Was würde Jesus sagen?

25.02.2019: netzwerkB

Offener Brief an Dr. Hans Zollner und Klaus Mertes

Lieber Herr Dr. Zollner,
lieber Klaus,

vielen Dank für die Schreiben vom 30.12.2018 (Spendenaktion für Friedensprozess).

Die Internationale Bischofskonferenz im Vatikan ist beendet und bestimmt waren Sie, lieber Herr Dr. Zollner, damit sehr beschäftigt, denn Sie waren ja von Papst Franziskus für das Leitungsgremium auserwählt.

Den Medien war zu entnehmen, dass die Interessen der Betroffenen nur unwesentlich Beachtung fanden. Dies ist nicht verwunderlich, denn sie waren ja bei dieser Konferenz nicht demokratisch legitimiert vertreten.

Schweigen ist angesagt, wenn Betroffene ihr Recht auf eine angemessene Entschädigung einfordern. 

Ihre Bemühungen, lieber Herr Dr. Zollner, Papst Franziskus meine Entschädigungsforderungen, verbunden mit einem ‚Akt der Versöhnung‘ an ihn weiterzuleiten, waren bisher erfolglos. Schweigen ist auch hier angesagt.

Auf meine Krebserkrankung im Stadium III hatte ich Bischof Feige mehrfach schriftlich hingewiesen mit der Bitte, diesbezüglich meinen vorgeschlagen „Akt der Versöhnung‘ zu beschleunigen. Schweigen statt einer Antwort.

Über das Fernsehen in der Sendung ‚MDR Sachsen Anhalt Heute‘ vom 24.02.2019 (https://youtu.be/Uj4RPJdXxGM), ließ Bischof Feige wissen, dass es einen ‚Akt der Versöhnung‘ von seiner Seite aus nicht geben wird. Auf meine Schreiben hat er bis heute nicht geantwortet.

Was würde Jesus heute zu dem Schweigen und Nichtstun seiner angeblichen Vertreter sagen, was meinen Sie?

Bitte keine leeren Worte als Antwort – Ihre Taten sind nur noch von Interesse, denn meine Lebenszeit ist begrenzt.

Herzliche Grüße

Norbert Denef


Schulstr. 2 b
23683 Scharbeutz
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www.denefhoop.com

4 Kommentare

  1. Klaus Mertes schreibt am :

    Lieber Norbert,

    danke für Deine Mail.

    Du kennst meine Antwort auf deine Frage: Das Anliegen der Versöhnung ist ein innerstes Anliegen des Evangeliums und damit auch Jesu. Wir haben auch oft über alternative Formen zu einem Akt der Versöhnung gesprochen, wie du ihn vorschlägst. Ich höre meinerseits auch das dröhnende Schweigen auf die Frage, wie denn ein öffentlicher Versöhnungsakt aussehen könnte – die Frage, die ich in meiner letzten Antwort auf deinen offenen Brief öffentlich gestellt habe. Das ist und bleibt meine Frage, die ich weiterhin stelle. Ich bleibe dieser Frage treu und werde sie allen weiter und weiter stellen.

    Herzliche Grüße

    P. Klaus Mertes SJ
    Kollegsdirektor

  2. #NetzwerkB_Mitglied942 schreibt am :

    Selektives Lesen,nebulöses Antworten,verwirrende Verweise…. geTREUlich alter Muster .

    Zum Abitur hätt sowas nicht gereicht,deucht mir °~°

    @ Norbert :
    Manchmal ist Diplomatie das ungeeignete Mittel.

    Das ZIEL der von Dir präferierten „Versöhnung“ würde
    vorherige Handlungen/Bedingungen als Grundlage benötigen- doch ich erkenne KEINE ehrlichen,freiwilligen,tatenbelegten ERGEBNISSE oder gar fristgebundene Beschlüsse der
    TÄTER-SCHUTZ-ORGANISATION
    oder gar der TÄTER/-HELFER.

    Im Gegenteil- Fremdschämen will sich breitmachen immer dringender- es schmücken sich die Wölfe zu „OsterLämmchen“ ,selbstgefällig ,schein-einsichtig.

