert und zielführend denunziert um sie der Armuts-Industrie zuzuführen.

Die wissenschaftliche Aufarbeitung, klar, ist immens wichtig, welche Ziele damit verbunden sind bleibt mir und meinem Verständnis verschlossen. Transparent und nachvollziehbar wäre Rechts-Sicherheit, Damen und Herren, das zu verstehen braucht es kein Jura-Studium! Sozial-Richtern sollte das bekannt sein, viele weigern sich den rechtssicheren Raum zur Verfügung zu stellen, FAKT.

Wenn Wissenschaftler einer Aufarbeitungs-Kommission diese politisch gewollte strukturelle GEWALT per Sozial-Gesetz gar nicht zur Kenntnis nehmen wollen, oder dürfen, diesen extrem wichtigen Zusammenhang nicht herstellen, was bleibt dann als Ziel erkennbar?

Was ist eine Wissenschaft wert, die diese GEWALT durch die staatlichen Institutionen der BRD einfach ignoriert?

Was sind diese Ergebnisse wert, die Fakten und Tatsachen der strukturellen gesetzlichen Gewalt im heutigen Deutschland einfach außer Acht lassen? Stefan Selke nannte es in einer Laudatio für Inge Hannemann „Monster des Bodenlosen“, und nach unten gibt es in diesem kapitalistischen SPIEL tatsächlich KEINE GRENZEN. Mit Verlaub und bei allem Respekt, Vertrauen fördern diese deutlichen Ambivalenzen sicherlich nicht.

Aber lassen wir sie mal entwickeln, lassen wir sie mal wissenschaftlich forschen und schauen was daraus wird. Der erste Bericht wird 2017 angekündigt und so warten wir, wieder einmal viel zu lange, auf ein Un- Rechts-Bewußtsein und auf Würde, auch auf Rechts-Sicherheit. Das ganze wirkt wie ein sozial- therapeutisches Beschäftigungs-Programm der politischen Verantwortlichen, mit 1,4 Mill alimentiert.

Welche Beträge für schwerwiegend erkrankte Betroffene ausgelobt werden, um ein Leben in Würde führen zu dürfen, um eine kulturelle Teilhabe zu sichern, bleibt das große Geheimnis und wird nicht transparent erklärt, ist vermutlich nicht das Ziel der Darsteller und Künstler des Theater-Stücks. Franz Kafka läßt grüßen.

Vertrauen er-weckend ist das bei mir nicht, ganz im Gegenteil, meine Damen und Herren!

PM_Aufarbeitungskommission-Missbrauch-nimmt-Arbeit-auf.pdf

*Das Versagen der Nachkriegsjustiz

116 Kommentare

  1. Karl Görtz schreibt am :

    Publik Relation, mehr ist das nicht Anstatt wieder mal Opfer zu malträtieren, können die ja mal die Gewerke der Psychologie und Psychiatrie aus ganz Deutschland unter Schweigepflicht in diese Kommission zur Aufarbeitung einladen. Oder Täter. Geht auch. Nur dafür müssten die erst einmal den Weg der Verjährung freiräumen. Dann wird diese Kommission feststellen, wie viel Elend seit Jahrzehnten in Deutschland vorhanden ist. Das weiß übrigens die Kommission schon sehr lange. Kann man auch hier ab Seite 230 nachlesen:

    https://www.fonds-missbrauch.de/fileadmin/content/Abschlussbericht-der-Unabhaengigen-Beauftragten-zur-Aufarbeitung-des-sexuellen-Kindesmissbrauchs.pdf

  2. Savina schreibt am :

    Die rund 8 Millionen Betroffenen http://netzwerkb.org/2014/02/08/mama-du-qualst-mich-tochter-berichten/ sollen jetzt erneut weitere Jahre auf irgendwelche „wissenschaftlichen“ Untersuchungsergebnisse / Aufarbeitungsergebnisse warten ? Sie sollen erneut allesamt in eine Wartehalle gesetzt werden, ohne dass tatsächliche Hilfen für die Betroffenen an die Betroffenen weitergeleitet werden. http://www.gegen-missbrauch.de/news/artikel/rueckschritte-statt-fortschritte.html An den Verjährungsfristen soll weiterhin nicht gerüttelt werden, sie sollen weiterhin bestehen bleiben ? Das Mindeststrafmaß für Sexualstraftaten soll weiterhin nicht erhöht werden ?https://www.change.org/p/bundesjustizminister-heiko-maas-justizminister-heiko-maas-sexueller-missbrauch-von-kindern-ist-kein-kavaliersdelikt-f%C3%BCr-eine-reformierung-des-176-1-2-4-5-stgb-und-des-176a-4-stgb-im-hinblick-auf-das-mindeststrafma%C3%9F (Auch ich wundere mich über die so geringe Unterzeichnung der Pedition, und habe diese schon in allen möglichen Zusammenhängen versucht weiterzuleiten.)
    Für die notwendigen Veränderungen, die dringend erforderlich sind, um die Menschenrechtsverletzungen durch Sexualisierte Gewalt an Kindern und Jugendlichen hier in Deutschland auch tatsächlich anzuerkennen, bedarf es Taten und keine Geldbeschaffungsmaßnahme für ohnehin schon Privilegierte, die nun dem bisherigen Verlauf an Unterlassungen von praktischen Taten noch eine weitere Zeitspanne für weitere Unterlassungen hinzufügen wollen, um diese Zeitspanne dann mit einer theoretischen Aufarbeitung auszufüllen. Ein „geschäftiges Tun“ wird dadurch vorgetäuscht. Und wieder geht dann Zeit ins Land, und Zeit und Zeit und Zeit….Und wenn sie nicht gestorben sind, dann….- Das ganze ist meiner Meinung nach eine Hinhaltetaktik, eine taktische Maßnahme, um das was im Moment an Taten dringend ansteht, und auch in den Einzelheiten bereits schon sehr lange vollkommen klar ist, hinauszuzögern.
    …Ich schaute auf dieses Foto, sah in die Gesichter , immer nochmal und nochmal und ich bekam ein sehr ungutes, mulmiges Gefühl in der Magengegend. Immer noch bleibt die Frage offen.“Wohin fließen die Gelder, die aus dem Fonds sexueller Missbrauch nicht!!! den Weg zu den Betroffenen finden durften. Wo sind diese Gelder ? Diese Kommission soll ablenken, soll verschleiern, soll weiterhin jede tatsächliche Hilfe für Betroffene weiter hinaus zögern, unter dem absurden und lächerlichen, und auch die Betroffenen verhöhnenden, Vorwand, dass man nun noch weitere Jahre bräuchte, um noch mehr heraus zu finden….Und dann, ja dann, irgendwann einmal, weit , weit, in ganz weiter Ferne, wenn man dann irgendwann …ja dann, dann kommen die Taten. WANN ??? Wann wird das sein ?…“Später, wenn Du einmal groß bist, mein Kind, dann….“ – beginnen so nicht ganz oft die Sätze von gut meinenden „liebevollen“ Eltern“ ?…Die Betroffenen werden nun weiter hingehalten und wie kleine Kinder behandelt. Herablassend, von oben herab, aus sehr weiter Ferne und ohne Empathie. Ich spüre Zorn….

  3. Ex-Odenwaldschüler schreibt am :

    Frau Brigitte Tilmann hat den odenwaldskandal in 2010 mit „aufgeklärt“-Herr jens Brachmann(bezahlt von der Odenwaldschule?) soll ihn jetzt weiter „aufklären“.Für meine Begriffe wurde da nie in Sachen Odenwaldschule nie etwas wirklich aufgelärt vor allem nicht zu den Hintergründen und Netzwerken der Odenwaldschule in VIP Kreise.

  4. Ex-Odenwaldschüler schreibt am :

    Sicher ist das manch einer bzw. eine dadurch an Pöstchen und Geld kam -nur nicht die betroffenen selbst.Die werden immer noch und wohl weiterhin in der Warteschleife geparkt.In der Bevölkerung jedoch und vor allem beim Wähler entsteht der Eindruck die Politik kümmere sich jetzt und alles sei geregelt….

  5. Ex-Odenwaldschüler schreibt am :

    Könnte netzwerkB vielleicht noch mehr veröffentlichen zu Biographien etc. der Mitglieder der sog. Aufarbeitungskommission. Wäre doch interessant welche Verbindungen etc. da noch bestehen!!
    _____________________________________________________
    Anmerkung vom netzwerkB Team:

    Nachfolgend Informationen über die Mitglieder der „Ausarbeitungskommission Kindesmissbrauch“:
    http://netzwerkb.org/wp-content/uploads/2016/01/Fact-Sheet_Mitglieder-Kommission1.pdf

  6. Marlis Fischer schreibt am :

    Die folgenden Angaben zu den Teilnehmern der Forschungsgruppe sind vorrangig „Wikipedia“ entnommen, oder den eigenen homepages.

    Dr. Christine Bergmann:
    Über Christine Bergmann ist bis zur Wende 1989 so gut wie nichts bekannt, als sie immerhin schon 50 Jahre alt war. Sie studierte in Leipzig Pharmazie und arbeitete wahrscheinlich in der DDR an einer pharmazeutischen Institution.
    Direkt nach der Wende trat sie in die SPD ein, war von 1991 – 1998 Bürgermeisterin von Berlin und von 1998 – 2002 Bundesministerin für Familie, Senioren, Frauen und Jugend. Von 2010 – 2011 war sie die Vorgängerin von Herrn Rörig.

    Brigitte Tilmann:
    Bis zu ihrer Pensionierung im Jahr 2006 war sie Präsidentin des Oberlandesgerichts Frankfurt a.M..
    Sie war unabhängige Aufklärerin und 2010 – neben der Rechtsanwältin Claudia Burgsmüller – Verfasserin des Abschlussberichts über sexuellen Missbrauch an der Odenwaldschule.

    Prof. Dr. Sabine Anresen:
    Sie ist Pädagogin und seit 2010 Mitglied im wissenschaftlichen Beirat des Instituts für interdisziplinäre Konflikt- und Gewaltforschung. Seit 2011 hat sie eine Forschungsprofessur an der Universität Frankfurt a.M. zur Familienhilfe.

    Prof. Dr. Peer Briken:
    Er ist Psychiater und Sexualwissenschaftler. Er ist Direktor des Instituts für Sexualforschung und forensische Psychiatrie am Universitätsklinikum Hamburg – Eppendorf. Weiter ist er 1. Vorsitzender der Gesellschaft für Sexualforschung.
    Schaut man sich seine Publikationen an, so beschäftigt er sich vorrangig mit Tätern und in Verbindung damit mit forensischer Psychiatrie. „Sexualstraftäter behandeln mit Psychotherapie und Medikamenten“ 2007, „Störungen der Sexualpräferenz“ 2007, etc.

    Prof. Dr. Barbara Kavemann:
    Sie ist Soziologin und seit Jahren aktiv in der Forschung zum sexuellen Missbrauch. Sie ist Honorarprofessorin an der Kath. Hochschule in Berlin und wissenschaftliche Mitarbeiterin des sozialwissenschaftlichen FrauenForschungsInstitut Freiburg.

    Prof. Dr. Heiner Keupp:
    Er ist emeritierter Professor für Sozialpsychologie. Er war Vorsitzender der Berichtskommission für den Bundes Kinder- und Jugendbericht 2010. Er war ebenfalls Chairmean des Münchener Instituts für Praxisforschung zu den Missbrauchsfällen im Kloster Ettal, sowie 2015 im Stift Kremsmünster.

    Während meiner Durchsicht im Internet fiel mir auf, wieviele Forschungen zum sexuellen Missbrauch es bereits gibt. Warum werden die nicht erst einmal gesichtet, analysiert und zusammengefasst? Neu hinzugefügt werden müssen wahrscheinlich Forschungen zur Internetkriminalität.

    In der Expertengruppe fiel mir auf, dass nicht ein Traumaforscher anwesend ist. Dieses fundamentale Wissen über Betroffene wird erneut ausgeklammert. Wenn ich gehässig wäre, würde ich daraus schließen, dass gerade der Punkt der Traumatisierung wieder unter den Tisch gekehrt werden soll. Meiner Meinung nach zöge aber gerade eine klare Definition dieses Punktes eine Veränderung der Verjährungsfristen, wie auch entsprechende finanzielle Notwendigkeiten nach sich.
    Zugleich habe ich mich natürlich auch gefragt, wer in Deutschland, außer sehr wenigen Buchautoren, auf diesem Gebiet wirklich gut ist und zugleich bereit, sich einer derartigen Studie anzuschließen, denn sie wissen durchaus, dass die Traumatisierung als Schlagwort sehr gerne benutzt wird, sie mit ihren tatsächlichen gravierenden Folgen aber keineswegs gerne im Medizin- und Rechtssystem gesehen wird, da beides dann grundsätzlich verändert werden müsste.

  7. hildegard schreibt am :

    Dank f.d. Zwischenruf!

    Was DARF Herr Rörig mit den Damen und den Mannen den TUN? Steht eine/einer von ihnen für Anzeige- und Meldeverpflichtung? … FÜR rückwirkende Abschaffung kinderfeindlicher Verjährung im Dienst der Nazisippschaft?
    Ich darf wiederholen:
    Wer länger so tut als ob er diese MISSSTÄNDE beseitigen wolle, unsere rechtskonformen (!!) Forderungen nach BESEITIGUNG von Ungerechtigkeiten aber NICHT unterstützt, der verdient meinen Respekt nicht. Er lügt „ES“ sich selbst und einer pennenden Gesellschaft in die Tasche, was ich heute nicht mehr nur für dümmlich halte – „ES“ scheint mir obendrein gemeingefährliche Kumpanei.

    Das Rückwirkungsverbot im Strafrecht hinsichtlich Verjährung scheint mir doch revidierbar – wie es das P-paper von nB zeigt …

    NetzwerkB will Licht ins Dunkel tragen – will aus dem Sumpf hinaus – will eine Lösung für die [scheinbar!!] verewigte Problematik: VERSÖHNUNG.

    Es braucht Versöhnung mit Kirche und Staat.

    Denn Respekt vor Gesetzen, die unsittlich Tradiertes ignorieren, darf „Der Mensch“ nicht hinnehmen.

    Und >deutsche Aufarbeitung< braucht eine Wahrheitskommission, wenn sie "aufklären" – und wenn sie Frieden will.

  8. Andrea H. schreibt am :

    Die 2 Betroffenen vom Betroffenenrat sind nur Gäste und keine Mitglieder, dass sagt doch schon alles über diese „Kommission“ aus. Eine echte Aufarbeitung auf Augenhöhe ist ja so gar nicht möglich und wahrscheinlich auch nicht gewollt.
    Alles reine Kosmetik.

  9. Hubert schreibt am :

    Immerhin, es wird jetzt endlich etwas getan – für Jeden nun offiziell sichtbar.
    Darüber kann sich doch nun wirklich niemand mehr beklagen.
    Warten wir erstmal in Ruhe ab und schauen und dann in 2-5 Jahren die Ergebnisse dieser neuen Forschungsreihe ab. Vorher zu Handeln wäre natürlich viel zu verfrüht!
    Nur Geduld bewahren – das wird schon werden!

  10. Savina schreibt am :

    Denen ist schon lange klar, was hier in Deutschland
    an Kindern und Jugendlichen verbrochen wurde und wird.
    https://www.dosb.de/de/jugendsport/jugend-news/detail/news/sexueller_missbrauch_halbzeitbilanz_von_christine_bergmann/;
    http://netzwerkb.org/2014/02/08/mama-du-qualst-mich-tochter-berichten/ Dem Wissen müssen Taten und Handlungen folgen – speziell ausgerichtet auf die Bedürfnisse von Traumatisierten -, die das Leid der Betroffenen tatsächlich anerkennen und es mildern. Statt dessen weist man nur auf die Kosten hin, die sowieso bereits, durch die in der Vergangenheit begangenen Straftaten, entstanden sind.:
    http://www.uniklinik-ulm.de/service/presse/presseinformationen/archiv/pressemeldung/article/12107/traumafolgen.html – Die hier genannten 14,5 % entsprechen 7,82 Millionen an traumatisierten Menschen….Aber das Thema der Trauma-Folgen, das eingeschränkte Leben damit und die damit verbundenen seelische Qualen sind nicht einfach mal so mit einer Verhaltenstherapie (so als ob es sich um bösartige, schwer erziehbare Kinder handeln würde, die sich einfach nur falsch verhalten ) zu beseitigen.Trauma-Folgen werden ganz bewusst nicht in den Focus der Aufmerksamkeit bei der Thematik Sexualisierte Gewalt an Kindern und Jugendlichen gerückt, weil es dann sofort wieder um die Bereitstellung von Geld gehen würde. Dieses spezielle Thema der Trauma-Folgen wird deshalb immer wieder in den Hintergrund gedrängt, verschleiert und nur so selten wie möglich beachtet. Das sehe ich auch so wie Marlis Fischer am 31.01.2016. Eine Trauma-Folge-Störung ist keine !!! Verhaltensstörung. Traumata können nur mit speziellen Trauma- Therapien, die nun mal auch etwas kosten !!!, behandelt werden, weil die unerlösten Traumata sich nicht !!! im kognitiven Gehirn befinden, sondern hauptsächlich im limbischen, im emotionalen Gehirn. Es existiert ein dort befindliches TRAUMAGEDÄCHTNIS. Die Traumata befinden sich dort ungeordnet in einzelnen Teile aufgesprengt, vollkommen fragmentiert und deshalb nicht normal abrufbar wie normale Erinnerungen. Trigger und Flashbacks resultieren aus dieser Tatsache. Die Hirnforschung gibt es doch schon seit langem, sie wird aber ganz bewußt kaum beachtet. Mit herkömmlichen Therapien können Traumafolgestörungen nicht behandelt werden, weil es sich eben um eine äußerst spezifische Problematik handelt, die eben ganz spezifisch behandelt werden muss, wenn tatsächliche Heilung erreicht werden soll.http://aufrecht.net/utu/trauma.html und zu einigen Therapiemöglichkeiten: http://aufrecht.net/utu/emdr.html Da es viel zu wenige Traumatherapieangebote gibt, wird dieses spezielle Thema immer wieder unter den Teppich gekehrt und soll so wenig wie möglich beachtet werden. Der extreme Mangel in diesem Bereich soll auf keinen Fall sichtbar gemacht werden. Für die diesbezüglichen notwendigen Veränderungen und Verbesserungen soll auf jeden Fall kein Geld !! zur Verfügung gestellt werden. Und deshalb wird dann das ganze auch nicht thematisiert. Deshalb braucht die Politik eine solche „Aufarbeitungs-Kommission“, damit das Nichts-Tun-Müssen weiter fortgesetzt werden kann. Es muss ja erst noch mehr „erforscht“ und herausgefunden werden….

  11. Kirsten schreibt am :

    Über Flüchtlinge wird täglich debattiert. Da werden Eingliederungsprogramme und diverse Hilfen verabschiedet. Wenn nur ein Bruchteil dessen, für Opfer sexualisierter Gewalt getan würde, so würde es allen, die hier schreiben besser gehen. Vielleicht sollten wir mal vor dieser „Aufarbeitungskommission“ stehen und unsere brutalen Erlebnisse erzählen. Dann bräuchte man keine Kommission mehr.

  12. Angela Ebert schreibt am :

    Eine gute Diskussion über die Mitglieder der Kommision und deren bisherige Arbeit, die einzig logische Vermutung für mich, diese Wissenschaftler sind linien-treu und der Politik ergeben, halten zielführend die Börsen aller Täter geschlossen, auch die Geld-Börse des Staates!!!
    Noch ein Beispiel für die „tatsächliche Richtung“ ist die PEPP-Pauschalierungen für die Psychiatrie. Wie die Krankenhäuser in ihre Schulden-Falle durch Pauschalen getrieben wurden wird seit Jahren öffentlich diskutiert. Viel zu frühe Entlassungen aus Geld-Mangel sind die Folge, vermutlich zielführend. Nun wird es den Psychiatrie-en ebenso ergehen, Behandlung wird vielleicht zukünftig nur noch durch die Pharma-Industrie „gewährt“. Altenheime sind heute die beste „Anlage-Möglichkeit“ und erwirtschaftet 6 % Gewinne, die für Unwert-Erklärten Alten und Kranken dienen der Gewinn-Maximierung, unfassbar! die Pharma-Industrie verkauft Tabletten die die Psyche so verändern das vom MENSCH, manchmal, nicht mehr viel übrig bleibt.
    Wenn sich Wissenschaftler und Experten mit den Auswirkungen von Gewalt wirklich beschäftigen woll(t)en wäre das Dachau-Institut/Psychologie eine Möglichkeit von vielen sich kundig zu machen. Alice Miller war sicher nicht nur von mir eine erhellende und sehr bemerkenswerte Fach-Literatur.
    Das Trauma-Zentrum in Ffm. wurde geschlossen, nun sind es nur noch 3 Trauma-Zentren in der BRD, das ist sicher nicht zu schaffen, soll wohl auch nicht?!
    So wird auch den vielen Traumatisierten Kriegs-Flüchtlingen nicht geholfen, es wird nur vorgetäuscht zu helfen, meine Überzeugung.
    Werden die Folgen eines schweren Trauma`s für die Betroffenen dazu verwandt „Psyhopathen“ zu diagnostizieren!! wird wohl jederzeit JEDE/R beschuldigt werden können, für alles mögliche, was so gerade passend und lukrativ erscheint.
    Die Banalität des Bösen im ganz neuen AGENDA-Gewand, viel Beinfreiheit für die politischen Gestalten die dem Lobbyismus fast hündisch-ergeben sind.
    Mit Verlaub, das ist völlig unglaubhaft!!
    Es sind nur Lippen-Bekenntnisse und ein paar Alibi-Experten beteiligen sich daran, mehr ist es nicht.

    Die Odenwald-Schule ist ein treffliches Beispiel für die Verarschung durch die Politik, der Heim-Missbrauch genauso, die Verschleppung bei der Aufklärung dient dem System der Ausgrenzung und Ausbeutung, man kann sich des Ge-fühls nicht erwehren es mit Un-Verantwortlichen, mit Nicht-Zuständigen Grundrechts-Verweigerern auf ALLEN Ebenen Staatlicher Institutionen zu tun zu haben.
    Der ZORN der entsteht ist ein lebendiges Gefühl, immer noch besser als diese lähmende Depression!
    Trotz allem, aufgeben ist nicht!

  13. hildegard schreibt am :

    … wie wir alle aus eigenem Erleben wissen, müssen unser aller nicht-integrierbaren Traumata überhaupt nicht noch mehr „erforscht“ werden!
    Sämtliche Praktiker in der Wissenschaft haben längst herausgefunden und veröffentlicht, in Deutschland werde für Kinderschutz und Bildung VIEL ZU WENIG (bis nichts!) getan trotz des Gebotes im GG-Art.1, „SIE [die WÜRDE …] zu achten und zu schützen ist VERPFLICHTUNG aller staatlichen Gewalt“!

    Die unabhängige Aufarbeitungskommission kann nicht handeln.
    HANDELN muss DIE POLITIK.

    Wes Geistes Nachfahren haben hier das Sagen gehabt?
    Bei angeblicher „Null-Schulden-Verteilungsgerechtigkeit“ kommen die INNEREN Werte zu kurz. Kurzsichtig, beschämend, verantwortungslos. Ethischer Mangelzustand. Im materiell reich „gesegneten“ Land.

    UMSTEUERN in Richtung Wahrhaftigkeit sollten jetzt einsichtige Profis und Promis aus Politik und Klerus – JETZT.
    Ansonsten dürfte mit mehr – statt weniger – Gewalt zu rechnen sein zwischen Gewinnern und Verlierern …

  14. hildegard schreibt am :

    … vor dieser „Aufarbeitungskommission“ stehen und unsere brutalen Erlebnisse erzählen / oder mit unseren schriftlichen Fallgeschichten die Kommission überhäufen …

  15. Marlis Fischer schreibt am :

    @Angela Ebert
    „Das Trauma-Zentrum in Ffm. wurde geschlossen, nun sind es nur noch 3 Trauma-Zentren in der BRD, das ist sicher nicht zu schaffen, soll wohl auch nicht?!“

    Nein, das soll nicht, das hat natürlich System. Eine klare Benennung, dass hier ein Nervensystem über brutale Konditionierungen so „verändert“ wurde, dass der/die Betroffene u.U. kaum noch in der Lage ist, ein geordnetes, seinen/ihren Fahigkeiten entsprechendes Leben zu führen, ist nicht gewollt. Zu diesem Schluss bin ich inzwischen gekommen.

    Wenn ich so recht überlege, würde dies nicht nur den Straftatbestand der sexuellen Misshandlung, sondern auch den der schweren Körperverletzung beinhalten. Dafür müsste aber medizinisch und juristisch anerkannt werden, dass man Nervensysteme so verunstalten kann, dass sie ein Leben lang massiv beeinträchtig sind. Wenn ein/e Betroffene/r keine sonstigen gravierenden körperlichen Beeinträchtigungen erlitten hat, besteht zum Straftatbestand der Körperverletzung aber kaum eine Chance.

    @ Hildegard
    Ich glaube, da genau liegt das Problem. Sicher ist zur Traumatisierung bereits viel geforscht worden. Aber sie wird immer nur als ein „Zustand“ im Betroffenen benannt und nicht als eine Folgeverletzung aus der sexuellen Misshandlung.

    Es ist einfacher und billiger so vorzugehen, sowohl, was den therapeutischen Bereich, als auch, was, ganz allgemein gesagt, den Bereich der Lebenssicherung betrifft.

    Ich dürfte auf diesem Portal inzwischen als Psychiatriegegnerin bekannt sein, und ich mache daraus auch keinen Hehl. Solange es selbiger erlaubt ist, Etikettierungen wie psychotisch, schizophren etc. in die Welt zu setzen, solange sie nicht einen Schimmer einer Ahnung von Traumatisierungen hat, und solange sie noch weniger Ahnung von veränderten Bewusstseinszuständen hat, in die das konditionierte Gehirn Betroffene versetzt, solange wird sich nichts ändern, nicht mit 10 Aufarbeitungskommissionen. Denn dort, wo die Macht der „Diagnostik“ liegt, liegt auch das Schicksal der Betroffenen, auf allen Ebenen.

