Streit um Cohn-Bendit verschärft sich

05.09.2016: Frankfurter Rundschau

Die Diskussion über den geplanten Auftritt des Europapolitikers Daniel Cohn-Bendit (Grüne) bei der Feierstunde zum Tag der deutschen Einheit hat sich am Wochenende zu einem heftigen Streit zwischen CDU und Grünen ausgewachsen. Der Fraktionschef der Grünen im Römer, Manuel Stock, ging den CDU-Fraktionsvorsitzenden Michael zu Löwenstein scharf an, weil Löwenstein in der FR von einer „pädophilen Vergangenheit Cohn-Bendits“ gesprochen hatte. Weiter lesen…

9 Kommentare

  1. hildegard schreibt am :

    Beabsichtigt er bereits ein polemisches Wahlkampfspektakel oder beißt er in panischer Reaktion auf Mec-pom um sich?
    Ziemlich hilflos scheint mir Herr zu Löwenstein, der aus seinem Glashaus Steine schmeißt.

    Christdemokraten täten gut dran sich zu sorgen:
    KEIN Kind mehr zu zweifelhaften Zwecken zu benutzen!
    KEINE Stein-Lawine bei einer anderen Partei auszulösen!

    Auch Worte können zündeln …

  2. Sturm schreibt am :

    WER bitte braucht Daniel Cohn-Bendit? In den 70ern in Frankfurt mit Josef Fischer Häuser besetzt, Drogen konsumiert, demonstriert, in Kommunen gelebt, alles ausprobiert, ja und? Das sit längst GESCHICHTE! Die jungen Generationen kannst Du mit solcherlei Lebensentwürfen und Kaputtheiten jagen! Der Mann betreibt ein Reisebüro in Paris – ja und? EIN Alt-68er von so vielen. Cohn-Bendit hat doch für die deutsche Gesellschaft seit Jahrzenten keinerlei Bedeutung mehr! Er sit dohc schon in den 70/80ern nach Paris ausgewandert! Ab aufs Altenteil!

  3. Ex-Odenwaldschüler schreibt am :

    An der Odenwalldschule der 70 er waren die Kinder der Faschisten und der Anti Faschisten bzw. der Opfer der Faschisten wie z. Bsp. Cohn -Bendit untergebracht-anders kann ich das b

  4. Ex-Odenwaldschüler schreibt am :

    …..nicht benennen….und dann würden konsequenterweise die Kinder der Faschisten an der Oden waldschule „geopfert“ eben über den Missbrauch..statt der Eltern bzw. Großeltern die eigentlich die Täter waren

  5. Ex-Odenwaldschüler schreibt am :

    Dies wurde leider noch nie diskutiert. Sondern geschwiegen..

  6. Ex-Odenwaldschüler schreibt am :

    Also diesen Aspekt der Schuldverschiebung in die nächste und übernächste Generation statt nach 1945 Reiner Tisch zu machen und alle Täter der NS Zeit zur Rechenschaft zu ziehen statt halbfaschistisch weiterzumachen das sollte diskutiert werden..

  7. Angela Ebert schreibt am :

    EU-Politiker genießen FREIHEITen in ihrer Schutz-Gemeinschaft.
    Barroso arbeitet jetzt im Vorstand Goldman Sachs!
    Die Netzwerke funktionieren gut, besser als bei den LINKEN 😉
    Wer Kinder liebt hat Vorteile 😉
    in der Gemeinschaft der Liebenden 😉
    die Server von Bund und Ländern werden zum downloaden genutzt, Bsp. Edathy mit 5.000 dabei, die Weste ist wieder weiss…SPD-Klüngel gut.

  8. Hans Owes schreibt am :

    Chon-Bendit hat mit seinem Buch „der große Basar“ wie auch an anderer Stelle (TV-Interviews, PflasterStrand)Dinge gesagt, Dinge geschrieben, Dinge beschrieben die den sexuellen Missbrauch von Kindern verherrlichen oder zumindest bagatellisieren und im Falle des Magazins „PlasterStrand“ als der Spiritus Rector Dinge die ge – und beschrieben wurden, unterstützt .
    Er hat damit, außer dass er Scheiße geschrieben hat und damit Geld verdient, vielen Tätern pädosexueller Gewalt die Möglichkeit eröffnet ihr verbrecherisches Tun zumindest vor sich selbst zu rechtfertigen. Durch seine Äußerungen und Einlassungen wurde eine Diskussion in die Öffentlichkeit getragen die es gar nicht hätte geben dürfen „Ist Sex mit Kindern etwas schlechte?“ Die Diskussion kennt ein „Für und Wieder“ und so schien es sich für viele Menschen dann auch darzustellen. Ich kann dafür sein oder dagegen. Damit war der Schutz der Kinder in dieser Hinsicht so gut wie aufgehoben. Täter taten, was er beschrieb. Er kann heute sagen „ Das war alles Mist, würde ich nicht nochmal schreiben“ aber die begangenen Taten sind nicht mehr zurückzunehmen. Er müsste sich von sich aus konsequent aus der Öffentlichkeit zurückziehen und wenn dann sich nur zu diesem einem Thema (Opfer und Opferschutz) äußern, dann würde ich ihm seine „Reue“ abnehmen. So aber drängt er sich weiter wenn auch beschädigt ins Rampenlicht, weil er eben doch uneinsichtig ist in seiner arroganten selbstverliebten Art.
    PS. Ich kenne Herrn Chon-Bendit aus meiner Schulzeit.

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