Nördlinger Dekan gesteht sexuellen Missbrauch an Jungen

20.11.2017: Augsburger Allgemeine

Der Nördlinger Stadtpfarrer und Dekan Paul Erber wurde in den Ruhestand versetzt. Er soll einen Minderjährigen sexuell missbraucht haben. Die Tat liegt Jahrzehnte zurück und ereignete sich wohl im Unterallgäu.

Die Gläubigen erfahren noch vor dem Sonntagsgottesdienst von dem Geständnis. Ihnen wird ein Brief von Bischof Dr. Konrad Zdarsa vorgelesen, in der Nördlinger St.-Salvatorkirche übernimmt diese Aufgabe der bisherige Prodekan Jürgen Eichler aus Wallerstein. In dem Schreiben teilt Zdarsa den Katholiken mit, dass der bisherige Dekan und Nördlinger Stadtpfarrer Paul Erber in den Ruhestand versetzt wird. Und der Bischof schreibt auch, warum: Erber hat eingeräumt, einen Minderjährigen sexuell missbraucht zu haben. Weiter lesen…

Ein Kommentar

  1. Mitglied 942 schreibt am :

    Schockierend an dieser Meldung ist die Reaktion etlicher Leser der Augsburger Allgemeinen.
    Es wird nicht etwa dem Täter vorgehalten,was er tat,wie lange er schwieg,wie heuchlerisch er dann jahrelang so ein Amt ausführte,daß er sich weder selbst anzeigte noch daß dies die Vorgesetzten und das betroffene Kind nicht machten–
    NEIN– als „TRAGISCH“ wird die Situation für den TÄTER dargestellt und die Fans von ihm.
    Mir wird kotzübel,wenn ich lese.daß TROTZ des Geständnisses(!) spontan dem Mißbrauchten unterstellt wird,es mit der Wahrheit nicht genau zu nehmen, finanzielle Interessen zu haben usw.!
    Der „in den Ruhestand versetzte“ konnte jahrzehntelang unbehelligt sein gemütliches Leben schein-heilig führen,
    er konnte Geld verdienen ohne jegliche Einschränkung- sein „Ruhestand“ dürfte auch alles andere als „karg“ sein.

    Ich wollte dort direkt kommentieren,scheitere aber schon an der „Registrierung“- wer solche Artikel als Zeitung einstellt ohne die Spur einer kritischen Bemerkung zu solche tätermitfühlenden Leserbriefen der „Schäfchen des schändlichen Pfarrers“, soll nicht meine Daten bekommen.

    Wo bleibt der Aufschrei der vorsätzlich getäuschten Katholiken?
    Warum wird nicht ZUERST über Betroffenenhilfe geschrieben?

    Mein Haupttäter ist auch wieder Mitglied in der katholischen Kirche geworden, wie es etliche seiner Mittäter/Täterhelfer aus Familie und Kumpelkreis sind.
    Genug Geld für den Kauf von Ablaßscheinen und Büßerkerzen oder Kollekte ist ja vorhanden– während NATÜRLICH bei mir nicht mal für die allerwichtigsten Grundbedarfe geschweige denn Kosten für Gesundheit das Geld vorhanden ist- das hat der Täter vorsätzlich verhindert seit Jahrzehnten–
    und ihm helfen auch seit Jahrzehnten sogar die (A-Sozial)Ämter,die für Betroffenenhilfe zuständig sind und von den Steuern gut leben.
    Wie viele von Euch erlebe ich deren Häme noch zusätzlich,laufe gegen Windmühlenflügel der Heuchelei ,
    werde mehr und mehr gezielt zur Ausweglosigkeit getrieben.
    ~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~
    Dieser Pfarrer sollte spätestens JETZT alles Vermögen,alle Einkünfte oberhalb des Sozialhilfegrundbetrages SOFORT abgeben -für den Betroffenen und für andere Betroffene der katholischen Straftäter !
    Es ist ein SCHANDE ,daß Menschen dreist sich auf den „lieben Gott“ berufen und so als Pfarrer und glühende Anhänger dann im konkreten Fall noch nachtreten gegen den Mißbrauchten!

Artikel kommentieren

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Artikel aus den Medien

ARD BRISANT ARD Tagesschau Augsburger Allgemeine Badische Zeitung Berliner Morgenpost Berliner Zeitung DER SPIEGEL derStandard.at DER TAGESSPIEGEL derwesten.de DEUTSCHE WELLE Deutschlandfunk Deutschlandradio DiePresse.com diesseits.de DIE WELT DIE ZEIT FOCUS Frankfurter Allgemeine Frankfurter Rundschau Hamburger Abendblatt Hannoversche Allgemeine Humanistischer Pressedienst Kölner Stadt-Anzeiger Leipziger Volkszeitung Lübecker Nachrichten Mitteldeutsche Zeitung n-tv N24 NDR.de NDR Info Neue Zürcher Zeitung nordwestradio Publik-Forum Saarbrücker Zeitung SPIEGEL ONLINE stern.de SÜDWEST PRESSE Süddeutsche Zeitung taz TP Presseagentur Berlin WAZ WELT ONLINE ZDF heute ZEIT ONLINE