  16. Savina schreibt am :

    http://www.morgenweb.de/nachrichten/politik/aufarbeitungskommission-1.2077251:
    „…Rörig arbeitet seit 1. April 2014 als der Unabhängige Beauftragte der Bundesregierung für Fragen des sexuellen Kindesmissbrauchs. Ähnlich einem Richter ist er weder weisungs- noch meinungsgebunden.
    Der schwarz-rote Koalitionsvertrag sieht vor, die Aufarbeitung dieser Verbrechen sicherzustellen. Der Bundestag debattiert am Freitag Rörigs Vorschlag. Dieser zählt drei Punkte der Aufarbeitung auf:

    Ausmaß, Ursachen und Folgen von sexuellem Missbrauch in Institutionen, Familien und im sozialen Umfeld,

    Strukturen, die Missbrauch ermöglichen und begünstigen,

    Umgang mit Kindesmissbrauch in der Vergangenheit.

    Das große Ziel besteht darin, eine breite politische und gesellschaftliche Debatte anzustoßen. Opfer sollen auch dann zu Wort kommen, wenn das Unrecht verjährt ist – um Verbrechen an ihnen nicht länger totzuschweigen. tö“
    © Mannheimer Morgen, Dienstag, 27.01.2015
    ………………………………………….
    Hier meine persönlichen Aufarbeitungsergebnisse, in Kurzform:
    Zum Ausmaß:
    fächendeckend, deutschlandweit, ca 8 Millionen Menschen sind davon in Deutschland betroffen
    Zu den Ursachen:
    menschliche Destruktivität, Sadismus, Abhängigkeitsverhältnisse aus denen heraus Machtgefälle entstehen und dadurch Macht in grausamen Formen ausgeübt werden kann, geschlossene Systeme (wie z.B. das System FAMILIE), die nicht aufgearbeiteten seelischen Auswirkungen der Nazizeit, die u.a. das hier zur Folge haben:
    http://www.dachauinstitut.de/psychologie/loyalitaeten/komplizenschaft.html;
    und der über die deutsche Justiz gut geregelte Täterschutz in Form von Verjährunggsfristen und viel zu geringen Bestrafungen der Täter, wenn es überhaupt zu einem Verfahren gegen den Täter oder die Täterin kommt
    Zu den Folgen:
    enormes, mitunter kaum oder nur schwer aushaltbares seelisches Leid; Beziehungs- und Bindungsunfähigkeiten; das Unvermögen , Menschen zu vertrauen; starke Einschränkungen im Alltag durch Nicht-Belastbarkeit, was bis zur Arbeitsunfähigkeit und dadurch zu erneuten Abhängigkeiten führen kann; psychosomatische Erkrankungen, Schlafstörungen, Depressionen… – Zusammenfassbar durch den Begriff der Komplexen Posttraumatischen Belastungsstörung
    Zu den Strukturen, die Missbrauch ermöglichen und begünstigen:
    Abhängigkeitsverhältnisse, geschlossene Systeme
    zum Umgang mit Kindesmissbrauch in der Vergangenheit:
    Verschweigen; Vertuschen; Bedrohen der Betroffenen, um ihr Schweigen damit zu erzwingen; ein gesamt-gesellschaftlicher Konsens, der die Betroffenen ausgrenzt und isoliert, sie verhöhnt und verspottet und die Täter dadurch weiterhin schützt und sich so durch beständige unterlassene Hilfeleistung auf die Seite der Täter stellt; die willkürlich von Täter-Beschützern festgelegten Verjährungsfristen auf der Justiz-Ebene

    Das ist doch alles bis in kleinste Details bereits bekannt. Vom „Schweigen schützt die Täter“ zum „Sprechen hilft“ (zwei Kampagne-Überschriften der deutschen Bundesregierung zum Thema Sexualisierte Gewalt) – das stimmt beides. Nun müssen einfach nur noch die Taten folgen, und zwar unverzüglich ! . „Es gibt nichts Gutes außer man tut es.“ – Mit Herz, Empathie, der Anerkennung des lebendigen Lebens und Sachverstand sowie selbstverständlich! der zur Verfügungstellung von notwendigen Geldern. Papier ist zur Genüge beschrieben worden, Lippenbekenntnisse und vorgetäuschte Betroffenheit sind zur Genüge geheuchelt worden.Viele Menschen ( ohne Doktortitel, ohne Professorentitel) stehen schon seit langem auf der Seite der Betroffenen und sind schon seit langem Wissende, Wissende mit Herz und! Verstand.http://www.traumhaus-bielefeld.de/links-2/hilfe-fur-betroffene

  17. Kirsten schreibt am :

    …mit schriftlichen Fallgeschichten, die Komission überhäufen….,aber bitte alle Betroffenen, alle die hier oft diese Seite, als einzige Möglichkeit haben, überhaupt gehört zu werden.Damit niemand dieser tollen Mitglieder der „Aufarbeitungskommission“ mehr sagen kann, sie hätten nichts gewußt, oder wie in der kürzlichen Talkshow, „es wäre ihr niemnad begegnet“.Und dann bräuchte es auch die Psychiatriediagnosen nicht mehr.

  18. Angela Ebert schreibt am :

    @Kirsten
    es liegen tausende Fall-Beispiele auf dem Tisch dieses Hauses, auch die Info das das SGB II-AGENDA-Verwertungs-Gesetz vorsätzlicher Betrug im großen Stil ist, incl. Irreführung durch Behörden und Gerichte, zum Zwecke der Bereicherung.
    Betrug im großen Stil ist gesellschaftsfähig geworden und die Verantwortlichen ernten Achtung und Respekt von unserer Kanzlerin, vermutlich ist das eine große Familie. Die Komplizenschaft wird vom Dachau-Institut wirklich klassisch erklärt und man kann dem Ehepaar Müller-Hohagen nur von Herzen danken für ihre lebens-wichtige Arbeit!

    Früher wurden die KZ-Häftlinge angelogen:
    Zum Duschen….und die Kleider an den Kleiderhaken mit der Nr. wurden anschließend verwertet, alles wurde verwertet, und dieser Geist scheint immer noch aktiv in unserem Deutschland, mit Verlaub, mein Eindruck. Skrupel sind nicht erkennbar, Gewissen ist abgeschafft auf Weisung des BMAS.
    Danke Hildegard, Marlies Fischer, savina, eigentlich ALLEN die be-merken wohin es geht mit diesem Staat und seiner Gesellschaft!
    Das halte ich für die wichtigste Erkenntnis überhaupt!

  19. Savina schreibt am :

    http://www.tauwetter.de/en/aktuelles/212-beauftragter-ernennt-aufarbeitungskommission.html – Aha, für drei Jahre ist das ganze vorgesehen. :
    „Leider ist die Kommission auf 3 Jahre bis März 2019 begrenzt und verfügt nur über beschränkte Mittel, die kaum ausreichen werden, um Aufträge zu vergeben, damit einzelne Fragen genauer beleuchtet werden können. So wird z.B. maximal eine begrenzte Untersuchung über die Zusammenhänge zwischen patriarchalen Konstruktionen von Geschlechtern, vorherrschenden Familienbilder und -konzepten und sexualisierter Gewalt möglich sein. Das wäre zur Aufarbeitung sexualisierter Gewalt in Familien aber ein genauso wichtiger Baustein, wie innerhalb der katholischen Kirche die Frage nach Zusammenhängen zwischen der katholischen „Ideologie“ und sexualisierter Gewalt. Aufarbeitung muss bedeuten über eine reine Auflistung von Fakten hinaus zu gehen. Das wird eine der schwierigeren Aufgaben der Kommission.“
    ———————————–
    Diese 7 „Experten“ könnten auch die Darsteller für eine Neubesetzung der Neu-Verfilmung von „Und täglich grüßt das Murmeltier.“ sein. Ja, das könnten sie ! Und vielleicht gelingt es ja den 7 Darstellern durch die Erledigung ihres Forschungsauftrags dann endlich aus der Zeitschleife wieder heraus zu kommen. Verdient haben sie es . Aber vor allem die Betroffenen….

  20. hildegard schreibt am :

    Das Dachau-Institut sucht Zusammenhänge aufzudecken. Dachau weist nach: Folgen von Krieg (und Globalisierung) zerstörten die zwischenmenschliche Verbundenheit. Wir alle mit unseren Fallgeschichten können den Nachweis bestätigen.
    Darf die Aufarbeitungskommission von all dem nichts wissen? Denn WENN tausende Fallgeschichten vorliegen müssten die doch zur Folge (gehabt!) haben, dass der BMJ den Gesetzesirrtum zugeben, der BMF angemessen zahlen würde, die Familienpolitik vom Kopf auf die Füße zu stellen und die gesamte Gesellschaft umzupolen wäre …!!
    Was also will/soll die Aufarbeitungskommission noch zudecken? Ausbeutung gäbe es wie auch Abhängigkeitsverhältnisse zwar nach wie vor – aber nicht mehr so unreflektiert wie bisher.

    Individualität ist im System nicht vorgesehen. Eigene Fähigkeiten sind nur im Gleichschritt von Konkurrenz und Karriere zugelassen. Die oberflächliche Haltung – mehr Macht, mehr Geld, mehr Sex-Konsum – wurde diktiert, allgemein verinnerlicht (denn „du sollst nicht merken“ – nichts!)
    Denn Profiteure hatten ‚Konsum‘ zur Norm erklärt. Politiker gerieten in die Zwangsmühlen des Machtmissbrauchs.
    Folge ist eine (teils tod-elende!) haltlose, aggressive, radikalisierte – (teils unersättliche „Spaß-„) Gesellschaft, die not-wendig auf die Couch müsste. Wie anders aber als über ehrliche Aufarbeitung soll das gehen? … ohne Transparenz? … ohne allerletzte Zeitzeugen? Wahrheit? Klarheit? Umkehr?
    Schöne Parolen wie ‚Schwerter zu Pflugscharen‘ und ‚Nie wieder Krieg‘ nahmen damals äußere Teile ins Visier – nicht aber das große Ganze. Sie nützten (wenn’s funktionierte) allein diesem äußeren Teilbereich.
    Illegale „Beschäftigung“ mit tradierten Missständen aber wurde toleriert, schwamm im trüben Brackwasser, versumpfte, vernebelte die Umgebung, gärte im Untergrund – die Schlammschlacht konnte jederzeit losgehen(um im Bild zu bleiben) …
    Schon wieder mit Schlamm schmeißen? Köpfe einschlagen? Wir würden weiter am Täter-Opfer-Kreisel drehen.
    Auch unser Klagen darf also nicht beim Klagen bleiben!

    Wir sind auf der Suche – bitte nicht wieder Betäubung!
    Gründliche inner-geistige Reinigungsprozesse wirken von innen her. Sie erhellen, helfen, heilen.

    Wir bestehen auf Klärung, die die Kanzlerin damals meinte.
    Wir meinen damit „Wahrheitskommission“, mit rückwirkender Gerechtigkeit.

    Unser nächster Schritt soll Versöhnung heißen.

    Versöhnung mit uns selbst ist äußerst hart, trifft ins Mark, triggert.
    Versöhnung braucht Schutz, Verstehen, Vertrauen.
    Schützen wir uns selbst und uns gegenseitig, Menschen auf die wir angewiesen sind!

  21. Angela Ebert schreibt am :

    Ich habe noch ein wenig gelesen und folgendes gefunden, Seite 225:
    Mit den Empfehlungen der Unabhängigen Beauftragten an den Runden Tisch
    „Sexueller Kindesmissbrauch“ sind Politik und Gesellschaft jetzt in der Pflicht, die
    nächsten Schritte zu tun. Dabei spielt die Bereitstellung von Hilfen eine wesentli

    che Rolle, um den Betroffenen deutlich zu signalisieren, dass sie nicht im Stich ge

    lassen werden. Die Erwartungen der Betroffenen sind groß, endlich auch auf diese
    Weise Anerkennung durch die Verantwortlichen zu finden, die den Missbrauch
    begangen, vertuscht oder verleugnet haben oder ihn einfach geschehen ließen.
    Mit Beginn ihrer Arbeit war für die Unabhängige Beauftragte ein zentrales Thema,
    wie Lösungen für immaterielle und materielle Hilfen für Betroffene entwickelt
    werden können, die einen Ausgleich zwischen den berechtigten Erwartungen der
    Betroffenen und den rechtlichen und tatsächlichen Möglichkeiten der Verantwor

    tungsträger schaffen können. Darüber hinaus war die Gleichbehandlung der Be

    troffenen im Blick zu behalten – unabhängig davon, ob der Missbrauch in einer
    Institution oder im familiären Bereich stattgefunden hat. Auf bereits praktizierte
    Modelle konnte nicht zurückgegriffen werden. Eine Lösung auf der Basis gelten

    den Rechts war für die weit zurückliegenden Fälle nicht denkbar.

    Geltendes RECHT ist nach dem GG Art. 6 die Fürsorge-Pflicht des Staates für schwerwiegend Erkrankte/Betroffene, ist die nach Art. 2 die Selbstbestimmung, Art. 3 der Gleichheits-Grundsatz und die körperliche Unversehrtheit. Da schließe ich mich Marlies Fischer an, jeder Verstoss gegen Grundrechte des Einzelnen ist ein Akt der psychischen Folter! Wer seine persönliche Verantwortung tragen soll muss in die Lage versetzt werden diese berechtigt geforderte EIGENVERANTWORTUNG tragen zu können?!
    Egal ob es das SGB II oder XII ist, bei beiden Gesetzen steht das Prinzip der „Wirtschaftlichkeit“, der Profit-Erzielung für JC oder Sozialgeld-Amt, unserem Grundgesetz entgegen und ich behaupte das Voll-Juristen der Obersten Kontroll-Organe das erkennen müssen!

    In der Pflicht, was heißt das also im Jahre 12 der Armuts-Verwertung der WARE MENSCH??
    Meint der Bericht etwas die Verpflichtung zum Grundgesetz für unsere Amtsträger des Rechtsstaats?
    Welches Sozial-Gericht der BRD ist in diese Amtspflichten des Grundgesetzes gebunden?

    Einzig die vorsätzliche und gemeinschaftliche Irre-Führung der Betroffenen Opfer von Missbrauch durch die beteiligten Staatlichen Institutionen ist beweisbar, ist nachvollziehbar und allgemein bekannt, meine Meinung!
    Und solange die AGENDA-Zielführung das gesetzliche Betrügen legalisiert um sich die Altervorsorge der eh Benachteiligten rechtswidrig anzueignen ist äußerste VORSICHT angezeigt. Den gesetzlichen Betrügern ist nicht beizukommen, zuviele Beihilfe-Leistende aus dem ÖD folgen Weisungen und nicht ihrem Gewissen.
    Der gegenseitige Schutz kann auch in der Verbreitung von wichtigen Informationen bestehen, der ist rechtlich wohl nicht angreifbar?!
    Allerdings wissen wir von vielen Beispielen das die Begegnung mit dieser Unheimlichen Art ÖD das Leben kostet…

  22. Angela Ebert schreibt am :

    Nachtrag:
    SPRECHEN mit Staatlichen Institutionen möchte ich persönlich nicht mehr, es gibt keinen effektiven Rechtschutz!
    Die Kampane „Sprechen hilft“,
    genau wie die Kampane meines Landkreises „Gewalt geht nicht“,
    Lippenbekenntnisse der Irre-Führung staaatlicher Organe sage ich.

  23. hildegard schreibt am :

    … dem ÖD werden (An-)Weisungen seiner jeweiligen Obrigkeit für verpflichtend erklärt. Unter Eid. Das war immer so. Unter Ausschluss des Gewissens. Wer dagegen entschied, gefährdete seine Existenz. Ob das wohl legal ist? Trotz grundgesetzlich verbriefter Meinungsfreiheit …? Ob Demokraten das unbedingt so wollen?
    Uns bedeutet die Verbreitung von wichtigen Informationen hier unbedingt gegenseitigen Schutz vor Attacken von außen. Angreifbar ist das wegen der Meinungsfreiheit nicht – für uns aber heute sehr (vermutlich gar überlebens-)wichtig.
    Der demokratische Staat handelt n.m.M. widersprüchlich, misst mit ungeeichtem Maß …
    Wichtig wäre im freiheitlichen Rechtsstaat die ethischen Kriterien zu überdenken.
    Eine unabhängige Ethikkommission würde einem Verbrecher niemals das Recht zusprechen sich an Leib und Leben eines Menschen zu vergehen.

    Uns damalige Kinder schützte kein Rechtsstaat, kein Rechtsschutz, keine Ethikkommission. Es gab ihn schlicht nicht, den Rechtsschutz für ein Kind. Es gab die Verjährung. Es gab Verleugnung, Vertuschung, Verschweigen.
    Kann das damals geltende „Recht“ eines (stärkeren) mehr Wert im Rechtsstaat gehabt haben als das Recht eines anderen Bürgers? Wie viel galt das Recht eines Abhängigen, gar eines schutzbedürftigen Kindes?
    Die Frage ist so überflüssig wie die Antwort klar ist: DEN Mehrwert durfte und darf kein Rechtsstaat je gewähren.
    Denn Mördern und Massenmördern musste dieser Staat bereits jede Verjährung absprechen – Seelenmörder aber besitzen in Deutschland Sonderstatus.

    Somit sind sowohl wir überlebende als auch die daran zugrunde gegangenen Gewalt-Opfer die letzten[?] nicht anerkannten der damals noch unrechtmäßig vorherrschenden NS-Diktatur …

    Wir leben.
    Uns konnte man nicht brechen.
    Für wen und wozu wir wohl überlebt haben … ?

  24. Savina schreibt am :

    Betroffene können sehr leicht durch das Berichten ihrer grausamen Erfahrungen in Kindheit und /oder Jugend in eine Trigger – und Flashback- Situation kommen, die dann auch auf psychosomatischer Ebene bis zu einem Schlaganfall führen kann, und dadurch durchaus sogar bis zum Tod. In einer seriösen Trauma-Therapie wird strengstens, genauestens darauf geachtet, dass der/die Betroffene, bevor es zur Trauma-Konfrontation innerhalb einer Trauma-Therapie kommen kann, stabil genug für die Trauma-Therapie ist. Zuerst wird immer stabilisiert, stabilisiert und nochmals stabilisiert, aus lebens-schützenden, lebens-erhaltenden Gründen…Davon wissen diese 7 „Experten“ wahrscheinlich gar nichts. Oder vielleicht doch ?… So dass sie, diese „Experten“, die Möglichkeit der für die Betroffenen eventuell lebensgefährlichen Folgen der „Sprechen hilft“-Kampagne http://www.t-online.de/eltern/schulkind/id_42922438/kindesmissbrauch-bundesbeauftragte-startet-kampagne-sprechen-hilft.html einfach stillschweigend unter den Teppich kehren. Statt endlich die Erkenntnisse, die im 302-seitigen Abschlussbericht aus dem Jahre 2011, nachzulesen sind, in die Tat umzusetzen, wird den Betroffenen nun ein weiteres Angebot des „Darüber Sprechen Dürfen“-s, , für weitere drei Jahre, gemacht….Sollen die Betroffenen sich in einzelnen Fällen zu Tode „labern“ dürfen ?- Für mich sagt es etwas aus, dass diese 7 „Experten“ keine Ahnung von der Thematik Traumata-Entstehung, Trauma-Folgen und Trauma-Heilungs-Wege haben. Das ist kein Zufall! Man spaltet das Thema der Trauma-Entstehung und Trauma-Folgen in der realen Welt, außerhalb von Kampagnen, die eine schön klingende Überschrift bekommen, einfach von den traumatisierten Menschen ab und tut so als ob diese traumatisierten Menschen einfach nur „Verhaltens-Gestörte“ sind. Schwer traumatisierte Kinder werden so zu „Schwer-Erziehbaren“ und müssen dann selbstverständlich bestraft werden.Oder sie landen in der Kinder- und Jugend-Psychiatrie, wo an allem möglichen herum gedoktert wird, nur nicht an den Ursachen. – Edel sei das Opfer, hilflos und gut.: – http://www.aviva-berlin.de/aviva/content_Public%20Affairs.php?id=10739
    Geht es diesen 7 „Experten“ darum ? Sollen deshalb noch weitere drei Jahre verstreichen, um letztendlich alles wieder „im Sande verlaufen “ zu lassen ? Das Opfer soll weiterhin hilflos bleiben, nur so kann der Täterschutz doch aufrecht erhalten werden. Betroffene in eine selbstbestimmte, autonome Situation gelangen zu lassen, , würde den Tätern und Täter-Beschützern in keinster Weise passen bzw. dienen. … So, also, liebes Opfer, wende Dich an diese 7 „Experten“ und vertraue Dich Ihnen an. Erzähle ihnen zum wiederholten Male Deine Geschichte. Du kannst Dir sicher sein, dass es auch dieses Mal nichts bewirkt und es an Deiner Situation nichts ändern wird. Denn: EDEL SEI DAS OPFER, HIFLOS UND GUT….- Dieser letzte Text-Abschnitt entspricht meinem Zorn, den ich immer wieder in großem Maße in meinem Alltag spüre.

  25. Savina schreibt am :

    Im eben geschriebenen Kommentar meine ich folgenden Abschlussbericht (302 Seiten).:http://www.dgfpi.de/tl_files/pdf/medien/2011-06-15_Abschlussbericht_UBSKM.pdf , Zur Thematik der Bagatellisierung, des „Unter den Teppich Kehren“-s von Traumatisierungen innerhalb der Gesellschaft ist dieser link sehr aufschlussreich und führt zu weiteren, diesbezüglich klärenden Texten.:http://www.dachau-institut.de/psychologie/traumatisierungen/bagatellisierung_traumatisierung.html

  26. Angela Ebert schreibt am :

    Wir leben.
    Uns konnte man nicht brechen.
    Für wen und wozu wir wohl überlebt haben … ?

    Ich bin sehr froh, auch ein wenig stolz, zu den Überlebenden zu gehören! Ich sehe es als Schicksal an, was wir draus machen wird sich in der Zukunft zeigen! Dazu gehört, natürlich, die vielen Gefallenen-Diskriminierten nicht zu vergessen. Das ist ein Auftrag der die vermeintlichen Schwächen Traumatisierter zu STÄRKEN transformiert!!!
    Dafür zu leben und zu kämpfen lohnt sich, den unsere staatlich organisierten Existenz-Vernichter sind auch nur Menschen, keine Über-Menschen, Feiglinge und Heuchler mit ausgeprägter Verpisser-Tendenz vor jeder Verantwortung. Die Hinterhältigkeit ist allerdings über-proportioniert, das sollten wir alle nie vergessen! Die Bereitschaft Grund- und Bürger-Recht zu brechen ist überwältigend hoch, die Karriere im ÖD steht im Vordergrund, die Bezahlung wird besonders für Richter vor dem BVerfG eingefordert. Also bei Richtern reicht es nicht mehr zum Leben?! Hoch-interessante Ansätze für unsere Gleichberechtigung?!
    Heute möchte ich auch einmal auf etwas echt Politives aufmerksam machen:
    Der Menschen-Rechts-Beauftragte Christof Strässer hat geschmissen, eine kleine Zeitungs-Notiz am Rand, recht hat er!!!! Ein tolles Beispiel, er verzichtet mal eben auf….ca. € 6.000,-, so ganz anders als unsere BRD-Richterschaft, die verzichtet auf gar NICHTS, außer auf Menschen-Recht in der Rechtsprechung des Sozial-„Rechts“.
    Wir sind nicht allein:
    http://www.teilhabegesetz.org//
    Da wird schon mächtig aufgemischt, da geht der Weg lang.
    Unser erarbeitetest WISSEN treten WIR nicht in die Tonne, WIR werden es nutzen!!
    Mit dem Zorn müssen wir irgendwie umgehen lernen, am besten wir lassen ihn laut schreiend im heilenden Wald, entschuldigen uns bei den Rehen und Hasen für die Störung, so habe ich es gehalten.
    😉
    Zorn vernebelt uns sonst die Sicht auf unser kaltes Land, auf rechtswidrig arbeitende Amtsträger ohne Anstand und Gute Sitten UND auf eine wirksame Gegenwehr gegen die Straftaten von eben diesen Staatsdienern…
    Es braucht halt wirklich Ausdauer, Ernsthaftigkeit, und die kann ich uns ALLEN nur von ganzem Herzen wünschen.
    Seit fast einem Jahr bin ich dabei, öffentlich und mit meinem Namen, das erfüllt mich mit Demut und Dankbarkeit. Schweigen werden wir nicht mehr, die Scham ist weg, vermutlich geht sie über auf die Täter… 😉
    Herzlichst
    Angela

  27. Savina schreibt am :

    Ich bin meiner Wut gegenüber sehr dankbar. Sie ist immer wieder auch mein Motor. Sie gibt mir Kraft, lässt mich weiter machen. In diesem Sinne nutze ich meine Wut immmer wieder.: http://www.vital.de/glueck-psyche/persoenlichkeit/artikel/mut-haben-zum-wuetend-sein ;und:
    http://www.amazon.de/Wie-wir-positiven-Denken-heilen/dp/3451064294/ref=sr_1_3?s=books&ie=UTF8&qid=1456238470&sr=1-3&keywords=mike+hellwig
    Die bewusst gelebte Wut richte ich nicht gegen andere und auch nicht gegen mich selbst. In therapeutischer Prozess-Arbeit habe ich über mehrere Jahre hinweg , in einem geschützten Raum,und gut beschützt, mit meiner Wut arbeiten können. – Das war so heilsam und machte mich wieder lebendig, führte mich aus meinen Erstarrungen, in die ich hinein-misshandelt worden bin, wieder heraus….

  28. Ex-Odenwaldschüler schreibt am :

    Der Missbrauchsbeauftragte kooperiert mit der Antonio amadeu Stiftung,welche eine der Stiftungen rund um die Odenwaldschule ist-auch mit entsprechendem umgeleiteten Schul-und Spendengeldern.Der Mitgründer der Antonio amadeu stiftung-bitte googeln ebenso anette Kahane und Theodor heuss Stiftung-war der langjährige Geschäftsführer der Odenwaldschule unter Gerold Becker Günther Schweigkofler,der die Antonio amadeu Stiftung noch lange selbst über die SFGM in Heidelberg verwaltete.Ob der Missbrauchsbeauftragte wirklich so unabhängig ist wie behauptet wage ich zu bezweifeln!!!!

  29. Angela Ebert schreibt am :

    Zweifel sind immer berechtigt, zeigt es doch das wir die engstens verknüpften Netzwerke SEHEN und SPÜREN können, jeden Tag unseres Lebens der strukturelle Gewalt durch Staatliche Institutionen begegnen und standhalten!
    Ich muss heute mal dem GRÜNEN „Institutionellem Rassismus“ die Aufmerksamkeit geben die ihm zusteht. Genau da sind wir 70 Jahre nach dem Nazi-Regime angekommen und es geht wohl kein Weg daran vorbei, be-merkenswerte Outings begleiten das.
    Die Netzwerke sind so eng verknüpft das das System bewegungsunfähig geworden ist, so hat es den Anschein.
    Heute darf wohl ALLES angezweifelt werden weil NICHTS mehr sicher ist. Fritz Bauer hatte 1960!!! noch ein mit Nazi-Parollen beschmiertes Haus, musste sich bösartigste Verächtlichmachungen gefallen lassen, nur Rassen-Feinde um ihn herum, so ging es weiter, bis heute vermutlich, alles christlich und sozial in unserer Solidar-Gemeinschaft voller WERTE…
    Schön das das jetzt mal klar ist, wurde Zeit!