    ~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~
    @ P. Klaus Mertes SJ,Kollegsdirektor:

    Ich hab ein akutes Graf-Zahl-Syndrom –>
    sind das nicht MEHRERE (viele,einige,etliche…)
    FRAGEN ? („Bitte definiere „FRAGE“ !)

    Vorschlag:
    numerieren Sie doch mal bitte in dem Text selbige .

    Wie soll Norbert sonst wissen,
    auf WELCHE der von Ihnen antwortentfleuchend eingestreuten Fragen (Mehrzahl)
    Sie Ihre „treue“ allen-und-jedem-Fragenstellerei (ohne für mich erkennbaren Zweck ) = Hilfeablehnung gern bezogen haben möchten ?
    Und-was hat das mit „treu“ zu tun ?

    Könnte mann/frau hier nicht trefflichere Adjektive
    wählen, die es besser auf den (Ablehn-)Punkt brächten?
    WARUM antworten Sie nicht ,sondern fragen in die
    Umgebung hinein?
    Der Problemlösung näher kommen
    oder sie verjähren lassen?
    ~~~~
    Da NIEMAND sich zivilcoragiert zur Seite stellen will,keiner sich in der MitVerantwortung sieht,
    es immer ein Kirchenhintertürchen gibt, wird eine
    Versöhnung NIE PASSIEREN – der Ansatz ist absurd.

    Das ist meine private Einschätzung.

    WARUM soll denn ein Macht-und VermögensGoliath ,wie die katholische Kirche ,irgendeinen EHRLICHEN Vorsatz haben,
    durch höfliche Bitten und faire Appelle an
    Gesetze,Moral,Menschenwürde,JESUS oder das Fegefeuer
    sich ihrer täterschützenden Grundeinstellungen zu
    bereinigen, die VORSÄTZLICH(!) erzeugten SCHÄDEN zu ersetzen,im tatsächlichen Sinn von JESUS zu handeln?

    Es gibt doch KEINEN Grund– für die Kirche ?

    Bitte mal einen Tiger,die Gazelle auszuspucken …
    schenk ihm ein süßes GazellenherdenBildchen dafür…

    Das ist ein Moloch,ein WELTKonzern-ein KARTELL,ist
    ALLES ZUSAMMEN–bei diesen Gewinnspannen ist jedes
    ÄNDERN die Gefahr,das ganze Kartenhaus zu crashen.

    Diese WELTMACHT basiert auf der ANGST der Menschen.

    Ohne ANGST würden viele der „EhrWürden“ (welch absurder Begriff) als schmarotzend auf Kosten der KIRCHEN-STEUERN-Spender lebende ,alte,hartherzige Opas erkennbar werden–die immer die selben Texte vor sich hin brabbeln-selbstgerecht und geistig unflexibel- und aggro,wenn’s an Besitzstände geht .

    Gebete und Segnungen kann man tonnenweise bekommen.

    Nur durch ANGST von oben funktioniert der Betrieb.

    Demokratie war nie vorgesehen.
    Mitbestimmung schon gar nicht.
    Brosamen für die Schäfchen und fette Vorräte für die
    Bestimmer- da liegen WERTE,die könnten die MENSCHHEIT genesen lassen–genug für ALLE !

    NIEMAND bräuchte KIRCHEN-aber:man soll es GLAUBEN!

    Natürlich könnten sich alle Menschen viel ökonomischer ohne den Prunk und Popanz untereinander helfen. Aber: Fegefeuerdrohung funktioniert-NOCH!

    „An ihren Taten…“ blamierten sie sich schon immer.

    Augen auf bei der Glaubenswahl-der Drops ist futsch.

    @lieber Norbert:
    Change.org-Petition bringt vermutlich mehr !

  3. Hans Zollner SJ schreibt am :

    Lieber Herr Denef,

    ich habe getan, was ich konnte. Ich hoffe sehr, dass Sie das finden, wonach Sie sich sehnen.

    Herzliche Grüße

    Hans Zollner SJ

    President
    CCP – Centre for Child Protection
    Pontificia Università Gregoriana
    Piazza della Pilotta 4
    00187 Roma / Italia
    fon +39 06 6701 5184
    mailto: ccp-pres [at] unigre.it
    childprotection.unigre.it/

    #CommittedToSafeguarding

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