Brief-Geheimnis

07.09.2018

Das Schreiben des Papstes an das Volk Gottes zwischen den Zeilen gelesen

Das Schreiben von Papst Franziskus an das Volk Gottes zum sexuellen Missbrauch durch Priester spricht eine klare und deutliche Sprache – endlich, so möchte man sagen. Und dennoch gilt es, diesen Text auch zwischen den Zeilen zu lesen. Hier wird offenkundig, dass das darin Beklagte und Verurteilte, wenn auch in der anderen Gestalt der Grenzverletzung und Grenzüberschreitung, weiterhin strukturell wirksam ist. Wolfgang Reuter unternimmt eine pastoralpsychologisch motivierte Relecture. Weiter lesen…

4 Kommentare

  1. hildegard schreibt am :

    Dank diesem Autor wird hier das jahrhundertealte Unwesen der Geheimsprache einer Männergesellschaft klar, die keine unreinen Wesen – die Frauen – neben sich duldet.

    Dem ist eigentlich nichts hinzu zu fügen – außer, dass der Kreis der Männergesellschaft an der Spitze aller bisherigen Staatsformen sich entsprechen erweitern konnte.

    Es ist bitter:
    So wurde Krieg geführt im Namen Gottes gegen Frauen und Kinder.
    Bis in die Gegenwart!

  2. Esther, Simon schreibt am :

    Mich regt das schon wieder dermaßen auf!
    Ein Papst “ gibt einen Kommentar zum Seelenmord an Kindern von Klerikern begangen ab“.Vielleicht der erste Papst…Aber immer schön nebulös bleiben…Geschwafel! Geschwafel! Geschwafel!
    Ich finde es sehr unverschämt „das Gottesvolk “ in die Verantwortung zu nehmen !!!
    Das Gottesvolk hat doch sonst gar keine Bedeutung, was Entscheidungen betrifft, z.B. Abschaffung des Zöllebats, Priestertum für Frauen, ect. …
    Ich muß nicht beten, fasten und was auch immer, weil ein Priester namens Alfons Kamphusmann jahrelang Kinder „im Schutz der katholischen Kirche“ vergewaltigt hat.Es war bekanntt, was er tut. Und er wurde von Gemeinde zu Gemeine versetzt, wo er jedes mal wieder „Kinderseelen ermorden konnte“ .
    Ich kann nur über diesen einen Priester sprechen, weil ich ihn persönlich kannte. ( Leider gibt es ja hunderte, tausende solcher“Fälle“.)
    Ich weiß, wie perfide er sich in die Familien und Kinderherzen eingeschlichen hat. Er war immer „der Gute“, die Kirche hatte ja „ihren Segen gegeben“…
    Im Pfarrhaus in Langenweddingen, welches einmal mein Schutz und mein Hort war, wo mein Leben gerettet wurde durch einen wunderbaren Priester,dort konnte das Monster gedeckt von der kath. Kirche Kinderseelen ungestört zerstören !
    Jesus hat die Zerstörung von Kinderseelen sehr verurteilt!
    Ich bin verzweifelt, denn so lange ich lebe ( bin fast 70 ) wird sich in der katholischen Kirche nichts ändern,vermute ich.
    Gott stehe uns bei.

  3. hildegard schreibt am :

    Wie aufrichtig sind unsere/eure Gebete? Wie verantwortlich sind unsere/eure Taten?
    Es sind Fragen, denen jeder Christenmensch sich zu stellen hat.

    Wo könnten wir uns zur Versöhnung treffen? Die Antwort auf diese Frage ist heute zum Überleben wichtig. Vertrauen und Freundschaft brauchen Augenhöhe.
    Die Freiheit zum wirklich Wichtigen im Leben werden wir einüben MÜSSEN – dann kann der Treff überall sein.

    Wegbeten gilt nicht – ebenso wenig wie das Schönreden!!
    Denn das Beten innerhalb dieser Kirche kann ebenso unwürdig sein wie das Betteln in einer Behörde!

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