  30. Ex-Odenwaldschüler schreibt am :

    In der Theodor Heuss Stiftung-die ua. Daniel Cohn Bendit vor kurzem einen umstrittenen Preis verlieh-sitzen z. Beispiel. im Kuratorium Anetten Kahane übrigens neben Leutheusser-scharrenberger u.a.
    Die alten Netzwerke-siehe auch „protestantische Mafia“ -sind immer noch aktiv und haben immer noch großen Einfluss,wohl auch auf die Arbeit des „unabhängige“ Missbrauchsbeauftragten und seinen Gremien.Kein Wunder das die Aufklärung so lange dauert und keine wirklich nennenswerten Ergebnisse bringt bzw. bringen soll.Sie bringt wohl nur Posten und Gelder-aus Steuergeldern-für die sog. dort tätigen „Experten“.

  31. Ex-Odenwaldschüler schreibt am :

    Der Film gestern abend in der ARD über den Staatsanwalt Bauer zeigte eindrücklich wie alte Seilschaften-indem fall die Nazis-noch sehr lange bestehen und oft auch ihre geistigen,jüngeren Nachfolger finden.Von wegen Rechtsstaat und so…..das war hier immer so und wird immer so bleiben….ob Nazis,Stasi oder die VIP-Pädokriminellen und ihre Seilschaften…wer die Macht hat behält sie noch sehr,sehr lange auch nach scheinbarem bzw. vorgetäuschten Systemwechsel.Das ist mir nach diesem Film so klar geworden

  32. Ex-Odenwaldschüler schreibt am :

    Die Akten der Odenwaldschule und damit auch die Schülerakten der Betroffenen liegen jetzt im hessische Staatsarchiv in Darmstadt wohl angeblich zwecks Forschung und für „interessierte Kreise“ ohne das dem die Betroffenen zustimmen müssen.Daten-und Opferschutz Fehlanzeige!!!Jedes Stasi-IM wie z. B. Anetta Kahane von der Antonio Amadeu-Stiftung(eine der Stiftungen rund um die Odenwaldschule mit denen der „unabhängige“ Missbrauchsbeauftragte kooperiert) haben mehr Datenschutzrechte;deren Akten sind oft verschlossen und nicht zugänglich.

  33. Angela Ebert schreibt am :

    Ja Odenwaldschüler, so sind die Feinheiten aufschlußreich und überaus interessant.
    Die WARE MENSCH steht zur freien Verfügung für Staatliche Institutionen, also für die AGENDA-Ordnungsgeber, incl. aller persönlicher Daten, incl. der PERSON.
    Die Seilschaften erneuern sich immer wieder, zum Machterhalt.
    Frei verfügbare WARE MENSCH in einem offenen rechtsfreien Raum – Agenda 2010 hat DAS verursacht, zielführend.
    Illusionen muss sich keiner machen, SELBST-SCHUTZ ist angezeigt!
    Es ist beeindruckend und sehr irritierend für un-würdig erklärt zu werden, von deutschen Gerichten und den Beihilfe-Leistenden Unterstützern. Derer gibt es viele, Fakt.
    Danke für diese Info, wußte ich auch noch nicht. Unser Minister-Präsident ist Jurist!!
    Damit verantwortlich für den Blödsinn den er verursacht und nicht korrigiert im Sinne der allgemein gültigen Rechts-Ordnung!
    Aber die ist OFF, missverstehen kann ich es nicht, es hat eine neue Ära der Menschen-Verwertung begonnen die RECHTLICH nicht ausreichend erklärt wird.
    Danke für die Info!

  34. klaraklara schreibt am :

    Das Thema regt mich auf. Auf den ersten Blick dachte ich, dass die Mitglieder der Kommission nicht alles komplette Idioten sind, und insbesondere Kavemann ist eine echte Expertin für das Thema. Aber bei näherer Sicht kann auch ich mir (mit Ausnahme von Kaveman und vielleicht noch ein oder zwei weiteren Kommissionsmitgliedern) wesentlich besser geeignete Experten vorstellen und vermisse sowohl Betroffene als auch Traumaforscher oder berufliche erfahrene Praktizierende der speziellen Traumatherapie. Des weiteren finde auch ich, dass es schon einige Dinge gibt, die einfach mal getan werden müssen. Nur ein kleines Beispiel: Luise Reddeman forderte mehr Weglaufhäuser für Jugendliche! Außerdem muss es nicht mehr weiter erforscht werden, dass die seelischen Brüche der Betroffenen für Schwierigkeiten im Arbeitsleben sorgen und deshalb ein Teil der Betroffenen bessere Unterstützung (als Harz 4!) bräuchte, um sein Arbeitsleben sinnnvoll zu gestalten und auch unsere Existenz zu sichern, während andere auf längere Sicht (und gewiss nicht aus boshafter Verweigerung von Aktivität!) keine Chance auf eine Erwerbstätigkeit haben und somit – so wie viele andere Menschen mit Behinderungen auch – auf eine höhere Sozialhilfe dringend angewiesen wären. Der Unterschied zwischen Abgeordnetengehältern und dem Sozialhilfesatz ist grotesk! Sicherlich gäbe es noch viel mehr zu tun, was man jetzt schon wissen kann, ich habe hier nur die Punkte angeführt, die aus meiner Perspektive ins Auge stechen. Was das Ziel der Kommission angeht, die gesellschaftliche Aufarbeitung der Problematik anzustoßen, habe ich mir noch keine Meinung gebildet. Brauchen wir das, geschieht es sinnvoll durch so eine Kommission?

  35. klaraklara schreibt am :

    Nachtrag: oben habe ich vergessen, dass es Kliniken für spezielle Traumatherapie mit Wartezeiten von einem Jahr und mehr gibt. Da gibt es nichts zu erfoschen, die bräuchten mehr Geld! Und zum Thema Arbeitseinkommen: die Petition für bessere Teilhabe finde ich auch interessant, denn klar geht es auch darum, was fianziell herausspringt, wenn ein Mensch mit Assistenz oder in einer geschützten Einrichtung arbeitet. Die Leute haben sich das ja nicht ausgedacht, eine Behinderung zu haben, um den Sozialstaat zu schröpfen! Ich denke nur, dass manche Betroffene auch hierfür zu sehr unter Depressionen, Panikattacken etc. leiden, und somit dann unter den reinen Sozialhilfesatz fallen, welcher zu niedrig ist, wenn ein Mensch davon für lange Zeit leben muss. Die Leute haben sich das ja nicht ausgedacht, eine Behinderung zu haben, um den Sozialstaat zu schröpfen!

  36. klaraklara schreibt am :

    Peer Briken ist Forensiker und scheint sowas Ähnliches anzubieten wie Bayer in Berlin. Weiß jemand Genaueres darüber?

  37. Savina schreibt am :

    Diese „Aufarbeitungs-Kommission“ geht ganz offensichtlich ohne eine Kenntnisnahme des Zusammenhangs von Trauma und Politik auf die Betroffenen zu. Da soll nun weiterhin über die Betroffenen hinweg, aus der Position der Überlegenheit heraus, geforscht und „gefachsimpelt “ werden.Kein einziger
    dieser sieben „Experten“ hat bisher, in seiner Vergangenheit tiefgehend mit der Thematik Trauma-Entstehung, Trauma-Ursachen, Trauma- Folgen und Trauma-Heilung gearbeitet. Ein tieferes Verständnis für diese gesamte, sehr komplexe Problematik ist von diesen „Experten“ meiner Meinung nach nicht zu erwarten und von daher wird sich durch diese „Aufarbeitungs-Kommission“ nichts verändern. Das Vortäuschen von „geschäftigem Tun“ ohne etwas für die Betroffenen zu tun und tat-kräftig zu verändern, wird weiter fortgesetzt, nun für weitere drei Jahre.
    Es muss aber um folgendes gehen.:
    „…Eine andere Traumaarbeit ist möglich

    Doch Traumaarbeit hat zwei Gesichter, wie David Becker es nennt. Sie ist auch das spätkapitalistische Produkt der Einsicht in die subjektiven Dimensionen der Zerstörung, in die Existenz extremen sozialen Leids, in die tiefgreifenden Folgen von Traumatisierungsprozessen, die zur Kenntnis genommen werden müssen. Und sie beinhaltet das Engagement derjenigen, die diese Entwicklungen nicht hinnehmen, sondern etwas dagegensetzen wollen.
    Wie auch die vorigen Rednerinnen ausgeführt haben, ist der erste Schritt, wieder politischer über Trauma zu sprechen und auf dem Unterschied zu beharren zwischen einer pathologisierenden, entmündigenden affirmativen Hilfe und einer emanzipatorischen, die die Ambivalenz von gesellschaftlichen Machtverhältnissen und individuellem Hilfeanspruch nicht ausblendet. Nicht um die Anpassung des Menschen an traumatische Verhältnisse durch ein biologistisches Traumaverständnis und verkürztes Resilienzmodell geht es, sondern um die Veränderung der Verhältnisse, die Menschen krank machen. Neben einer offensiven Kritik an Ansätzen wie zum Beispiel dem NET, über dessen Formen wir gerne auch hier diskutieren würden, geht es ferner darum, Alternativen sichtbar zu machen.
    Sprechende, Reflektierende, Handelnde: Traumatisierte sind Subjekte…“
    Dies ist ein Text-Ausschnitt aus:https://www.medico.de/traumaarbeit-im-kontext-der-internationalen-zusammenarbeit-14527/

    In der vergangenen Woche habe ich das von mir einmal, in einem anderen Kommentar, erwähnte Buch „Störungen“ fast vollständig durchgearbeitet. http://www.amazon.de/St%C3%B6rungen-texte-kritische-psychologie-04/dp/3867548080/ref=sr_1_1?ie=UTF8&qid=1458906364&sr=8-1&keywords=Ariane+Brenssell+%2FWeber
    Auch in den in diesem Buch zu lesenden Texten, wurde ich erneut in meiner Wahrnehmung bestätigt.: Opfer sollen Opfer bleiben. Als Objekte stigmatisiert und ausgegrenzt, im Rahmen der sequentiellen Traumatisierung durch „Helfende“, die doch immer nur aufgrund ihrer Überlegenheit hinter der „Maske des Helfenden“, des „Experten“ ihre Arbeit systemerhaltend verrichten und am Leid von Menschen ganz gut verdienen, werden Betroffene erneut und fortgesetzt traumatisiert, was immer nur zur Erhaltung des menschenverachtenden, destruktiven (das Lebendige zerstörende) Systems beiträgt.Und in diesem Sinne wird wohl auch diese „Aufarbeitungs-Kommission“ ihr bestes geben. Da bin ich mir ziemlich sicher, angesichts der Art und Weise der sozialen Behandlung von Betroffenen. :http://www.gegen-missbrauch.de/news/artikel/rueckschritte-statt-fortschritte.html
    Die Realität für die ca 8 Millionen Betroffenehttp://www.uniklinik-ulm.de/service/presse/presseinformationen/archiv/pressemeldung/article/12107/traumafolgen.html wurde doch bereits im Abschlussbericht http://www.dgfpi.de/tl_files/pdf/medien/2011-06-15_Abschlussbericht_UBSKM.pdf ausführlichst festgehalten. Dass dem keine Taten folgen, ist kein Zufall. Statt dessen setzt die Politik dieses Landes auf Zeitschinderei. Diese „Aufarbeitungs-Kommission“ ist für mich ein Beispiel dafür.

  38. Angela Ebert schreibt am :

    Danke für diese echt wichtigen Beiträge!!
    Ihr seid super!!
    Es geht NICHT um Integration und Teilhabe Betroffener, und wenn überhaupt evtl. in Einzelfällen mit Vitamin B dann nur zu den Bedingungen die von Staat und Kirche vorgesehen haben, günstig, billig, preiswert halt.
    Ja mich regt das seit 2005 auf, interessiert nicht. Sich aufregen ist Energie-Verschwendung denn diese so kostbare Energie brauchen wir uns den Selbst-Schutz zu er-lauben, zu er-möglichen, um zu überleben.
    Keine Illusionen zu haben ist hier ein Glück.

    Den Worten müssen Taten folgen, sonst wird das nix. Veräppeln kann ich mich selbst, brauch ich keine akademisch gebildeten Verscheißerer, mit Verlaub! Brauche keine neue Albtraum-Story die mir noch zusätzlich die Nachtruhe raubt.
    Zwang und Gewalt geht gar nicht!!
    Und darüber verhandele ich nicht mehr!! Wie auch?
    Das was derzeit hier passiert ist eine bewußte und vorsätzliche Schädigung, rechtlich, gesundheitlich und finanziell, so funktioniert die Armuts-Industrie der Schröder-Agenda incl. wirtschaftlicher Nutzung fremder ungeschützter Ressourcen.
    Aufarbeitung von sexueller Gewalt – ganz ohne Recht-Schutz – die Ambivalenzen springen uns ALLE an?!

  39. Savina schreibt am :

    Jetzt wird deutschlandweit “ aufgearbeitet“ und der traumatisierte Mensch als Forschungs-Objekt genutzt.:
    http://www.deutsche-traumastiftung.org/wp-content/uploads/2016/01/SWP_Kienle_begru%CC%88sst_Deutsche_Traumastiftung_20151221.pdf
    http://www.deutsche-traumastiftung.org/presse/pressespiegel/
    Die Schirmherrin dieser „wissenschaftlichen Stiftung“
    ist : Frau Dr. Ursula von der Leyen
    http://www.deutsche-traumastiftung.org/
    Mir fehlen im Moment die Worte….

  40. hildegard schreibt am :

    … mir auch!!

  41. Angela Ebert schreibt am :

    Ja, Erkenntnisse dieser besonderen Art machen fassungslos, weil machtlos, weil der WILLKÜR ausge-liefert, jederzeit nutzbare Ressource zu sein ist würdelos, ist bösartig, ist RECHTSWIDRIG!!!
    Das BMAS ist Feder-führende Weisungs-Berechtigte, egal welcher Minister gerade diese Hütte befehligt hat. Auch das BMAS ist dem Grundgesetz verpflichtet, oder auch nicht mehr, aber dann ohne jede Erklärung?!
    Und Frau Richtlinienkompetenzin duldet es, ihr Vorgänger hat es inKraft gesetzt, diese Schein-Grundsicherung, die gar keine ist, nie eine wahr, nicht mal vorgesehen war als sogenanntes SKEM.
    Ein Diskriminierungs-Gesetz wird als Sozial-Gesetz „verkauft“, weil viele profitieren vom Niedlohnland BRD.
    Die Justiz legt Recht und Gesetz aus, erklärt es im besten Falle, mit Glück, die sich gegenseitig kontrollierenden Gewalten regulieren sich damit gegenseitig, so war es vorgesehen, so wird es seit 2005 aber nicht mehr umgesetzt.
    Politiker nutzen immer alle Optionen – zur zielführenden Umverteilung von Unten nach Oben.

    Ein Forschungs-Objekt „Mensch“ hat keine individuellen Persönlichkeits-Rechte, schon in Kriegs-Zeiten nicht, heute wieder.

    Es geht nicht um Heilung, es geht um Profit-Maximierung, um Leistungs-Verweigerung, am liebsten auf DAUER. Den Profit haben hier die Experten, mit der Verpflichtung eine lose-Blatt-Sammlung zu erstellen um die Bezüge zu rechtfertigen, vermutlich werden die Einnahmen auch versteuert, genau weis dies keiner mehr. Den unsere Reichen-Leistungsträger werden nicht kontrolliert…

    Kollateral-Schäden sind die Zielführung der HARTZ-Gesetzgebung, die Aufarbeitungs-Kommission weis das auch!! Die sind doch nicht dumm?!!
    Diese Erkenntnis ist sehr wichtig!!
    Nur so kann sich ein Selbst-Schutz überhaupt entwickeln, ein Selbst-Schutz aus der Not geboren!
    Wer die Notlagen der Menschen missbraucht, nicht erklärt, nur handelt ohne Auf- und Erklärung, §§ 14-17 SGB I, ist KRIMINELL, meine Meinung!

    Fassungslos und ohne den Schutz der allgemein gültigen Rechts-Ordnung, der gesetzlichen Willkür ausgeliefert, ein Menschen-Versuchs-Labor der BRD, es wiederholt sich alles…oder wird lediglich weiter geführt.

    NEIN, da mach ich nicht mit!!!

    Das „NEIN“ ist doch wichtig, ganz einfach zu verstehen, selbst für die Politik, drehen wir den Spieß um und streiken um vor weiterer Re-Traumatisierung den Selbst-Schutz zu entwickeln der ganz offenkundig notwendig ist!
    Gewalt-Opfer müssen nicht Opfer von staatlicher WILLKÜR bleiben! Auch nicht Labor-Ratte sein für unsere wissenschaftlichen Aufarbeitsungs-Kommissionen mit unklarer/unbestimmte Ziel-Vorgabe, nicht für die Leise-Treter und Papier-Verschwender, mit Verlaub.
    Das ist nun mein ZIEL – kein Opfer mehr werden!!!!

  42. Savina schreibt am :

    Nun erwarte ich, dass demnächst, für alle! öffentlich zugänglich, darüber Auskunft gegeben wird, wer!? denn nun was/wieviel!? und vor allem wofür ?! an Forschungs-Geldern zur Verfügung gestellt bekommt. Und von Frau Dr Ursula von der Leyen, als Schirmherrin der, offiziell angeblichen, wissenschaftlichen Stiftung http://www.deutsche-traumastiftung.org/ wird nun sicherlich ein vehementer Kampf gegen die deutschen Waffen -Exporte ausgehen. Hier wird sie dann sicherlich auch mit dabei sein, ganz konsequent und vehement: http://www.aufschrei-waffenhandel.de/Aktuelle-Aktionen.389.0.html. Denn ich gehe davon aus, dass ihr bewusst ist, dass es zwischen dem Einsatz von Waffen und Traumata- Entstehung /-Ursachen einen Zusammenhang gibt. (Und als einmal ausgebildete Frauenärztin müsste sie doch voll und ganz auf der Seite des lebendigen Lebens und der Lebens-Erhaltung stehen….)…

  43. Hubert schreibt am :

    Man kann ja über das Thema noch endlos diskutieren.
    Fest steht jedenfalls, dass bei Ausbleiben bzw. Verweigerung von angemessenen Entschädigungsleistungen in den meisten Fällen entsprechende Gegenreaktionen folgen werden. Und das diese nicht gerade positiv ausfallen, mag auch wohl jedem klar sein.
    Ergebnisse dazu gibt es bereits aller Wahscheinlichkeit nach genug, auch wenn diese wohl nicht veröffentlicht werden.
    Denn würde man das veröffentlichen, wäre man ja gezwungen, sofort zu handeln und Gesetze im Sinne der Betroffenen ändern. Aber nein, das will man garnicht, weil das unsummen Geld kosten würde. So spart man eben lieber am falschen Ende mit den Folgen.
    Die Frage ist, ob das so auf Dauer Sinn macht.

  44. Angela Ebert schreibt am :

    Lieber Hubert,
    ob es Sinn macht auf Dauer für seine individuellen-unveräußerlichen-nicht-übertragbaren Grund-Rechte einzustehen? Echt?
    Ob es Sinn macht sich nicht mehr zur „freien Verfügung“ für rechtlich beschwerenden Amts-Missbrauch zu stellen?
    Für Re-Traumatisierung gibt es keine Rechtsgrundlage, für strukturelle GEWALT auch nicht!
    Ich denke, ganz ehrlich!, es ist in einem Rechts-Staat die einzige juristische Möglichkeit die für eine Abwehr zielführender Be-Schädigung im SOZIAL-Recht noch bleibt.
    Die Kraft und auch Ausdauer zu haben, oder diese zu entwickeln ist schwer, nicht zielführend, politisch ganz sicher nicht gewünscht. Gewünscht ist Willkür in Ermessens-Entscheidungen, um berechtigte Leistungs-Ansprüche zu verwehren, um sich an fremden Rechtsgütern gesetzlich zu bereichern.
    Wir wissen heute nicht welche Briefkasten-Firmen welche Kriege finanzieren, oder WER sich daran beteiligen, da gibt es keinerlei Transparenz und Kontrolle. Da gibt es nicht mal Daten, keine Akten, diese Leute werden einfach in Ruhe gelassen, können ihre Schwarzgelder für welchen Zweck auch immer verbrauchen. Das nennt sich EIGENTUMS-VERFÜGUNG und ist nach Art. 14 GG ALLGEMEIN geschütztes Rechtsgut.

    Schaun wir mal….

    Wir sollten uns soviel Würde und auch RECHTSSICHERHEIT zugestehen und der Gesetzgeber MUSS das gewähren! JEDER unbeschuldigte Mensch ist gleichberechtigt, im Sinne des höherrangigen RECHTS.
    Es kann nicht sein das gewählte politische Amtsträger über dem Grundgesetz stehen?!
    Und v.d.Leyen ist Schirmherrin für die politischen Täter und deren Ziele, die Menschenverwertung, nicht für die Opfer von Gewalt, nicht vergessen.
    Was Richter alles dürfen, Mollath ist ein gutes Beispiel, nie-nicht vergessen!!! Mit der Sozial-Verwaltung sind so 3 von 5 „Gewalten“ mit der Menschen-Verwertung „beschäftigt“.
    Darin sind sich diese 3 Gewalten, MIT DER PFLICHT ZUM GG, auffällig einig?!!
    Kriminellen Erfindern und Förderern der MEGA-MASCHINE-Menschen-Verwertung sollte man nicht mehr begegnen müssen, nicht auf Dauer, auch nicht mit einer rechtlich bekannten, äußerst fragwürdigen, ZIELFÜHRUNG.

    Schönen Sonntag allerseits und aufgeben ist keine Alternative, meine Meinung.

    Angela

  45. Petra schreibt am :

    Bei dieser Kommission geht es wie bei allen Kommissionen in erster Linie um eins: Um die Sicherung von Existenz und Status derer, die in ihnen sitzen. Von daher, einfach ignorieren und sich dem Leben zuwenden.

  46. Angela Ebert schreibt am :

    Ach ja, diesmal, dieses Mal, ausnahmsweise, vermutlich?!
    Dazu müsste die Definition „Gewalt“ diesmal verstanden werden, was politisch ganz sicher nicht gewollt IST.
    Wenn Recht-Schutz per Sonder-Gesetz aufgehoben ist, wie soll das gehen??
    Das wäre eine ganz andere Richtung wie die HARTZ-Gesetzgebung vorsätzlich verursacht hat, bemerkenswert UNSTIMMIG!!!
    Bis 2019, ja dann, bleibt alles so wie es ist…veräppeln kann ich mich allein.
    Für wie doof dürfen diese Akademiker uns eigentlich noch halten ohne sich strafbar zu machen??
    Das ist die Frage die mich schon ein wenig länger umtreibt. Das sich niemand schämt wird mich auch noch länger wundern…vermutlich.
    Ein unwürdiges Unterhaltungs-Programm der Bühnen-Darsteller ist das, mehr nicht.
    😉
    Humor ist wenn man trotzdem lacht…

  47. Savina schreibt am :

    Mit dieser Deutschen Aufarbeitungs-Kommission, nachdem doch bereits eine enorme Fülle an Wissen und Informationen zur Thematik der Sexualisierten Gewalt vorliegt, wird den Betroffenen gegenüber die bisher erfolgte UNTERLASSENE HILFELEISTUNG, durch so eine geschäftige Aufarbeitungs-Kommission gut getarnt, nur weiter fortgesetzt. Die Verjährungsfristen werden beibehalten, um den Rechtsfrieden, für Täter und die zuschauende und wegsehende, ihre Ruhe haben wollende Gesellschaft, so schnell wie möglich wieder her zu stellen. Betroffene werden mit Psychopharmaka ruhig gestellt und aufgrund ihrer „Störung“ (PTBS) , einer von Menschen gemachten Schädigung an Leib und! Seele, sowie ihrer daraus sehr häufig folgenden Arbeitsunfähigkeit in systembedingte, erneute Abhängigkeitsverhältnisse hinein“verfrachtet“. Von sexualisierter und/oder körperlicher Gewalt Betroffene werden erneut in Abhängigkeitsverhältnisse hinein geführt, in denen eben
    durch die Machtverhältnisse erneut Menschen über Menschen verfügen können, somit also Macht ausüben können, und sich so der, von Politik und Gesellschaft vollkommen gewollte, Leidensweg für Betroffene weiter fortsetzt. Sich SÜNDENBÖCKE zu halten , ist für eine Gesamtgesellschaft immer äußerst bequem. Ganz bestimmte Menschen zu stigmatisieren und ihnen dadurch erneut Gewalt anzutun ist dann ganz „normal“.Sich am Leid anderer Menschen zu ergötzen; Menschen denen man Schaden an Leib und Seele angetan hat, als „Schwächlinge“, als „Gestörte“ abzustempeln – das ist für mich ein Ausdruck von Sadismus. Solange den Betroffenen nicht Tat!-sächlich geholfen wird und auch die Strukturelle Gewalt des Systems auf gar keinen Fall !! beleuchtet werden soll, ist so eine „Aufarbeitungs-Kommission“ nur ein Täuschungs-Manöver, meiner Meinung nach.
    Und übrigens: Die „Anhörungen“ von schwer traumatisierten Menschen, vorgenommen von fremden, unempathischen Menschen, die sich in der Trauma-Problematik überhaupt nicht auskennen, kann Re-Traumatisierungen, die tödlich enden können, auslösen.Das nennt man dann wahrscheinlich Kollateralschaden …

  48. Karl Görtz schreibt am :

    Wer stabil genug ist, kann ja sein Leiden hier mitteilen oder die Gelegenheit nutzen, mal ordentlich seinen Frust abzuladen.

    https://www.aufarbeitungskommission.de/schriftlicher-bericht/

    Meine Geschichte haben die bereits 2010 per e-mail erhalten. Ich will mich nicht ständig wiederholen.

    Im Übrigen sollte eine Kommission Opfer nicht auffordern, ihre Geschichte zu erzählen. Vom Fordern unserer deutschen Regierung habe ich gestrichen die Schnauze voll.
    Opfer sollte man, wenn überhaupt, BITTEN! Täter sollte man fordern.

