Verjährungsfristen bei sexueller Gewalt abschaffen!

29.10.2018: netzwerkB

Liebe Mitglieder und Freunde von netzwerkB,

folgender Brief wurde von Frau Renate Schmidtsdorff-Aicher an die Bundesministerin für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, Frau Dr. Franziska Giffey geschickt.

Frau Schmidtsdorff-Aicher bittet darum, gegebenenfalls ihren Text zu kopieren, den eigenen Namen einzusetzen und ebenfalls die Bundesministerin um Unterstützung bitten – Verjährungsfristen bei sexueller Gewalt abzuschaffen.

Dr. Franziska Giffey
Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend
11018 Berlin

Betreff: Verjährungsfristen bei sexueller Gewalt abschaffen!

Nicht nur Norbert Denef vom netzwerkB, sondern auch ich verlange dies SEIT JAHREN:

Wir fordern die Deutsche Bundesregierung auf, endlich tätig zu werden und nicht wie bisher Verjährungsfristen vorzuschieben, um nichts unternehmen zu müssen.

Bereits 2011 wurde auf dem Bundesparteitag der SPD die Politik aufgefordert Verjährungsfristen bei sexualisierter Gewalt komplett aufzuheben: https://youtu.be/j3sUibSUnu0

Alle Delegierte haben zugestimmt – es blieb jedoch bei einem Lippenbekenntnis.

Wir fordern die Bundesregierung auf das Thema Aufhebung der Verjährungsfristen zur Chefsache zu erklären und die Deutsche Bundesjustiz dabei zu unterstützen nicht mehr schweigend wegschauen zu müssen.

Dabei wird AUCH IHRE Unterstützung benötigt, sehr geehrte Frau Dr. Giffey.

Mit freundlichen Grüßen

Renate Schmidtsdorff-Aicher

2 Kommentare

  1. Karl Görtz schreibt am :

    Die komplette, vollständige und voll umfassende Aufhebung der Verjährungsfristen bei sexualisierter Gewalt ist zumindest ab dem Jahr 1949 (Grundgesetz) Grundvoraussetzung für alle Initiativen, die daran interessiert sind, von Amts wegen zu ermitteln. Alles andere ist dummes Geschwätz zur nicht zielführenden Aufarbeitung, überbordende Zeit und Geldverschwendung und eine Hinhaltetaktik, bis alle Altbetroffenen endlich Ruhe geben. Jeder, der heute noch sexualisierte Gewalt verjähren lassen will, ist der Mittäter sexualisierter Gewalt an unseren Kindern und Enkelkindern.

  2. Selbstverständlich stimme ich dem zu, denn die Verjährungsfristen machen den Betroffenen großen Kummer.
    Durch die Verjährungsfristen kommen leider viel zu oft die Täter ungestraft davon, und dem gilt es entgegen zu treten, denn sonst haben die diese sozusagen Narrenfreiheit.
    Wie allgemein bekannt ist, fällt es gerade Kindern schwer sich zu outen, und sie brauchen lange Zeit bis sie es können, und außerdem leiden sie ein leben lang unter diesen Schandtaten.
    Es wird allerhöchste Zeit, dass die Politiker und Justiziare aufwachen, und und diesen Verbrechen mit aller Macht entgegen treten, und keinen Täter mehr ungestraft davon kommen lassen.

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