Die Schwere der Schuld

24.03.2016

DIE SCHWERE DER SCHULD

Ein Gefängnisdirektor erzählt

……ein Mann verbüßt für seine brutalen Verbrechen eine lebenslange Haftstrafe. Während der Haft lässt er sich nichts zuschulden kommen, ist absolut unauffällig, bis er eine Therapie verweigert.

 

2 Kommentare

  1. hildegard schreibt am :

    Nichts fürchtet der Teufel mehr als das Weihwasser, erklärte man uns früher. Demnach hassen also die finsteren Typen dieser Tage nichts mehr als das Licht.
    Terroristen werden mit bluttriefenden Bildern Angst und Schrecken über die Medien verbreiten wollen so lange unsere Finanzpolitik die Über- und Waffen-Produktion subventioniert und Europa Stahlzäune und Mauern baut.
    Warum fallen wir drauf rein?
    Warum investiert Herr Schäuble nicht in Justiz und Polizeipräsenz, in Erziehung und Sozialarbeit?
    Warum einigt die EU sich nicht JETZT auf humanitäre Priorität?
    Wann lernen die Strategen der Schreibtische endlich aus den persönlichen Erfahrungen und praktischem Wissen der Leute vor Ort?

    Nicolas Hénin, Ex-Geisel des IS, überlebte die Folter und berichtete dieser Tage bei Lanz von Scheinhinrichtungen.
    Er beschwört die EU und die Welt: hört auf mit Schwarz-Weiß-Denken, Verteuflungen und Transferleistungen erzeugen Hass.
    Und vor allem weiß er dies:
    Nichts fürchtet der Terror mehr als UNSERE EINHEIT – mehr als westliche Luftangriffe.

    Wann lernen Parlamentarier von den Praktikern?

  2. Sturm schreibt am :

    Ohne Strafrecht und Gefängnisse wird keine staatliche Ordnung auskommen. Die Frage ist, wie schaffen wir es, daß IN den Gefängnissen MINDESTENS soviel Recht und Ordnung herrscht, wie draußen, das wird mit Vollzug alleine nie erreicht werden. Nirgendwo werden so konzentriert so viele schwere Straftaten begangen wie in Gefängnissen, und in Polizeigewahrsam (hier oft durch Vollzugsbeamte). Hier gilt es ein System von GEWALT zu durchbrechen mit einer MISCHUNG aus massiver Autorität, Integrität, Sozialarbeit.
    Es gibt tatsächliche einen nicht unerheblichen Anteil an Einsitzenden die man zum Wohne der Allgemeinheit vernünftigerweise NICHT wieder raus lassen sollte, bei allen humanistischen Erwägungen. Hier aber einfach wegzusperren, ist unmenschlich. JEDER hat ein Recht auf menschliche Existenz auch im Strafvollzug. Das muß kein Anfassen mit Samthandschuhen sein, aber ZEIT die man diesen Menschen widmet, um sie leben zu lassen, und nicht sich selbst zu überlassen.

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