    :Zitat

    „Deshalb fordere ich Betroffene auf, sich mit ihrer Geschichte an die Kommission zu wenden“.

    https://beauftragter-missbrauch.de/presse-service/pressemitteilungen/detail/news/unabhaengige-kommission-zur-aufarbeitung-sexuellen-kindesmissbrauchs-stellt-arbeitsprogramm-2016-201/

    :Zitat Ende

  49. Karl Görtz schreibt am :

    Ich gehe jetzt auch mal stark davon aus, dass die ARD – Tagesschau diesen Aufruf, dass Betroffene ihre Geschichte bei der Aufarbeitungskommission erzählen sollen, jetzt bald gesendet wird. Also direkt in den 20 Uhr Nachrichten. Nicht dass die Tagesschau wieder kommen wird mit : „Weitere Informationen finden sie bei uns im Internet unter….“ Liebe Aufarbeitungskommission, Bundesregierung und Tagesschau. Es gibt Zeitzeugen, die wissen noch nicht einmal was das Internet überhaupt ist. Zeitzeugen erreicht man am besten über alternative Medien, und das ist nun mal die Tagesschau. Wollen Sie nicht, dass der kürzeste Weg der Informationsübermittlung an die Betroffenen gesendet wird, sind Sie an einer wirklichen Aufarbeitung nicht interessiert.

  50. rasch schreibt am :

    Gestern dachte ich so..
    Sollen die doch meine Nachbarin fragen. Die ist in der Familie durch die Heirat ihrer Enkelin und wohnt über mir. Man hat nix miteinander zu tun..ich bin ja die missratene..pffff!!!
    Aber die kriegt alles mit, hellhörig hier ohne Ende..wie ich nachts achlafe und wie mich Träume und Gefühle in der Zeit einholen..
    Ich erschrecke mich oft selber im Halbschlaf..

  51. Savina schreibt am :

    „…Katsch: „Wir haben als Betroffene lange für eine unabhängige Aufarbeitung gekämpft, weil sexueller Missbrauch kein privates Schicksal, sondern ein institutioneller und gesellschaftlicher Skandal ist! Wir müssen endlich strukturelle Ursachen und Verantwortlichkeiten in den Blick nehmen. Deshalb fordere ich Betroffene auf, sich mit ihrer Geschichte an die Kommission zu wenden“.
    …Die Anhörungen finden bundesweit und dezentral statt. Sie werden von Mitgliedern der Kommission und ihrem erweiterten Anhörungsteam (Anwältinnen/Anwälten und Psychologinnen/Psychologen) durchgeführt. Die Anhörungen beginnen im Herbst. Ein erstes öffentliches Hearing soll Ende 2016 stattfinden …“ siehe: https://beauftragter-missbrauch.de/presse-service/pressemitteilungen/detail/news/unabhaengige-kommission-zur-aufarbeitung-sexuellen-kindesmissbrauchs-stellt-arbeitsprogramm-2016-201/
    Ein Herr Matthias Katsch ist Mitglied des Betroffenenrates beim Unabhängigen Beauftragten. Wenn Herr Katsch selbst ein Betroffener ist, müsste er wissen, dass so eine Anhörung von Betroffenen immer ! auch mit einer Trauma-Konfrontation gleichzusetzen ist. Bevor aber im, für Traumatisierte oftmals not-wendigen, therapeutischen Prozess eine solche Konfrontation erfolgt, muss zuerst eine vertrauensvolle Ausgangssituation zwischen dem Therapeuten und dem traumatisierten Menschen geschaffen werden und auch eine Stabilisierung erfolgen. Dafür müssen dementsprechend sehr gut ausgebildete Menschen die Gespräche mit den Traumatisierten führen, um eine Retraumatisierung zu vermeiden.http://www.traumatherapie.de/users/schubbe/stabilisierung.html – Die Stabilisierung ist innerhalb des verantwortungsvollen und verantwortungsbewußten Umgangs mit einem traumatisierten Menschen absolut notwendig und wichtig, eben zum Schutz des traumatisierten Menschen, der doch schon genug erlitten hat.Eine Retraumatisierung muss verhindert werden. Und ich denke, dass diese Kommissionsmitglieder sowie das erweiterte Anhörungsteam (Anwälte, Psychologen) keine ausgebildeten Trauma-Therapeuten sind und sie aufgrund dessen weder Vertrauen schaffen können noch der Trauma-Problematik entsprechend in den Kontakt mit Schwer – Traumatisierten gehen können. Von Betroffenen kann nicht auch noch, bei gleichzeitiger Unterlassener Hilfeleistung, immer nur gefordert und gefordert werden.
    Und: Das Wort ANHÖRUNG erinnert einfach nur an einen VERWALTUNGSAKT.https://de.wikipedia.org/wiki/Anh%C3%B6rung Und: Das Wort GESCHICHTEN erinnert an das Erzählen von Geschichten, die hintereinander weg , frei fließend aus der klaren Erinnerung heraus erzählt werden können. Das können aber Menschen mit einem Traumagedächtnis, die ein solches Gedächtnis haben, weil ihnen Grausames und Brutales angetan wurde, nur teilweise tun. Die Trauma-Erinnerungen sind schließlich nicht, wie von der Kommission so schön, einfach und bagatellisierend formuliert, als GESCHICHTEN im Frontal-Hirn geordnet abgespeichert- im autobiographischen Gedächtnis -, sondern die Traumata sind nun mal im Trauma-Gedächtnis abgespeichert, und dort in diesem Traumagedächtnis als Fragmente, zersplittert und aufgesprengt, in einzelne Teile des Gesamt-Traumas „zerlegt“. Diese Fragmentierung war die einzige Möglichkeit, über die der menschliche Körper nun mal verfügt, um das traumatische Ereignis oder die Traumatischen Ereignisse zu überleben.
    Angesichts der Problematik , mit der traumatisierte Menschen gezwungenermaßen leben müssen, sind diese beabsichtigten, sogenannten Anhörungen, die noch dazu von den bereits stark an Leib und Seele geschädigten Menschen hier von einem ebenfalls Betroffenen gefordert werden, eine Zumutung für die Betroffenen und schon fast grotesk.
    Ja, das ganze ist einfach nur absurd. Wie viele Male sollen die Betroffenen noch reden und reden und reden…., bis dann endlich etwas getan wird ?…

  52. Prospero schreibt am :

    @Savina

    Ihre Einwände sind wohlbegründet und nachvollziehbar, aber:

    Seit 2013 hat die australische „Royal Commission into Institutional Responses to Child Sexual Abuse“ http://www.childabuseroyalcommission.gov.au/
    in privaten Sitzungen über 5000 Überlebende sexualisierter Gewalt angehört: 1 Kommissionsmitglied (bei Kindern/Jugendlichen 2), ein Beamter, der/die Betroffene + Unterstützungeperson.Und im Anschluss professionelle Unterstützung!
    siehe: http://www.childabuseroyalcommission.gov.au/share-your-story/private-sessions/private-sessions-faqs

    Was würden Sie zu dieser Form der Befragung meinen?

  53. Marlis Fischer schreibt am :

    Wie ich oben schon einmal angerissen habe, wird in dieser gesamten Aufarbeitungsgeschichte der medizinische Aspekt und damit die Deutungshoheit der Psychiatrie, nicht angefasst. Man „fordert“ Betroffenengeschichten, die medizinische Umgehensweise mit Betroffenen wird nicht im Ansatz in Frage gestellt. So möchte ich in diesem Zusammenhang mitteilen, dass das neue Buch von Peter Gotzsche da ist: „Tödliche Psychopharmaka und organisiertes Leugnen: Wie Ärzte und Pharmaindustrie die Gesundheit der Patienten vorsätzlich aufs Spiel setzt“

    Auch wenn er sich nicht direkt mit Traumatisierungen befasst, soweit ich der Inhaltsangabe entnehmen konnte, so doch mit dem Umgang mit Patienten und der Gefährlichkeit von Psychopharmaka. Peter Gotzsche ist ein absolut seriöser, eindringlich forschender Professor.
    Vielleicht interessiert sich jemand dafür, mit welchen Mitteln Patienten, ich denke auch Traumapatienten, „ruhig gestellt werden“ und welcher Gefahr sie ausgesetzt sind.

  54. Savina schreibt am :

    An Prospero; Ich beziehe mich auf die bis jetzt erhältlichen Informationen zu diesen in Deutschland beabsichtigten sogenannten Anhörungen. Meine Einwände sind in Bezug zu diesen Informationen äußerst wichtige Einwände. Auch in einer solchen Initiative sehe ich dieselbe, den traumatisierten Menschen zugewandte Haltung, die dringend erforderlich ist, um tat!!-sächliche, positive Veränderungen für !! Traumatisierte zu bewirken.:http://initiative-phoenix.de/unterstuetzer.html Insofern finde ich es gut, dass in Australien eine professionelle Unterstützung den Betroffenen dann auch zugesichert wurde. Und ich denke, da diese privaten Sitzungen dort in Australien eng verknüpft waren mit einer dann weiter führenden professionellen Unterstützung zeugt dies dann tat-sächlich von einem Verantwortungsbewußtsein und einer Verantwortungsübernahme gegenüber den Betroffenen. Und genau das kann ich am Umgang mit traumatisierten Menschen hier in Deutschland, in unserem Land, weit entfernt von Australien, nicht erkennen.
    Mehrfach habe ich bereits dazu, hier auf netzwerkb, meine Meinungen ausführlich mitgeteilt. Die Trauma-Thematik, die immer im Zusammenhang mit der Ausübung von körperlicher und/oder sexualisierter Gewalt sofort fokussiert werden müsste, wird einfach gesamtgesellschaftlich weg- und ausgeblendet, unterliegt also auch einer gesamtgesellschaftlichen Dissoziation /Abspaltung. Der gesamte sehr spezielle Trauma – Themen -Komplex (Was ist ein von Menschen gemachtes Trauma ?/ Wie entsteht so ein Trauma ?/ Wie können diese Traumata geheilt werden ?) muss endlich gesehen werden. Nur dann kann sich endlich etwas ändern. …

  55. Kirsten schreibt am :

    Die Frage ist nur was kann sich ändern. Wie kann sich etwas ändern. Wie kann es sein, dass man sich für eine derartige Anhörung anmelden muss? und wie kann es sein, dass man ein Fragenkonstrukt bearbeiten soll?Vor vertrauensunwürdigen Leuten.
    Familiärer Missbrauch ist nicht immer nur von institutionellem Missbrauch zu trennen, aber hier wird es getan.Welch eine Farce. Wieviel Fachkompetenz bringt diese Kommission mit? Bisher gibt es keine adäquate Behandlung,Unterstützung der Opfer, nur zu deren Selbstzweck.Kein Abgleich von Täternamen.
    Wenn ich anfangen würde zu erzählen,würde keiner zu hören wollen, weil niemand mit dem Dreck dieser Gesellschaft etwas zu tun haben möchte.Über viele Jahre lang habe ich es getan, niemanden hat es interessiert. Sexualisierte Gewalt, erscheint wie eine ansteckende Krankheit. Sexualisierte Gewalt zerstört eine Kinderseele und ein Leben lang. Will man das wirklich wissen bei dieser Aufarbeitungskomission?Will man wirklich wissen , wieviel Grausames eine Kinderseele aushalten muss, während andere, Ihre Gutgönner sich dabei einen netten Abend machen.Wie ein Körper zersplittert und zerstört wird, wie später das Überleben zur täglichen Herausforderung wird.Will man das wissen???

  56. Karin2 schreibt am :

    schon alleine das Wort Anhörung assoziere ich mit schwarzer Pädagogik oder Existenzbedrohung

    Ich hatte mal beim Jobcenter einen Termin verschoben wegen eines Facharzttermins auf den ich lange gewartet hatte- vorher habe ich dafür das Einverständnis eingeholt und hinterher die Bestätigung des Termins dort hingeschickt-
    was flatterte mir ins Haus: Anhörung zu einer möglichen Sanktion-Termin nicht wahrgenommen-
    freiwillig würde ich wohl nicht zu einer Anhörung gehen.
    ich stelle mal einen link von einen flashmob hier rein- vielleicht gibt es ja noch mehr Paralellen:
    (Vor allem der Satz wir wollen nur die story keine Veränderung)

  57. Karl Görtz schreibt am :

    Was geschah

    1. Sind Sie selbst von sexuellem Missbrauch betroffen oder jemand anderes?
    Antwort: Ich

    2. Erinnern Sie sich an den Ort und den Namen der Institution?
    Antwort: Ja

    3. Können Sie sich erinnern, wann oder in welchem Zeitraum der sexuelle Missbrauch stattfand und wie alt Sie waren?
    Antwort: 1967 über 1 Jahr, Alter: 10 Jahre

    4. Was wollen Sie uns berichten?
    Antwort: Solange Sie die Verjährungsfristen bei Sexuellen Missbrauch nicht abschaffen, werde ich NICHTS mehr berichten. Mein Interesse liegt darin, die Täter zur Verantwortung zu ziehen. Es gab mehrere Täter, nicht nur Einen.

    5. Können und wollen Sie etwas zu den Tätern oder Täterinnen sagen?

    Antwort: Jugendtrainer im Sportverein

    6. Gab es eventuell Zeugen oder Mitwisser?

    Antwort: Nein

    Berichte

    1. Haben Sie mit jemandem über den sexuellen Missbrauch gesprochen?

    Antwort: Ja, mit meiner Mutter. Sie hat gemerkt, dass ich nicht mehr zum Sportverein ging und mich daraufhin immer wieder angesprochen bis ich ihr alles sagte.

    2. Hat die Institution vom sexuellen Missbrauch erfahren?

    Antwort: Ja, meine Mutter hat nach meiner Aussage den Jugendobmann und den Täter zu uns nach Hause zitiert und zur Rede gestellt.

    3. Gab es ein schriftliches Dokument über Ihren Bericht?

    Antwort: Ja, ich habe im Jahr 2000 Anzeige bei der hiesigen Polizeistation gestellt. Hier habe ich den Tathergang genau geschildert. Von dieser Polizeistation habe ich bis heute nichts mehr gehört.

    Reaktion der Institution

    1. Wie reagierten die Verantwortlichen der Institution?

    Antwort:
    Nachdem ich mich meiner Mutter offenbarte, hat sie den Täter und den Verantwortlichen der Institution, hier den Jugendobmann, zu uns nach Haus zitiert. Hier fand ein Gespräch unter 8 Augen statt. Der Täter, meine Mutter, mein Vater und der Jugendobmann. Ich sollte dem Gespräch nicht beiwohnen, verfolgte aber heimlich das Gespräch vor der Tür und konnte mithören, wie der Täter sich verteidigte, in dem er mich für geistesschwach darstellte.

    2. Gab es eine Untersuchung?
    Antwort: Nein

    3. Wurde Ihnen geraten, den sexuellen Missbrauch bei der Polizei anzuzeigen?
    Antwort: Ja, im Jahr 2000

    4. Wurde Ihnen Unterstützung oder psychologische Hilfe angeboten?
    Antwort: Ja , im Jahr 2000

    5. Übernahm die Institution Verantwortung für das, was geschah?
    Antwort: Nein

    6. Haben Sie Entschädigungszahlungen beantragt und waren diese an Bedingungen geknüpft?

    Antwort: Nein. Entschädigungszahlungen sind erst geltend zu machen, wenn der Täter strafrechtlich verfolgt und verurteilt wird. Die Verjährung der Tat verhindert eine Entschädigungszahlung.

    Tatfolgen
    1. Welche Folgen hatte die Tat für Sie? Gab es z.B. gesundheitliche Folgen? Oder gab es Ihrer Ansicht nach Folgen für Ihre Schulbildung und Ausbildung? Gibt es wirtschaftliche Folgen?

    Antwort:
    1. Schweigen,
    2. Angst,
    3. Hauptschulabschluss mit sehr schlechten Noten, aus heutiger Sicht wegen frühkindlicher Traumatisierung;
    4. freiwillige Psychiatrisierungen wegen Posttraumatischen Belastungsstörungen
    5. Arbeitsplatzverlust
    6. Altersarmut

    2. Leben Sie jetzt in einem sicheren Umfeld?
    Antwort: Nein. Ich werde in meiner Existenz durch die Bundesagentur für Arbeit bedroht.

    3. Gab es Personen, die Ihnen geholfen haben?Andere Untersuchungen
    Antwort: Ja, meine Geschwister

    1.Haben Sie bereits vor anderen Gremien berichtet?
    Antwort: Ja

    2.Sind diese Berichte verschriftlicht?
    Antwort: Ja

    3. Könnten diese Berichte der Kommission zur Verfügung gestellt werden?
    Antwort: Nein, erst wenn die Verjährungsfristen bei Sexualisierter Gewalt abgeschafft wurden.

    Gibt es noch etwas, was Sie der Kommission mitteilen möchten?
    Antwort: Schaffen Sie die Verjährungsfristen ab, damit ich endlich zur Ruhe komme.

    Haben Sie eine Botschaft an die Politik und Gesellschaft?
    Antwort: Schaffen Sie die Verjährungsfristen ab, damit ich endlich zur Ruhe komme.

    Möchten Sie bei Rückfragen von der Kommission kontaktiert werden?
    Antwort: Nein

    https://www.aufarbeitungskommission.de/wp-content/uploads/2016/05/Leitfaden_Institution_ausfuellbar.pdf

  58. Angela Ebert schreibt am :

    2. Leben Sie jetzt in einem sicheren Umfeld?
    Antwort: Nein. Ich werde in meiner Existenz durch die Bundesagentur für Arbeit bedroht.

    Ja, so ist es für die nicht mehr erwerbsfähigen Betroffenen, auch ich schrieb das schon, im Jahre 2010, als die Aufforderung zur „Meldung“ durch die Nachrichten ging, an diese bemerkenswerte „Institution“ der Heuchler und Gewissenlosen im Auftrag der Regierung mit Fürsorge-Pflichten.

    Grundgesetz hat keine Entscheidungs-relevanz im Sozial-Recht, darin besteht die auffällige Einigkeit der Gewalten der BRD.
    Einer Gemeinschaft der Gesetzlosen, offenkundig!

    Es ist ermüdend und unwürdig, von Amtsträgern ohne Rechtsgrundlage bedroht zu werden. Es nennt sich Rechtsbeugung und Amts-Missbrauch.
    Gestern konnten wir sie wieder bei der Karl-Preis-Vergabe hören, diese Heuchler im Anzug, diese grauen Herren und Kapitalisten-Freunde dieser Welt.

    Persönliche Verantwortung ist nicht ihr Ding.
    Aufgeben ist nicht unser Ding!!!

  59. Savina schreibt am :

    Ja!!!, da agieren Heuchler und Gewissenlose. Das sehe ich auch so. Meine eigenen, biographischen Erfahrungen lassen auch mich zu dieser Erkenntnis kommen, schon seit Jahren und immer wieder….

    So eine „Deutsche Aufarbeitungs Kommission“ schaut gut aus, so eine Kommission stellt was dar. Und noch dazu dürfen, was für eine Gnade, sogar ein paar wenige ebenfalls Betroffene mitwirken an dieser Zur-Schau-Stellung von geheuchelter und gewissenloser „Betroffenheit“. Und diese Reden lesen sich auch gut, und schön. https://beauftragter-missbrauch.de/presse-service/reden/. …Solange aber keine Taten folgen, die strukturelle Gewalt in Ämtern und Behörden weiter aufrecht erhalten wird, der Täterschutz durch die Beibehaltung der Verjährungsfristen weiterhin bestehen bleibt, schnelle unbürokratische Hilfen für Betroffene weiterhin ausbleiben, die psychotherapeutische Versorgung von traumatisierten Menschen weiterhin unterbunden wird http://initiative-phoenix.de/ und die Diskriminierung von traumatisierten Menschen (Stigmatisierung als „Gestörte“ und „Schwächlinge“, Verhöhnung, Verspottung, Ausgrenzung, Bagatellisierung…) nicht als solche auch konsequent und vehement benannt wird; solange das Thema Trauma als Trauma-Themen Komplex (- Wie entsteht ein von Menschen gemachtes Trauma ? Was ist ein Trauma ? Welche Folgen hat die Traumatisierung für den Einzelnen ? Welche Folgen hat die Chronifizierung der Traumafolgen durch das zu- und wegschauende Umfeld ? Welche Heilungswege zur Integratin der Traumata gibt es ? – ); solane eine Pharma-Industrie, die ihre Psychopharmaka so gewinn-bringend wie möglich verkaufen möchte und sich mit der Anzahl von traumatisierten Menschen nur einen wunderbaren, gewinn-bringenden Absatzmarkt erhalten möchte (Je mehr Traumatisierte um so besser für die Pharma-Industrie); solange auf all diese Aspekte bezogen keine tat!!- sächlichen Veränderungen

    auf den Weg gebracht werden, sollen die Betroffenen bei der stets und ständig sichtbaren Unterlassenen Hilfeleistung nun erstmal ein weiteres Mal ihre „Geschichten“ vollkommen Fremden, die keinerlei fachliche Kompetenz aufweisen, einfach eben mal so anvertrauen ? Re-Traumatisierungen sind vorprogrammiert und werden gewissenlos von den Heuchlern, die es doch nur gut mit den Betroffenen meinen, auch in Zukunft als Kollateralschäden stillschweigend akzeptiert . Es handelt sich ja nur um Menschen….

    Ich persönlich sage NEIN !! zu einer Teilnahme an einer solchen sogenannten Anhörung. Ich habe wirklich genug hinter mir. Ich habe mehrfach überlebt. Das brauche ich nun nicht auch noch. Selbst-Fürsorge ist für mich überlebens-notwendig und deshalb werde ich mich nicht auch noch einer solchen Kommission ausliefern….

    Es ergibt sich zwischen dem weiterhin fortgesetzten Ignorieren der Trauma-Thematik im Heute und folgender Anweisung für werdende bzw gerade gewordene Mütter in der Vergangenheit eine für mich sehr klare Verbindung.:

    „…Der Schnuller stoppt in vielen Fällen das Schreien sofort….Versagt auch der Schnuller, dann, liebe Mutter, werde hart! Fange nur ja nicht an, das Kind aus dem Bett heraus zu nehmen, es zu tragen, zu wiegen, zu fahren oder es auf den Schoß zu halten. Das Kind begreift unglaublich rasch, daß es nur zu schreien braucht, um eine mitleidige Seele herbeizurufen. Nach kurzer Zeit fordert es diese Beschäftigung mit ihm als ein Recht, gibt keine Ruhe mehr, bis es wieder getragen, gewiegt oder gefahren wird – und der kleine Haustyrann ist fertig. Hat man Glück über eine eigene und geräumige Wohnung zu verfügen, so kann man das unruhige Kind in einen stillen Raum tun und holt es erst zur nächsten Mahlzeit wieder. Es kommt oft nur auf einige wenige Kraftproben zwischen Mutter und Kind an – es sind die ersten ! – und das Kind lernt, dass es sich fügen muss und sein Schreien nichts nützt….“ (ein Text aus “ Die Mutter und ihr erstes Kind“ von Dr. med Johanna Haarer, 1953, Verlag Karl Gerber, München, Seite 179 , (https://de.wikipedia.org/wiki/Johanna_Haarer) Bis 1987 wurde dieses Buch noch herausgegeben ( http://www.kindergartenpaedagogik.de/1268.html ). – Das also ist, diesem, sehr weit und sehr lange verbreiteten, Buch entsprechend, eine „liebe Mutter“…

    Die Ausübung von sexualisierte und /oder körperliche Gewalt , ofmals getarnt als eine Erziehungs-Maßnahme, vorgenommen von „lieben Menschen“ hat tief gehende Ursachen. …

    Sollen wir weiterhin „lernen“, dass wir uns zu fügen haben, dass selbst Schreie nichts nützen ?

    „…Es wird dringend Zeit, dass sexuelle Gewalt gegen Mädchen und Jungen von allen Teilen der Politik und Gesellschaft als eines der größten Verbrechen begriffen wird, das man Kindern und Jugendlichen antun kann….“ (aus: Rede des Unabhängigen Beauftragten anlässlich der Konferenz „Sichere Orte schaffen“ in Lübeck am 7. März 2016 )

    – Das klingt gut und richtig. Das ist doch aber schon seit sehr langem klar.

    Wieviele Geschichten werden noch gefordert ? Wieviele

    Leidenswege sollen noch formuliert, aufgeschrieben und dann anschließend gut archiviert in einen neuen „Ruhe-Raum

    der Stille“ zur Beruhigung der Situation abgeschoben werden ?

  60. Savina schreibt am :

    Zu den Trauma-Folgen gehört u.a. auch:
    https://www.youtube.com/watch?v=F3A9fwHClbI&list=PLRLgdOK3jcre0JNxFZ1x9e_ntoEtgGnJw&index=4;
    https://www.facebook.com/Zur-Erinnerung-an-die-Opfer-der-Agenda-2010-596121523795478/

    Aber nun haben wir ja eine Deutsche Aufarbeitungs-Kommission.:
    „…Prof. Andresen: „Die Anhörungen von Betroffenen sind der Kern unserer Arbeit. Wir wollen Betroffenen geschützte Räume des Sprechens ermöglichen. Wir hoffen, dass sich Betroffene aus vielen verschiedenen Kontexten und jeden Alters, beispielsweise auch junge Erwachsene, bei uns melden. Es ist wichtig, dass wir den Blick auch auf Bereiche richten, die wir möglicherweise heute noch nicht ausreichend im Fokus haben oder uns neu erschließen müssen. Wir sind sehr gespannt, wie sich der Prozess der Aufarbeitung in Deutschland entwickeln wird.“ …“ (https://beauftragter-missbrauch.de/presse-service/pressemitteilungen/detail/news/unabhaengige-kommission-zur-aufarbeitung-sexuellen-kindesmissbrauchs-stellt-arbeitsprogramm-2016-201/) – Ganz offensichtlich haben diejenigen, die da „aufarbeiten“ so einiges nach wie vor „nicht ausreichend im Fokus“….Diese abgehobene Ignoranz den Betroffenen gegenüber ist so Menschen verachtend. Der Fokus ist eben ganz klar auf den Täter-Schutz gerichtet, die Verjährungsfristen sind ein eindeutiger Beleg dafür.

  61. hildegard schreibt am :

    Lt. GG, Art.1 heißt es, die Würde des Menschen zu achten und zu schützen sei VERPFLICHTUNG aller staatlichen Gewalt.
    „Achten“ meint die klare Haltung FÜR Gewaltopfer, meint Schutz der Schwächsten, meint aktive Überlebenshilfe nach gewaltsamen Übergriffen auf Leib und Leben, meint Opfer-, nicht Täterschutz, meint Fairness für den Umgang mit Opfern und Tätern.

    Opfer aber blieben gesellschaftlich isoliert, geächtet und erhalten nur Almosen. Selbst-Fürsorge wurde höchst überlebens-notwendig.
    Täter sind heute noch gesetzlich geschützt, müssen für die lebenslänglich angerichteten Schädigungen der Opfer nicht aufkommen.

    Aus der Fachwelt weiß man wie sich Gewalt körperlich manifestiert, dass die Schädigungen vererbt werden, dass passives Verhalten und Schweigen der Umgebung die Täter begünstigt. Man braucht nicht länger zu forschen.

    Eine Kommission dieser Art theoretisiert, archiviert, ist wenig hilfreich, weil handlungsunfähig. Aber sie tut-als-ob und vernebelt erneut die gesellschaftliche Wahrnehmung.
    Jede Gewalt gebiert wieder und wieder Gewalt.
    Jeder weiß, wie sehr Gewaltfolgen ein Leben verändern.
    Jede Gesellschaft ist an der Empathie-Unfähigkeit ihrer Kinder und Jugendlichen beteiligt.
    Wo liegt die Ursache der zunehmenden Verrohung?

    Will die Gesellschaft diese Auswirkungen?

  62. Savina schreibt am :

    Die Ursachen liegen in einer konsequenten Umsetzung der neoliberalen Politik. Diese neoliberale Politik kann doch nur durch Verrohung umgesetzt werden. https://www.youtube.com/watch?v=8JBzzSUDY0s Max Uthoff -Verrohung der Gesellschaft- Hartz IV – Gegendarstellung 2015 – Das erklärt einiges….

  63. Prospero schreibt am :

    sprachlos und ohne Kommentar, aber passend zur bisherigen Diskussion hier:

    „…Es gibt in der klinischen Psychologie eine breite sogenannte „Trauma-Forschung“, die davon ausgeht, dass frühkindliche Erfahrungen von Gewalt oder sexuellen Übergriffen zu schwersten Traumata mit „dissoziativen“ Persönlichkeitsstörungen führen (können). Patienten, die wegen solcher Erkrankungen behandelt werden, decken im Lauf ihrer oft viele Jahre dauernden Therapien solche Traumata auf. Die Störung führt dazu, dass die „Aussagen“ (Zeugenaussagen) dieser Personen nach den Kriterien der heutigen Aussagepsychologie häufig ganz unzureichend (schwankend, widersprüchlich, lückenhaft, vage) sind. Was leitet die Traumaforschung daraus ab? Dass die besonders schlechte Qualität einer Aussage ein Kennzeichen dafür ist, dass die zugrunde liegende Straftat besonders schwer war! Vereinfacht: Je unzuverlässiger und unklarer die Beschuldigung, desto wahrer muss sie wohl sein. Alles klar? Damit ist man im Bereich der Religion, des Tischerückens und der Weltverschwörung angekommen. Eine Theorie, die ihre Validität aus systematischer Unbeweisbarkeit ableitet, erklärt sich selbst zu einer Frage des Glaubens…“
    BGH-Richter Fischer heute auf ZON (erspare mir eine triggernde Verlinkung)

  64. Savina schreibt am :

    An Prospero, Danke für das Zitat.
    Ja, so wird ständig mit traumatisierten Menschen umgegangen. Das Leiden der Betroffenen wird ins Lächerliche gezogen. Dann wird dieser BGH-Richter Fischer wohl auch in dem hier Beschriebenen, als ein Beispiel, nur „Geschichten“ aus dem „Bereich des Tischerückens und der Weltverschwörung“ sehen wollen.:“http://www.traumhaus-bielefeld.de/wp-content/uploads/Ursula-Gast-Trauma-und-Dissoziation.pdf
    Ich selbst arbeite für mich zur Stabilisierung und in schwierigen Lebens-Situationen (z.B. ein Krankenhaus-Aufenthalt) mit den inneren Bildern nach Luise Reddemann, nach der PITT (Psychodynamischen Imaginativen Trauma Therapie) http://www.luise-reddemann.de/home/ Ihre Arbeit ist eng verknüft mit dem Traumhaus-Bielefeld…. Da maßt sich dieser Richter also an, über diesen gesamten Trauma-Themen-Komplex Bescheid zu wissen, und verspottet selbstgerecht schwer leidende Menschen. Das ist genau das, was ich hier immer wieder erlebt habe und erlebe. Der Trauma-Schwerpunkt soll keine Rolle spielen, wird abgetan, bagatellisiert, ins Lächerliche, ins Verrückte, ins Schwächliche, ins Gestörte gezerrt. Was Marlis Fischer hier am 31.01.2016 schrieb „…In der Expertengruppe fiel mir auf, dass nicht ein Traumaforscher anwesend ist. Dieses fundamentale Wissen über Betroffene wird erneut ausgeklammert. Wenn ich gehässig wäre, würde ich daraus schließen, dass gerade der Punkt der Traumatisierung wieder unter den Tisch gekehrt werden soll. Meiner Meinung nach zöge aber gerade eine klare Definition dieses Punktes eine Veränderung der Verjährungsfristen, wie auch entsprechende finanzielle Notwendigkeiten nach sich.
    Zugleich habe ich mich natürlich auch gefragt, wer in Deutschland, außer sehr wenigen Buchautoren, auf diesem Gebiet wirklich gut ist und zugleich bereit, sich einer derartigen Studie anzuschließen, denn sie wissen durchaus, dass die Traumatisierung als Schlagwort sehr gerne benutzt wird, sie mit ihren tatsächlichen gravierenden Folgen aber keineswegs gerne im Medizin- und Rechtssystem gesehen wird, da beides dann grundsätzlich verändert werden müsste….“ bringt es, meiner Meinung nach, auch sehr auf den Punkt….

  65. Karl Görtz schreibt am :

    „…Es gibt in der klinischen Psychologie eine breite sogenannte „Trauma-Forschung“, die davon ausgeht, dass frühkindliche Erfahrungen von Gewalt oder sexuellen Übergriffen zu schwersten Traumata mit „dissoziativen“ Persönlichkeitsstörungen führen (können). „

    Kommentar:
    Das WAR! bei mir der Fall: „dissoziative“ Persönlichkeitsstörung

    „Patienten, die wegen solcher Erkrankungen behandelt werden, decken im Lauf ihrer oft viele Jahre dauernden Therapien solche Traumata auf.“

    Kommentar:
    Ich habe mein Trauma sofort bei der ersten Sitzung bei einer Psychologin selbst angesprochen. Hat mir sehr viel Überwindung – bei Gott- abverlangt.

    „Die Störung führt dazu, dass die „Aussagen“ (Zeugenaussagen) dieser Personen nach den Kriterien der heutigen Aussagepsychologie häufig ganz unzureichend (schwankend, widersprüchlich, lückenhaft, vage) sind.“

    Kommentar:
    Schafft die Verjährungsfristen ab, dann führen meine Aussagen zu den Tätern.

  66. Savina schreibt am :

    „…Nicht die Menschen, die mit diesen Folgen zu tun haben, sind unnormal, sondern unnormal sind die Verhältnisse, in denen diese Gewalt geschieht. Daher heißt es in der Traumaarbeit auch.: `Das was Sie gerade erleben, ist eine normale Reaktion auf ein unnormales Erlebnis.`In dieser Perspektive steht der Begriff Trauma dafür, über die ungewöhnlichen psychischen und psychosozialen Reaktionen nach einer Gewalterfahrung aufzuklären und sie zu entstigmatisieren. Das ist nötig, denn von außen betrachtet, aber auch für die Betroffenen, sind traumatische Reaktionen schwer verstehbar, únnormal,seltsam, übertrieben oder unangemessen. Ein Beispiel sind die sogenannten Flashbacks, bei denen Erinnerungssplitter aus einer Gewaltsituation einen Menschen plötzlich überfallen, ohne daß jene bewusst mit der Gewaltsituation verbunden werden. Sie lösen dann überfallartig eine extreme Angst, eine Schockstarre, Todesangst oder Dissoziation aus. Eine unbewusste Assoziation an das Gewalterlebnis reicht und das Gefühl von Ausgeliefertsein und Überwältigung wird wieder erlebt, `hier und jetzt´, als würde die Gewalt erneut stattfinden. Dass sie vergangen ist, spielt im Erleben erst mal keine Rolle. Ein Auslöser kann alles sein, eine erneute Ohnmachtserfahrung, eine bestimmte Farbe, ein Geräusch, eine Stimmlage, ein Geruch….“ (aus „Traumaverstehen“, einem Text in dem Buch „Störungen“, von Ariane Brenssell, Klaus Weber(Hg), Seite 125/126) Durch das was diese Kommission da vor hat, ohne professionell, ohne das spezielle Traumaverstehen, mit den an Leib und Seele Geschädigten zu sprechen, werden diejenigen, die sich da zur sogenannten Anhörung melden, dann der Gefahr der Flashback-Entstehung, ein einziger Auslöser reicht, und damit der Gefahr einer Re-Traumatisierung ausgesetzt. Und das kann bei totaler Überflutung durch das „Trauma-Material“ dann zeitversetzt, ohne eine weitere fachspezifische Betreuung und Begleitung, sogar in den Suizid führen, also tödlich enden. Ist dieser Kommission bewusst was sie da „anbieten“, wissen sie was sie tun ?…

  67. Kirsten schreibt am :

    Die Verjährungsfristen sollen doch gar nicht abgeschafft werden. Es ist ein Irrglaube, dass Täter aufgedeckt werden sollen, sonst würde es ja ein Abgleich geben können.So ist für Täter eine große Sicherheit geschaffen worden- für die Opfer nicht.
    Opfer von Einzeltätern haben vielleicht noch eine Möglichkeit, Täter anzuzeigen. Opfer, die durch mehrere Täter missbraucht worden- nicht.
    Ich selbst war bei der Polizei und wollte dieses tun, und wurde dort nur verhöhnt. Ich war beim weißen Ring, auch hier Fehlanzeige. Ich war bei unendlich vielen Beratungsstellen, habe auf meine Kosten alles in Kauf genommen, damit „inkompetente fette Beraterinnen“ wahrscheinlich noch heute ihre Zeit in diesen Behörden, Beratungsstellen absitzen.Ich musste Hilfe durch das Jugendamt annehmen, weil ich selbst Kinder habe, die seinerzeit schulpflichtig waren. Wie entwürdigend diese Erfahrung war, habe ich nie vergessen. Ich habe über viele Jahre eine kompetente Therapeutin gesucht, auch diese Erfahrungen waren sehr ernüchternd. Ich hatte das große Glück, nach unendlichen Versuchen, eine gute
    Therapeutin zu finden. Noch heute nach Jahren, fällt es mir schwer, über den erlebten Horror zu reden, weil es so grausam ist, weil es für ein Kind, für mich, unaushaltbar ist/war, zu Sexzwecken verkauft worden zu sein.
    So sehe ich diese Aufarbeitungskomission wohl eher, um wieder zu zeigen, was unsere Gesellschaft doch tut,– wie lächerlich–, wenn man dabei diese Strukturen in der Gesellschaft nicht aufdecken möchte.
    Da ist es viel einfacher einem Opfer, vage Aussagen anzuhängen.
    Ich war ein Leben lang immer klarer in meinen Aussagen, als Täter, habe nie Medikamente genommen, habe eine Hochschulstudium absolviert und verdiene auch heute selbst. Da ging es mir vielleicht ähnlich wie Karl, aber niemand wollte sich diese Aussagen anhören. „So arbeiten die Täter noch immer, auch heute, weil niemand etwas dagegen tut“. Die Deutsche Aufarbeitungskomission wird nichts dazu beitragen, dieses zu ändern. Anzeigen sind in unserem Land diesbezüglich leider unerwünscht.

  68. hildegard schreibt am :

    Leute, nehmt euch die vorigen Kommentare von Kirsten, Savina, Karl zu Herzen. Nicht länger darf unsere Gesellschaft sich von Täterschutz, Beteuerungen und Behauptungen durch bestellte Abhängigen irreführen lassen: Schafft diese Verjährungsfristen ab, dann führen unsere Aussagen zu den Tätern, dann endet der ewige Alptraum vom Kampf gegen Windmühlen.
    Gewalt gegen Kinder galt einmal als gottgegeben.
    Gewalt ist Menschenwerk und Teufelskreis.
    Es braucht – wie jetzt jeder begreifen wird – Sofortmaßnahmen für die Einführung verpflichtender Fortbildung für das gesamte Personal des BGH, aller Gerichte, aller Betreuungsformen, aller Polizeibereiche, aller Bildungseinrichtungen.

    Wo immer überfallartig eine extreme Angst, eine Schockstarre, Todesangst oder Dissoziation auftritt, muss die Umgebung künftig befähigt werden nach den möglichen Ursachen fragen zu können.
    Einstweilen bietet sich hier die in anderen Krisenbereichen bewährte Methode NET, die Narrative Expositionstherapie an. Dann haben sich auch Trauma-Fachleute einzubringen, die nach Traumata zu forschen zwischenzeitlich befähigt wurden und nach individueller Problemlösung fahnden, um ganz gezielt hilfreich im Einzelfall zu werden.

  69. hildegard schreibt am :

    Passiv blieb bisher die Politik – trotz großer Ministerinnenrunde und UB. – „Die Kommission arbeitet unabhängig und wird unterstützt durch ein beim Arbeitsstab des Beauftragten angesiedeltes eigenes Büro und Kooperationen mit Wissenschaft und Forschung. Für die Jahre 2016 – 2018 steht ein Budget von je 1,4 Millionen Euro pro Jahr zur Verfügung“(PDF)- das sei hilfreich, sollen wir nun glauben …

    Aktiv drückt sich die Justiz noch immer um fällige Gesetzesänderungen herum.
    Tut sie das, um die Täter innerhalb ihrer aller-Ehren-werten UPPER CLASS zu schützen und sollen arme Schucker verschont bleiben? – „Ohne Forschung und ohne Anhörungen von Betroffenen wird sexualisierte Gewalt gegen Kinder und Jugendliche nicht aufhören“, behauptet Prof. Andresen…

    Um Verschwendung von Steuergeldern zu unterbinden müsste diese GroKo das Register „Transparenz“ ziehen und die Täter aller Couleur zur Kasse bitten – nur das wäre ehrenwert, hilfreich, und zwar in Verbindung mit der Aufhebung falscher Schutz- und Schonfristen für verjährte Seelenmord-Verbrechen und mit gleichzeitiger Einführung von Anzeigepflicht.

    Müssen auch wir uns erst am Spreeufer anketten, damit das Parlament alte Fehler revidiert?

  70. Savina schreibt am :

    „Prof.Andresen:…Wir sind sehr gespannt, wie sich der Prozess der Aufarbeitung in Deutschland entwickeln wird.“ (https://beauftragter-missbrauch.de/presse-service/pressemitteilungen/detail/news/unabhaengige-kommission-zur-aufarbeitung-sexuellen-kindesmissbrauchs-stellt-arbeitsprogramm-2016-201/) – Haben Betroffene jetzt auch noch eine „Bringe-Schuld“ ? Sind wir nun dazu auserkoren spannende „Sex and-Crime-Geschichten “ zu liefern,bei Aufrechterhaltung von Unterlassener Hilfeleistung, bei Aufrechterhaltung von struktureller Gewalt …? …

  71. Angela Ebert schreibt am :

    Ja, viele gute Fragen, und keine Antworten unserer Gewählten, natürlich nicht.
    Unseren SELBST-SChutz zu stärken ist notwendig und überlebenswichtig!
    Wem kann ich heute noch glauben?
    Einen vorsätzlichen Verstoss gegen Treu und Glauben, auch noch GEMEINSCHAFTLICH durch Sozial-Behörden und -Gerichte, zum Zwecke der Bereicherung, vorher kam die „nonverbale“, unerklärten!, Entmündigung, die ZIELFÜHRUNG der Agenda-Trilogie, eine feste innere Einheit bildende Zielführung.
    Wer die Not der Menschen missbraucht, diese Not sogar vorsätzlich sozial-gesetzlich provoziert, verursacht, dem sind Anstand und die guten Sitten vollständig abhanden gekommen, meine Meinung.
    Daher empfehle ich den Selbst-Schutz zu aktivieren, eine Notwehr-Maßnahme die unser Überleben sichert!
    DANKE
    Wir sind uns das wert!
    Keine strukturelle Gewalt mehr, Gewalt geht nicht!!!

  72. Thomas schreibt am :

    Liebe Netzwerkler,

    kann mir mal bitte einer Erklären warum in dieser Kommission als ständiger Gast Matthias Katsch sitzt. Letztlich nervt mich das so langsam, da dieser meint wir Betroffene müssen Ihm dankbar sein, da er ja 2010 den Missbrauch in die Presse brachte.

    „…Ständige Gäste: Tamara Luding und Matthias Katsch (Mitglieder des Betroffenenrats beim Unabhängigen Beauftragten),“

    Quelle: https://beauftragter-missbrauch.de/presse-service/pressemitteilungen/detail/news/unabhaengige-kommission-zur-aufarbeitung-sexuellen-kindesmissbrauchs-stellt-arbeitsprogramm-2016-201/

    Wenn schon diese Kommission muss diese von unabhängigen Betroffenen mit besetzt werden und nicht von jemanden der (so meine Information) in jedem Gremium sitzt was da so in Berlin sich mit diesem Thema beschäftigt.

  73. Savina schreibt am :

    Thomas, das sehe ich auch so….
    Nun begab es sich zu einer Zeit, in der :
    „…Sexueller Missbrauch gehört zum Grundrisiko einer Kindheit in Deutschland
    Laut Weltgesundheitsorganisation (WHO) leben in Europa derzeit 18 Millionen Kinder,
    denen sexuelle Gewalt angetan wurde. Sexueller Missbrauch gehört noch immer zum
    Grundrisiko einer Kindheit in Deutschland! Jährlich haben wir unverändert über
    12.000 Ermittlungs- und Strafverfahren wegen sexuellem Kindesmissbrauch und wir wissen, dass die Dunkelziffer weitaus höher ist!…“ („Sexuelle Gewalt an Kindern – Wo stehen wir bei der Prävention,
    Aufarbeitung und gesundheitlichen Versorgung in Deutschland?“Johannes-Wilhelm Rörig,
    Unabhängiger Beauftragter für Fragen
    des sexuellen Kindesmissbrauchs 18. Jahrestagung der
    Deutschsprachigen Gesellschaft für Psychotraumatologie
    am 10. März 2016 in Hamburg, Seite 3; hier zu finden :https://beauftragter-missbrauch.de/presse-service/reden/); nun begab es sich zu einer Zeit, in der gute Menschen durch unser Land tingeln und die Wahrheit verkünden.:http://www.derwesten.de/staedte/duisburg/missbrauch-bleibt-grundrisiko-einer-kindheit-aimp-id11458646.html….- Einer dieser guten Menschen, Frau Dr. Christine Bergmann, die auch Mitglied dieser „Aufarbeitungs-“ Kommission ist, hat das umfangreiche Wissen http://www.dgfpi.de/tl_files/pdf/medien/2011-06-15_Abschlussbericht_UBSKM.pdf mit erarbeitet und auch hier wurde , nur als ein weiteres Beispiel, bereits Wissen http://www.dgsv.de/wp-content/uploads/2011/11/vortrag_macht_u_machtmissbrauch.pdf erarbeitet, und trotzdem werden die Verjährungsfristen als hauptsächlicher Schutz für die Täter weiter aufrecht erhalten.:http://netzwerkb.org/2011/05/24/zeichen-der-verhohnung/… Da tingelt nun eine Frau Dr. Christine Bergmann durchs Land und verkündet die Wahrheit und setzt sich aber gleichzeitig für die Verjährungsfristen ein. Das hier :http://de.statista.com/statistik/daten/studie/155388/umfrage/meinung-zu-verjaehrungsfristen-bei-sexualstraftaten/
    wird einfach ignoriert.
    Das bisherige Wissen veranlasst nicht dazu, den Täterschutz zu beenden, den Betroffenen schnelle und unbürokratische Hilfe zukommen zu lassen und den Fokus der Wahrnehmung auf den Trauma-Schwerpunkt zu richten, so dass alte psychotherapeutische Verfahren, die bei Traumata nicht angewendet werden können, da sie nichts nutzen, weiter zur Anwendung kommen, wenn überhaupt. Das bisherige Wissen veranlasst diese „Aufarbeitungs“- Kommission, die Betroffenen aufzufordern zum Abliefern weiterer Geschichten. Sie sollen weiterhin vorgeführt werden, als „Gestörte“, als „Verrückte“, als „Kranke“…über die sich „Helfende“ erheben können und auf die voller Mitleid ganz herablassend dann geschaut werden kann. Dieser herablassende, mitleidige (nicht zu verwechseln mit mit-fühlend) Blick von „Helfenden“ , diesen Blick kenne ich zur Genüge. Da ich zu dieser Wahrheit (Sexueller Missbrauch gehört zum Grundrisiko einer Kindheit in Deutschland) mit dazu gehöre, kann ich diese Wahrheit mit dem praktizierten Täterschutz und der Unterlassenen Hilfeleistung für Betroffene nicht in Übereinstimmung bringen. Wahrscheinlich liegt das daran, dass ich aufgrund der sogenannten PTBS zu den „Gestörten“ gezählt werde, sich eine Frau Dr. Christine Bergmann aber zu den Gesunden zählt. In der Welt der „Gesunden“ passen sexualisierte Gewaltanwendungen an Kindern und Jugendlichen und der Täterschutz ganz offensichtlich bestens zusammen….

  74. netzwerkB Team schreibt am :

    Lieber Thomas,

    wir von netzwerkB können nichts zu internen Entscheidungen der Aufarbeitungskommission und deren Personalpolitik sagen.

    Aber: wir haben den politischen Prozess um das Thema ’sexualisierte Gewalt‘ in Berlin seit 2010 kritisch begleitet.

    Betroffene – viele davon arbeiten engagiert und ehrlich mit – sind seit 2010 als nur in den politischen Prozess miteinbezogen worden in Form von Anhörungen – manche Individueen ‚durften‘ ihre ‚Geschichten‘ erzählen.

    Ein Fond wurde eingerichtet, an den Betroffene Anträge stellen konnten für Entschädigungszahlungen, die aber an bestimmte Auflagen geknüpft sind – Betroffene erhalten keine ungebundenen Zahlungen für das erlittene Leid und den wirtschaftlichen Lebensschaden.

    Aus unserer Sicht zementiert diese vorgeschriebene Rollenverteilung die Betroffenen weiterhin in die Position des Bittstellers. Mitarbeit auf Augenhöhe sieht anders aus.

    Die jetzige ‚Aufarbeitungskommission‘ führt diese Politik weiter mit weiteren ‚Anhörungen‘ von einzelnen Betroffenen (eben nicht als politische Repräsentanten), und weiteres Geld wird in die Erforschung von sexualisierter Gewalt gesteckt.

    Echte Aufarbeitung müßte unserem Dafürhalten nach folgendes beinhalten:

    – Wahrheitskommissionen für die Aufarbeitung zumindest in den Täterorganisationen (diese werden mit der derzeitigen Struktur nicht miteinbezogen)

    – Herausarbeiten von Strukturen, die sexualisierte Gewalt hervorbringen und entsprechende Änderung derselben
    (dies bezieht sich auch auf die Institution der Familie)

    – Entwicklung einer besseren Entschädigungskultur – Betroffene nicht mehr als Bittsteller – Täter müssen für den Schaden aufkommen

    – Als Grundlage dafür: Änderung der Gesetzeslage: Aufhebung von Verjährungsfristen und eine Anzeige- und Meldepflicht.

    So wie es heute ist, gibt es noch nicht einmal ein ausreichendes Unrechtsbewusstsein – vor allem auch in den Familien- bezüglich sexualisierter Gewalt gegen Kinder.

    http://netzwerkb.org/2015/02/01/reden-uber-reden/

    http://netzwerkb.org/2014/04/29/auser-spesen-nichts-gewesen/

  75. Angela Ebert schreibt am :

    Aus unserer Sicht zementiert diese vorgeschriebene Rollenverteilung die Betroffenen weiterhin in die Position des Bittstellers. Mitarbeit auf Augenhöhe sieht anders aus.
    So ist es!
    Und Bittsteller sind wir nicht!
    Schon ganz und gar nicht wenn es um Grundrechte geht!!!
    Nicht-verhandelbar und nicht diskussions-würdig!!!
    Vermutlich sind wir auf dem Gebiet der BRD immer noch ein Volk von Denunzianten, anders kann ich es mir nicht erklären was hier, wieder einmal!, geschieht. Es sind zu wenige die an einer ernsthaften und nachhaltigen Aufarbeitung interessiert sind, die Politk bestimmt die Richtung, die liegt außerhalb von jedem Recht-Schutz, der ZIELFÜHRUNG der Schröder-Agenda!
    Mich wundert bis zum heutigen Tag das es keinerlei Un-Rechtsbewußtsein gibt.
    Anstand und gute Sitten sind aus und so müssen wir uns selbst schützen, einen Selbst-Schutz entwickeln, der uns vor den gesetzlichen An- und Übergriffen durch gesetzliche Richter/medizinische „Gutachter“ und andere Kriminelle-System-Schützer bewahrt.
    Der Staat tut es nicht, auch nicht diese Pseudo- Kommision!!
    Da werden den hoch-kriminellen Tätern auf allen Ebenen die Mrd. hinterher geschmissen die sie von „Unten“ durch GESETZE generieren. Prämien sind das Schmiergeld des Systems aus Steuereinnahmen finanziert, unfassbar! Diese Geldströme fließen zielführend, auch bei dieser Kommision, vermutlich!

    Mal schauen was noch so alles kommt, die bösartigen Ideen gehen solchen Sozio-pathen-Freunden nicht aus.
    Von der Politik gibt`s Beleidungen (StGB),
    von der Verwaltung wird zielführend Zwang und Gewalt geboten,
    SGe drohen ganz offen mit Falschen Beschuldigungen, um der Zielführung der AGENDA-Mega-Maschine nachzukommen. Unabhängig ist da gar niemand mehr!!
    Emotionen müssen gelebt werden, sonst gibt es Depressionen 😉
    Sollte ich falsche Beschuldigungen aussprechen dürfen mich diese Pseudo-Amtsträger gerne verklagen, dann käme vielleicht mal Licht in`s Dunkel der Macht!!

    In den Familien der geschützten Täter ist die Geschlossenheit! auffällig, die 5 Gewalten handeln auch geschlossen, also auch Täter-Handeln erkennbar.
    Politische Partein sind geschlossene „Vereinigungen“, jede nach ihrer Fasson und Klientel,
    staatlichen Institutionen wie der Verwaltung ist die Geschlossenheit auch erkennbar, und SGe sind ganz offenkundig, völlig frei, der AGENDA-Mega-Maschine-Zielführung verpflichtet.
    Da kann man wohl nicht`s machen, auch nicht mehr mit-machen!
    Die Macht der Zivilisation hat traditionell die Macht zu missbrauchen.

  76. hildegard schreibt am :

    Da es in dieser Aufarbeitung eigentlich immer NUR um Grundrechte geht, braucht es die öffentlich gestellte Frage: Was ist RECHT? Denn:
    Trotz Öffentlichkeit und trotz dimap-Umfrage bleibt es wie es war vor aller Zeit.
    Und um dem Recht – trotzdem näher kommen zu können, wird es auf jede Möglichkeit politischer Fragestellungen ankommen. Trotz fehlender Lobby.

    Braucht der Staat systemisches Unrecht? Es scheint so zu sein, denn der Souverän wird um so mehr hingehalten, je schwächer seine Stimme wird. – Lauter werden können wir vielleicht auch auf Umwegen.
    Eine Neuordnung der Menschenrechte wäre angebracht.
    Aus der Agenda mit Hartz IV ergibt sich logisch dies: https://www.grundeinkommen.de/19/01/2016/von-armut-betroffene-fordern-grundeinkommen.html – eine Petition, die nur noch bis Ende Mai läuft, denn für Grundeinkommen gibt es nicht nur für Schweizer Bürger zum 5.6.16 diese „OMNIBUS“-Aktion mit
    “Begründung:
    Geboren-werden ist das Recht auf eine menschenwürdige Existenz auf Erden. Bezieht sich dieses Recht auch über die Geburt hinaus auf die späteren Lebens- und Arbeitsbedingungen?

    Der Vorschlag der Schweizer Volksinitiative ist, jenen Teil des Einkommens, den der einzelne Mensch für ein menschenwürdiges Leben braucht, bedingungslos durch die Gemeinschaft zu gewährleisten, unabhängig davon was er hervorbringt. Niemand soll mehr zu einer Arbeit gezwungen werden können, nur um sein Überleben, seine eigene Existenz zu sichern. Einkommen wird so zum Menschenrecht.

    Sinnvolle Arbeit kann nur aus der Freiheit und Selbstbestimmung hervorgehen und nicht durch Zwang. Die bisherige Übereinkunft, Arbeit sei die Bedingung für Einkommen, kehrt sich um. Einkommen ist die Bedingung für Arbeit. Für die Arbeit ist der Mensch zuständig, für das Einkommen die Gesellschaft.

    Dafür gilt es eine Rechtsgrundlage zu schaffen. Dieses Recht kann nur von uns selbst hervorgebracht werden. Demokratische Bedingung: Gleichberechtigung. Das Instrument dafür ist die Direkte Demokratie durch Volksabstimmung. Die haben wir aber bundesweit noch nicht. Wenn wir sie haben wollen, müssen wir sie jetzt gemeinsam durchsetzen. Wohlan! Keiner soll mehr sagen, das Grundeinkommen sei ein Einkommen ohne Arbeit. Die Neubestimmung des sozialen Ganzen ist Arbeit mehr denn je.” – so weit der „OMNIBUS“-Text. Schließen wir uns an und sagen es weiter.
    Denn:
    Digitales Zeitalter, Maschinen und Roboter steuern Wirtschaft und Geldströme mit zunehmender Ignoranz. Gelenkt von Selbstermächtigten. Unterdrückung für Abhängige. Grundrechte gehen unter. “Recht auf Arbeit” war nach der Französischen Revolution entstanden. Der Sinn wurde zweck-entfremdet, und Opfer, Verlierer, Besiegte fordern:
    “Menschenrecht auf Leben” braucht global den Vorrang vor Recht auf Arbeit.
    Der soziale Friede kann nach dem “Agenda-Spuk” nur noch mit Vertrauen-bildenden Maßnahmen zurück gewonnen werden.
    Vertrauenswürdig kann neoliberale (Arbeits-)Politik nicht mehr sein, wo Bosse und Aktionäre absahnen, was die subventionierten Innovationen ihnen einbrachten. Mit dem ansteigenden Reichtum der Reichen drehen sich Wut, Hassrede und Gewalt in ewigen Kreiseln weiter.

  77. hildegard schreibt am :

    http://www.welt.de/politik/deutschland/article155424564/Es-werden-sogar-Kinder-vor-der-Kamera-umgebracht.html … er, Herr Rörig, müsse dafür sorgen, dass die Empfehlungen des Runden Tisches „Sexueller Missbrauch“ … Realität werden.“ Wie das? Wie will er denn gegen uralt verhärtete juristische Fehleinschätzungen gutgemeinte Empfehlungen realisieren?

    Herr Rörig erklärt dann der WELT: „Es werden sogar Kinder vor der Kamera umgebracht. Das sind unvorstellbare Grausamkeiten, die Menschen Kindern antun.“

    Ja lieber Herr Rörig, warum-um-Himmels-Willen, warum tun Sie die Täter denn nicht ANZEIGEN?! Was tut die Aufarbeitungs-Kommission? Was kann die Kommission tun? Hat eins der 15 Aufarbeitungsmitglieder laut und deutlich die Anzeige gefordert? Tut die Kommission sich um die Entlarvung des Täterschutzes kümmern und auch um die Verantwortlichkeit im staatlichen Zuständigkeitsbereich? Und was tut der Staat?

    Wisst ihr eigentlich, was ihr tut?
    Ihr fürchtet euch umgebracht zu werden wie die Dutroux-Zeugen? Und die Schwerstverbrecher der Nationen lachen über euch?

    Und bitte, Herr Rörig, erklären Sie uns nicht und auch dem Rest der WELT-Leser nicht, was schlimmer für wen gewesen sein könnte. Sondern fordern Sie von allen bisher beteiligten Juristen das Eingeständnis der Mitschuld am verewigten Täterschutz. Sie alle taten aus den von Ihnen genannten Gründen nichts als Täter über Jahrzehnte zu schützen. Mit der Folge, dass keiner mehr weiß was Recht gewesen wäre. Alle fürchten nur noch die heutige Hybis. Damals haben Nazirichter entschieden wer schützenswert sei:
    Das Gesetz der Verjährung des Seelenmordes entwertete das Kind. Das Kind wurde zum Objekt, zum Spielobjekt verbotener Gelüste gemacht. Macht wurde missbraucht.

    Und nein, Herr Rörig, die Sensibilisierung gibt es nicht. Die Gesellschaft glaubt gern dem Juristen, der Täter von damals heute weiter schützt, weil er sich mit seinen älteren Kollegen nicht mehr anlegen will. Gegen besseres Wissen.

    Was für ein Lügenspektakel im Rechtswesen das Mord an Kindern vor laufender Kamera nicht zur Anzeige bringt und damalige Falsch-Beurteilungen nicht revidieren kann.

    Und nochmal nein: Ihre „Zebrastreifen“ wirken nicht. Täter sind Erfinder immer schlimmerer Perfidie.
    Die Folge jeder Tat und jeder Anzeige-Unterlassung muss klar sein: Täter und Mitwisser müssen zur lebenslangen Verantwortung gezogen werden, denn lebenslang ist das Leiden der Opfer!

    Und abschließend noch dies: Uns ist längst klar, dass Politik und Justiz, dass sie alle „die Dimension von Missbrauch und seiner schweren und schwersten Folgen nicht verstanden“ haben – und dass auch heute sich keiner mehr (samt der makabren Finanzpolitik) daran trauen mag …

    Weiter so, Deutschland?

  78. Savina schreibt am :

    Danke für den link http://www.welt.de/politik/deutschland/article155424564/Es-werden-sogar-Kinder-vor-der-Kamera-umgebracht.html
    – „…Die Welt: Sie haben jetzt eine Aufarbeitungskommission ins Leben gerufen, die durch die Lande reist und Geschichten von Opfern einsammelt. Warum ist das so wichtig?

    Rörig: Die Aufarbeitungskommission nimmt als erstes Gremium weltweit auch den Missbrauch im familiären Umfeld in den Blick. Dafür bin ich dankbar, denn diese Opfer hatten bisher keine Institution neben den Ermittlungsbehörden, an die sie sich wenden konnten. Betroffene brauchen eine unabhängige staatliche Instanz, der sie sich anvertrauen können….“ – Die glauben im Ernst an ihre „Geschichte vom Geschichten einsammeln“ während sie, als „Einsammler“ durchs Land streifen, dann, so fremd und lebensfern wie sie nun mal sind, ganz „betroffene Gesichter“ aufsetzen und dadurch sofort das Vertrauen der Opfer bekommen, weil sie, diese „Experten“, nun mal ganz genau! wissen was die betroffenen Opfer brauchen: eine unabhängige (????), staatliche Instanz, der sie sich nun endlich, weltweit als Erste!! , was das familiären Umfeld anbetrifft, anvertrauen können. Als Allererste !!!, weltweit!!! – das ist dann fast schon eine Auszeichnung.(Deutschland ist wieder Weltmeister!!!)
    Und wenn sie die Geschichte eingesammelt haben, können sie ihre „betroffenen Gesichter“ wieder absetzen und das Opfer kann angetriggert, im Flashback fest sitzend, in die nächste Dissoziation gehend ganz einfach wieder nach Hause fahren und soll sich dann gefälligst so richtig gut und vor allem dankbar fühlen, weil es einmal angehört worden ist. Aha, also sie wissen was Betroffene brauchen („…Betroffene brauchen eine unabhängige staatliche Instanz, der sie sich anvertrauen können…“). Den betroffenen Opfern muss man natürlich sagen was sie brauchen, so ein Opfer kann doch schließlich nicht aus sich selbst heraus wissen was es braucht. Und: Menschen zu vertrauen, das hat doch ein Opfer von klein auf an gelernt. Deshalb gibt es ja auch für die Ermöglichung einer guten Therapeutischen Beziehung die 5 probatorischen Sitzungen. Aber hier bei den „Experten“ spielt das dann keine Rolle mehr. …- Mit Achtsamkeit und der Anerkennung und Würdigung eines schweren Schicksals hat das alles nichts zu tun, meiner Meinung nach. Was Betroffene brauchen, ist schon sehr lange allen klar, aber das können Menschen in gehobener Situation dann sehr leicht ganz einfach ignorieren. Diese unglaubliche Arroganz, die da in allem mitschwingt, fühlt sich für mich einfach nur schlimm an.

  79. Karl Görtz schreibt am :

    Nach der Pflicht kommt die Kür, sagt der Volksmund. So war auch der Runde Tisch, der 2010 von der Bundesregierung installiert wurde ein Muss, eine Pflichtübung. Die breite Öffentlichkeit musste ob der unglaublichen Skandale, die 2010 das Licht der Welt erblickten, erst einmal durch einen Runden Tisch aufgefangen werden. Man stelle sich nur vor, die Bundesregierung hätte 2010 nicht reagiert und geschwiegen und die Öffentlichkeit mit ihren Sorgen und Nöten alleine gelassen, die Presse hätte im Tagestakt einen Skandal nach dem Anderen aufgedeckt und die Regierung hätte nur zugeschaut. Da wäre doch glatt die Demokratie, die wir in Deutschland übrigens schon lange nicht mehr haben, in Gefahr geraten.

    Die Bundesregierung hat also 2010 mit ihrem Runden Tisch abgeschlossen. Der Abschlussbericht steht, die Pflichtübung ist erfüllt.

    http://www.bmjv.de/SharedDocs/Downloads/DE/Fachinformationen/Abschlussbericht_RTKM.pdf?__blob=publicationFile

    Kleine Anmerkung: Warum wurde die erste Seite dieses Abschlussberichtes mit weißer Schrift auf gelben Hintergrund dargestellt? Ist ja nicht gerade angenehm für die Augen : Weiß auf Gelb, oder?
    Also ich wollte das zuerst wegklicken, weil ich meine Augen nicht schädigen wollte. Sollten hier auch andere Leser wegklicken? Sollte und soll das vielleicht gar nicht gelesen werden?

    Das Volk hat sich also beruhigt. Keine Aufstände, keine größeren Demos. Alles richtig gemacht.
    Gleichzeitig hat die Bundesregierung, die mit dem Thema seit mehr als 5 Jahren abgeschlossen hat, erst die Unabhängige, dann den Unabhängigen,dann die „unabhängigen“ Betroffenen und dann die unabhängige aufarbeitenden Kommissionierer installiert. Auf aufkommende öffentliche Skandale muss man zuerst schnell reagieren. Das ist die Pflicht. Sind weitere aufkommende Skandale in der Öffentlichkeit Usus geworden, wird die Kür installiert, das ist jetzt die Aufarbeitungskommission. Es gehört sich einfach, bei jedem öffentlich skandalösen Skandal routiniert eine Aufarbeitungskommission zu installieren. Das war schon immer so in der deutschen Geschichte. Man will sich schließlich später nicht nachsagen lassen, man hätte Nichts weiter getan. Also wird das Ding abgearbeitet, obwohl man im Vorfeld schon weiß, dass man nicht richtig abarbeiten darf. Wären die Verjährungsfristen abgeschafft, würdet ihr wirklich aufarbeiten. Ja, ja, ich weiß, würdet ihr ja tun, aber die Bundesregierung erlaubt euch nicht Täter zu verfolgen. Und warum? Weil die Bundesregierung dann die nächsten Skandale am Hals hätte. Und das will sie unter allen Umständen vermeiden. Und ihr, die Aufarbeitungskommission, macht dabei mit.

  80. Karin2 schreibt am :

    In der Tat ist das alles recht bizarr.
    Von einem nun hören wir endlich mal zu….und es scheint ja nicht so sehr um Hilfe für Menschen zu gehen, die bereits Opfer geworden sind- sondern um zukünftige zu verhindern- nun dieses wir hören endlich mal zu- als Gegenerfahrung wir ignorieren nicht oder verleugnen wie das viele erfahren mussten- ist dann eher was, wo bei mir allerhöchstens ein kindlicher Anteil anpringen würde -und das ist nicht gut.

    Auf der anderen Seite klingt das recht unprofessionel oder wie altes Denken für mich, denn heute ist ja bekannt das das freie ungeschützte – sprechen traumatische Geschehen verherrende Folgen haben kann- alleine sprechen ist nicht unbedingt hilfreich sondern kan die spaltung also die strukturelle Dissoziation sogar noch verstärken, weil erneut die Symptomatik eingesetzt werden muss.
    Natürlich gilt das nicht für alle aber es ist doch ein wichtiger Aspekt den man berücksichtigen sollte- wenn man ihn nicht berücksichtigt wird es gefährlich- das Ergebnis wird nicht representativ sein.(oder einzelene kippfen völlig ab)
    Wenn ich alleine bedenke das der Anteil der Behinderten unter den betroffenen besonders hoch ist(können sich noch schlechter wehren sind noch abhängiger und gelten als noch unglaubwürdider)lese ich auch nichts darüber wie man dort die Teilnahme erleichtern möchte und bestimmte Barrieren abbauen-
    Warum vermute ich nur dass diese Gruppe dann aber
    unterrepressentiert sein wir bei der Anhörung…..

    Es ist sicherlich sehr schwierig alles gut umzusetzten-
    aber es scheint mir auch recht schlecht durchdacht zu sein- ich werde glaube ich was meine Person eingeht einen kurzen Text an die schicken-
    auch warum ich dort nicht hingehen kann-

  81. hildegard schreibt am :

    Ja, schlimm fühlt es sich an, denn immer deutlicher wird: Alles ist reines Spektakel, von oben angeordnet, inszeniert – das „Spektakulum“ ist ein die Neugierde der Zuschauer befriedigender Vorgang.
    Das verletzt uns zutiefst, denn die Absicht hinter dem Aktionismus scheint durch: Seelenmord soll verjährt bleiben!
    Solch staatspolitische „Vernehmlassungen“ sollen das Volk überzeugen und beruhigen nach dem Motto: die-machen-das-schon! Betroffenenräte und Aufarbeitungsexperten wurden nach den Ministerinnen unverzichtbar. Beständig wird mit ihnen dieses Grundproblem umkreist, damit nur ja niemand mehr nach Ursachen fragt.
    Einzelne Experten, Beamte oder Parlamentarier mögen ja persönlich anders denken und empfinden, wo es um geschundene Kinder von damals geht. – Sie alle aber werden zu Götzendienstlern, wo es um die Geld-werte Verantwortlichkeit geht. Da muss man sich an das Gesetz halten, unbedingt an das geltende „Recht“, und um die klare Rede sich herum drücken. Die Ehre der eigenen Zunft um der Wahrheit willen retten?? Dann würden doch die berechtigten Ansprüche all der Entwürdigten eingefordert werden.
    Wie stünden sie denn da? Sie, die wie Duckmäuse sich einem Popanz unterwarfen und sich rechtsstaatlich gaben, um nicht laut werden und Verantwortung übernehmen zu müssen – lieber drehen sie sich im schaurigen Tanz mit denen, die kleine Kinder vor laufenden Kameras sogar umbringen …

    Wo bleiben die Pauken- und Trompetentöne, mit denen sie so gern ihren Gott sonst ehren?
    HIER geht es um seine Geschöpfe!

  82. Savina schreibt am :

    Bei diesen geplanten sogenannten Anhörungen (Diesen Menschen ist höchstwahrscheinlich die Bürokraten-„Sprache“ bereits in Fleisch und Blut übergegangen.) werden Trauma-Konfrontationen statt finden. Das ist gar nicht zu vermeiden. Die Folgen dieser, ohne für eine vorher ausreichende Stabilisierung gesorgt zu haben, Trauma-Konfrontationen können zu Flashbacks und Retraumatisierung führen, was dann für den einzelnen, traumatisierten Menschen bedeutet, dass die Dissoziation vertieft wird, die Traumata verstärkt werden und die durch eine Traumakonfrontation erfolgende Destabilisierung sogar im Suizid enden kann. Oder der Körper reagiert dann, eventuell sogar in einem schlimme Ausmaße, psychosomatisch. – Was diese Kommission vor hat, ist meiner Meinung nach grob fahrlässig. Und es bagatellisiert im Übrigen ganz unauffällig all das Grausame was traumatisierten Menschen von anderen Menschen angetan wurde. Denn sie sprechen von GESCHICHTEN. Wenn da von GESCHICHTEN geredet wird, klingt alles so absolut harmlos. Schwer und schwerst traumatisierte Menschen werden im Vokabular dieser Kommission zu „Geschichtenerzählern/innen“. Folgerichtig ist dann, dass das Wort Trauma in dem Artikel ( http://www.welt.de/politik/deutschland/article155424564/Es-werden-sogar-Kinder-vor-der-Kamera-umgebracht.html ), samt Video-Clip, kein einziges Mal vor kommt. Da wird nur einmal das Wort Schockstarre , sowie „…Sie leiden meist unter einer so extremen Persönlichkeitsabspaltung, …“ mal ganz kurz erwähnt und das war es dann aber auch schon. Eine not-wendige Arbeit von Traumatherapeuten, die not-wendige Existenz von Trauma-Zentren, als zwei Beispiele für das, was Traumatisierte brauchen, wird ganz bewusst vollkommen ausgeblendet. Es wird statt dessen mit „schockierenden Zahlen“ und dem „Ausplaudern“ von grausamen Taten „…Das geht bis hin zu schwerster Folter an Kindern und Jugendlichen. Es werden sogar Kinder vor der Kamera umgebracht. Das sind unvorstellbare Grausamkeiten, die Menschen Kindern antun….“ Werbung für diese Deutsche „Aufarbeitungs“ Kommission gemacht.
    Würde es ihnen tatsächlich um die traumatisierten Menschen dieses Landes gehen, würde die Trauma-Thematik in den Mittelpunkt aller Bemühungen gestellt werden und dazu würde gehören , dass im Rahmen einer sogenannten Anhörung nur solche Menschen mit Traumatisierten umgehen dürfen, die darin auch ausgebildet sind. Und: für die trauma therapeutische Versorgung nach der sogenannten Anhörung würde dann selbstverständlich sofort im Anschluss an die Anhörung gesorgt werden. Diese Kommission aber fügt sich nur bestens ein in den alltäglichen Alltag von Traumatisierten, der hier, in einer Buch-Rezension, gut beschrieben wird.: „…Es ist ein persönlich und sozialkritisch engagiertes Buch, das zum einen zornig die Heuchelei und den Werteverlust in unserer Gesellschaft anprangert, zum anderen sich bedingungslos wertschätzend an die Seite der Opfer stellt – und viel Hilfreiches für die therapeutische Arbeit mit „Inneren Feind“-Anteilen vermittelt.
    Einige Thesen des Buches: Ohne eine fest verankerte Moral des Mitgefühls sind der Ausbreitung von Gewalt in der Gesellschaft und in jedem einzelnen keine Grenzen gesetzt, was sich in wilden antisozialen Börsenspekulationen und einer Kultur, die Psychopathen als Leitungskräften huldigt, ebenso zeigt wie in der Gnadenlosigkeit, mit der die Ärmeren zurück gelassen werden. Dazu gehört auch, dass komplex traumatisierte Gewaltopfer im Sozial- und Gesundheitssystem weitgehend allein gelassen werden, lieber“ hohe Folgekosten für Klinikaufenthalte, Arbeitslosigkeit und Frühberentung getragen werden als die Kosten ausreichend langer und qualifizierter ambulanter Psychotherapie. …“ (aus einer Rezension zu einem Buch von Michaela Huber : Der Innere Feind. Psychotherapie mit Täterintrojekten.
    Untertitel: wie finden wir den Weg aus Ohnmacht und Gewalt? Junfermann Verlag, 2013) Diese Kommission weist mit großer Sicherheit keinen Weg aus Ohnmacht und Gewalt, sie führt statt dessen in eine Sackgasse, um die Verjährungsfristen, und somit den Täterschutz auch weiterhin beibehalten zu können. …

  83. Savina schreibt am :

    Vergessen habe ich die Angabe zum Zitat aus einer Buch-Rezension..:
    Die angegebene Buch-Rezension schrieb eine Frau Dr. Beckrath-Wilking, Ulrike am 20. Mai 2013.

  84. hildegard schreibt am :

    … Verjährungsfristen, und somit den Täterschutz auch weiterhin beibehalten zu können … ist n.m.M. vorgegeben, soll „Rechts-Frieden“ schaffen und riecht mir nach faulem Frieden.

  85. Angela Ebert schreibt am :

    Nicht mal gesetzliche Richter schaffen heute noch Rechts-Frieden, ganz im Gegenteil, Beweis die Sozial-Gesetz-Gebung mit den Umsetzern nach dem Wirtschaftslichkeits-Prinzip, Politik, Sozial-Behörden und -Gerichte.
    Und endlich wird unser Selbst-Schutz wichtig! Selbst-Schutz vor Straftaten durch staatliche Institutionen, was für eine infame ZIELFÜHRUNG wird uns da seit 2005 verkauft?!
    Es erinnert mich an einen Bond-Film, der Bösewicht wurde von Klaus Maria Brandauer gespielt, jedes Land hatte einen „WERT“ um den gezockt wurde von den Kriminellen der Erde. Griechenland, andere werden folgen, ist ein treffendes Beispiel. Unwürdig-erklärte Menschen sind zum Spiel-Gut gemacht worden.
    Endlich ist einmal die Vertrauens-Frage mit im bösen Spiel der korrupten Mächtigen!
    Die starken Schultern verhöhnen uns, nehmen uns aus wie Schlachtvieh, gesetzlich geregelter Missbrauch fremder Rechtsgüter geht so.
    Unsere Richtlinienkompetenz weis das, auch die zuständigen Fach-Minister wissen darum, den dumm sind sie nicht.
    „Ich habe das nicht gewußt“ ist aber immer noch weit verbreitet in der BRD.
    Na dann kann ich es auch nicht ändern, eigentlich ist WISSEN Macht?!
    Oder etwa nicht?
    Danke sehr für die rege Beteiligung und das mit-denken warum die Rechts-Angelegenheiten nicht weiter gehen, in unserem RECHTS-STAAT der keiner mehr ist. Und Kirche guckt zu, aus gutem Grund.
    BRD betreibt Täter-Schutz im großen Stil, provoziert vorsätzliche Not durch existenzielle BEDROHUNG und falsche Beschuldigungen. Leistungsverweigerung aus wirtschaftlichen Gründen, einer sicher gut dokumentierten Bereicherungs-Absicht.
    ICH werde sicher unsere starken Schultern nicht entlasten indem ich mir fremde Schuld durch vorsätzliches Fehlverhalten zuweisen lasse, so funktioniert es nämlich, meistens.
    Die gesetzlichen Ambivalenzen sind offen-sichtlich!!!
    WIR sind vermutlich un-würdig denen das GG näher zu bringen?! Art. 103 Rechtliches Gehör wird eh nicht gewährt, steht der Zielführung entgegen.
    Die Aufarbeitungs-Kommission ist ein Papier-Tiger, wie der Daten-Schutz auch, bringt aber eine gute Alters-Vorsorge für die Beteiligten.
    Die Selektion der Ware Mensch ist Zielführung um wirtschaftlich zu missbrauchen, gesundheitlich zu schädigen, Rechts-Ansprüche einzudampfen oder vollständig zu verweigern, außer Kraft zu setzen.

    Das Zusammentragen aller Fakten läßt keinen anderen Schluss zu. Schluss ist damit noch nicht, also Vorsicht im Umgang mit staatlichen Institutionen!

    DANKE !

  86. Savina schreibt am :

    An Angela,
    zur weiteren Sichtbarmachung des Irrsinns:
    http://aktuelle-sozialpolitik.blogspot.de/2016/05/108.html
    vom 08.Mai 2016 –
    „…Es gibt Momente im sozialpolitischen Leben, da möchte man nur noch den Kopf immer wieder auf den Tisch schlagen, wovor einen lediglich das Wissen über die Folgewirkungen bewahrt. Aber der Reihe nach: Derzeit sind wieder gesetzgeberische Aktivitäten in den beiden Rechtskreisen SGB III und II zu verzeichnen. …“
    – Geschäftges Tun – wohin man schaut…Das System zehrt an den Kräften der Menschen, verwirrt sie, täuscht vor und manipuliert….
    Selbstschutz, Aus-Zeiten, Innere Rückzüge, Sich Besinnen auf Gesundes…- Daran müssen wir uns immer wieder erinnern.

  87. Ex-odenwaldschüler schreibt am :

    Für mich ist das ganze nur eine pöstchenbeschafferei-den betroffenen wird es nichts bringen .wenn seit 2010 also nun immerhin seit über 6 Jahren keine adäquate Aufklärung , Entschädigung und Reform der entsprechenden strafrechtsparagrapfen bzw. Verjährung gelingt,warum sollte das jetzt passieren?Es ist eine hinhaltetaktik und vertrösteten.und seitdem ich weiß,das die Antonio Amadeus Stiftung,eine der Stiftungen rund um die odenwaldschule mitdrinhängt,ist für mich diese ganze Geschichte nicht glaubwürdig.in Sachen odenwaldschule wird niemals die pädaphile struktur a la dutreux aufgeklärt werden,zufiele VIPs stecken dahinter und deren Söhne sind auf schon wieder auf entsprechenden pöstchen und wollen dies nicht gefährdenden.Es ist alles einfach ein großer verlogener scheisshaufen sonst nichts!,

  88. Savina schreibt am :

    „…Das Bundeskriminalamt hat kürzlich Zahlen zum sexuellen Mißbrauch von Kindern veröffentlicht. Jedes vierte Kind? Jedes Jahr 300 000 in der Bundesrepublik? Kinder, die eines Tages erwachsen sind und wieder Kinder bekommen, gewollt, ungewollt. Drei Viertel der Opfer seien Mädchen, die Täter zumeist Männer aus der bürgerlichen Mittelschicht. Es wird nicht darüber geredet, es wird weggesehen. Die Kinder senden eine Fülle von Notsignalen aus. Auch Manuela hat das getan. Man muß nicht besonders sachkundig sein, um heute noch zu sehen, wie verzweifelt und erfolglos sie um Hilfe gefleht hat….“ – 17.06.1991 – http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-13489011.html

    – Dann im Oktober 2015 :
    „…Auch vier Jahre (!) nach Ende des RTKM hat es das Bundessozialministerium, hat es
    Frau Bundesministerin Nahles, auch nach knapp zweijähriger Amtszeit nicht
    geschafft, einen Referentenentwurf zur OEG-Reform vorzulegen und damit endlich
    ein Gesetzgebungsverfahrens einzuleiten. Inzwischen müssen wir ernsthaft damit
    rechnen, dass diese – ohne Zweifel komplexe – Reform in der laufenden
    Legislaturperiode überhaupt nicht mehr umgesetzt wird. Es deutet auch vieles darauf
    hin, dass wichtige Reformvorschläge, die endlich zu Erleichterungen für Betroffene
    führen würden, völlig aus dem Blick geraten sind. …

    Wie steht es um die Aufarbeitungskommission?
    Leider gibt es auch in Sachen künftige „Unabhängige Aufarbeitungskommission
    Kindesmissbrauch“ aktuell keinen Erfolg zu verkünden.
    Dabei brauchen wir diese Kommission so dringend, weil sie Ausmaß und Ursachen
    von Missbrauch in Institutionen und in der Familie untersuchen soll, und weil sie
    Betroffene und Zeitzeugen anhören, Forschung vorantreiben und Berichte und
    Empfehlungen veröffentlichen soll….“ aus:
    Johannes-Wilhelm Rörig,
    Unabhängiger Beauftragter für Fragen
    des sexuellen Kindesmissbrauchs
    anlässlich
    20 Jahre Tauwetter e. V. – Anlaufstelle für Männer*, die in Kindheit oder
    Jugend sexualisierter Gewalt ausgesetzt waren
    am 23. Oktober 2015 in Berlin – http://www.zartbitter.de/gegen_sexuellen_missbrauch/downloads/fachtagung_tauwetter.pdf

    Was viele Kinder in diesem Land, dem Land mit einer Leitkultur, zu erleiden haben, ist eine Menschenrechtsverletzung (Ja, Kinder sind tatsächlich Menschen.) und dementsprechend sollte endlich gehandelt werden. Glaubt der Missbrauchsbeauftragte der Bundesregierung Herr Rörig wirklich daran, dass noch weitere Forschungsarbeiten, Anhörungen von Betroffenen und Zeitzeugen, Berichte und Empfehlungen unbedingt benötigt werden, um erst danach dann den Betroffenen Hilfe und Unterstützung, tatsächliche Anerkennung und Respekt zukommen zu lassen ?
    Wo doch schon vor 25 Jahren,im Jahre 1991, ganz klar die Situation von so vielen Kindern bereits offen gelegt wurde ? Die Politik, die sich weiterhin darum bemüht , das Trauma-Thema als Themenkomplex (Entstehung/Ursachen von Trauma, Was ist ein Trauma, die Folgen der von Menschen gemachten Traumatisierungen , unterschiedliche Trauma-Heilungswege ) komplett zu ignorieren, Trauma findet in Deutschland einfach nicht statt, und basta !!;
    dieser Politik ist nicht zu trauen.

  89. Andrea H. schreibt am :

    https://www.youtube.com/watch?v=1YSpGDod_r0

    Das ist also die Pressekonferenz der Aufarbeitungskommission. Es sind ganze acht Pressevertreter_innen dabei, das zeigt auch mal wieder welches mediale Interesse an dieser Arbeit vorhanden ist.

  90. savina schreibt am :

    Andrea H, Danke!! für den link….- Ich habe mir die 22 Minuten gerade angetan.Die eben gerade gesehene Farce, im Sinne von Täuschung und Fassade, bestätigt mir meine bisherigen Gedanken und, hier auf netzwerkb, schriftlich formulierten Äußerungen, zur sogenannten Unabhängigen Kommission zur Aufarbeitung und dem daran gekoppelten Vorhaben der Anhörungen, nochmals voll und ganz.

  91. Angela Ebert schreibt am :

    Ja liebe Betroffene von MISSBRAUCH und GEWALT, solange das „Sozial-Recht“ auf Zwang und GEWALT setzt, besonders auch die Umsetzer der SGG, begreifen wohl ALLE hier öffentlich Vortragende gar nicht`s!
    Die zielführenden Abhängigkeiten sind strategisch geplant und umgesetzt und haben IMMER mit Geld-Prämien zu tun, mit Beschäftigung und mit Hoffnungen die keine Erfüllung bieten.
    „Jeder einzelne Bericht ist wichtig“, mit Verlaub, ICH glaube das nicht!!! Es gibt im „Rechtsstaat BRD“ keinen Schutz für Missbrauchte, nicht mal einen effektiven Recht-Schutz, das ist der Irrsinn und der IRRTUM der seit 2005 unterhalten wird!
    Der Verwertung der WARE MENSCH ist bereits viel zu weit fortgeschritten ohne das sich Erkenntnisse über die Ausübung von GEWALT durchgesetzt hätten. Über die Rechtmäßigkeit von GEWALT, bei Straftätern!, nicht bei unschuldigen Opfern der SGG!, wird nicht einmal in ausreichendem Maß diskutiert. Oh es wird viel diskutiert, der Gesetzgeber ist nicht beteiligt, so mein Eindruck. Der Gesetzgeber ist das BOLL-WERK das alles Postive verhindert, das Negative, die gesetzliche Verwertung der WARE MENSCH, wird ohne Ansehen der Person weiter betrieben.
    Wer von schwerwiegend Erkrankten persönliche Verantwortung erwartet der muss diese Menschen auch in die Lage versetzen persönliche Verantwortung wahrnehmen zu können. Die Ambivalenzen sind offensichtlich!! Wird persönliche Verantwortung getragen wird regelmäßig „angezweifelt“ ob das mit Rechtmäßiger-Selbstbestimmung zustande gekommen ist, es wird „vermutet“!!, und diese Vermutungen führen immer zur ZIELFÜHRUNG, der Verwertung der WARE MENSCH.
    Das SGB II ist gesetzlicher MISSBRAUCH durch Zwang und Gewalt, es ist eine Herabwürdigung zur kostenlosen Wirtschafts-Förderung, Immobilien-Büro`s, Banken und Versicherer profitieren. Billige, kostenlose Arbeitskräfte sind der Profit all derjenigen die diese nutzen, die Umverteilung nach oben ist gesetzliche Zielführung, jährliche Berichte bestätigen das.
    Die schwarzen Kittel und auch die weißen Kittel arbeiten bereitswillig mit die gesetzlichen Zielführungen umzusetzen UND profitieren davon!
    Wenn viele mit-profitieren gibt es keine Gegenwehr und wenig Solidarität, ganz schlau gemacht, leider nicht rechtmäßig auch nicht verfassungsmäßig!
    Seit 2005 sind die Staatlichen Institutionen MIT-Täter um die Umverteilung durchzusetzen, das ist IRRSINN und hat mit Rechtsstaat nicht`s mehr zu tun….meine Meinung!
    Prof. Sell, Prof. Selke, Prof. Butterwegge, Helga Spindler und selbst einige Richter im Sozial-Recht wissen und reden öffentlich über den Sozial-Raub die immer auch mit Beschuldigungen einhergehen, das ist VORSATZ durch Beschädigung der Reputation!
    DA hört der Spaß auf, Damen und Herren IRREFÜHRER!!!
    Kein einziges Gewalt-Opfer muss sich solchen gesetzlichen Beschädigungen zur-Verfügung-stellen!!
    Auch die Aufarbeitungs-Kommission weis das, soviel IQ bemerkt das doch?! Oder ist das zuviel verlangt Dinge im Zusammenhang zu sehen…?!
    Immer mehr „Institutionen“ entstehen und warten auf Geld um den Betrieb und die Aufgaben zu meistern. Wieviele wissen wir oft gar nicht! Da kommt unten nicht`s mehr an, wie überall auf der Welt, die selbe Dekadenz.
    Und immer schön freundlich bleiben!! sonst enden wir in der Psychiatrie, Bsp. Mollath, die einzige „inovative“ Sprache die unsere Politiker verstehen, welche geistige Armut ist das?! Oder Vorsatz und Absicht!!!

    Niemals aufgeben!
    Mein Motto

    Gruß
    Angela

  92. Angela Ebert schreibt am :

    Nachtrag:
    mit psycho-sozialen-Beratungsstellen hatte ich auch mal Erfahrungen gemacht, keine Chance – kein Verständnis – keine Unterstützung, ist vielleicht vom Landrat abhängig und der persönlichen Einstellung zum sexuellen Missbrauch?!
    Für die Versorgung mit Geld dieser, SOLCHER, Beratungsstellen muss ich nicht kämpfen, warum?
    Es geht um die Gewalt-Opfer, eigentlich, oder mehr um die Beratungsstellen??
    Da liegt das Problem heute.
    Und, die SGG ist bis heute kein Thema, wird ignoriert, nicht zur Kenntnis genommen. Wegschauen ist USUS, selbst bei Beratungsstellen…

  93. Marlis Fischer schreibt am :

    Bin gerade dabei, mit großem und freudigem Interesse Peter Levine (z.B.“Trauma Heilung“), Robert Scaer („The Body Bears the Burden“-leider nur auf englisch erhältlich) und Bessel van der Kolk zu lesen. Es gibt noch mehr deutsche Bücher von diesen drei seit Jahrzehnten führenden amerikanischen Traumaforschern. Levine sagt unter anderem, dass es keinen Sinn macht, traumatische Erlebnisse immer wieder zu erzählen, im Gegenteil, dies zur Heilung kontraindiziert wäre. Ebenfalls hält er rein verbale Therapien überhaupt nicht für zielführend. Traumata lassen sich nicht be- und wegreden.

    Ich schreibe dies unter diesen Artikel, weil das Lesen dieser Bücher mir nochmals vorführt, an welchem Punkt der Umgang mit Traumata in Deutschland steht. Eine aufgebauschte Aufarbeitungskommission, die damit beginnt, was man tunlichst lassen sollte, nämlich sich nochmals rein narrativ mit seinem Trauma darstellen, statt es in geschützter Atmosphäre therapeutisch angehen zu können.

    Peter Levine hat seine Methode SE (somatic experiencing) genannt und in Deutschland sind eine Menge Therapeuten durch ihn zertifiziert. Auffallend ist, dass in der Therapeutenliste nur ganz wenige Psychologen und ärztliche Therapeuten zu finden sind; oftmals Heilpraktiker oder Angehörige anderer körperorientierter Professionen. D.h., solche Therapien müssen selbst finanziert werden, für die meisten Trauma Betroffenen kaum möglich. Wenn ich so etwas lese, packt mich ein heiliger Zorn und die durchaus nicht von der Hand zu weisende Vermutung, dass derartige, durchaus erfolgreiche Therapien, nicht in die psychotherapeutischen Konzepte der hergebrachten Psychologie passen, denn sie haben einen ganz anderen Denkansatz. Zugleich bin ich sicher, dass diese drei Forscher (Ärzte, Biologen, Psychiater) in die esoterische Ecke verbannt werden. In meinen Augen wird Trauma Betroffenen hier eine große Chance vorenthalten. Vielleicht kann die Aufarbeitungskommission ja mal darüber nachdenken, dass nicht die Betroffenen in einer Bringschuld stehen, sondern eine gut organisierte Psychologie und Neurologie (wenn möglich keine Psychiatrie), den BESTEN Stand der Forschung bieten muss.

    Hier ist der deutsche Verein zum SE, wo auch eine Therapeutenliste zu finden ist.
    http://www.somatic-experiencing.de/

    Ich denke, eine Finanzierung einer derartigen Therapie kann sehr gut über den Fonds sexueller Missbrauch finanziert werden, die wissen ja nicht wohin mit dem Geld. Wenn die (wissenschaftliche) Psychotherapie sich weigert, derartige Therapien anzubieten, kann das nicht heißen, dass sie deswegen den Betroffenen vorenthalten werden. Vielleicht kann die Aufarbeitungskommission auch Standesdünkel in den psychologischen/ärztlichen/psychiatrischen Professionen ein wenig zur Seite räumen, damit ihre Methoden nicht weiter als das alleinige Heilmittel VERKAUFT werden.

  94. savina schreibt am :

    Marlis Fischer, Dem kann ich nur zustimmen, voll und ganz.
    Was diese „Aufarbeitungs-Kommission“ anbetrifft, bringt deren vorgetäuschte Unwissenheit, deren (mittels dieser Kommission) beabsichtigte Hinhalte- Taktik den 8 Millionen Betroffenen gegenüber sowie deren
    anmaßende Einforderung von leidvollen Geschichten auch mich in einen „heiligen Zorn“ . Niemand !! von uns hat eine Bringeschuld. Ich habe eine Eigenverantwortung mir selbst gegenüber und meinen inneren, misshandelten, missbrauchten und gequälten Kindern gegenüber. Und diese Verantwortung, meinen inneren Kindern sowie mir selbst gegenüber, wird meine inneren Kinder vor dieser „Aufarbeitungs-Kommission“ schützen. Diesen „Experten“
    werde ich meine inneren Kinder auf gar keinen Fall anvertrauen und somit ausliefern. Mögen sie auch noch soviel „Kreide fressen“, meine Tür werde ich vor ihnen verschlossen halten. …

  95. Angela Ebert schreibt am :

    Danke, Marlis Fischer!
    Ein Weg, wer es sich leisten kann!
    Allerdings bin ich mittlerweile bei einer „Antragstellung“ extrem vorsichtig und misstrauisch! Wenn diese nämlich im Kontakt mir s.g. „Sozial-Behörden und -Gerichten“, oder Aufarbeitsungs-Mafia, jeder WILLKÜR unterworfen wird, werden kann, hab ich am Ende meine Entmündigung und Enteignung b e a n t r a g t !!!
    So wie im SGB II oder XII der Fall.
    Hilfe wäre auch eine Rechts-Sicherheit zu schaffen, eine Voraussetzung für die HEILUNG der Seele, das Recht auf Leben und Unversehrtheit des Körpers, des Geistes und der Seele ist im ART. 3 abs.3 GG verankert!!!
    Müssen WIR das der Aufarbeitungs-MAFIA erklären????
    Liebe Hildegard, ICH auch nicht!!!
    Da holt man sich das nächste Trauma ab, und bleibt doch allein mit der Last, mit der persönlichen Verantwortung auch.
    Die Absichts-Erklärungen der Politik sind unglaubwürdig, unglaubhaft, vorsätzliche irre-führende Hochglanz-Propaganda durch die jeweilige Richtlinienkompetenz/in und „Fach-Minister-schaften“.
    Nein DANKE, ich verzichte auf weiteren sozial-gesetzlichen Amts-träger-STRESS sehr gerne!

  96. Angela Ebert schreibt am :

    Sorry, savina entschuldige bitte, hab mit hildegard verwechselt, leichte Ausfall-Erscheinungen durch STRESS.
    😉

  97. Savina schreibt am :

    Es sind bundesweit “Anhörungsbeauftragte” geplant, es soll “Forschungsbedarf identifiziert werden” und eine Verlängerung der dreijährigen “Aufarbeitungszeit” ist auch schon angedacht.:
    http://www.deutschlandradiokultur.de/aufarbeitung-von-sexuellen-uebergriffen-missbrauch-in-der.1008.de.html?dram:article_id=343640
    -Missbrauch in der Familie zu wenig thematisiert
    Johannes-Wilhelm Rörig im Gespräch mit Korbinian Frenzel
    26.01.2016
    “…Frenzel: Es gab die Skandale, es gab den runden Tisch, es gibt Sie als Beauftragten. Mehr ist natürlich immer erst mal nicht verkehrt, aber wozu jetzt diese Kommission?
    Rörig: Weil wir bisher in der Gesellschaft die große Dimension des sexuellen Kindesmissbrauchs immer noch nicht wahrgenommen haben und weil wir vor allen Dingen den Opfern, die Missbrauch im familiären Kontext, in der Familie oder im familiären Nahfeld erlitten haben, bisher noch keine Möglichkeit gegeben haben, das Erlebte vor einer staatlichen Institution vorzutragen…”

    ——————————-
    Es geht also um das “Vortragen des Erlebten vor einer staatlichen Institution“. Welche dafür notwendigen “Opfer” opfern sich dafür ?-Ein TRAUMAGEDÄCHTNIS lässt sich nicht wie ein vorbereiteter Vortrag für die Aula einer Schule mal eben so vor Fremden “vortragen“….
    “… das Erinnern wird zum erneuten Erleben des Traumas, mit all seinen Konsequenzen. Dieses Erinnern-Erleben führt zu einer erneuten Traumatisierung. Man nennt dies Retraumatisierung.
    Traumatisierte vermeiden deshalb dieses Erinnern-Erleben so gut es geht. Das Vermeiden hat nichts mit Unbequemlichkeit, Flucht oder Selbstbetrug zu tun. Es ist ein Verhalten, das eine Lebensnotwendigkeit darstellt, da das erneute Erleben unerträglich ist. Nicht unangenehm, nicht ungemütlich, sondern schlichtweg nicht zu ertragen.
    Eben weil das Trauma-Erlebnis nicht zu ertragen ist, findet bereits während der ursprünglichen Traumatisierung eine sogenannte Dissoziation statt. Menschen, die dissoziieren, „stehen neben sich“, „sind weggetreten“ und
    nehmen die eigene Person nicht mehr als sich selbst war. Dies kann so weit gehen, dass sie sich von außen sehen und ihren eigenen Körper beobachten. Beim Dissoziieren handelt es sich um eine Schutzreaktion, die notwendig ist, um das Trauma-Erleben zu überleben.
    Deshalb ist es wichtig, dass wir traumatisierte Menschen nicht drängen oder gar zwingen, von dem traumatischen Ereignis zu berichten. Oft ist es so, dass wir den Unterschied nicht merken: Fällt es der Person nur schwer, darüber zu reden – oder wird sie gerade retraumatisiert?
    Traumatisierten wird von ihrer sozialen Umwelt oft vermittelt, sie müssten über ihr Trauma reden, sie seien gewissermaßen dazu verpflichtet und es würde ihnen ohnehin gut tun. Dies alles ist jedoch grundlegend falsch. Der Grundsatz „darüber reden hilft“ gilt nur für Inhalte, die im normalen Gedächtnis abgelegt sind, nicht aber für traumatische Erlebnisse. Ein Laie kann eine Retraumatisierung nicht aufhalten. Selbst ausgebildete Psychotherapeuten trauen sich ein angemessenes Auffangen des Traumatisierten in solchen Wiedererlebens-Situationen nicht immer zu….” (aus:
    https://traumatisiert.wordpress.com/2012/06/02/gedachtnis-und-traumagedachtnis-oder-erdbeeren-und-raububerfalle/ )
    Diese aus 7 “Experten” bestehende “Aufarbeitungs-Kommission“, handelt unverantwortlich.
    Das ganze kann für schwer, komplex Traumatisierte, infolge von Retraumatisierung, tödlich enden.

  98. Angela Ebert schreibt am :

    GG Art 3, Abs.3
    (3) Niemand darf wegen seines Geschlechtes, seiner Abstammung, seiner Rasse, seiner Sprache, seiner Heimat und Herkunft, seines Glaubens, seiner religiösen oder politischen Anschauungen benachteiligt oder bevorzugt werden. Niemand darf wegen seiner Behinderung benachteiligt werden.
    .
    Wer den sexuellen Missbrauch glaubhaft gemacht hat, z.B. bei Antragstellung beim Versorgungsamt OEG, wäre Berechtigte/r Leistungen aus dem OEG zu erhalten!
    Wäre – hätte – Fahradkette
    Dem ist nicht so!
    Leistungs-Rechtlicher-Missbrauch ist ein schwerwiegender Vertrauens-Bruch gegen Betroffene.
    Es wäre notwendig Fakten und Tatsachen einmal zur Kenntnis zu nehmen, um eine tragfähige Grundlage und Ausrichtung der ZIELE wissenschaftlichen Untersuchungen benennen und gewährleisten zu können.
    Ist das Patriarchat der Macht, nicht nur der Männer, am Ende….???
    Sollte nicht Herr Rörig in Kenntnis gesetzt werden was so in unserem Pseudo-Rechtsstaat alles an Missbrauch durch Sozial-Behörden und -Gerichte möglich ist?
    Seine Absichten sind sicher ehrenwert, Verständigung ist (un-)möglich!?

  99. savina schreibt am :

    Diesen sieben „Experten“ geht es doch in Wahrheit nur um die Erschließung weiterer Betätigungsfelder, und somit Erschließung von Geldquellen, für „Forscher“. Um den Betrug, den erneuten Verrat an den Betroffenen nicht ganz so offensichtlich werden zu lassen, „schmücken“ sie sich mit einem sogenannten „Betroffenenrat“ https://beauftragter-missbrauch.de/betroffenenrat/der-betroffenenrat/ , einer Auswahl von 15 Betroffenen, die hier angeblich die gesamte Situation von mehreren Millionen Traumatisierten einschätzen können.
    http://www.uniklinik-ulm.de/service/presse/presseinformationen/archiv/pressemeldung/article/12107/traumafolgen.html
    302 Seiten an Berichterstattung http://www.dgfpi.de/tl_files/pdf/medien/2011-06-15_Abschlussbericht_UBSKM.pdf
    reichen nun auch wieder nicht aus, um Betroffenen Respekt, Anerkennung und tat!!-kräftige Hilfe zukommen zu lassen.
    Statt dessen sollen sich nun die Betroffenen zu Forschungszwecken zur Verfügung stellen. Bei all dem „geschäftigen Tun“ dieser „Experten“ wird der Bereich der durch Menschen gemachte Trauma-Entstehung und der Traumafolgen wieder unter den Teppich gekehrt. Statt dessen tingelt eine Frau Dr. Christine Bergmann munter durchs Land, um die verübte sexuelle Gewalt an Kindern und Jugendlichen als „Normalität“ zu verkaufen (Sie lebt ganz gewiss nicht vo ALG II….).:
    http://www.derwesten.de/staedte/duisburg/missbrauch-bleibt-grundrisiko-einer-kindheit-aimp-id11458646.html
    – Ein bischen Betroffenheit hier, ein bischen Betroffenheit da…, ein selbstgefälliges Ein-Fordern von weiteren Berichterstattungen durch Betroffene, die sich nun zu bürokratischen, unsensiblen, unachtsamen, retraumatisierenden, durch Nicht-Fachleute vorgenommenen Anhörungen anmelden sollen….
    Und der 302-seitige Abschlußbericht ( hier nochmals: http://www.dgfpi.de/tl_files/pdf/medien/2011-06-15_Abschlussbericht_UBSKM.pdf ) , der über das Leid und die Verletzungen von Betroffenen Auskunft gibt, reicht ja auch immer noch nicht aus, um spürbare und sichtbare Veränderungen für Betroffene schnell und unbürokratisch in die Wege zu leiten. Nein, da muss noch mehr Leid „belichtet“ werden, immer noch mehr und noch mehr…- diesen „Experten“ reicht das bisherige Leid einfach noch nicht. Wie viel Leid benötigen sie noch ?
    Wenn diesen „Experten“ wirklich und tat-sächlich daran gelegen wäre, für die Betroffenen etwas zu tun, dann würden sie sich ganz konsequent für die Abschaffung der Verjährungsfristen, für die Anerkennung der Traumafolgen, die in sehr vielen Fällen mit der Arbeitsunfähigkeit einhergehen und deshalb auf gar keinen Fall ein Leben mit einem entwürdigenden Regelsatz (ALG II, Sozialhilfe- Überlebens-Satz) zur Folge haben dürfen, einsetzen. Dann würden sie sich einsetzen für die Ermöglichung von Trauma-Heilungswegen, für die kostenlose Zur-Verfügungstellung von speziellen Trauma-Therapien, um den Betroffenen Autonomie und Würde zurück zu geben.
    http://www.traumhaus-bielefeld.de/wp-content/uploads/Luise-Reddemann-Trauma-und-W%C3%BCrde-2009.pdf
    Trauma findet in Deutschland einfach nicht statt und basta !! Statt dessen hat sich der Trauma-Begriff mittlererweile inflationär verbreitet, wird bagatellisiert und verwässert….Ich schätze die Traumatherapeutin Luise Reddemann , u.a., sehr http://www1.wdr.de/mediathek/audio/wdr5/wdr5-tischgespraech/audio-traumapsychologin-luise-reddemann-100.html und der eine link von Hildegard (Danke!!) bestätigte mich nochmals in meinen Gedanken, dass diese „Aufarbeitungs-Kommission“ wieder mal ganz anderen Leuten dienen soll, nämlich der Wissenschaft, einem neuen „Gott“, aber auf keinen Fall den Betroffenen. Die sollen gefälligst wieder nur bestens genutzt und verwertet werden, gemäß der herrschenden, neoliberalen Politik, die nur allzugern alles verwertet,, so also auch die „Ware Mensch“ (Ich sehe das immer wieder genauso wie Angela Ebert.)…. Es ist wichtig, wach zu bleiben und sich nicht erneut für den Gebrauch, Missbrauch und die Kompensation von Defiziten von denjenigen, die nur Macht ausüben wollen, zur Verfügung zu stellen.

  100. savina schreibt am :

    Ich möchte noch etwas hinzufügen, zu dem heute geschriebenen Text.:Kinder und Jugendliche befinden sich immer! in Abhängigkeitsverhältnissen. Sie haben keine Wahl. Sie werden aufgrund des Abhängigkeitsverhältnisses zu dem/n Täter/n zu dem Geschehen gezwungen. Kinder müssen!! sich zur Verfügung stellen. Und das ist grausam. …- Ich habe keinen „kühlen Kopf“, wenn ich zu der Thematik schreibe, ich bin selbst von all dem betroffen und bin deshalb beim Schreiben immer wieder sehr emotional. …

  101. Angela Ebert schreibt am :

    Liebe savina, danke für Dein Statement,
    zu emotional, das hören wir seit vielen Jahren, immer wieder, besonders auch von der destruktiven Familie, so der Missbrauch innerhalb der Familie statt gefunden hat 😉
    Die Abwehr ist mittlerweile zu durch-sichtig, zu un-proffessionell, weil ZIELFÜHREND. Ein Wort bei dem sich mir die Nackenhaare stellen!!
    Für mich persönlich ist Sozial-Recht re-traumatisierend, beweisbar!
    DAS ist es was WIR für UNS SELBST tun sollten, auf uns gut aufpassen vor dem mittlerweile völlig „Normalen“ gesetzlichen Sozial-Missbrauch an UNSEREN Rechtsgütern durch Staatliche Institutionen!!!
    Emotional werde ich regelmäßig wenn ich mir das dumme Geschwätz unserer politischen Gestalter anhören muss, die diese Zusammenhänge nicht verstehen wollen, oder können? Viele haben ihr Studium gar nicht gemacht, nicht zu Ende gebracht, nadann ist es ja kein Wunder. Gut schwätzen können ist das einzige Kriterium um innerhalb einer politischen Partei Karriere zu machen?!
    FAKT ist, im Umgang mit Sozial-Behörden ist Beleidigung, Nötigung und Be-Drohung gang und gäbe, da zielführend. Gewaltbereite Institutionen schonen/schützen die Täter und missbrauchen die Opfer von Gewalt aus wirtschaftlichen Gründen.
    Sorry, das hat UNS die AGENDA vom goldigen Gerd gebracht.
    ALLE Parlamente machen dabei mit und unterstützen diese Art der gesetzlichen Umverteilung nach oben, und wissen nicht was sie tun??????
    Nein, das glaube ich nicht, so dumm ist kein Mandats-Träger, oder doch?!
    Nicht noch einmal, NEIN heißt NEIN !
    Beim SGB II denke ich immer an „Bein-stellen“, ob Kinder oder nicht ist egal, wie widerwartig handeln diese Amtsträger/Mit-Menschen! gegen Unschuldige, gegen die Beleidigten, die Denunzierten, die verwertet werden sollen.
    Dazu gehört eine große Portion Kriminelle Energie, Vorsatz nenne ich es.
    WIR sind bei diesen kriminellen Experimenten live dabei und werden sich „unterrichtet“ über die wissenschaftlichen Studien mit den Probanten 😉
    oder „Kunden“, die Bezeichnungen sind beliebig austauschbar, „Faulenzer, Parasiten und Schmarotzer“ macht die Politik daraus. Vermutungen werden ja zur Grundlage gemacht um den größten gesetzlichen Betrug seit des 2. WK umzusetzen.
    Anträge stellen ohne die Rechts-Wirkung zu kennen, ohne Er- Auf-Klärung geht auch nicht!
    Es ist so erfrischend das falsche Angaben bei VW keinen Straf-Antrag und keine staatsanwaltlichen Ermittlungen auslösen?! Da nicht?? Bei Banken ist betrügen offensichtlich auch gar kein Problem?!
    Jedes Club-Mitglied darf lügen und betrügen und die Geld-werten Vorteile einfahren….??!
    WIR erlauben es UNS auf UNS SELBST zu achten, für UNS zu sorgen, so gut es eben in diesen Zeiten möglich ist. Und kriminelle JC fragen WIR sicher nicht um Erlaubnis!!!
    Ich frage mich mittelweile wieviele „Mollath`s“ in den Psychiatrien vergammeln, lauter kleine wissende Staatsfeinde???
    BMAS-Minister und viele Richter arbeiten zielführend…zusammen.
    Vertrauen ist so nicht möglich!

  102. savina schreibt am :

    Angela Ebert, Für mich ist es so.:
    Sie tragen die „Masken der Niedertracht“ https://www.amazon.de/Die-Masken-Niedertracht-Seelische-dagegen/dp/342336288X/ref=sr_1_1?ie=UTF8&qid=1469445126&sr=8-1&keywords=Die+Masken+der+Niedertracht …. Meine eigene, vergiftete Kindheit https://www.amazon.de/Vergiftete-Kindheit-Elterliche-Macht-Folgen/dp/3442124425/ref=sr_1_1?ie=UTF8&qid=1469456573&sr=8-1&keywords=Vergiftete+Kindheit hat in mir tiefe Spuren hinterlassen….So wie die Eltern gestellt werden müssen (siehe: Mike Hellwig Eltern stellen , auf youtube ), um die not-wendige Verantwortungsübernahme, Grenzsetzung und klare Position sichtbar zu machen, als einen Schritt der Heilung, so müssen auch diese Politiker gestellt werden.
    https://www.amazon.de/gp/product/3837921522/ref=ox_sc_mini_detail?ie=UTF8&psc=1&smid=A64PUON7633SH – „Narzissmus und Macht: Zur Psychoanalyse seelischer Störungen in der Politik (4. Auflage 2011) (Psyche und Gesellschaft)“
    Sich den Auswüchsen dieser neoliberalen, menschenverachtenden, lebensfeindlichen Politik gegenüber immer wieder, so gut es geht, abzugrenzen und sich mit lebensbejahenden Menschen zu solidarisieren, ist der Weg für mich. Dieses System ist lebensbedrohlich, es ist krank! Dieser Sumpf von Verstrickungen, Seilschaften,… erstickt alles Lebendige, verhindert das Fließen von lebendigen Lebensenergien….

  103. Angela Ebert schreibt am :

    JA
    Dieser Sumpf von Verstrickungen, Seilschaften,… erstickt alles Lebendige, verhindert das Fließen von lebendigen Lebensenergien….
    .
    JA

    Sich den Auswüchsen dieser neoliberalen, menschenverachtenden, lebensfeindlichen Politik gegenüber immer wieder, so gut es geht, abzugrenzen und sich mit lebensbejahenden Menschen zu solidarisieren, ist der Weg für mich.
    .
    Selbst-bestimmt gute Entscheidungen treffen ist eine Form von Verantwortung die uns nicht zugestanden wird, ohne Rechtsgrundlage! Eine freie Entfaltung/Heilung der Persönlichkeit ist grundrechtlich geschütztes RECHTGUT!!
    Im Gegenteil, WIR werden zur WARE MENSCH herabgewürdigt, keine Rechtssicherheit mehr im SR. Darüber besteht weitgehende Einigkeit bei allen Institutionen!!!
    Pippi Nahles und Vorgänger-Innen ist/waren Weisungs-berechtigt/-ermächtigt. Sicher nicht für Verstösse gegen das GG?!! Da ist ja noch der Art. 20 😉
    Die Diagnosen stellen die Gutachter-Mediziner, passend und zielführend 😉
    Jedes Rädchen in der „Solidar“-Gemeinschaft arbeitet zielorientiert. Da MUSS man sich selbst schützen!
    https://www.google.de/search?q=selbstschutz+psyche&ie=utf-8&oe=utf-8&client=firefox-b&gfe_rd=cr&ei=5huXV9mVDe6A8Qf5obngBg
    .
    Prof. Dr. Andresen: Die Kommission will sichere Räume öffnen….
    WIE und WO?, und WARUM öffnen?, sind diese Räume den geschlossen?? Das Leben in der BRD scheint vermutlich nicht sicher zu sein für eine von JC und SA hand-verlesene Minderheit von Gewalt-Opfern?!
    Alles live 😉
    Das soviele Mit-Bürger dabei zuschauen, wieder einmal zuschauen, bleibt bemerkenswert und mahnt zur VORSICHT.
    Die Verfassungs-Feinde stehen im Dienst der BRD und tragen eine Maske…und es sind viele…

    Herzliche Grüße

  104. hildegard schreibt am :

    Trauma findet in Deutschland einfach nicht statt und basta – genau so lässt sich die Aufführung des Stücks „Sozialstaat?“ kurzfassen.
    Und die AGENDA vom goldigen Gerd ist das Stück von Narzissten über das Unwesen des Neoliberalismus, der nie liberal war und nicht neu ist.
    Das Prinzip Freiheit wird missbraucht.

    Kinder waren und sind Objekte und sie werden nach wie vor so „erzogen“, benutzt und verwertet, um in den Sumpf der Seilschaften und ihrer Verstrickungen hinein gezogen werden zu können …

    Traumatherapeuten hätten schon seit Canisius in allen Bildungseinrichtungen eingesetzt werden müssen!! Wenigstens nachwachsenden Generationen hätte damit das Schlimmste erspart werden können.

    Keine Ministerin bestand – und keine Aufarbeitungskommission besteht – auf Trauma-Stopp.
    Forschung statt dessen?
    Was heißt das anders als: jeder sehe wo er bleibe …

  105. savina schreibt am :

    Lieb, nett und brav blicken sie in die Kamera. Unsere Regierung kann sich sicher sein, diese sieben „Experten“
    werden dem System nicht auf die Füße treten. Ein von etlichen Akademikern gern benutzer Akademiker-Dünkel sichert ihnen eine Position von Erhabenheit.
    Und eine Frau Prof. Dr Sabine Andresen forscht eben gern, sie forscht und forscht und forscht….. http://www.armut.de/kontakt_armut-in-deutschland—sabine-andresen.php , https://www.beltz.de/autor_detailansicht/autorenseite/1047-sabine_andresen.html – „…Sprecherin der Konzeptgruppe „Aufarbeitung sexueller Gewalt“.“
    Von der „Armuts-Expertin“ zur „…Sprecherin der Konzeptgruppe „Aufarbeitung sexueller Gewalt“ “ ist es nur einen winzig kleinen, weiteren Karierresprung entfernt. …
    Solange immer nur geforscht und gleichzeitig aber nicht gehandelt wird, ist der ganze Wahnsinn doch systemerhaltend.
    Die Lebensumstände der Forschungs-Objekte bleiben dadurch so wie sie sind und ein weiterer Forschungsbedarf ergibt sich dadurch immer wieder wie von selbst.
    Man sollte sie einfach in aller Seelenruhe forschen lassen und sie auf keinen Fall dabei stören. …

  106. savina schreibt am :

    Ich kann das was ich fühle, je mehr ich mich nun auch noch mit dieser „Aufarbeitungs“- Kommission befasst habe, gar nicht so wirklich in Worten zum Ausdruck bringen. Eine Kommission , die in aller Seelenruhe, bei allem momentanen Leid dieser Welt, nichts besseres zu tun hat als das millionenfache Leid ehemaliger Kinder und Jugendlicher, die in Deutschland gequält und misshandelt worden sind, denen man ihre Würde und Selbstbestimmung nahm und die nun als Erwachsene mit den Trauma-Folgen leben müssen, zu „belichten“, um für sich selbst und Ihresgleichen zukünftige Arbeitsplätze und damit Existenzabsicherungen zu erschaffen, so eine Kommission ist an der Verringerung, oder gar Abschaffung, von Leid in keinster Weise interessiert. Diese gesamte Empathielosigkeit, die hier doch immer offensichtlicher wird, ist wirklich auch, u.a.,beängstigend. Denen ist wohl nicht mehr zu helfen, aber für Betroffene müssen trotzdem endlich Wege der positiven Veränderungen frei gegeben werden. (Betroffene wollen doch nicht begafft/ „belichtet“ werden. Es reicht !!) …

  107. savina schreibt am :

    Trauma findet in Deutschland einfach nicht statt. Und basta ! – Das ist immer wieder meine Erfahrung. Und solange das so ist, in allen! Lebensbereichen, wird Trauma bagatellisiert und den Tätern dadurch keine Grenzen gesetzt und von ihnen auch keine Verantwortungsübernahme gefordert. …
    Meine Diagnose betreffs der lebenslangen unsichtbaren Einschränkungen, die durch die Täter, meine beiden! Eltern, über einen sehr langen Zeitraum verursacht worden sind, lautet: Komplexe Posttraumatische Belastungsstörung. Da ich dadurch oft in Hyperarousal-, Trigger- und Flashback-Momente rutschen kann, besonders dann, wenn ich im medizinisch-heilenden Bereich am Körper berührt werde, kläre ich vor einer medizinischen Behandlung, seit längerer Zeit nun schon, das medizinische Personal immer darüber auf, dass ich gezwungen wurde mit einer Komplexen PTBS zu leben (Ich habe diese, mir schließlich nicht selbst zugefügt.). Fast immer hat niemand, auch in diesem Lebens-Bereich, darüber Kenntnisse, und so auch keine Kenntnisse über die Trauma-Folgen. Für mich ist das immer wieder ein unhaltbarer Zustand. Es wäre folgendes so wichtig, um mir/uns das Leben mit den Trauma-Folgen zu erleichtern.: „…Von daher ist es dringend erforderlich, dass Körpertherapeuten, Psychologen, Heilpraktiker und alle in medizinischen Heilberufen Tätige sich der Ausmaße von traumatischen Erfahrungen bewusst sind und sie im Umgang damit geschult sind. Therapeuten, die nicht in der Lage sind, adäquat auf die Zeichen und Symptome ihrer Klienten zu reagieren, werden bestenfalls uneffektiv behandeln, schlimmstenfalls die Psyche ihrer Patienten noch mehr beschädigen….“ aus: http://ecranio.com/gastdozenten/traumakurs/
    Ich bin froh darüber, dass immer mehr Menschen anfangen , auf die tiefgehende Problematik hinzuweisen. Auch weil dadurch die täterschützende Bagatellisierung der Trauma-Folgen nicht mehr so schnell und umfassend angewendet werden kann.
    Aktuell habe ich einer mich behandelnden schulmedizinisch arbeitenden Körpertherapeutin, (die mich am gesamten Körper bei der Behandlung berühren muss), Info-Material , bestehend aus 4 Din A 4 Seiten (netzwerkb- „Warum sprechen wir von Überlebenden ? „-Positionspapier und: ein Info-Blatt zur Arbeit des Vereins „Gegen-Missbrauch?“), geben wollen, was sie aber vehement ablehnte, von mir anzunehmen. Sie gab mir klar zu verstehen, dass sie für solche Informationen nicht zuständig sei. Dieses Wissen würde nicht zu ihrem Arbeitsbereich gehören. Und deshalb würde sie so etwas nicht lesen wollen…- Genau das ist doch das Traurige an unserer „Gemeinschaft“, das ist doch der ganz normale Alltag in Deutschland. (Genau diese Ignoranz macht dann auch aus schwer traumatisierten Kindern, ganz einfach, schwer erziehbare Kinder. Und schon sind die Opfer die Schuldigen und nicht die Täter….)

  108. rasch schreibt am :

    Hilfen sind auch garnicht möglich, weil man sich, nimmt man sie in Anspruch, sich in Kreisen wiederfindet wo gleichzeitig auch Täter sind.
    Die schon lange geforderten „Weglaufhäuser“ gibt es immer noch nicht!!!
    Wie soll da ein Mensch der vor der Aufarbeitung einer heftigen Traumatisierung steht Freunde gewinnen und neues Vertrauen?
    Das ist ein grosses Armutszeugnis.
    Es könnte so simple sein.

  109. Angela Ebert schreibt am :

    Liebe savina,
    ich stimme Dir zu:
    Und schon sind die Opfer die Schuldigen und nicht die Täter….)
    Selbst die Aufarbeitungs-Kommission lernt ja noch gerne 😉 von den Opfern der Gewalt, auch von den Tätern 😉 , besonders der AGENDA-Labor-Versuch „HARTZ 4“ dient ja den Erfahrungen und Erkenntnissen was so ein Unter-Mensch so alles aushält, wie weit man die WARE MENSCH missbrauchen kann, ist ja in der Armuts-Industrie von Nutzen.
    So es mir gestattet wird zu schreiben, WIR sind die Labor-Ratten 😉
    Nicht jede/r kann das aushalten was GEWALT so alles zielführend produziert, die Täter schon gleich gar nicht.
    Opfer müssen, ob sie wollen oder nicht, das ist der feine Unterschied.
    Danke für Deine Offenheit,
    herzlich Grüße
    wir machen einfach weiter, jeden Tag so gut es eben geht!
    ICH will mit den Tätern nicht tauschen!

  110. savina schreibt am :

    Angela Ebert;
    ja, das sehe ich genauso. Die willentlich herbei geführte Armut erfüllt eben einen „guten Zweck“, sie unterteilt die Menschen. Die Hierarchien sichern dann sowohl die Macht-Gefälle ab als auch das Prinzip TEILE UND HERRSCHE. Vom Unter-Schichts-Menschen, von der Zugehörigkeit zur Unterschicht bis zur Bezeichnung Untermensch ist es dann doch auch kein großer Schritt mehr. …Vor dreißig Jahren hätte doch niemand gedacht, dass die Welt in den Zustand gerät, in dem sie sich heute befindet. Wach zu sein, wach zu bleiben, ist notwendig, um hier irgendwie und immer wieder menschlich zu denken und dementsprechend zu handeln.
    Und: Auch die Beantwortung der Frage „Wozu war`Forschung` in der Vergangenheit ( http://www.fr-online.de/wissenschaft/drittes-reich-forschung-ohne-jeden-skrupel,1472788,30650800.html ) fähig ?“, sollte in uns immer wieder eine gewisse Wachsamkeit reaktivieren….
    Und was diese momentane Deutsche „Aufarbeitungs“ – Kommission anbetrifft, sollten wir auch da immer wieder genauestens hinschauen, hinterfragen und, unabhängig von dem auf Zeit setzenden Ablenkungsmänöver dieser Kommission, weiterhin tat!-sächliche Veränderungen einfordern.
    Nicht die haben etwas zu fordern, sondern wir haben etwas zu fordern.

    P.S.: Dass die Betroffenen keine tat-sächliche Unterstützung, schnell und unbürokratisch, erhalten und statt dessen der strukturellen, politisch so gewollten Gewalt (ALG II…)zugeführt werden, bestätigt mich immer wieder in meiner Wahrnehmung, dass es hierzulande sehr viele Menschen gibt, denen es gut geht, wenn sie auf gedemütigte und/oder gequälte Menschen herab blicken können. Der gelebte Sadismus unserer deutschen Vorfahren war doch nicht automatisch dadurch beendet, dass die Deutschen damals ihren zweiten Weltkrieg verloren hatten.
    Die Nazis von damals waren auch keine von einem anderen Planeten kommenden Wesen, die vorübergehend ein ganz bestimmtes Gebiet auf der Erde besiedelt haben. Nein, es waren doch unsere Vorfahren, die ihr Innenleben von Generation zu Generation weiter gegeben haben.Und wir hatten und haben immer!! die Wahl.: entweder wir identifizieren uns mit den Täter-Introjekten und werden wieder zu Tätern oder wir arbeiten tat!!-sächlich auf und stellen uns dem Schmerz und der Verantwortung….
    (Ein so genanntes Spirituelles Bypassing ist da auch wieder nur eine Flucht.: https://www.sein.de/spiritual-bypassing-10-wege-die-realitaet-zu-vermeiden/ )

  111. savina schreibt am :

    „…Prof. Brachmann: “Pädosexuelle Gewalt ist nicht nur ein Grundrisiko von Kindheit,…Sexueller Missbrauch von Kindern und Jugendlichen ist ein prekäres Kulturmoment,…
    Sexueller Missbrauch ist eine kulturelle Tragödie! Ziel der Arbeit der Kommission wird es somit vor allem auch sein müssen, eine breite gesellschaftliche Debatte anzuregen, um das tatsächliche Ausmaß sexualisierter Gewalt gegen Kinder und Jugendliche aufzuzeigen und als Unrecht anzuerkennen.“ ( aus: http://www.uni-rostock.de/detailseite/news-artikel/rostocker-bildungshistoriker-in-nationale-aufarbei/ )

    „…Hinzu kommt „eine Zahl von 7-8 Millionen Erwachsenen, die in ihrer Kindheit sexueller Gewalt ausgesetzt waren“, so Jens Brachmann, Prof. für Allgemeine Pädagogik und Historische Wissenschaftsforschung an der Universität Rostock.
    So verbreitet wie eine Volkskrankheit
    „Und in der Tat ist es diesbezüglich auch angezeigt davon zu reden, dass sexueller Missbrauch das Ausmaß einer Volkskrankheit hat.“…“ (aus: http://www.deutschlandfunk.de/sexueller-missbrauch-den-betroffenen-zuhoeren.1148.de.html?dram:article_id=354553 )

    Ist es nicht schon mehr als nur absurd, die an Kindern und Jugendlichen deutschlandweit verübte sexuelle Gewalt in Vergangenheit und Gegenwart mit dem Begriff VOLKSKRANKHEIT zu assoziieren ? Und wieso bedarf es einer Diskussion und einer Forschung, um zu der Erkenntnis zu gelangen, dass es sich bei der Ausübung von sexueller Gewalt um Unrecht handelt ? (siehe: weiter oben.“…als Unrecht anzuerkennen.“ )
    Für wie blöd halten einige Wissenschaftler diejenigen , die hier, wieder herausragend abstrakt und dadurch individuell nicht fassbar, auf ein“prekäres Kulturmoment“ zusammen geschmolzen werden ?…
    ———————————-
    Was für ein unendliches Gedankengeschwurbel, um die Betroffenen auch weiterhin dem WARTEN AUF GODOT auszusetzen….
    Es macht müde, es zermürbt….

    Und wenn sie nicht gestorben sind, dann leben sie noch heute….

  112. Savina schreibt am :

    „…Die Kommission wird durch ein eigenes Büro unterstützt, das organisatorisch beim Unabhängigen Beauftragten angesiedelt ist. Für die Arbeit der Kommission steht jährlich ein Budget von 1,4 Millionen Euro aus Mitteln des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend und des Bundesministeriums der Justiz und für Verbraucherschutz zur Verfügung….“
    aus.https://www.aufarbeitungskommission.de/beauftragung/

    1,4 Millionen EUR
    – Für Wen konkret ? – Für Was konkret ?
    Wo wird das ganze transparent gemacht ?
    Wo kann man darüber Auskunft erhalten ?

    Das ganze ist für mich persönlich genauso undurchsichtig, und ein einziges Rätsel, so wie es auch die „Arbeits“-Weise des Fonds sexueller Missbrauch (FSM) für mich ist.
    siehe:
    http://netzwerkb.org/2016/10/14/albtraum-fuer-die-antragstellerin/
    Alles ohne Transparenz!!!
    An der Spitze dieser Aufarbeitungs-Kommission steht eine Frau , die sich als Kindheitsforscherin bezeichnet.:
    Frau Prof. Dr. Sabine Andresen.
    https://www.youtube.com/watch?v=uKYk1fwpeR0
    Kann es sein , dass diese Frau Professor Dr. Sabine Andresen so einiges bei ihren bisherigen Forschungen, nur rein zufällig ? , glatt übersehen hat ?
    Z.Bsp.:
    https://www.youtube.com/watch?v=zNSLxmQ3wUg
    https://www.youtube.com/watch?v=MfhpKFpz6cY
    https://www.youtube.com/watch?v=vpgoIBMGZlk

    Das Internet quillt über….

    Es ist meiner Meinung nach, nicht auszuschließen, dass auch in Zukunft diese Emotionale Blindheit ( Alice Miller – eine tat-sächliche Kindheitsforscherin – „Evas Erwachen“…), die sich an ein Nichts-Tun und das Unterlassen von Veränderungen/ das Unterlassen von Hilfe koppelt, fortgesetzt wird.

    ——————————–
    Mich persönlich hat noch kein einziger Cent, keine einzige Trauma-Therapie, keine… – die Versprechungen ließen sich fortsetzen -… von der vor der Kampagne ( der Kampagne „Schweigen schützt die Täter“ -2010/2011 -, bei der die – in Deutschland mit den Trauma-Folgen lebenden – 8 Millionen Betroffenen die Erlaubnis!!!!!!! erhielten über das Erlittene zu sprechen) versprochenen „Hilfe für Betroffene“ erreicht.

    Unverständlich ?

    Menschen zu einer Gesunden Autonomie zu verhelfen, wäre für das System doch schon beinahe bedrohlich.
    Also, es bleibt dabei.: Deutschland schützt lieber seine Täter (Verjährungsfristen“, kaum Grenzsetzungen und Konsequenzen für die Täter bei Bekanntwerden von Taten) ) und erhält auch die Ausgrenzung von Betroffenen aufrecht, um den gesamtgesellschaftlichen Rechtsfrieden , für die Täter und die „Nicht-Betroffenen“ , sicher zu stellen.
    Und so ist das Misshandeln von Kindern in der Hochzivilisation Deutschland eben ganz normal (siehe: Auswahl von links ).

  113. Sturm schreibt am :

    1,4 Millionen EUR
    – Für Wen konkret ? – Für Was konkret ?
    Das sind Personal- und Sachkosten wie Büromieten Büroausstattung etc. Rechne mal bei Personalkosten von „nur“ 50.000 EUR p.a. auf 30 Mitarbeiter hoch .. und noch die Sachlosten, Rückstellungen für Altersvorsorge etc.

Artikel kommentieren

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.

Artikel aus den Medien

ARD BRISANT ARD Tagesschau Augsburger Allgemeine Badische Zeitung Berliner Morgenpost Berliner Zeitung DER SPIEGEL derStandard.at DER TAGESSPIEGEL derwesten.de DEUTSCHE WELLE Deutschlandfunk Deutschlandradio DiePresse.com diesseits.de DIE WELT DIE ZEIT FOCUS Frankfurter Allgemeine Frankfurter Rundschau Hamburger Abendblatt Hannoversche Allgemeine Humanistischer Pressedienst Kölner Stadt-Anzeiger Leipziger Volkszeitung Lübecker Nachrichten Mitteldeutsche Zeitung n-tv N24 NDR.de NDR Info Neue Zürcher Zeitung nordwestradio Publik-Forum Saarbrücker Zeitung SPIEGEL ONLINE stern.de SÜDWEST PRESSE Süddeutsche Zeitung taz TP Presseagentur Berlin WAZ WELT ONLINE ZDF heute ZEIT ONLINE